1. Männermannschaft 2013/14


25. Spieltag (01.06.2014) TSV Großwaltersdorf – Eintracht Erdmannsdorf/A. 4:0 (3:0)
Von Anfang an war der TSV die spielbestimmende Elf und ging nach einem sehenswerten Solo von Oliver Petermann in Führung. Der gleiche Spieler legte in der 25. Minute nach. Den 3:0-Pausenstand stellte der eingewechselte Heiko Dittrich her. Die 2. Hälfte begann ausgeglichen. Das 4:0 machte dann der ebenfalls eingewechselte Enrico Wulf nach einem Konter. Danach passierte spielerisch nichts mehr. (scr)

Großwaltersdorf: Kittlaß, Nerger (75. Wulf), Hetzel, Mi. Richter, Sarodnik (58. Krauße), Uhlig, Herold, Trommler (20. Dittrich), Petermann, Ma. Richter, Lenke.

Erdmannsdorf: J. Martin, R. Langklotz, Weinfurt, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch (57. Rotzsch), Lasch (84. Großmann), Gerlach, Lebeda, Mühlberg, Winterhoff (57. Leppelt).

Tore: 1:0, 2:0 Petermann (18., 26.), 3:0 Dittrich (45.), 4:0 Wulf (75.)
SR: Nestler (Ehrenfriedersdorf)
Zuschauer: 120
Bes. Vorkommnis: G/R für Uhlig (Großwaltersdorf/88.)

24.Spieltag (25.05.2014) Eintracht Erdmannsdorf/A. – TSV Flöha 1:0 (1:0)
Mit einem frühen Treffer durch Weinfurt (2.) legten die Hausherren den Grundstein zu ihrem fünften Heimsieg der Saison und den damit verbundenen endgültigen Klassenerhalt. Der Gast aus Flöha wartet nun schon seit drei Spielen auf einen Dreier und blieb im zweiten Auswärtsspiel in Folge ohne einen eigenen Treffer. Zuletzt hatte es in Großwaltersdorf ebenfalls ein 0:1 gegeben. (eij)

Erdmannsdorf: J. Martin, Weinfurt, Fröhlich, Sta. Bergt (77. Rotzsch), Hansch, Weinfurt, Lasch, Gerlach, Lebeda (90. Großmann), Mühlberg, Leppelt (60. Ruske), Winterhoff.

Flöha: Hänsch, Grimm (46. Krumme), Rüger, T. Hauser, Mittmann, Eckardt, Schönherr, R. Horn, Polzin, Schwarz (22. C. Martin), O. Hauser.

Tor: 1:0 Weinfurt (2.)
SR: Pechstein (Breitenbrunn)
Zuschauer: 75


23. Spieltag (17.05.2014) BSC Motor Rochlitz – Eintracht Erdmannsdorf/A. 3:1 (1:1)
Drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt haben die Rochlitzer Fußballer bereits am Samstag in einem umkämpften Duell mit den ebenfalls noch nicht völlig gesicherten Erdmannsdorfern eingefahren. Der Bedeutung dieses Spiels waren sich beide Teams bewusst. Entsprechend motiviert, aber im fairen Rahmen, gingen sie zur Sache. Die erste große Torchance hatte Tobias Dennhardt. Er konnte jedoch freistehend den richtig spekulierenden Eintracht-Keeper nicht überwinden (8. Minute).

Kurz darauf schlug es aber auf der anderen Seite ein. Nach einem Ballverlust der Muldestädter an der rechten Strafraumgrenze war in der Mitte der wuchtige Normen Messig zum 0:1 zur Stelle (12.). Die nicht immer sattelfeste BSC-Abwehr hatte gegen die giftigen Angreifer der Gäste ihre liebe Müh' und Not. Doch die klareren Gelegenheiten hatte die Fischer-Elf. Dabei klebte Dennhardt an diesem Tag das Pech an den Füßen. Zweimal zirkelte er das Leder aus günstigen Positionen an den Pfosten (18., 43.). Wenige Minuten vor seinem zweiten Aluminumtreffer war er maßgeblich am Ausgleich beteiligt. Vollstrecker eines sehenswerten Zusammenspiels, eingeleitet von Thomas Brumme und ihm, war dann Thomas Müller, der eiskalt ins lange Eck traf (38.).
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte die Rochlitzer Defensive wieder einige Probleme. Ihr Spielaufbau wirkte phasenweise zerfahren, ohne dass die Barsikow-Truppe daraus Kapital schlagen konnte. Im Gegenteil: Bei einem Abwehrversuch der Erzgebirger im Strafraum war die Hand im Spiel. Den fälligen Elfmeter verwandelte Oliver Otto zur Führung für die Gastgeber (62.). Kurz darauf gab es Foulelfmeter für die Gäste. Doch Tomas Weinfurt setzte die Kugel neben den Kasten (66.). Den Sack für die Rochlitzer band dann der eingewechselte Christoph Eckart zu. Von Dennhardt bedient, schob er den Ball am herauseilenden Marco Langklotz vorbei zum 3:1 ins Netz (87.). Ronny Langklotz sah in der Nachspielzeit wegen Reklamierens noch die Ampelkarte. (Von Rainer Schönfeld)

Bertram Fischer, Trainer BSC Motor Rochlitz: "Wir sind auf einem guten Weg und haben uns den Dreier verdient. Die Jungs ziehen im Training super mit. Gegen Erdmannsdorf sind wir ordentlich aufgetreten, auch wenn wir nicht ganz an die Leistung aus dem Hainichen-Spiel anknüpfen konnten. Unserem Ziel, dem Klassenerhalt, sind wir ein ganzes Stück näher gekommen."

