1. Männermannschaft 2012/13


1. Punktspiel: Sonntag 12.08.2012: Eintracht - TSV Penig 3:0 (1:0)
Besser konnte der Auftakt in der neuen Spielklasse nicht sein. Drei Punkte gegen ein durchaus spielstarkes Team aus Penig einzufahren, war zwar das Ziel, doch dass das Ergebnis letztlich so klar ausfiel, konnte wohl kaum einer erwarten. Die Gäste begannen die Partie forsch und schon in der ersten Minute brachte ein tückisch in den Strafraum geschlagener Freistoßball Gefahr für unseren Kasten. Marcus Hausmann konnte die Kugel erst im zweiten Zufassen unter sich begraben und entschärfte so die Situation. Damit war gleich ,,Leben“ in der Begegnung und schon im Gegenzug zeigte unsere Mannschaft, dass sie durchaus gewillt war, ebenfalls offensiv zu agieren. Einen schönen Angriff über unsere linke Seite konnte der Gegner nur auf Kosten eines Eckballs klären. Das Leder, getreten von Steven Bergt, segelte in den Strafraum, wurde zwar abgewehrt, doch Marco Hansch bot sich dadurch die Chance zum Torschuss. Entschlossen zog er ab, doch strich der Ball über den Querbalken des Peniger Tores. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften und obwohl beide Teams relativ hohes Tempo gingen, kam es zunächst zu keiner zwingenden Chance auf beiden Seiten. Aber genau in dieser Phase schlugen wir dann eiskalt zu. In der 19. Minute bekam unsere Elf auf der linken Angriffseite in Höhe des Fünf-Meter-Raumes einen Einwurf zugesprochen. Marco Hansch brachte die Kugel wuchtig in den Strafraum, wo Stanley Bergt zur Stelle war und den Ball per Kopfballbogenlampe im langen Eck zum 1:0 versenkte. Motiviert von der Führung übernahmen wir danach zusehends das Geschehen auf dem Platz, erarbeiteten uns zahlreiche Standards und waren dabei stets gefährlich. So klatschte ein Kopfball Hansch`s (22.min.), im Anschluss an eine von Mario Martin getretene Ecke, ebenso an die Latte wie wenig später ein von Ronny Langklotz ausgeführter Freistoß aus gut 25 Metern (28.min.). Aber auch unseren beiden Spitzen bot sich jeweils die Gelegenheit, die Führung auszubauen. So steuerte Norman Messig, gut in Szene gesetzt von Steven Bergt, in Minute 33 allein auf den gegnerischen Schlussmann zu, doch konnte dieser unserem Stürmer die "Pille" im letzten Moment noch vom Fuß nehmen. Ebenfalls Sieger blieb der Schlussmann der Gäste in Minute 42. Diesmal startete Steven Bergt, bedient von einem schönen Diagonalpass Lebedas, allein in Richtung Peniger Tor. Leider geriet ihm sein Schuss zu schwach, sodass der Keeper den Ball abwehren konnte. Davor allerdings hatten auch die Gäste eine dicke Gelegenheit zum Ausgleich. Marcus Hausmann misslang - im Bemühen, das Spiel schnell fortzusetzen, ein Abwurf. Der Ball landete beim Gegner und dieser fackelte nicht lange und zog sofort ab. Zum Glück war unser Schlussmann gedankenschnell zu Stelle und wehrte das Leder mit einer tollen Parade zur Ecke ab (40.min.). Mit dem knappsten aller Resultate ging es dann in die Pause und es war klar, dass die Peniger sich noch lange nicht geschlagen geben würden. Und tatsächlich setzten sie nach dem Wechsel mit einem fulminanten Schuss in der 48. Minute das erste Achtungszeichen der zweiten Halbzeit. Zum Glück zischte der Ball über das Gebälk. Scheinbar brauchte es diesen "Muntermacher", denn fortan zeigte unsere Mannschaft wieder, wer hier Herr im Hause ist. Chancen boten sich reihenweise und oft waren es wieder Standards, bei denen es lichterloh im Peniger Strafraum brannte. So ging eine von der rechten Seite herein geschlagene Ecke Mühlbergs quer durch den Fünf-Meter-Raum, doch fand sich kein Fuß, der die Kugel über die Linie schob (54min.). Doch das 2:0 sollte dann nicht all zu lange auf sich warten lassen. David Nitzschke, Neuzugang aus Leubsdorf, nutzte die hervorragend herein geschlagene Ecke - diesmal von der linken Seite - zu einem schulbuchmäßigen Kopfball und jagte die Kugel mit Vehemenz in die gegnerischen Maschen (60.min.). Da wir das Spiel danach weiter im Griff hatten, boten sich auch weiterhin Gelegenheiten. Die größte hatte wohl Steven Bergt, der mit einem Traumpass Mario Martins aufs gegnerische Tor zusteuerte, das Gehäuse mit seinem Kopfballheber aber verfehlte. Leider versäumten wir es dadurch den "Sack" endgültig zuzumachen, und wer weiß, wie die Begegnung verlaufen wäre, wenn die Gäste in der 75. Minute zum Anschluss gekommen wären. Doch wieder zeigte sich unser Keeper Hausmann auf dem Posten und drehte den Hinterhaltschuss im letzten Moment noch um den linken Torpfosten, sodass es lediglich zur Ecke für die Peniger reichte. Da diese ebenfalls nichts einbrachte, stand weiter die ,,Null“. Im Bemühen, einen Treffer zu erzielen, wurden die Gäste immer offener in ihrer Hintermannschaft. Zwangsläufig ergaben sich Räume für Konter und diese wussten wir dann auch zu nutzen. Nach einer Flanke des eingewechselten Gerlachs verfehlte Steven Bergt das Tor des Gegners in der 77. Minute nur ganz knapp. Besser machte er es dann allerdings zwei Minuten danach. Norman Messig erkämpfte sich auf der rechten Angriffseite den Ball und bediente mit seiner Flanke seinen Sturmkollegen mustergültig. Dieser brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten, um zum 3:0 einzunicken. Dies war natürlich die Entscheidung in diesem Spiel, denn in den restlichen Minuten der Begegnung passierte nichts mehr. Nun gilt es auch am kommenden Sonntag in Hartmannsdorf zu bestehen, um weitere Punkte für das Ziel "Klassenerhalt" zu sammeln.

Aufstellung: Haußmann, Langklotz, Ste. Bergt, Hansch (68. Gerlach), Martin, Ruske, Messig (86. Dudek), Lebeda, Mühlberg (79. Leppelt), Sta. Bergt, Nitschke.
Noch im Aufgebot: Pötzsch / Langklotz M.
Tore: 1:0 Stanley Bergt (19.min), 2:0 Nitschke (60.min.), 3:0 Steven Bergt (69.min.)

2. Punktspiel: Sonntag 19.08.2012: Hartmannsdorfer SV - Eintracht 4:1 (3:0)
Mit einer deutlichen Niederlage kehrten wir vom ersten Auswärtsspiel der Saison zurück. Dass unser Team in der neuen höheren Spielklasse nicht von Sieg zu Sieg eilen wird und dass es auch Niederlagen gibt, war allen Beteiligten im Verein klar. Doch was speziell in der ersten Halbzeit unsererseits geboten wurde, war enttäuschend. Dabei sollten auch die extrem hohen Temperaturen und die zahlreichen Umstellungen im Mannschaftsgefüge nicht als Entschuldigung gelten, denn zum einen hatte der Gegner die gleichen Witterungsverhältnisse und zum anderen hegt jeder der aufgebotenen Spieler Ansprüche, in der ersten Elf zu stehen. Zum Spiel: Die Gastgeber zeigten gleich mit ihrem ersten Angriff, dass sie gewillt waren, die Punkte in heimischen Gefilden zu lassen. Über unsere rechte Abwehrseite gelang ihnen eine gefährliche Flanke, die Keeper Haußmann nur mit Mühe zur Ecke klären konnte. Diese brachte dann nichts ein, doch kontrollierten die Hausherren mit sicheren Ballpassagen weiter das Geschehen. In der 9. Minute wäre uns aber fast der Führungstreffer gelungen. Steven Bergt setzte sich auf Rechtsaußenposition schön durch und bediente mit seiner Eingabe den heranstürmenden Norman Messig. Dieser konnte die Kugel allerdings aus spitzem Winkel mit links nicht über die Linie drücken. Dies sollte aber die einzig nennenswerte Offensivaktion unseres Teams für lange Zeit bleiben. Ganz anders der HSV. Immer gelang es den Hausherren, mit Steil- und Diagonalpässen unsere Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Doch noch hatten wir Glück, denn klarste Chancen wurden seitens der Einheimischen vergeben. In der 18. Minute war aber das Kontingent an Fortune aufgebraucht. Ein Pass aus dem Mittelfeld riss unsere gesamte Hintermannschaft auf, Marcus Haußmann zögerte beim Herauslaufen und so hatte der Stürmer des Gastgebers freie Bahn und wenig Mühe, um zu vollenden. Das Bemühen, zum Ausgleich zu kommen, kann man unserer Mannschaft zwar nicht absprechen, doch gelungene Spielzüge waren so gut wie nicht zu sehen. Immer hemmten eklatante Fehlabspiele unsere Aktionen. So resultierte die einzig hoffnungsvolle Aktion, zu einem Torerfolg zu kommen, aus einer Standardsituation. Einen zu kurz abgewehrten Eckball nutzte Sven Ruske zu einer sehenswerten Direktabnahme, doch auch der Schlussmann der Hausherren war zur Stelle und begrub das Leder unter sich. Immer zerfahrener wurde unser Spiel und schließlich bestraften uns die Hartmannsdorfer eiskalt dafür. Ein Fehlabspiel Marco Hanschs leitete in Minute 42 das 2:0 ein. In Höhe der Mittellinie verlor er den Ball und mit einem Konter überliefen die schnellen HSV-Stürmer unsere Abwehrreihe und ließen auch Haußmann keine Möglichkeit einzugreifen. Fast identisch folgte nur zwei Minuten danach das 3:0. Diesmal ging der Ballverlust von Stanley Bergt aus. Wieder lief der Konter und wieder zeigten sich die Gastgeber abgezockt, indem sie unseren gesamten Deckungsverband einschließlich Keeper Haußmann ausspielten. Ein 3:0 Rückstand zur Pause, und das bei tropischen Temperaturen, lässt eigentlich nur wenig Hoffnung auf eine Wende. Doch zeigte unsere Mannschaft in Hälfte zwei jetzt mehr Engagement und hatte auch mehr Ballbesitz. Chancen allerdings gab’s kaum. So spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Und obwohl auch die Gastgeber der Hitze Tribut zollen mussten, gelangten sie in Minute 70 zum 4:0. Stephan Gerlach verlor ein Laufduell gegen einen HSVer, und da sich auch Torwart Haußmann dem Stürmer nicht energisch genug entgegen warf, klingelte es erneut. Löblich war, dass unsere Mannschaft bis zuletzt um eine Resultatsverbesserung bemüht war. Norman Messig hatte dabei allerdings Pech, denn in der 75. Minute hielt er die Fußspitze in einen Schuss, doch mit einer Blitzreaktion war der Keeper unten und hielt. Schließlich konnten wir in der 80. Minute das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Steven Bergt setzte sich im Strafraum durch und seine scharfe Eingabe, fast von der Grundlinie, jagte Abwehrspieler Nawroth beim Rettungsversuch in die eigenen Maschen. Dringende Erkenntnis aus diesem Spiel muss es sein, dass wir, wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenze gehen und dazu uns noch so viele individuelle Fehler leisten, in jedem Spiel arge Schwierigkeiten bekommen werden. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft im nächsten Heimspiel ein ganz anderes Gesicht zeigen wird.

Aufstellung: Haußmann/R. Langklotz/S.Bergt/Hansch/M.Martin/ Ruske/ Messig(85.M. Langklotz)/Leppelt(46. J. Martin)/Ste.Bergt/Nitschke/Gerlach

3. Punktspiel: Sonntag 26.08.2012: Eintracht - TSV Flöha 0:0
Nach der zuletzt schwachen Leistung gegen Hartmannsdorf war die Mannschaft diesmal kaum wieder zu erkennen. Gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Flöha zeigte unser Team von Beginn an bedingungslosen Einsatz, Laufbereitschaft und phasenweise auch gutes spielerisches Niveau. Schon nach zwei Minuten ergab sich nach einer Standardsituation die erste Gelegenheit für uns. Wie so oft brachte ein weiter Einwurf von Ronny Langklotz die Hintermannschaft der Flöhaer in Verlegenheit, doch kam auch der zum Ball startende Marco Hansch im Strafraum nicht richtig zum Abschluss. Fast im Gegenzug sorgten wir selbst für Torgefahr für die Gäste, denn eine missglückte Rückgabe Steven Bergts zu Schlussmann Langklotz konnte dieser nur per Kopf verarbeiten, doch klärte Sven Reinhard im letzten Moment gedankenschnell, indem er das Leder zur Ecke beförderte. Was die Eintracht kann, bringen wir schon lange, dachten wohl die Gäste in der 10. Minute. Mit einer ebenfalls missratenen Rückgabe, brachte sie ihren eigenen Torwart in die Bredouille, doch auch er konnte vor dem heranstürmenden Mühlberg zur Ecke klären. Obwohl das Tempo der Partie recht hoch war und sich beide Teams um konstruktiven Spielaufbau bemühten, blieben klare Chancen zunächst aus. Ein Schuss der in Neongelb auflaufenden Flöhaer in der 16. Minute war so etwas wie eine Torgelegenheit. Doch der Ball, aus gut 20 Metern abgezogen, ging um zwei, drei Meter am Erdmannsdorfer Kasten vorbei. Diese Aktion läutete aber eine Phase ein, in der die Gäste etwas mehr vom Spiel hatten. Doch an unserer Hintermannschaft war an diesem Tag kaum ein Vorbeikommen. So klärte beispielsweise Sven Reinhard in der 20. Minute einen Überzahl-Konter des Gegners mit all seiner Erfahrung. Und auch den Stellungsfehler Lebedas in der 22. Minute konnten die Gäste nicht verwerten, da der zum Abschluss kommende Akteur noch gestört wurde und so der Ball am Kasten vorbei ging. Nach kurzer Zeit übernahmen wir aber wieder das Geschehen und waren immer wieder nach Standards gefährlich. Leider fanden die scharfen Einwürfe unseres Kapitäns nicht immer einen Abnehmer. Und trotz der Unsicherheit des gegnerischen Schlussmanns hierbei konnten wir kein Kapital daraus schlagen. Doch der Abschnitt bis zur Pause gehörte weiter unserem Team. Hinten standen wir weiter sicher und über zwei, drei gute Kombinationen erspielten wir uns auch Möglichkeiten. Die beste hatte wohl unser Spielführer, als er nach schöner Vorarbeit der beiden Bergts aus ca. 16 Metern zum Abschluss kam (30.min.). Leider zischte sein Geschoss aber um Zentimeter am Pfosten vorbei ins Aus. Der Pfosten sollte auch kurz vor der Halbzeit noch einmal eine Rolle spielen. Erneut war es ein Einwurf unserer Nummer 4, der an Freund und Feind vorbei ging und an die Torumrandung krachte. Leider sprang er von dort in die Maschen des Flöhaer Kastens, sodass der Treffer natürlich nicht zählte. Auch nach dem Wechsel lagen die Vorteile im Spiel zunächst auf unsrer Seite. So schickte Mario Martin mit einem gut getimten Pass Michael Mühlberg auf die Reise. In zentraler Position im Strafraum wurde er vom Keeper Hänsch und Spieler Horn in die Zange genommen, sodass er nicht zum Abschluss kam und sich sogar noch leicht verletzte. Es war eine knifflige Situation, doch da der Schiedsrichter auf Freistoß für Flöha entschied, brauchte es keine weitere Diskussion (47.min.). Nur vier Minuten später starteten wir wieder einen verheißungsvollen Angriff. Diesmal über die rechte Seite. Schön bedient von Steven Bergt hatte Stephan Gerlach die Gelegenheit zur Flanke, doch leider zögerte er damit zu lange und die Situation war verpufft. Nach einem Foul an Steven Bergt gab es in der 53. Minute einen Freistoß für unsere Elf. Circa 20 Meter vor dem Tor in halblinker Position legte sich unser Youngster Mario Martin das Leder zurecht und zirkelte es im Anschluss über die Flöhaer Abwehrmauer. Die Nummer 1 des Kontrahenten hätte wohl keine Chance gehabt den Ball zu halten, doch leider klatschte die Pille nur ans Lattendreieck. Doch auch nach dieser vergebenen Gelegenheit ließen wir in unseren Bemühungen nicht nach, die Führung zu erzielen. So konnte Steven Bergt in der 61. Minute nach schöner Einzelleistung erst im letzten Augenblick gestoppt werden. Von der rechten Seite drang er in den Strafraum ein, umspielte seinen Gegner, doch kurz vor der Linie grätschte ein Flöhaer dazwischen und es gab nur Eckball. Fast auf der Linie lag der Ball dann auch in Minute 68. Wieder war die Deckung des Gastes nach einem Langklotz-Einwurf nicht im Bilde, doch fand sich leider niemand in unseren Reihen, der das Leder versenkte. Nachdem sich Michael Mühlberg mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, Kugel ging vorbei, eine weitere Chance bot, merkte man dann so langsam, dass die Kräfte in unseren Reihen etwas schwanden. So kamen die technisch starken Gäste über ihren Torschützen vom Dienst Mittmann noch zu zwei guten Möglichkeiten. Doch glücklicherweise hatte dieser sein Visier diesmal nicht richtig eingestellt, denn sowohl sein Kopfball in der 74. Minute als auch sein Schuss in Minute 82 verfehlten unseren Kasten. So blieb es am Ende beim alles in allem leistungsgerechten Remis.