Rochlitz: P. Fischer, M. Fischer (90. +2 Menge), Heinich, Otto, Müller, Claus (73. Eckardt), Brumme, Dennhardt, Nöbel, Niebel, Scheibner.

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Weinfurt, Fröhlich, Sta. Bergt, Lebeda, Mühlberg, Rotzsch, Leppelt (85. Hansch), M. Martin (39. Gerlach), Messig (28. Ruske).

Tore: 0:1 Messig (12.), 1:1 Müller (38.), 2:1 Otto (63./ FE), 3:1 Eckart (87.)
SR: Rost (Taura)
Zuschauer: 56
Bes. Vorkommnis: G/R für R. Langklotz (Erdmannsdorf/A./90.+1)

22. Spieltag (11.05.2014) Eintracht Erdmannsdorf/A. – SV Marbach 1:0 (1:0)
Von Dirk Barsikows Minenspiel ist auf dem Fußballplatz kaum etwas über seinen Gemütszustand abzuleiten. Zudem gilt der Trainer von Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg nicht als der Lautsprecher der Mittelsachsenliga. Doch nach dem knappen 1:0-Heimsieg seiner Elf gestern gegen das Schlusslicht SV Marbach atmete der Ex-Bundesligaspieler auf. Die Eintracht kann sich durch den Dreier Richtung Mittelfeld orientieren, Marbach dagegen in Richtung Mittelsachsenklasse.
Auf dem Auensportplatz trieben sich die beiden Mannschaften keinesfalls zu sportlichen Höchstleistungen an, doch spannend war die Begegnung bis zum Schlusspfiff. "Es war ein typischer Arbeitssieg, zumal der Gegner zu keinem Zeitpunkt locker gelassen hat. Der Dreier ist für uns enorm wichtig", sagte Barsikow nach dem Abpfiff. "Wir hatten die besseren Möglichkeiten." In der Tat scheiterte die Eintracht nicht nur einmal an Marbachers Keeper Dirk Böhme. "Er hat sein Handwerk nicht verlernt", sagte Barsikow. Böhme hielt früher immerhin beim FC Karl-Marx-Stadt und in Aue.
In der 1. Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer ein verteiltes Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff stand Maik Lasch nach einer Eingabe von Norman Messig genau richtig und markierte das Tor des Tages. "Das war keine Kunst, ich musste nur noch den Fuß hinhalten", grinste der 27-Jährige. "Das war ein individueller Fehler, der zum glücklichen Sieg der Gastgeber führte", sagte Marbachs Interimstrainer Steve Mende. Er vertrat gestern den verhinderten Uwe Stiebinger.
Im zweiten Durchgang hatte Marbach aber nicht vor, die Punkte freiwillig abzugeben. Vielmehr besaßen Robin Wusterhausen und danach sein Bruder Nils zwei gute Möglichkeiten, scheiterten aber knapp.
Ein Viertelstunde vor Ultimo schwächten sich die akut abstiegsgefährdeten Gäste selbst. Eric Wiesner nahm zum Schiedsrichter in schroffem Ton Kontakt auf und sah dafür den gelben Karton. Als noch ein paar unangemessene Worte hinterherschickte, wurde er vorzeitig zum Duschen geschickt. Einen Vorteil aus der zahlenmäßigen Überlegenheit konnte sich Erdmannsdorf/Augustusburg danach allerdings nicht unbedingt erkämpfen. Dennoch hatten zweimal Michael Mühlberg und Stanley Bergt das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils am starken Gästekeeper. "Ich kann meiner Mannschaft trotz der Niederlage keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zur letzten Minute gekämpft", betonte Mende. (kbe)

Erdmannsdorf: Langklotz, Weinfurt, R. Fröhlich, Bergt, Lasch (75. Leppelt), Gerlach, Lebeda, Mühlberg, Rotzsch, Martin (72. Winterhoff), Messig (81. St. Bergt).

Marbach: Böhme, Röger, Wiesner, Löwelt, Messner, R. Wusterhausen, Stiebinger (83. Hoffmann), Torge, N. Wusterhausen, Schäfer, Marbach.

Tor: 1:0 Lasch (45.)
SR: Kaden (Hartmannsdorf)
Zuschauer: 27
Bes. Vorkommnis: G/R für Wiesner (Marbach/77.)

21. Spieltag (27.04.2014) SV Lichtenberg – Eintracht Erdmannsdorf/A. 2:0 (2:0)
Spitzenreiter Lichtenberg hat seine Hausaufgabe gegen den Tabellenneunten im Schnelldurchgang erledigt. Das Spiel war praktisch bereits nach fünf Minuten entschieden. Oldie Peter Meyer stand in der 3. und 5. Minute zweimal goldrichtig und verwandelte beide Male per Kopf. Die spielstarken Gäste hatten über 90 Minuten zwar Feldvorteile, konnten sie aber nicht in Zählbares ummünzen. (jef)

Lichtenberg: Siegel, Walter, Meyer (81. Schneider), Zimmermann, Haustein, Kluge, Matuschek (64. Drechsel), Kokott, Miersch, Timmel, Frenzel.

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Ste. Bergt (64. Lasch), Ruske (81. Lebeda), Gerlach, Mühlberg, Martin, Winterhoff (68. Leppelt).