Aufstellung: M. Langklotz, Reinhard, R. Langklotz, Stanley Bergt, Hansch, Martin, Lebeda, Mühlberg, Steven Bergt, Nitschke, Gerlach
Noch im Kader: Haußmann, Hähnel, Leppelt

4. Punktspiel: Sonntag 02.09.2012: Zuger SV - Eintracht 2:1 (2:1)
Leider ist es auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison nicht gelungen, Punkte zu holen. Dabei fing die Partie äußerst positiv für uns an, denn Mike Lasch konnte bereits in der 3. Minute die Vorarbeit Steven Bergts zum 0:1 nutzen. Bereits drei Minuten später hätte Michael Mühlberg die Führung ausbauen können. Marco Hansch hatte in Strafraumhöhe schön frei gespielt, doch leider rutschte ihm der Ball über den Senkel, sodass das Leder am Tor vorbei flog. Wer weiß, wie der Spielverlauf gewesen wäre, hätte es zu diesem Zeitpunkt 2:0 für unser Team gestanden. So aber kam plötzlich der Gegner besser ins Spiel und brachte uns mit seinen schnörkellosen Angriffen in Bedrängnis. Irgendwie kamen wir im Mittelfeld nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und so konnte oft erst im letzten Moment geklärt werden. Dies geschah häufig auf Kosten eines Eckballs oder aber Einwurfes, und da die Hausherren auch Akteure in ihren Reihen hatten, die in der Lage waren, den Ball weit in den Strafraum zu werfen, ergaben sich zwangsläufig Chancen. So war ein Kopfball im Anschluss an eben einen solchen Einwurf in der 9. Minute die erste brenzlige Situation vor unserem Kasten. Zum Glück ging die Pille ebenso am Eintracht-Kasten vorbei wie nur eine Minute danach ein erneuter Kopfball, diesmal als Folge einer Ecke von der rechten Seite. Wie bereits erwähnt, gewannen die Hausherren immer mehr Oberwasser im Mittelfeld und so war es dann auch folgerichtig, dass ein Distanzschuss (15.min.) in dieser Zone nicht verhindert werden konnte. Der scharf auf unser Tor gezogene Ball wäre vielleicht knapp neben unserem Gehäuse im Grundlinien-Aus gelandet, doch Ronny Langklotz fälschte das Leder so unglücklich ab, dass es unhaltbar für seinen Bruder zum 1:1 einschlug. Nach dem Ausgleich versuchten wir zwar das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, doch gelungene Spielzüge blieben die Seltenheit, nur bei einer Flanke Bergts in der 25. Minute entwickelten wir etwas Torgefahr. Leider stand Mike Lasch bei seinem Kopfball dabei im Abseits. Auf der anderen Seite konnten die Gastgeber immer wieder ihre Aktionen im Mittelfeld entwickeln, ohne entscheidend gestört zu werden. Und unserem Keeper war es in dieser Phase zu verdanken, nicht in Rückstand zu geraten. So war er mit dem Fuß zur Stelle, um einen aus kurzer Distanz abgegebenen Schuss der Zuger in Minute 30 zu entschärfen und mit energischem Herauslaufen in Minute 35 bereinigte er ebenfalls eine Situation vor einem heraneilenden Gegner. Kurz vor der Pause schien es, als hätten wir uns wieder gefangen, denn durch Michael Mühlberg hatten wir eine gute Gelegenheit, wieder in Führung zu gehen. Bei seinem energischen Sololauf in der 39. Minute wurde er aber im letzten Moment gestoppt. Mario Martins Schuss aus gut 20 Metern (ging am Tor vorbei) in Minute 41 war eine weitere Möglichkeit zu einem Treffer. Ein Tor sollte aber in Hälfte Eins dann noch fallen. Leider aber auf der anderen Seite. Einen Eckball, getreten von der rechten Seite konnten wir nicht aus der Gefahrenzone befördern. Im zweiten Zupacken war der Zuger Handrik zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz (44.min.). Das 2:1 so kurz vor der Halbzeit ist natürlich der ungünstigste Zeitpunkt für einen Gegentreffer. Noch aber blieb uns ja Hälfte Zwei. Und tatsächlich legten wir nach Wiederbeginn energisch los und drängten auf den Ausgleich. Der eingewechselte Sven Ruske hatte gleich zweimal die Chance dazu. Doch wurde sein Kopfball in Minute 46 genauso von der gegnerischen Deckung geblockt wie sein sich unmittelbar anschließender Direktschuss aus kurzer Entfernung. Diese verheißungsvolle Ouvertüre blieb aber nur ein Strohfeuer, denn in der Folgezeit gelang es uns einfach nicht, konstruktiv nach vorne zu spielen. Oft wurden die Bälle lang geschlagen und waren so für die kopfballstarke Abwehr des Kontrahenten eine leichte Beute. Wurde dann doch einmal der Versuch unternommen, sich spielerisch zu lösen, war meist beim dritten Zuspiel ,,Feierabend“, da es ungenau ankam oder aber der Ball verstolpert wurde. Da aber die Gastgeber ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht nutzten, blieb uns bis zuletzt die Hoffnung auf ein Remis. So mobilisierten wir in der letzten Viertelstunde dann doch noch mal unsere Kräfte und verstärkten unsere Angriffsbemühungen. Ein Schuss unseres Kapitäns in der 78. Minute (Torwart hielt sicher) war das Signal dazu. Nach einer Flanke Mühlbergs auf den Kopf von Lasch hatten alle den Torschrei schon auf den Lippen, doch wieder war der Keeper zur Stelle und parierte reflexartig. Kurz vor Ultimo legte der eingewechselte Nitzschke den Ball Norman Messig mustergültig auf. Doch leider wurde auch diese große Möglichkeit, doch noch einen Punkt zu holen, vergeben, da Messig das Leder aus ca. 10 Metern freistehend neben das Tor ballerte.

Tore: 0:1 Lasch (5.min) / 1:1 Scheider (15.min.) / 2:1 Handrik (44.min.)
Schiedsrichter: Beckert (Wüstenbrand)
Zuschauer: 90

5. Punktspiel: Sonntag 09.09.2012: Eintracht - TSV Großwaltersdorf 1:2 (1:2)
Gegen die vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelten Großwaltersdorfer ist es uns an diesem Sonntag nicht gelungen, die Punkte in heimischen Gefilden zu lassen. Wie schon in der Vorwoche begannen wir die Partie recht engagiert und konnten bereits in Minute Eins eine gefährliche Situation vor dem Kasten des Gastes herausspielen. Normen Messig bedient mit seiner Flanke Maik Lasch, doch der stand beim Abschluss leider einen Tick zu weit im Abseits. Aber genau wie in Zug ließen wir uns vom Gegner in der Folgezeit den ,,Schneid“ abkaufen und konnten nur noch auf dessen Angriffsaktionen reagieren. Der Druck nahm zu und in Minute 4 musste Marco Langklotz in unserem Tor schon das erste Mal energisch eingreifen, um einen Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke abzuwehren. Der Kontrahent ließ unserer Defensive aber kaum Zeit zum Luftholen. In der 8. Minute kam Marco Hansch etwas zu spät in den Zweikampf und fällte seinen Gegner. Da dies im Strafraum geschah, gab es folgerichtig Strafstoß, den sich die Großwaltersdorfer nicht zur 0:1 Führung entgehen ließen. Obwohl wir kurz danach durch Messig (kam nicht richtig zum Abschluss, vorausgegangen war ein Pass Nitzschkes) die Möglichkeit zum Ausgleich besaßen, muss man ehrlicherweise sagen, dass wir in der Folgezeit arge Schwierigkeiten hatten, Linie ins eigene Spiel zu bringen. Ja wir hatten sogar großes Glück, dass der Gegner das Ergebnis nicht ausbaute. So half uns in der 22. Minute nach einer Standardsituation der Pfosten und auch in Minute 29. klatschte ein strammer Schuss des Kontrahenten zum Glück nur an die Latte. Umso überraschender gelang unserem Team in der 35. Minute der Ausgleich. Nach einem Freistoß, der hoch in den gegnerischen Strafraum segelte, ertönte plötzlich der Pfiff des Refferee und es gab Elfmeter für unsere Eintracht. Der Unparteiische hatte ein Foul an Messig gesehen und traf deshalb diese Entscheidung. Wütende Proteste der Großwaltersdorfer waren die Folge, aber schließlich war’s unserem Schützen Ronny Langklotz egal, denn er verwandelte sicher zum 1:1. Die Verwirrung des Kontrahenten in dieser Phase nutzend, hatten wir kurz darauf gleich die Möglichkeit, das 2:1 zu erzielen. Doch der stark haltende Keeper des Gastes entschärfte das Geschoß Mühlbergs in der 37. Minute in großem Stil. Die Partie war jetzt etwas ausgeglichener und beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Und dennoch sollte den Großwaltersdorfern noch vor dem Seitenwechsel die erneute Führung gelingen. Trotz Überzahl gelang es uns, auf der linken Abwehrseite das Doppelpass-Spiel der Gäste zu unterbinden und so kam ein Kicker des Gegners zum Abschluss. Der noch leicht abgefälschte Ball schlug unhaltbar im langen Eck unseres Gehäuses ein. Wie schon in der Vorwoche mussten wir also erneut einem Rückstand in Hälfte zwei hinterherlaufen. Allen war klar, sollte es heute noch zu einem Punktgewinn kommen, musste eine deutliche Steigerung her. Den Willen, dies zu erreichen, merkte man unserem Team dann auch deutlich an, denn jetzt endlich wurden die Zweikämpfe besser geführt, die Raumaufteilung war besser und es gelangen, wenn auch wenige, viel versprechende Angriffe. Die beste Möglichkeit, das Ergebnis zu egalisieren, hatte in der 58. Minute Maik Lasch. Vorbereitet durch eine Flanke Norman Messigs nahm er das Leder ca. 10 Meter zentral vor dem Tor volley. Der Keeper hätte wohl keinerlei Chance zum Eingreifen gehabt, aber um Haaresbreite ging die Pille vorbei ins Aus. Fast im Gegenzug hätten aber auch die Gäste für die Vorentscheidung sorgen können. Einen Ballverlust von Sven Ruske im Mittelfeld nutzten sie zu einem blitzartigen Konter, doch wie schon in Hälfte Eins verhinderte der Querbalken ein weiteres Tor für den Kontrahenten. Dies blieb aber weitestgehend die einzig nennenswerte Gelegenheit für die Großwaltersdorfer, denn unsere Abwehrarbeit war bedeutend besser als noch im ersten Abschnitt. Mehr und mehr drängten wir jetzt auf das 2:2 und Marco Hansch bot sich in Minute 68 auch die dicke Chance dazu. Ein zu kurz abgewehrter Ball des Torwarts der Gäste gelangte im Strafraum zu unserem Mittelfeldspieler. Leider aber vermochte es dieser nicht, die Kugel im gegnerischen Kasten zu versenken. In der Schlussphase warfen wir dann alles nach vorne und kämpften um jeden Ball. Leider wurde unsere Mannschaft vom jungen, erst 16 jährigen Schiedsrichter bestraft, denn nachdem Maik Lasch für einen unglücklichen Zusammenprall unverständlicherweise Gelb gesehen hatte, stellte ihn der aus Dresden stammende Pfeifenmann kurz darauf mit Gelb/Rot vom Platz. Lasch hatte in dieser Situation sicherlich gefoult, doch wurde er zuvor gehalten, was dem Unparteischen sicherlich verborgen blieb. Trotz der Dezimierung agierten wir weiter offensiv und wollten unbedingt das Remis. Alles nach vorn werfend ergaben sich natürlich Konterräume für die Gäste und fast hätten sie in der 87. Minute den ,,Sack“ endgültig zugebunden. Sven Reinhard holte den Ball des Großwaltersdorfer Angreifers aber im letzten Moment noch von der Linie und erhielt uns so die Chance auf eine Punkteteilung. Mit einem kapitalen Distanzschuss prüfte in der 89. Minute Stephan Gerlach den Schlussmann des Kontrahenten dann noch einmal. Aber da dieser auch diese Prüfung bestand, er lenkte den Ball über die Latte zur Ecke, blieb`s beim 1:2. Obwohl die Partie häufig unterbrochen war, gab es kaum Nachspielzeit und so jubelten am Ende leider die Gäste.

Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard/ Nitzschke/ Lebeda/ Gerlach/ Langklotz R./ Ruske(ab 87.min.Dudek)/ Hansch(ab 72.min. Bergt Z.)/Mühlberg/ Lasch/ Messig
Noch im Kader: Pfeil
Tore: 0:1 Hohlfeld (8.min./FE) / 1:1 Langklotz R. (35.min./ FE) / 1:2 Petermann (45.)
Zuschauer: 83
Schiedsrichter: Johann Marks (Dresden)
1. Assistent: Kay Windisch, 2. Assistent: Steffen Legler

6. Punktspiel: Sonntag 16.09.2012: Grün Weiß Niederwiesa - Eintracht 1:1 (0:1)
Mit einem mageren 1:1 holten wir zwar den ersten Auswärtspunkt, boten allerdings über weite Strecken keine überzeugende Leistung. Obwohl die Gastgeber in der 4. Minute durch einen Kopfball die erste Gelegenheit des Spiels besaßen (Kugel ging vorbei), gestalteten wir das Geschehen in Hälfte Eins überlegen und hatten mehr Ballbesitz. Nach einer Flanke unseres Kapitäns in der 6. Minute bot sich auch unserer Mannschaft schon früh die Chance zur Führung. Leider kam Norman Messig nicht mit dem Kopf an den Ball, um ihn aus Nahdistanz über die Linie zu drücken. Messig war es dann auch, dem sich die nächste dicke Möglichkeit bot, seine Farben in Front zu schießen. Schön vorbereitet über Langklotz gelangte der Ball am linken Flügel zu Michael Mühlberg, doch dessen scharfe und präzise Eingabe bugsierte unser Angreifer aus nächster Nähe über das Niederwiesaer Gehäuse. Kurioserweise hatte der Schiedsrichter in dieser Szene auf Abseits entschieden, sodass der Ärger über diese vergebenen ,,Hundertprozenter“ nicht all zu groß war (13.min.). Gefahr brachte nur zwei Minuten danach auch unser nächster Angriff. Ronny Langklotz trieb das Leder durch das Mittelfeld und hatte, da der Gegner weit aufgerückt war, mehrere Optionen für einen Pass auf unsere relativ frei postierten Sturmspitzen. Im letzten Moment wurde er aber durch ein taktisches Foul des Gegners daran gehindert. Obwohl wir auch in der Folgezeit das Spiel diktierten, hatten die Grün-Weißen in der 22. Minute plötzlich eine dicke Chance, ihrerseits das 1:0 zu erzielen. Nach einer Unachtsamkeit auf unserer linken Abwehrseite kam ein Niederwiesaer dort relativ leicht in Ballbesitz, passte nach innen und der heraneilende Stürmer der Gastgeber prüfte mit einem Direktschuss unseren Schlussmann. Mit einer tollen Reaktion wehrte dieser aber das Leder zur Ecke ab. Von dieser Aktion wenig beeindruckt gestalteten wir die Begegnung wieder, doch hemmten viele technische Fehler unseren Spielfluss in den entscheidenden Momenten. Dadurch gelang es dem Tabellenschlusslicht, sich immer wieder zu formieren und die Räume eng zu machen. So blieb ein Schuss Stanley Bergts, bei dem der tschechische Schlussmann der Hausherren allerdings wenig Mühe hatte zu parieren, die einzig nennenswerte Angriffsaktion. So dauerte es bis zur 35. Minute, ehe wieder ein konstruktiver Angriff gelang. Dieser hatte es dann aber in sich. Sven Ruske bediente mit seinem Pass Michael Mühlberg und dieser erzielte aus kurzer Entfernung das 0:1 und damit sein erstes Saisontor. Die Führung wackelte allerdings kurz vor der Pause noch einmal, denn die Gastgeber hatten zumeist die Kopfballhoheit und nutzten diesen Umstand, um in der 43. Minute, im Anschluss an eine Ecke, einen solchen auf unsere Latte zu befördern. So ging`s mit dem knappen 1:0 Vorsprung in die Pause. Eine Führung, die eigentlich hätte Sicherheit geben müssen. Doch plötzlich war der Spielfaden gerissen, eine Anhäufung von Fehlabspielen führte dazu, dass die Einheimischen Oberwasser bekamen und wir vorerst nur auf deren Angriffe reagierten. Zum Glück waren sie nicht in der Lage, ihre Angriffe konsequent auszuspielen, und so stand weiter die Null. Gelegentlich boten sich unserem Team aber auch gute Kontersituationen. So hatte in der 58. Minute Mario Martin die Möglichkeit mit einem Pass sowohl David Pfeil als auch Sven Ruske, die jeweils rechts bzw. links in Strafraumhöhe völlig frei waren, einzusetzen, stattdessen versuchte er mit einem Heber auf Norman Messig - war in der Mitte gedeckt - die Situation zu gestalten, doch sein Zuspiel wurde von der gegnerischen Deckung geklärt. Pech hatten wir dann in der 60. Minute. Sven Ruske wurde im Strafraum des Gastgebers von den Beinen geholt, und obwohl der Linienrichter das Foul energisch mit Wedeln seiner Fahne anzeigte, ignorierte der aus Langenau angereiste Unparteiische dessen Zeichen. Eine nicht konsequent zu Ende gespielte Kontersituation unsererseits sollte dann in der 62. Minute das 1:1 für die Niederwiesaer bringen. David Pfeil hatte zwar den Ball in den Strafraum geflankt, doch dort fand sich niemand, der die Pille versenken wollte. Im Gegenzug fanden die Hausherren den Weg über unsere linke Abwehrseite zu einem Angriff und nutzten dies schließlich eiskalt. In der verbleibenden Spielzeit waren beide Teams bemüht noch als Sieger vom Platz zu gehen. Die Heimelf war dabei immer wieder bei Standards durch ihre Kopfballstärke gefährlich. Und beinahe wäre ihnen dadurch auch ein zweiter Treffer gelungen. Wieder war es eine Ecke, in deren Folge wir Kopfballduelle im Strafraum verloren, doch war Mario Martin auf der Torlinie so postiert, dass er das Leder ebenfalls per Kopf klären konnte. Fast mit dem Abpfiff bot sich Michael Mühlberg die große Chance, sein Team doch noch auf die Siegerstraße zu bringen. Geschickt setzte er sich zunächst im Strafraum gegen einen Verteidiger durch. Doch sein anschließender Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. Sicher hatten wir uns für dieses Spiel mehr als nur einen Punkt ausgerechnet. Aber spätestens jetzt sollte jedem in unseren Reihen klar geworden sein, dass in dieser für viele völlig neuen und bisher höchsten Spielklasse mehr getan werden muss, und dass Erfolge sich nur über harte Arbeit wieder einstellen werden.