Tore: 1:0, 2:0 Meyer (3., 5.)
Schiedsrichter: Morgenstern (Zschopau)
Zuschauer: 127

20. Spieltag (13.04.2014) Eintracht Erdmannsdorf/A – TSV Penig 2:1 (2:0)
Nach 4 Niederlagen in Folge verschaffte sich unsere Eintracht durch den Sieg über Penig im Abstiegskampf vorerst etwas Luft. Nach den Toren von Norman Messig und Mario Martin hatte die Eintracht mehrere Chancen, das Ergebnis auszubauen. Eine Viertelstunde vor Abpfiff traf Marcel Lachman mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:2. In der zweiten Minute der Nachspielzeit hielt Torwart Marco Langklotz die drei Punkte fest, indem er einen Elfmeter von Lachmann parierte. Es sicher nicht über 90 Minuten ein Hochglanzauftritt aber man hat durchaus gesehen das es die Eintracht noch kann. Jetzt heisst es konzentriert weiter arbeit an sich und seine Stärken glauben und nach dem Osterfest an diese Partie anknüpfen.

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Ste. Bergt (54. Lasch), Ruske, Gerlach, Martin, Winterhoff (56. Mühlberg), Messig (90.+2 Leppelt).

Penig: Mar. Rudolph, Toro-Gomez, Junghanns, Lachmann, Meinel (83. Schubert), Kremkow (70. Uhlmann), Zschage, Berthold, Britsche, Zeidler, Schmidt.

Tore: 1:0 Messig (13.), 2:0 Martin (27.), 2:1 Lachmann (74.).
Schiedsrichter: Ontyd (Oelsnitz)
Zuschauer: 77

19. Spieltag (06.04.2014) BSC Freiberg II – Eintracht Erdmannsdorf/A. 2:0 (1:0)
Die Freiberger sind die Gewinner des 19. Spieltags. Da das Spitzenduo erneut Federn ließ, rückte der BSC II durch den Erfolg über die im Frühjahr weiterhin sieglosen Erdmannsdorfer auf Platz 2 und hat nur noch drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Lichtenberg. Matchwinner war Stefan Lein, der vor der Pause nach mustergültiger Vorarbeit von Fedorov das 1:0 markierte und in der Schlussphase nach Vorlage von Heinze alles klar machte. In einer umkämpften Partie sorgten die Gäste vor allem nach der Pause für viel Druck. Aber die BSC-Abwehr um den starken Keeper Kaden hielt stand. Während die Freiberger den zweiten Heimsieg 2014 feierten, musste die Eintracht ihre vierte Niederlage in Folge quittieren. (Quelle: FP/sb)

"Heute war 90 Minuten lang Gift und Galle im Spiel. Nach dem Abpfiff war jedoch alles abgehakt, vergessen, und wir haben zusammen ein Bier getrunken. So stelle ich mir Fußball vor." (Lars Bretschneider, Trainer des BSC II, nach dem 2:0 gegen Erdmannsdorf/A.)

Freiberg: Kaden, Gottschalk, Ubrich, Pöge, Schmidt (64. Kirsch), Süßner, Lein, Heschel, O. Fischer (59. Erler), Heinze, Federov (75. Glaser).
Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Ste. Bergt (57. Lasch), Ruske (57. Mühlberg), Gerlach, Martin (67. Leppelt), Winterhoff, Messig

Tore: 1:0, 2:0 Lein (32., 85.)
Schiedsrichter: Müller (Hartmannsdorf)
Zuschauer: 47

Eintracht Erdmannsdorf/A. – Oederaner SC 0:1 (0:1)
Unsere Jungs kassierten in einem Spiel auf niedrigem Niveau die dritte Pleite in Folge. Der Eintracht gelang es zu keinem Zeitpunkt, Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen und agierte in der Offensive viel zu harmlos. Auch Oederan riss keine Bäume aus, markierte aber den entscheidenden Treffer: Roy Findeisen hämmerte einen Freistoß genau in den Winkel (37.). Nach Ansicht von Oederans Trainer Jochen Laudeley dominierte Kampf und Krampf das Geschehen. "Das war ein sogenanntes dreckiges 1:0 für uns", sagte der OSC-Coach.

"Wir sind derzeit kämpferisch nicht in der Lage, unseren Gegnern Paroli zu bieten. Demzufolge läuft auch spielerisch wenig zusammen. Ich vermisse in meiner Mannschaft den unbedingten Willen, gewinnen zu wollen. Aus dieser Situation müssen wir uns jetzt gemeinsam rausboxen." (Dirk Barsikow, Trainer Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg)

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Ste. Bergt (72. Leppelt), Ruske, Lasch (56. Messig), Gerlach, Mühlberg, Winterhoff (66. Martin).

Oederan: Thomas, K. Thiele, Walter, Lohse, Schulze, Böttcher, Lippold, Findeisen, Dietze (46. Schneider), Hofmann, Jäkel.

Tor: 0:1 Findeisen (37.).
SR.: Freier (Zwickau)
Zu.: 110

17. Spieltag (23.03.2014) Zuger SV – Eintracht Erdmannsdorf/A. 1:0 (0:0)
Der Fehlstart in die Rückrunde für unsere Eintrachtkicker ist perfekt. Mit der 2. Niederlage im zweiten Spiel muss in den kommenden Tagen und Wochen endlich der Bock umgestoßen werden um endlich wieder Punkte einzufahren. Der Heimsieg der Zuger Elf ging zu 50 % auf das Konto des Trainers der Gastgeber, denn mit seiner Einwechslung hat René Müller, das Heimspiel gegen die Eintracht gewonnen: Joker Sebastian Queck, der ab der 64. Minute ins Spielgeschehen eingreifen durfte, erzielte das goldene Tor der Partie nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung. Mit dem Dreier hat das Schlusslicht der Liga den Anschluss geschafft. Für die Eintracht heisst es jetzt Ärmel hochkrempeln und Arsch aufreisen damit am kommenden Spieltag Punkte verbucht werden können!!!

Zug: Ritter, Meltke, Schneider, Dittrich, Beer (64. Queck), Johannes, Drotziger (76./GR), Schulz, Mittelstädt, Gräser, Handrik.