Tore: Mühlberg (36.min.)/Troisch (62.min.)
Aufstellung: M. Langklotz, Reinhard, R. Langklotz, Bergt (56. Pfeil), Hansch, Martin (84. Nitschke), Ruske, Gerlach, Lebeda, Mühlberg, Messig
Schiedsrichter: Böhme (Langenau)
Zuschauer: 47

7. Punktspiel: Sonntag 23.09.2012: Eintracht - Oederaner SC 1:1 (0:1)
Wieder nichts mit einem Dreier, aber die zweite Halbzeit macht Mut für künftige Aufgaben. Unter diesem Motto kann man das Spiel zusammenfassen. Mit dem festen Willen, endlich wieder einen Sieg einzufahren, gingen wir in dieses ,,Kellerduell“. Doch waren es die bisher sieglosen Gäste, die die Initiative auf dem Platz ergriffen und versuchten mit weiten Pässen unsere Abwehr zu beschäftigen. Viel Nennenswertes kam dabei aber nicht heraus, und so war ein Hinterhaltsschuss in der 12. Minute, vorausgegangen war ein Fehler auf der rechten Abwehrseite, vorerst die einzige heikle Situation vor dem Haußmann-Kasten. Da der Ball aber am Pfosten vorbei ins Aus ging, brauchte unser Keeper nicht einzugreifen. Aber auch wir brachten offensiv nur wenig bis gar nichts zustande. Immer wieder agierten wir bei Ballbesitz zu hektisch und produzierten dadurch eine ganze Reihe von Fehlabspielen. Ja man merkte unserem Team deutlich an, dass es verunsichert war und oft das Selbstvertrauen fehlte und keiner so richtig den Ball forderte. Doch noch hielt wenigstens die Defensive den ,,Laden“ dicht, und das, obwohl Sven Reinhard in der 32. Minute ein kapitaler Fehler unterlief. Zirka 35 Meter vorm eigenen Tor verlor er im Dribbling den Ball, so dass der Gegner freie Bahn hatte. Marcus Haußmann war es in dieser Situation zu verdanken, dass es nicht im Eintracht-Kasten klingelte, denn er vereitelte mit toller Parade die dicke Chance der Gäste. Diese Szene schien unsere Mannschaft dann etwas aus ihrer Lethargie zu wecken, denn in der Folgezeit sah man Ansätze von Kombinationsfußball. Leider fehlte beim letzten Pass und vor allem beim Flanken die nötige Präzision, und so waren wir vorn weiterhin relativ harmlos. Als alles auf ein torloses Remis zu Pause hindeutete, gelang den Öderanern dann doch noch das 0:1. Dabei war dieser Treffer fast ein Abbild des 1:2 gegen Großwaltersdorf. Wieder konnten wir den Ball auf der linken Abwehrseite, obwohl schon zurückerobert, nicht behaupten und ließen uns zudem im Strafraum, trotz Überzahl, noch ausspielen (44.min.). So ging es also wieder mit einem Rückstand in die Halbzeit. Doch aus der Kabine kam dann eine ganz andere Eintracht-Mannschaft. Endlich zeigten wir, zu was wir in der Lage sind. Jetzt ging es ordentlich in die Zweikämpfe, der Ball wurde länger behauptet, auch wenn nicht alles gelang, wurde endlich Fußball!!! gespielt. Chancen aus dem Spiel heraus blieben zwar weiterhin rar, doch war der Gegner des öfteren gezwungen, unsere Aktionen durch ein Foulspiel zu unterbinden, was zwangsläufig zu vielen Freistößen führte. Leider fehlt uns derzeit im Abschluss etwas das Glück, denn beispielsweise bei Mario Martins Freistoß in der 48. Minute hätte der Torwart des Tabellenschlusslichts wohl kaum eine Chance gehabt, doch ging der Ball um wenige Zentimeter über das Gebälk. Genauso knapp war es bei Marco Hanschs Kopfball, im Anschluss an eine Martin-Ecke, doch abermals strich die Kugel am Gestänge vorbei. Doch in der 62. Minute war es dann soweit. Nach einer kurz ausgeführten Ecke, zirkelte Mario Martin den Ball in den Strafraum, Marco Hansch schraubte sich zum Kopfball hoch und erzielte den viel umjubelten Ausgleich. Fast hätte es kurz darauf erneut im Kasten der Öderaner eingeschlagen. Doch wie im Text schon erwähnt, fehlt uns derzeit das Quäntchen Glück im Abschluss. Denn nach einem Foul an Sven Ruske legte sich Michael Mühlberg die Pille auf Linksaußen zum Freistoß zurecht und zog die Kugel mit viel Effet aufs gegnerische Tor. Doch leider klatschte diese wieder nur ans Lattenkreuz (64.min.). Nach schöner Vorarbeit von Mühlberg und Lasch hatte Steven Bergt in der 71. Minute eine gute Schussposition. Entschlossen zog er auch mit seinem linken Fuß ab, doch war die Nummer Eins der Gäste ebenso entschlossen und lenkte den Ball mit toller Parade über die Querlatte zur Ecke. In der 75. Minute gab es erneut Freistoß für unsere Farben. Diesmal legte sich Ronny Langklotz das Leder ca. 20 Meter vor dem Tor in relativ zentraler Position zurecht. Es war ein sagenhafter "Knaller", den unser Kapitän aufs gegnerische Gehäuse jagte, doch auch diesmal hatten die in Blau spielenden Gäste Fortuna auf ihrer Seite, denn diesmal waren es wohl nur Millimeter, um welche der Ball sein Ziel verfehlte. In der Schlussphase wollten wir dann unbedingt noch den Sieg erzwingen und hatten noch zweimal eine gute Kopfballchance. Beide Male war Steven Bergt der Vorbereiter, doch beide Male konnte der Gegner vor den einschussbereiten Ruske (84.min.) und Nitzschke (88.min.) klären. So blieb es letztlich bei dem einen Punkt. Das es nicht drei wurden, hatten wir uns ob der verschlafenen ersten Hälfte selbst zuzuschreiben.

Aufstellung: Haußmann/Reinhard/Langklotz R./Gerlach/Hansch/Pfeil(ab 78.min./Nitzschke)/Ruske/Bergt Stanley(ab 46.min.Mühlberg)/Lasch/Bergt Steven
Noch im Aufgebot: Leppelt / Messig / Langklotz Marco
Tore: 0:1 Bellmann (44.), 1:1 Hansch (62.)
Schiedsrichter: Göpfert (Freiberg)
Zuschauer: 54

8. Punktspiel: Sonntag 30.09.2012: Fortuna Langenau - Eintracht 1:0 (1:0)
Es war ein echtes Kellerduell, denn das Spielgeschehen dieser Begegnung bewegte sich, um es vorsichtig auszudrücken, auf äußerst bescheidenem Niveau. Beide Seiten verstanden es kaum, einmal den Ball über mehrere Stationen laufen zu lassen, denn immer wieder verhinderten technische Fehler oder aber gravierende Fehlabspiele den Spielfluss. Leider konnten wir die durchaus spürbare Verunsicherung des Gegners, der bis dato noch keinen Sieg landen konnte, nutzen. Ganz im Gegenteil. Völlig nervös und ohne Selbstvertrauen begannen wir die Partie und ließen uns von der robusten Gangart des Kontrahenten beeindrucken. Die erste Gelegenheit, ein Tor zu erzielen, hatten allerdings wir. Aber bezeichnenderweise entsprang diese in der 6. Minute einer Standardsituation. Mario Martins von der rechten Seite gut herein geschlagenen Eckball köpfte Steven Bergt aus gut 8 Metern wuchtig aufs gegnerische Gehäuse, doch wurde das Leder von einem Verteidiger ebenfalls per Kopf abgewehrt. Damit hatte es sich aber mit unserer Angriffsherrlichkeit, denn fortan kamen wir kaum noch zu Chancen. Immer wieder fehlte in entscheidenden Situationen das Durchsetzungsvermögen. Wie man dies macht, zeigte uns in der 9. Minute ein Langenauer Angreifer, denn über unsere linke Abwehrseite gelang ihm ein Dribbling, in dessen Folge er einen seiner Mannschaftskameraden völlig frei spielte. Dass die Kicker des Kontrahenten auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzten, bewies der so gut angespielte Akteur unmittelbar. Denn statt den Abschluss zu suchen, steuerte er den Weg zurück an und dribbelte aus dem Strafraum heraus, Glück gehabt. Doch auch solche ,,Geschenke“ vermochten wir nicht zu nutzen. Nichts wollte gelingen und die Nervosität nahm weiter zu. Schließlich kam es wie es kommen musste. Wieder war es unsere linke Abwehrseite, die das Solo des Langenauer Angreifers nicht unterbinden konnte und so bugsierte der durchgebrochene Spieler schließlich den Ball am sich vergebens streckenden Haußmann vorbei zum 1:0 (20.min.). Aufgeweckt durch das Gegentor schien es, als hätten wir begriffen, um was es heute geht, denn in den folgenden Minuten hatten wir zwei Gelegenheiten, das Resultat zu verbessern. Zweimal maßgeblich daran beteiligt war Stanley Bergt. Aber seine schöne Flanke in der 22. Minute fand leider keinen Abnehmer und auch sein Hinterhalt, nur eine Minute später, zischte knapp am Gestänge des Langenauer Tores vorbei. Leider war es nur ein Strohfeuer, was wir entfachten, denn torgefährlich wurden wir im ersten Abschnitt nicht mehr. Da auch der Tabellenelfte nicht mehr in der Lage war, konstruktiv nach vorne zu spielen, entwickelte sich bis zur Pause ein unansehnlicher ,,Grottenkick“. In der Hoffnung, dass es in Halbzeit zwei besser würde, kamen wir nach dem Wechsel aus den Kabinen. Und tatsächlich ergab sich in der 49. Minute die Riesenchance zum Ausgleich. Steven Bergt spritzte in einen Fehlpass der Gastgeber und bediente mit seinem Zuspiel Maik Lasch. Dieser hatte freie Bahn, scheiterte jedoch am gut reagierenden Schlussmann. Leider gab diese vertane Gelegenheit unserer Mannschaft erneut einen Knacks. Die Köpfe gingen runter und obwohl gekämpft wurde, fehlte einfach die Lockerheit, um für Angriffsdruck zu sorgen. Erst mit der Umstellung im Mittelfeld ab der 72. Minute (Ronny Langklotz agierte jetzt etwas weiter vorne) konnten wir eine gewisse Dominanz im Mittelfeld erzielen. Um aber Chancen herauszuspielen, fehlte uns an diesem Tag ganz einfach das Vermögen. Wie schwach das Niveau dieses Spiels war, verdeutlicht aber auch eine Szene in der 85. Minute. In dieser liefen 5 Langenauer Spieler in Richtung Eintracht-Tor, verstanden es aber nicht, den einzig verbliebenen Abwehrspieler Reinhard auszuspielen und vergaben so die endgültige Entscheidung. Dies sollte sich aber für sie nicht rächen, denn auch wenn wir in der Schlussphase alles nach vorne warfen, agierten wir vor dem Tor des Gegners hilf- und ideenlos.