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Ste. Bergt, Ruske, Lasch, Mühlberg (81. Leppelt), Rotzsch, Lebeda, Winterhoff (73. Messig).
Tor: 1:0 Queck (69.)

Schiedsrichter: Renner (Dittmannsdorf/Witzschdorf)
Zuschauer: 30

16. Spieltag (16.03.2014) Eintracht Erdmannsdorf/A. – TSV Langhennersdorf 1:5 (0:2)
Im Duell der beiden Mannschaften mit den meisten Buchstaben auf der Rückseite des Trikots waren die Gäste über die gesamten 90 Minuten gedanklich und auch körperlich schneller unterwegs. Während die Gastgeber kaum gefährlich vor dem Langhennersdorfer Tor auftauchten, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent. Kurios dabei: Alle fünf Tore für den Aufsteiger fielen per Kopf. (Quelle: FP/tre)

"Dass eine Mannschaft in einem Spiel fünf Kopfballtore schießt, erlebt man auch nicht alle Tage. Das macht aber auch irgendwie Sinn, schließlich haben wir ja gegen Jungs aus Erdmannsdorf gespielt. Und die sind offensichtlich lieber auf der Erde." Sven Butze, Trainer des TSV Langhennersdorf.

Erdmannsdorf: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Hansch, Ste. Bergt, Ruske (53. Mühlberg), Lasch (60. Messig), Gerlach (75. Leppelt), Lebeda, Rotzsch, Winterhoff.
Langhennersdorf: Zimmermann, Deutscher, Götze (75. Braun), Koppatz, Krause, Griesbach, Schubert (85. Hoffert), Neumann, Gießner, Tuchscherer, Pomp.
Tore: 0:1 Gießner (21.), 0:2 Tuchscherer (40.), 0:3 Götze (48.), 0:4 Tuchscherer (66.), 1:4 Messig (83.), 1:5 Schubert (83.).
Schiedsrichter: Gerbet (Dresden)
Zuschauer: 38

14. Spieltag (24.11.2013): Eintracht - Hartmannsdorf 1:1 (0:0)
Es bleibt dabei, die Eintracht kann in der Meisterschaft gegen Hartmannsdorf nicht gewinnen. Auch im vierten Duell reichte es nur zu einer Punkteteilung für die Erdmannsdorfer. Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte wurden beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt. Beide Teams ließen je zwei gute Möglichkeiten aus. In der 2. Halbzeit erhöhte der Gastgeber den Druck und ging nicht unverdient in Führung: Nach einem Einwurf war Ronny Langklotz mit einem Sonntagschuss ins lange Eck erfolgreich. Die Gäste steckten nicht auf und kamen durch Steinert zum Ausgleich. Derselbe Spieler hatte kurz vor dem Abpfiff sogar noch den Siegtreffer für die Gäste auf dem Fuß. (Quelle: FP/eij)

"Wir wollten einen Punkt mit nach Hause nehmen und das ist uns am Ende auch gelungen. Mit etwas Glück wäre sogar ein Dreier gegen Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg drin gewesen. Aber die Punkteteilung wird den Leistungen beider Teams voll gerecht." (Alexander Theuer, Trainer Hartmannsdorfer SV)

Aufstellung: M. Langklotz, Großmann, R. Langklotz, Fröhlich, Ruske, Lasch (80. Leppelt), Gerlach, Lebeda (89. Sta. Bergt), Mühlberg (74. J. Martin), Nitschke, Winterhoff
Tore: 1:0 R. Langklotz (53.), 1:1 Steinert (88.)
Zuschauer: 46

12. Spieltag (10.11.2013): Hainichen - Eintracht 3:1 (2:1)
Eine nur auf mäßigem Niveau stehende Partie fand mit dem HFV einen verdienten Sieger. Die Hausherren investierten mehr, während die Eintracht vieles schuldig blieb. Das meiste ging dabei über den Kampf, spielerische Höhepunkte bekamen die Zuschauer kaum zu sehen. Drei frühe Hainichener Tore ließen Hoffnungen auf das 6:2 der letzten Saison aufkommen, doch eine Toreflut blieb diesmal aus. Der HFV musste nach "Rot" für Gulyas ab der 40. Minute in Unterzahl spielen. Dennoch hatte der Tabellenzweite weitere gute Chancen und kam per Foulelfmeter noch zum dritten Treffer. (Quelle: FP/eij)

"In der Vorwoche haben wir versucht Fußball zu spielen und verloren, heute wurde Fußball gearbeitet und auch verdient gewonnen. Es war eine kämpferisch starke Vorstellung meiner Mannschaft." (Bernd Pertuch, Trainer Hainichener FV)

Aufstellung: M. Langklotz, R. Langklotz, J. Martin (61. Leppelt), Sta. Bergt (83. Messig), Hansch, Ste. Bergt (90./Rot), Ruske (75. Großmann), Lasch, Gerlach, Lebeda, Winterhoff
Tore: 1:0 Nebe (4.), 1:1 Lasch (15.), 2:1 T. Schulze (26.), 3:1 Fräßle (66./FE)
Zuschauer: 50

12. Spieltag (03.11.2013): Eintracht - Großwaltersdorf 3:3 (2:2)
Turbulent ging es auch in Erdmannsdorf zu, wo es sechs Tore im Derby zu sehen gab. Die Gastgeber hatten bereits vor der Halbzeitpause dreimal getroffen, einmal davon allerdings auf der falschen Seite. So wurde aus einer 2:0-Führung ein 2:2 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel traf Messig zur erneuten Führung der Eintracht, die konnte Seifert aber wieder ausgleichen. (Quelle: FP/tre)

Aufstellung: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt (59. Messig), Ste. Bergt, Ruske, Lasch, Lebeda (76. Hansch), Mühlberg, Winterhoff
Tore: 1:0 Lasch (32.), 2:0 Mühlberg (34.), 2:1 Petermann (42.), 2:2 R. Langklotz (45./ET), 3:2 Messig (64.), 3:3 Seifert (70.)
Zuschauer: 71

11. Spieltag (27.10.2013): Flöha - Eintracht 3:1 (1:0)
Der TSV Flöha lieferte zwar keine überzeugende Leistung ab, zieht in der Tabelle aber an der Eintracht vorbei. Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel. Doch mehr als die eine Chance, die durch Hauser zum 1:0 führte, erarbeitete sich der TSV nicht. Nach dem Ausgleich vom Elfmeterpunkt waren die Gäste im zweiten Durchgang spielbestimmend, aber Flöha konnte sich befreien. (Quelle: FP/kbe)

"Erdmannsdorf/Augustusburg war der erwartet schwere Gegner. Nach unserer Führung haben wir etwas den Faden verloren, aber zum Glück wieder ins Spiel zurückgefunden. Es war am Ende ein Arbeitssieg für uns, mehr nicht." (Matthias Zänker, Trainer des TSV Flöha)

Aufstellung: M. Langklotz, Großmann (80. Leppelt), R. Langklotz, J. Martin, Fröhlich, Hansch, Ruske, Messig (53. Sta. Bergt), Lebeda, Mühlberg (53. Lasch), Winterhoff
Tore: 1:0 Hauser (37.), 1:1 Winterhoff (56./FE), 2:1 Eckardt (72.), 3:1 Mittmann (80.)
Zuschauer: 143

10. Spieltag (20.10.2013): Eintracht - Rochlitz 1:0 (0:0)
Am Tag des traditionellen Handwerks traten die Kicker von Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg nicht als Feinmechaniker auf. Vielmehr bemühten sie die altdeutschen Tugenden wie Einsatzwillen und Kampfkraft, um den BSC Rochlitz 1:0 (0:0) zu bezwingen und damit mit 17 Punkten auf den 4. Tabellenplatz zu klettern. Für die Gäste aus der Muldestadt wird es jedoch langsam ernst, sie bleiben im Klassement mit 6 Zählern auf dem vorletzten Rang hängen. "Es war ein Arbeitssieg. Vor allem in der ersten Hälfte stand Rochlitz defensiv sehr gut. Wir haben es uns selbst sehr schwer gemacht", sagte Eintracht-Trainer Dirk Barsikow. Tatsächlich waren beide Seiten in der ersten Hälfte vorrangig damit beschäftigt, das Laub zwischen den Strafräumen aufzuwirbeln. Rochlitz tauchte zweimal gefährlich vor dem Kasten von Marco Langklotz auf, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Auch ein ansehnlicher Freistoß von Christoph Clauß war für den Eintracht-Keeper kein Problem. Maik Lasch sorgte für die einzige nennenswerte Offensivaktion der Platzherren vor dem Seitenwechsel. Er traf jedoch nur das Außennetz. Da dies jedoch fachmännisch angebracht war und über kein Loch verfügte, sprang der Ball auch nicht ins Tor, sondern nur ins Aus. "Bis zur Pause waren wir die etwas bessere Truppe. Aber leider fehlt uns derzeit die Konstanz, um einmal über die komplette Distanz auf gutem Niveau zu agieren. Deshalb geht der Sieg der Erdmannsdorfer am Ende auch in Ordnung", schätzte Rochlitz' Coach Thomas Müller ein.
Das Tor des Tages fiel kurz nach Wiederanpfiff. Stanley Bergt setzte sich im Strafraum gut durch, bediente in der Mitte seinen Kollegen Lasch, der zum 1:0 einschob. "Das war eine perfekte Vorarbeit. Ich musste nur noch den Fuß hinhalten", kommentierte er seinen zweiten Saisontreffer. In der Folgzeit war die Barsikow-Elf dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich. Doch eine Schrecksekunde mussten die Hausherren noch überstehen. In der 87. Minute nahm Markus Heinich bei einem Freistoß genau Maß und zirkelte das Spielgerät über die Mauer Richtung Toreck. Langklotz musste sich ganz lang machen, um den Ball zu parieren. Fast im Gegenzug marschierte Norman Messig los, scheiterte jedoch aus Nahdistanz. (Quelle: FP/Knut Berger)

Aufstellung: M.Langklotz, Großmann, R.Langklotz, Martin (90. Lebeda), Fröhlich, Stanley Bergt, Hansch, Steven Bergt, Ruske, Lasch (87. Messig), Mühlberg
Tor: 1:0 Lasch (48.)
Zuschauer: 85

9. Spieltag (13.10.2013): SV Marbach - Eintracht 1:2 (1:0)
Ein Eigentor durch den Marbacher Torge entschied zwölf Minuten vor dem Abpfiff diese umkämpfte Partie. Den besseren Start erwischte aber der Gastgeber, der früh durch Nils Wusterhausen in Führung ging. Mit zunehmender Spielzeit übernahm dann die Eintracht die Kontrolle über das Spiel. Lasch belohnte mit dem 1:1-Ausgleich die Steigerung seiner Elf in der 2. Halbzeit. Nach diesem Erfolg klettert Erdmannsdorf auf den 6. Rang, Marbach bleibt Zehnter. (Quelle: FP/eij)

"Nach dem Rückstand hatten wir einige Probleme, da konnte ich mit dem Auftreten meiner Elf nicht zufrieden sein. Dies änderte sich nach der Pause. Wir haben gut kombiniert und den Gegner unter Druck gesetzt. Letztlich geht der Sieg in Ordnung, da wir kaum noch etwas zugelassen haben." (Dirk Barsikow, Trainer Eintracht Erdmannsdorf/A.)