Aufstellung: Haußmann/Reinhard/Langklotz R./Gerlach/Hansch/Martin M.(ab 72.min.Nitzschke)/Ruske/Bergt Steven/Bergt Stanley (ab 72.min.Mühlberg)/ Pfeil/Lasch
noch im Kader: Leppelt/Lebeda/Langklotz M.
Torschütze: Nestler (20.min.)
Schiedsrichter: Tobie Zander (Chemnitz) / 1. Assistent: David Ramm / 2. Assistent: Dieter Albrecht

1. Pokalrunde: Sonntag 07.10.2012: SV Marbach - Eintracht 2:4 (1:3)
In der ersten Pokalrunde musste unser Team den schweren Gang nach Marbach antreten. Nach den zuletzt doch weniger erfolgreichen Begegnungen in der Punkterunde kam diese Aufgabe gerade recht, denn der Tabellenvierte der Mittelsachsenklasse stellte eine echte Herausforderung dar und so musste die Konzentration hoch gehalten werden, um sich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. Entsprechend engagiert begannen wir dann auch das Spiel und hatten bereits in der ersten Minute durch David Pfeil eine Gelegenheit, in Führung zu gehen. Entschlossen zog er aus Nahdistanz ab, doch war der Winkel etwas spitz, so dass die Kugel ihr Ziel verfehlte und über das Gebälk zischte. Diese Aktion beflügelte unsere Mannschaft sichtlich, denn auch in den folgenden Minuten blieben wir weiter spielbestimmend und Steven Bergt bot sich in der 7. Minute eine weitere Chance, das 0:1 zu erzielen. Von der rechten Seite zog er in den Strafraum, doch wurde sein Schuss aus kurzer Entfernung von den Gastgebern noch von der Linie geholt. Nach der guten Anfangsoffensive unsererseits konnten auch die Hausherren, so ab der 20. Minute, etwas mehr für ihr Angriffspiel tun. Meist waren es lange Bälle ihres Liberos auf die Sturmspitze Marbach, die für Aufruhr in unserer neu formierten Hintermannschaft sorgten. Glück hatten wir dabei durchaus, denn ein fulminanter Schuss des genannten Spielers klatschte in Minute 23 an die Querlatte unseres Gehäuses. Mit zunehmender Spieldauer stellten wir uns aber besser auf diese Angriffsvariation der Marbacher ein und übernahmen wieder die Spielkontrolle. Verdientermaßen gelang dann alsbald auch die Führung. David Pfeil setzte sich auf Linksaußen durch und seine scharfe Eingabe bugsierte Steven Bergt gedankenschnell über die gegnerische Torlinie (25.min.). Die Abwehr der Hausherren hatte sich noch nicht richtig erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Stephan Gerlach konnte sich im Mittelfeld durchsetzen und obwohl er die Option hatte, auf den mitgelaufenen Ronny Langklotz abzulegen, zog er selbst aus ca. 18 Metern ab. Dass diese Entscheidung richtig war, darüber gab es im Nachhinein keinen Zweifel, zappelte doch sein Linksschuss im Netz (28.min.). Lange konnten wir uns aber über den komfortablen Vorsprung nicht freuen, denn den Marbachern gelang in der 32. Minute der Anschlusstreffer. Wieder war es ein hoher Ball der von Linksaußen in unseren Strafraum segelte, dort verloren wir das Kopfballduell und ein Stürmer der Gastgeber schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz. Im Gegensatz zu den letzten Spielen ließen wir uns diesmal nicht aus dem Konzept bringen, spielten weiter nach vorne und nach einer Flanke von Ronny Langklotz war Marco Hansch zur Stelle und bescherte uns mit seinem Kopfball erneut eine Zwei-Tore-Führung. Damit ging es dann auch in die Pause. Auch nach dem Wechsel bestimmten wir weiter das Geschehen und erlaubten den Gastgebern kaum einen Angriff. Leider nutzten wir die vielen Kontergelegenheiten, die sich nun boten, nicht konsequent und verpassten damit die endgültige Entscheidung. Auch David Pfeils Schuss aus gut 20 Metern fand leider nicht sein Ziel, denn er ging knapp am Lattenkreuz vorbei. Da auch Norman Messig, nach einer guten Flanke Hanschs, im Zentrum einen Tick zu spät kam, hatten die Gastgeber weiter die Möglichkeit auf einen Anschlusstreffer. Obwohl sie aus dem Spiel heraus fast nichts mehr zustande brachten, gelang ihnen 5 Minuten vor dem Abpfiff doch noch das 2:3. Stanley Bergt verlängerte einen Einwurf unglücklich mit dem Kopf in den eigenen Strafraum. Dort schaltete der Torjäger vom Dienst Marbach am schnellsten und platzierte den Ball im langen Eck. Zittern war jetzt angesagt, doch wir hatten ja noch Norman Messig. Nach einem Einwurf setzte er sich im Strafraum durch und im Fallen nagelte er den Ball in den rechten Dreiangel. Damit war in der 87. Minute die Entscheidung gefallen und die Eintracht in der nächsten Pokalrunde.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Hansch/Bergt Z./Martin M./Langklotz R./Gerlach/Pfeil(ab 86.min.Lebeda)/Brgt St./Lasch(ab 65.min.Messig)
Tore: 0:1 Bergt St. (25.min.) / 0:2 Gerlach (28.min.) / 1:2 Gebhardt (32.min.) / 1:3 Hansch (43.min.) / 2:3 Marbach (85.min.) 2:4 Messig (87.min.)
Schiedsrichter: Sören Weise / 1. Assistent: Thilo Mehnert / 2. Assistent: Anthony Viktor
Zuschauer: 60

9. Punktspiel: Sonntag 14.10.2012: / Eintracht - BSC Motor Rochlitz 0:2 (0:2)
Im Spiel, gegen die vor der Saison als heiße Aufstiegsanwärter gehandelten Rochlitzer gelang es uns nicht, dem Favoriten ein "Bein" zu stellen. Das Konzept, aus einer dicht gestaffelten Abwehr über Konter zum Erfolg zu kommen, war bereits nach sieben Minuten über den Haufen geworfen worden. Eigentlich war der Angriff der Gäste ja schon unterbunden, doch durch inkonsequentes Abwehrverhalten wurde die Pille leichtfertig wieder hergegeben, und solche Geschenke lässt sich nun einmal eine Spitzenmannschaft nicht entgehen. Der Rochlitzer Nagel bedankte sich auf seine Weise und ließ mit straffem Schuss aus kurzer Entfernung Torhüter Haußmann keine Chance. Dieser Treffer gab natürlich nicht unbedingt Selbstvertrauen und so kamen wir in der Folgezeit kaum zu gelungenen Spielzügen. Ja wir reagierten nur auf die sicheren Ball-Stafetten des Gegners und hatte alle "Hände" voll zu tun, dessen Angriffe zu stoppen. Gedanklich schienen uns die Rochlitzer immer einen Schritt voraus zu sein und so überstanden wir die Anfangsphase mit viel Glück und Kampfgeist und lagen weiterhin nur mit 0:1 im Rückstand. So nach 25 Minuten schien es, als hätten wir den Respekt vorm Kontrahenten etwas abgelegt, denn es gelang jetzt der eine oder andere Angriff. In der Hauptsache war es Steven Bergt, von dem so etwas wie Torgefahr ausging. So setzte er sich in der 28. Minute schön am rechten Flügel durch, drang in den Strafraum ein und suchte eine Anspielstation. Leider war keiner seiner Mitspieler in der Lage, sich so in Position zu bringen, um den Pass Bergts zu verwerten. Nur zwei Minuten danach war es wieder Bergt, dem sich die Chance bot, das 1:1 zu erzielen. Erneut konnte er sich rechts im Strafraum behaupten, doch diesmal visierte er die kurze Ecke mit seinem Schuss an. Leider geriet dieser zu schwach und stellte so kein Problem für den Rochlitzer Schlussmann dar. Damit hatte es sich aber mit unseren Offensivbemühungen und die Gäste übernahmen wieder das Kommando auf dem Platz. In der 38. Minute gelang ihnen dann das zweite Tor. Diesmal war der Ausgangspunkt ein Freistoß, der von links außen in unseren Strafraum segelte. Wieder agierte unsere Hintermannschaft einschließlich Torwart Haußmann inkonsequent, bekam das Leder abermals nicht geklärt und so war die Fußspitze des Rochlitzer Nagels eher zur Stelle, um den Ball zum 0:2 zu versenken. Das Bemühen unserer Mannschaft, zum Anschlusstreffer zu kommen, kann man ihr nicht absprechen. Doch fehlten einfach die Mittel, um die sattelfeste Abwehr der Gäste in Gefahr zu bringen. So blieb ein Freistoß Pfeils aus halbrechter Position ca. 20 Meter vor dem gegnerischen Tor die einzig nennenswerte Szene. Da die Kugel aber knapp am Kasten der Rochlitzer vorbei strich, blieb`s beim 0:2 zur Pause. Die Dominanz des Tabellenachten hielt auch nach dem Wechsel an. Einziger Unterschied: Unsere Defensivarbeit war jetzt effektiver, denn bis auf einen Lattenschuss in der 50. Minute hatte der Kontrahent keine zwingende Chance mehr. Brauchte er allerdings auch nicht, denn vor unserem Angriffsspiel brauchte er keine Angst zu haben. Viel zu zaghaft und mit einer hohen Fehlerquote beim Passspiel waren unsere Offensivbemühungen. Dennoch hätte es fast den Anschluss gegeben, denn in der 75. Minute landete eine Kopfballbogenlampe leider nur auf der Latte des Gästegehäuses. Mehr war nicht drin, und so war der Sieg der Rochlitzer am Ende hoch verdient.