Aufstellung: M. Langklotz, Großmann, R. Langklotz, J. Martin (90. Messig), Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch (59. Winterhoff), Ste. Bergt, Ruske, Lasch, Nitschke
Tore: 1:0 N. Wusterhausen (9.), 1:1 Lasch (67.), 1:2 Torge (78./ET)

8. Spieltag (29.09.2013): Eintracht - Lichtenberg 1:4 (0:2)
Spitzenreiter Lichtenberg bleibt als einziges Team der Liga auswärts ungeschlagen. Zudem hatte der SVL die Heimniederlage gegen Hainichen gut verdaut und machte die Pleite der Vorwoche mit diesem klaren Erfolg sofort wieder vergessen. Noch keine Stunde war gespielt, da stand der Sieger dieser Begegnung bereits fest. Mit zwei Blitzstarts zu Spielbeginn und nach der Pause sorgte der SVL für klare Fronten. Zweimal Timmel sowie Häuser und Schneider machten den dritten Auswärtssieg perfekt. Für die klar unterlegenen Erdmannsdorfer konnte Hansch nur den Ehrentreffer erzielen. Zudem geht es für die Eintracht in der Tabellen zwei Ränge nach unten. (Quelle: FP/eij)

Aufstellung: Haußmann, Großmann (80. Nitschke), J. Martin (62. Messig), Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Ste. Bergt, Lasch (62. Ruske), Gerlach, Lebeda, Mühlberg.
Tore: 0:1 Timmel (4.), 0:2 Häuser (17.), 1:2 Wagner (82.), 1:3 Schneider (46.), 1:4 Timmel (56.).
Zuschauer: 95

7. Spieltag (22.09.2013): Penig - Eintracht 0:2 (0:1)
Der TSV Penig hat im vierten Heimspiel seine zweite Niederlage kassiert. Dem 2:4 vor 14 Tagen gegen Großwaltersdorf folgte diesmal ein 0:2 gegen Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg. Die Gäste, die ohne ihren erkrankten Trainer Dirk Barsikow angereist waren, rissen aber auch keine Bäume aus. Sie waren nur beim Ausnutzen ihrer Torchancen effektiver als der harmlose Gastgeber. In der ersten Halbzeit pegelte sich das Spielgeschehen meist zwischen beiden Strafräumen ein. Beide Teams neutralisierten sich in dieser Phase der Begegnung, sodass Tormöglichkeiten zunächst Mangelware blieben. Man wartete auf einen Fehler des Kontrahenten und den machten die Hausherren. Einen Ballverlust im Peniger Mittelfeld nutzten die Gäste durch Torjäger Michael Mühlberg (27.) zum einzigen Treffen vor dem Seitenwechsel. Pech für den TSV, dass sich Spielmacher Jonas Lindisch bei einem Zweikampf schwer am Bein verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. In den zweiten 45 Minuten änderte sich am Spielverlauf wenig. Vor allem die Hausherren enttäuschten und konnten sich im Angriff kaum in Szene setzten. In einer auf mäßigem Niveau stehenden Partie sicherten sich die Erdmannsdorfer am Ende nicht unverdient die Zähler. Stanley Bergt (58.) hatte mit dem 2:0 für die Gäste für die Entscheidung gesorgt. In der Nachspielzeit kassierte der Peniger Sven Seidel noch die gelb-rote Karte. Während Penig im Tabellenkeller hängen bleibt, setzt sich die Eintracht in der oberen Hälfte fest. (Quelle: FP/eij)

"Wir haben einfach keinen Zugriff auf das Spiel gefunden und zu viele individuelle Fehler gemacht. Die Gäste haben clever gespielt und sicher in der Abwehr gestanden. Wir haben leider keine Mittel dagegen gefunden." (René Schreiter, Trainer des TSV Penig).

Aufstellung: M. Langklotz, Großmann (81. Reichel), R. Langklotz, J. Martin (90. Messig), Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Gerlach, Lebeda, Mühlberg, Winterhoff.
Tore: 0:1 Mühlberg (27.), 0:2 Sta. Bergt (58.).
Zuschauer: 66

6. Spieltag (15.09.2013): Eintracht - BSC II 1:2 (1:0)
In den ersten 45 Minuten bestimmten die Gäste das Spiel klar, trafen aber das Tor nicht. Erdmannsdorf hatte keine echte Torchance und ging trotzdem in Führung: Kurz vor der Halbzeit ließ BSC-Keeper Kaden einen Eckball unglücklich ins eigene Tor fallen. Im zweiten Spielabschnitt rannten sich die Freiberger für ihren Torwart die Lungen aus dem Hals und erspielten sich zahlreiche Chancen. Eine davon nutzte Gottschalk mit einem 25-Meter-Hammer zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende nickte Jens Wagner eine Freistoß-Flanke des eingewechselten Kevin Heschel zum verdienten Siegtreffer für die Gäste ein. (Quelle: FP/tre)

"Es ist nur logisch, dass Jenne schon zum zweiten Mal in Folge kurz vor Schluss das Siegtor macht. Schließlich ist er ja auch mein Co-Trainer und kennt daher die Anweisungen am besten. Und die lauten: Erst dann treffen, wenn der Gegner nicht mehr darauf reagieren kann." (Lars Bretschneider, Trainer der Mannschaft BSC Freiberg II, über das späte Siegtor von Jens Wagner)

Aufstellung: M. Langklotz, R. Langklotz, Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Lasch (75. J. Martin), Messig, Gerlach, Lebeda, M. Martin (75. Nitzschke), Winterhoff.