Aufstellung: Haußmann/Reinhard/Nitzschke/Hansch/Bergt Z,(ab46.min.Lebeda)/Langklotz R./Ruske/Pfeil/Gerlach(ab46.min.Martin M.)/Bergt St./Lasch (ab72.min.Messig)
Torschütze: 0:1, 0:2 Nagel (7., 38. min.)
Schiedsrichter: Michael Martin / 1. Assistent: Ulrich Petzold / 2. Assistent: Eberhard Hiemann
Zuschauer: 73

10. Punktspiel: Sonntag 21.10.2012: SV Barkas Frankenberg - Eintracht 1:2 (1:1)
Überraschungen gibt es im Fußball immer wieder, denn auf einen Sieg beim Spitzenreiter Frankenberg hofften wahrscheinlich nur die Wenigsten der Eintracht-Anhänger. Das dieser am Ende aber verdient war, darüber bestanden nach den packenden 90 Minuten wohl bei keinem der Augenzeugen Zweifel. Zunächst starteten die Gastgeber furios und hatten schon in der ersten Minute nach einem Angriff über unsere rechte Abwehrseite eine gute Gelegenheit, vergaben diese aber, indem der Ball am Tor vorbei ging. Dies schien aber so etwas wie der Wachmacher für unser Team zu sein, denn fast im Gegenzug hatten wir durch Sven Ruske, im Anschluss an einen Langklotz-Einwurf, ebenfalls eine Schussgelegenheit. Die Kugel wurde aber noch von einem Abwehrbein aufgehalten und verfehlte so ihr Ziel. Angestachelt durch diese Aktion setzten wir weiter Akzente nach vorne und hatten in der 8. Minute eine ganz dicke Möglichkeit, in Führung zu gehen. Michael Mühlberg setzte sich in Linksaußenposition wunderbar durch und bediente mit seiner Eingabe den mitgelaufenen Maik Lasch mustergültig. Leider konnte er den Ball aus ca. 8 Metern völlig freistehend nicht im Kasten der Frankenberger unterbringen, denn er bugsierte die Pille über den Querbalken. Nicht einmal zwei Minuten waren vergangen, da ergab sich für die Eintrachtler eine weitere Gelegenheit zum 0:1. Diesmal war es David Pfeil, der aus gut 18 Metern einfach mal abzog, doch leider tat er dies mit seinem rechten Bein und da dies nicht sein starkes ist, fehlte dem Schuss die Präzision und der Ball ging vorbei. Doch auch die Einheimischen wollten unbedingt ein Tor erzielen und so forderten sie unseren Keeper Marco Langklotz in der 12. Minute zu einer guten Parade heraus. Gedankenschnell parierte er einen Schuss aus Nahdistanz ab und hatte im Anschluss Glück, dass der nach vorn abgewehrte Ball vom nachsetzenden Frankenberger Stürmer im Nachschuss nur neben das Tor geknallt wurde. Beeindrucken durch die jetzt verstärkten Angriffsbemühungen des Tabellenführers ließen wir uns an diesem Tag aber nicht. Im Gegenteil, mit dem 0:1, erzielt in der 18. Minute, gaben wir die richtige Antwort. Dabei entsprang das Tor einem hervorragenden Angriffszug, über die Stationen Langklotz und Ruske gelangte das Leder zu Maik Lasch und dieser servierte die Pille Michael Mühlberg mustergültig auf den Kopf. Unser Torjäger ließ sich so eine Gelegenheit freilich nicht entgehen und netzte ein. Der Kontrahent verstärkte in Folge seines Rückstandes seine Angriffsbemühungen nun noch mehr. Fast wäre ihm auch unmittelbar der Ausgleich gelungen, doch stemmten wir uns immer wieder gegen die Angriffswogen und verhinderten, oft mit letztem Einsatz, dass sie zum Abschluss kamen. Gleichzeitig blieben wir aber immer gefährlich und hatten einige gute Kontersituationen. Dennoch kamen die Gastgeber in der 39. Minute zum 1:1. Ein Ballverlust im Mittelfeld führte zu einem Pass in die Schnittstelle unserer Innenverteidigung. Der Frankenberger Angreifer ging energisch dort hinein, nahm aber den Ball mit der Hand mit. Leider wurde dies von den Unparteischen nicht gesehen und so konnte der Stürmer aus kurzer Entfernung vollenden. Wie stabil unsere Mannschaft aber an diesem Tag war, zeigte sich sofort danach. Denn keineswegs geschockt, suchten wir wieder die Offensive und hatten durch Ruskes Kopfball in der 42. Minute gleich wieder eine Chance. Der Keeper der Frankenberger zeigte sich aber auf dem Posten und hielt. Auch nach dem Seitenwechsel konnten wir sofort an die überzeugende Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen. David Pfeil war es, der unser gutes Angriffsspiel in der 49. Minute mit der erneuten Führung belohnte. Schön frei gespielt durch Ruske und Lasch gelangte die Kugel zum Schützen, dieser zog im Strafraum aus halblinker Position ab und der Ball schlug unhaltbar im rechten oberen Eck zum 1:2 ein. Fast hätten wir in der 52. Minute die Führung noch ausbauen können. Ein Freistoß, getreten von Marco Hansch, segelte in den gegnerischen Strafraum. Der Ball gelangte zu Sven Ruske, der schloss, im Fünfmeterraum stehend, auch sofort ab, doch lenkte der Schlussmann der Gastgeber den Ball reflexartig über die Latte. Ein Freistoß, diesmal auf der anderen Seite, war der nächste Aufreger dieser Partie (60.min.). Tückisch um die Mauer herumgezirkelt, konnte unsere Nummer 1 den Ball nur mit dem Fuß abwehren. Die Kugel wurde zwar geklärt aber nicht weit genug, sodass die Frankenberger noch einmal zum Nachschuss kamen, der zum Glück nur ans Gebälk krachte. In Punkto Lattentreffer wollten wir aber an diesem Tag nicht nachstehen. Mit einem Klasse-Pass von Ronny Langklotz in Szene gesetzt, hob Lasch das Leder über den herauseilenden Keeper Reibetanz hinweg. Aber wie schon erwähnt, prallte der Ball ebenfalls nur gegen das Gestänge. In der Schlussphase erhöhten die Frankenberger noch einmal den Druck, doch immer wieder konnten wir deren Angriffe unterbinden und kam doch mal ein Ball durch, präsentierte sich unser Schlussmann Marco Langklotz in guter Verfassung und hielt, was zu halten war. Nach Dreiminütiger Nachspielzeit ertönte dann endlich der Schlusspfiff des Refferee und die drei Punkte waren im "Sack". Nun gilt es, diesen Sieg zu nutzen, um Selbstvertrauen zu tanken und die nächsten, nicht minder schweren Aufgaben erfolgreich zu bestehen. Ein Dank geht zudem noch an Mathias Großmann und Rico Hänsel die sich trotz am Vortag gespielten 90 Minuten in der Zweiten, noch einmal zur Verfügen stellten und unsere Personalnot damit linderten.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Hansch/Pötzsch(ab 86.min.Großmann)/Langklotz R./Ruske/Gerlach/Pfeil/Lasch(ab 90.min.Hänsel)/Mühlberg
Tore: 0:1 Mühlberg (18.min.) / 1:1 Frank (39.min.) / 1:2 Pfeil (49.min.)
Schiedsrichter: Andre Gerlach, 1. Assistent: Thomas Peinelt, 2. Assistent: Heiko Bergelt
Zuschauer: 120