Tore: 1:0 Lein (43. ET), 1:1 Gottschalk (75.), 1:2 Wagner (82.)
Zuschauer: 79

5. Spieltag (01.09.2013): Oederan - Eintracht 1:1 (1:0)
Nach dem Abpfiff sahen beide Trainer nicht so aus, als hätten sie in der vergangenen Woche ein Motivationsseminar für Sportoptimismus erfolgreich absolviert. Oederans Coach Jochen Laudeley musste einmal mehr zusehen, wie seine Mannschaft beim 1:1 (1:0) gegen Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg einige hochkarätige Chancen versiebte und deshalb zum vierten Mal in dieser Serie über ein Remis nicht hinaus kam.
Und auch sein Gegenüber Dirk Barsikow, der ohnehin nicht für übersprudelndes Temperament bekannt ist, machte wegen der Punkteteilung kein Fass auf. "Der eine Zähler ist ja in Ordnung, aber es gibt bei uns noch sehr viel zu tun. In unseren Reihen findet noch zu viel Leerlauf statt, die Ballverluste waren zu viel", fasste der Gäste-Coach zusammen. Dennoch kann sich die Bilanz seiner Elf sehen lassen. Seit vier Spielen ist die Eintracht ohne Niederlage. Für Laudeley stand hingegen fest: "Wir haben heute eindeutig zwei Punkte verschenkt. Die Einsatzbereitschaft meiner Spieler war zwar erneut vorbildlich, aber einmal mehr haben sie zu viele Möglichkeiten ausgelassen", ärgerte sich der Übungsleiter.
Ein erstes Achtungszeichen setzte Ronny Lippold, dessen Gewaltschuss der Erdmannsdorfer Schlussmann Markus Haußmann gerade noch an den Pfosten lenken konnte. Nach einer Viertelstunde sorgten die Gäste im Oederaner Strafraum für Gefahr, doch Marco Hansch brachte die Kugel nicht unter. Nach dieser krachenden Ouvertüre zog etwas Ruhe auf dem Platz ein. Beide Seiten praktizierten im Mittelfeld eine gegenseitige Ballräuberei, sodass Strafraumszenen zunächst Mangelware blieben. Doch fünf Minuten vor dem Einzug in die Pausenkabine sprang dem Eintracht-Kicker Steffen Gerlach bei einer Abwehraktion der Ball im Fünfmeterraum an die Hand. Der gute Schiedsrichter Andreas Ontyd zeigte sofort auf den Punkt, Björn Jäkel donnerte das Spielgerät zur 1:0-Führung in die Maschen. "Ich war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, doch das Ding war zu straff und zu platziert geschossen", meinte Gäste-Torhüter Haußmann anerkennend.
Nach dem Seitenwechsel blies vorerst kein Team zur Attacke. Nach einer reichlichen Stunde hatten dann die Oederaner den Torschrei auf den Lippen, als Franz Lohse einen direkten Freistoß ans Aluminium setzte. Eine reichliche Viertelstunde vor Ultimo umkurvte Lippold die Erdmannsdorfer Abwehr wie Slalomstangen, schob am Ende jedoch aus Nahdistanz den Ball am Tor vorbei. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Barsikow-Elf nahm trotz der klaren Oederaner Torchancen weiterhin engagiert am Spielbetrieb teil und kam durch Michael Mühlberg noch zum Ausgleich. Anschließend pfiff ein Distanzschuss des Oederaners Vincent Schneider knapp am Erdmannsdorfer Kasten vorbei. (Quelle: FP/Knut Berger)

Aufstellun: Haußmann, R. Langklotz, J. Martin (74. M. Martin), Fröhlich, Sta. Bergt, Hansch, Lasch (57. Messig), Gerlach, Lebeda, Mühlberg, Winterhoff (66. Ruske).
Tore: 1:0 Jäkel (40. FE), 1:1 Mühlberg (82.).
Zuschauer: 115

4. Spieltag (01.09.2013): Eintracht - Zuger SV 1:1 (1:0)
Die Eintracht bleibt nach der Punkteteilung im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen, Zug erkämpfte sich hingegen in der laufenden Saison den ersten Punkt. Beide Tore fielen jeweils vom Elfmeterpunkt, wobei Zug den Ausgleich nach einer roten Karte in Unterzahl markierte. "Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit mit weiten Bällen und Einwürfen stets gefährlich. Aber wir haben uns den Zähler auf jeden Fall verdient", meinte Zugs Trainer Rene Müller. (Quelle: FP/kbe)

Aufstellung: Haußmann, R. Langklotz, J. Martin (83. Fröhlich), Sta. Bergt, Hansch, Ruske, Lasch (63. Winterhoff), Gerlach, Messig, Mühlberg, M. Martin (67. Lebeda).
Tore: 1:0 R. Langklotz (26. FE), 1:1 Zaharanski (68.)
Zuschauer: 78

3. Spieltag (25.08.2013): Langhennersdorf - Eintracht 0:2 (0:1)
Neuling muss Lehrgeld zahlen!!!
Aufsteiger Langhennersdorf zog im zweiten Heimspiel gegen Erdmannsdorf/Augustusburg mit 0:2 den Kürzeren. Dabei war durchaus mehr drin. Der Aufsteiger aus Langhennersdorf hat erneut Lehrgeld zahlen müssen. Gegen Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg unterlag der TSV mit 0:2 (0:1), obwohl die Gastgeber vor allem vor der Pause viele gute Tormöglichkeiten hatten. Zuletzt hatte sich beide Teams im Oktober 2008 in einem Punktspiel gegenübergestanden. 2:0 für Langhennersdorf hieß es an gleicher Stelle in der damaligen Kreisliga. Diesmal drehte die Eintracht den Spieß um, wobei der neue Trainer Dirk Barsikow nur mit dem Ergebnis zufrieden war: "Unterm Strich war es ein Arbeitssieg. Wir haben vor der Pause im Defensivbereich nicht konsequent genug agiert." Für den Aufsteiger war es eine weitere bittere Niederlage. "Es war wie beim 2:5 in Hainichen", sagte ein enttäuschter TSV-Trainer Sven Butze. "Wir spielten uns viele Chancen heraus, bestimmten über weite Strecken die Partie und mussten am Ende als Verlierer vom Platz."Während der Langhennersdorfer Torhüter Florian Zimmermann zunächst kaum etwas zu tun bekam, glühten bei seinem Gegenüber Marco Langklotz die Finger. Gleich bei fünf verheißungsvollen Situationen der Hausherren musste der Erdmannsdorfer Keeper einen Rückstand verhindern. Allein Heiner Gießner vergab drei klare Einschussmöglichkeiten. Auch als Toni Naumann aus gut 20 Metern Maß nahm, brachte Langklotz gerade noch die Fingerspitzen an den Ball (35.).Die Möglichkeit zur Gästeführung ergab sich dann für Jens Martin. Sein Heber von der Strafraumgrenze ging über den TSV-Schlussmann, aber auch über das Tor. Ansonsten verlebte Zimmermann einen ruhigen ersten Spielabschnitt, zumindest bis zur 42. Minute. Da ließ er bei einem Schuss den Ball aus den Händen rutschen. Eintracht-Torjäger Michael Mühlberg war zur Stelle und erzielte das 1:0 für seine Elf. Mit dieser sehr glücklichen Gästeführung ging es in die Kabine.In den zweiten 45 Minuten gab es ein verändertes Bild. Nun bestimmten die Gäste den Rhythmus. Die Eintracht machte die Räume im Mittelfeld dicht, sodass Langhennersdorf nicht mehr zum gefährlichen Angriffsspiel fand. "Meine Mannschaft hat nun ruhiger gespielt und auf ihre Chance gewartet", so Trainer Barsikow. Michael Mühlberg machte mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie alles klar. "Joachim Eichler" Quelle: Freie Presse

2.Spieltag (11.08.2012): Eintracht - SV Einheit Bräunsdorf 3:0 (1:0)
"Erdmannsdorf/Augustusburg hat unter Verantwortung des neuen Eintracht-Trainers Dirk Barsikow den ersten Sieg eingefahren. Bis zum 1:0 lief es bei den Gastgebern nicht richtig rund, doch dann ging die Eintracht selbstbewusster zu Werke und versuchte, den Gegner mit Kombinationen in Schwierigkeiten zu bringen. Am klaren Ausgang der Partie gab es letztlich nichts zu rütteln, doch Barsikow meinte: "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, an unserer Spielweise müssen wir jedoch noch kräftig feilen." (kbe)" Quelle: Freie Presse

1.Spieltag (11.08.2012): SV 05 Hartmannsdorf - Eintracht 3:2 (1:0)


Abschlusstabelle

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
SV Lichtenberg
BSC Freiberg 2
Hainicher FV
Oederaner SC
TSV 1848 Flöha
TSV Großwaltersdorf
TSV Langhennersdorf
BSC Motor Rochlitz
SV 05 Hartmannsdorf
Eintracht
TSV Penig
SV Einheit Bräunsdorf
Zuger SV
SV 1892 Marbach
15
15
14
12
12
12
13
10
10
8
7
6
4
5
7
4
5
6
9
6
3
5
5
5
7
4
6
4
4
7
6
5
7
8
10
11
11
13
12
16
16
17
57:30
47:18
57:39
44:32
59:38
73:49
66:59
49:54
38:50
29:44
48:58
32:62
29:60
36:71
52
49
48
45
43
42
42
35
35
29
28
22
18
16

Torschützen

Name Tore (+Pokal)
Maik Lasch
Michael Mühlberg
Marco Hansch
Norman Messig
Ronny Langklotz
Stanley Bergt
Steven Bergt
Mario Martin
Sven Ruske
Tomas Weinfurt
Martin Winterhoff
5 (+0)
5 (+0)
4 (+0)
4 (+0)
3 (+0)
1 (+1)
1 (+0)
1 (+0)
1 (+0)
1 (+0)
1 (+0)
Hier findet Ihr außerdem alle Torschützen der Mittelsachsenliga.

Kreispokal

2. Runde (17.11.2013)
SG Dittmannsdorf - Eintracht (0:2)
3. Runde (14.12.2013)
TSV Großwaltersdorf - Eintracht (2:1)
Hier findet Ihr außerdem alle Ergebnisse im diesjährigen Pokalwettbewerb.

Kader

1 Marco Langklotz (Tor)
2 Marcel Präckert (Angriff)
3 Matthias Großmann (Abwehr)
4 Ronny Langklotz (Abwehr)
5 Jens Martin (Angriff)
6 Robert Fröhlich (Abwehr)
7 Stanley Bergt (Mittelfeld)
8 Marco Hansch (Mittelfeld)
9 Steven Bergt (Angriff)
10 Sven Ruske (Mittelfeld)
11 Maik Lasch (Angriff)
13 Stefan Gerlach (Abwehr)
14 Martin Lebeda (Abwehr)
15 Michael Mühlberg (Mittelfeld)
18 Mario Martin (Mittelfeld)
19 David Nitschke (Abwehr)
20 Martin Winterhoff (Mittelfeld)
25 Norman Messig (Angriff)