11. Punktspiel: Sonntag 28.10.2012: Eintracht - Hainichener FV 1:0 (1:0)
Krasser konnten die Gegensätze ob der äußeren Bedingungen wohl kaum sein. Holten wir den Sieg in Frankenberg in der vergangenen Woche auf gut bespielbarem Kunstrasen und bei ca. 20 Grad im Schatten, so mussten beide Mannschaften nur 7 Tage später auf Schneeboden und Temperaturen um den Gefrierpunkt das 11. Punktspiel der Saison bestreiten. Von vornherein war klar, wer sich auf diese Verhältnisse besser einstellen kann, würde wohl das bessere Ende für sich verbuchen. Entsprechend motiviert gingen wir dann auch die Partie an. Trotz der Umstellung in der Hintermannschaft agierten wir konsequent und operierten richtigerweise mit lang geschlagenen Bällen. Dies führte zwar nicht zu unmittelbarer Torgefahr, doch gelang es, einige Standardsituationen heraus zu holen. Und so resultierte die erste Möglichkeit aus einer eben solchen. Im Anschluss an einen Eckball bot sich dem aufgerückten David Nitzschke in der 9. Minute eine Schusschance doch traf er das rutschige Leder nicht richtig. Ein Freistoß, getreten von Ronny Langklotz, leitete in Minute 12 eine weitere gute Gelegenheit zur Führung ein. Akrobatisch wollte Maik Lasch den Ball per Seitfallzieher verwerten, doch traf auch er die Pille nicht ganz. Aufregung herrschte auch in der 16. Minute, denn die Hainichener brachten den Ball nicht aus ihrem Strafraum und so konnten sowohl Sven Ruske als auch Marco Hansch nacheinander gefährlich vors gegnerische Tor flanken, doch fand sich keiner, der diese Bälle verwerten konnte. In der 19. Minute hatten dann auch die Gäste ihre erste Gelegenheit. Den Schuss, abgegeben aus ca. 20 Metern, parierte unser Schlussmann Marco Langklotz jedoch sicher. Nur eine Minute danach klingelte es dann aber im Kasten auf der anderen Seite. Michael Mühlberg nutzte eine zu kurze Rückgabe (Ball blieb im Schnee liegen) eines Hainicheners, umspielte den Torhüter und schob die Kugel zum 1:0 ein. Dass dieser Treffer das Tor des Tages sein würde, konnte zu diesem Zeitpunkt wohl kaum einer voraus sagen. Aber klar war, wer auf diesem Boden einem Rückstand hinterher laufen muss und gar das Spiel machen muss, der hat´s schwer. Doch die Gäste versuchten es und hatten in der Folgezeit etwas mehr Spielanteile. Aber nur selten gelang es ihnen, die von Mathias Großmann gut organisierte Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Lediglich zweimal drohte unserem Gehäuse Gefahr. So konnte Marco Hansch einen Angreifer des Kontrahenten in der 30. Minute nur auf Kosten eines Fouls bremsen. Kurz vor der Strafraumgrenze legte sich ein Gästespieler den Ball zurecht, doch fand er im glänzend reagierenden Marco Langklotz im Tor seinen Meister. In der 41. Minute brannte es noch einmal vor unserem Kasten, nur mit letztem Einsatz und auch etwas Glück (Gäste monierten ein Handspiel), gelang es, die Situation zu bereinigen. Nur vier Minuten später war dann Fortuna auf der anderen Seite gnädig. Einen Freistoß, gut hereingezirkelt von Michael Mühlberg, hielt der Torwart zwar in großem Stil, doch geschah dies ca. einen halben Meter hinter der Torlinie. Leider hatten sowohl Schieds-, als auch Linienrichter keinen optimalen Blickwinkel und gaben das Tor nicht. Kurz darauf war Halbzeit. Doch auch nach dem Wechsel setzten wir das erste Achtungszeichen. Sven Ruskes Schuss in der 50. Minute wäre wohl für den Gästekeeper unerreichbar gewesen, doch strich die Kugel ganz knapp am linken Pfosten vorbei. In der 54. Minute hatten dann die Hainichener wieder mal eine gefährliche Situation zu verbuchen. Ein Schuss abgegeben aus ca. 18 Metern Torentfernung ging zum Glück über das Gebälk, allerdings war dieser ganzen Aktion ein klares Foul an Lebeda vorausgegangen, welches der Refferee allerdings nicht erkannte. Die Gäste verstärkten dann weiter ihre Bemühungen und hatten in der 63. Minute erneut die Möglichkeit zum Ausgleich. Unsere Nummer 1 zwischen den Pfosten sollte sich an diesem Tag aber als unüberwindlich zeigen, denn auch den aus kurzer Entfernung abgegebenen Schuss kratzte er aus dem rechten unteren Eck. Durch die Offensivbemühungen des Kontrahenten ergaben sich zwangläufig Konterräume und fast wäre dem gerade eingewechselten Stanley Bergt in der 75. Minute das 2:0 gelungen, doch der Schlussmann der Hainichener reagierte gut und drehte die Kugel noch um den Pfosten. Ein mustergültig vorgetragener Angriff über Messig und Mühlberg hätte in der 80. Minute fast die Entscheidung bedeutet. Leider traf unsere Nummer 15 nur den Außenpfosten. So wurde es doch noch ein Zitterspiel. Aber mit wie viel Einsatz um den Sieg gerungen wurde, unterstrich die 85. Minute. Einen Freistoß der Gäste entschärfte Normann Messig, in der Mauer stehend, auf Kosten eines Brummschädels, denn er bekam die Pille aus nächster Nähe verpasst. Nach gut vierminütiger Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dann endlich ab und der zweite Dreier in Folge war unter Dach und Fach.

Aufstellung: Langklotz M./Großmann/Nitzschke/Hansch/Lebeda/Langklotz R./Ruske/Gerlach/Pfeil (ab 74.min.Bergt Z.)/Lasch (ab 63.min. Messig)/Mühlberg (ab 87.min. Bergt St.)
Torschütze: Mühlberg (20.min.)
Schiedsrichter: Carsten Raschke, 1. Assistent: Marcel Teicher, 2. Assistent: Niclas Neubert
Zuschauer: 63

12. Punktspiel: Sonntag 04.11.2012: Eintracht - SV Bräunsdorf 3:2 (1:0)
Auf der schwer zu bespielenden Wiese in Augustusburg begann das Spiel mit einer Schrecksekunde. Denn gleich in der ersten Minute schob David Nitzschke zum Entsetzen seiner Mitspieler die Kugel nach einem abgelaufenen Angriff ins eigene Tor. Dabei wurde er allerdings hart bedrängt und dies wertete der Schiedsrichter als Foul, so dass der Treffer zum Glück nicht zählte. Scheinbar brauchte es diesen ,,Wachmacher“, denn von da an übernahmen wir die Initiative auf dem Platz. Trotz der widrigen Platzverhältnisse gelangen zum Teil gute Spielzüge und einer davon führte in der 7. Minute zur ersten Chance für die Eintracht. Maik Lasch verlängerte einen weiten Ball mit dem Kopf in den Lauf von David Pfeil, dieser zog aus vollem Lauf ab, jagte die Pille aber weit übers Tor. Auch in Minute 12 lag ein Führungstreffer durchaus im Bereich des Möglichen, doch wurde der Schuss Ruskes zur Ecke abgefälscht. Diese brachte dann allerdings nichts ein. Nur eine Minute danach schien das1:0 aber dann fällig zu sein. Mit einem gut getimten Zuspiel von Lasch ging Michael Mühlberg allein aufs gegnerische Gehäuse zu, schob die Kugel am Keeper vorbei, doch leider auch am linken Pfosten, so dass es weiterhin torlos blieb. Die Gäste hatten ihre erste Möglichkeit dann in der 20. Minute. Ausgangspunkt war ein Freistoß aus halblinker Position ca. 30 Meter vor unserem Tor. Den gefährlich herein getretenen Ball verlängert Marco Hansch beim Abwehrversuch so unglücklich mit dem Kopf, dass Marco Langklotz in unserem Kasten schon eine Glanztat vollbringen musste, um einen Rückstand zu verhindern. Dies war`s aber zunächst von der Angriffsherrlichkeit des Kontrahenten, denn in der Folgezeit bestimmten wir wieder das Geschehen auf dem Platz. Leider vergaben wir zahlreiche Chancen. Die beste hatte wohl David Pfeil, als er in der 25. Minute den Ball mit seinem rechten Fuß nicht scharf genug schoss, so dass ein Bräunsdorfer Abwehrspieler noch für seinen schon geschlagenen Schlussmann auf der Linie klären konnte. Beim Schuss unseres Kapitäns in der 34. Minute lag der Torschrei schon auf unseren Lippen, doch strich die aus gut 20 Metern mit Elan abgefeuerte Kugel um Haaresbreite am rechten Dreieck vorbei. Vor unserem Kasten wurde es in der 36. Minute wieder einmal gefährlich. Wieder war es ein Freistoß, bei dem wir alle Mühe hatten, den Ball aus unserem Strafraum zu befördern, schließlich gelang dies im dritten Versuch und aus dem Befreiungsschlag entwickelte sich ein sehenswerter Angriff für unser Team. Über den rechten Flügel vorgetragen, flankte schließlich Maik Lasch scharf nach innen. David Pfeil ging mustergültig in dem Ball, verfehlte aber mit seiner Direktabnahme (rechtes Bein) die ,,Kiste“ des Gegners knapp. Der Tabellenelfte antwortete aber ebenfalls prompt. Marco Hansch war es zu verdanken, dass wir in der 38. Minute nicht das 0:1 kassierten. Mit letztem Einsatz grätschte er dem einschussbereiten Stürmer der Gäste den Ball vom Fuß, schoss diesen dabei noch an, so dass es sogar Abstoß gab. Nach dieser heiklen Situation berappelte sich unsere Elf schnell wieder und spielte unbeeindruckt weiter nach vorne. Schließlich wurden wir noch vor der Pause für unser mutiges Auftreten belohnt, denn in der 44. Minute fiel das verdiente 1:0. David Pfeil wurde auf Linksaußenposition vorher zu Fall gebracht und den folgerichtigen Freistoß, getreten von Ronny Langklotz, bugsierte unser Angreifer aus Nahdistanz ins gegnerische Netz. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten wir zunächst die Szenerie und drängten auf ein zweites Tor. Dem Keeper der Gäste war es geschuldet, dass der Ball nicht schon in der 46. Minute ein weiteres Mal in ihrem Gehäuse einschlug. Mit tollem Reflex parierte das Kopfballgeschoss Marco Hansch im Anschluss an einen Eckball von der rechten Seite. Ebenfalls knapp war es dann in der 53. Minute, als ein Distanzschuss unseres Kapitäns um wenige Zentimeter am Bräunsdorfer Tor vorbei strich. Im Gefühl, das Spielgeschehen zu beherrschen, schlichen sich in der Folgezeit allerdings einige Leichtfertigkeiten ein. So führte eine Unachtsamkeit David Nitzschkes auf der linken Abwehrseite in der 58. Minute zu einer dicken Chance für die Gäste. Zum Glück war der Angreifer, welcher nach der Flanke, die sich dem Ballverlust unsererseits anschloss, nicht in der Lage, den Ball freistehend im Langklotz Gehäuse unterzubringen, denn er setzte die Pille daneben. In der 65. Minute war es dann aber doch passiert. Einen Schuss der Gäste konnte unser Schlussmann nicht festhalten, der Bräunsdorfer Solopow war zur Stelle und glich zum 1:1 aus. Wie unsere Mannschaft darauf aber reagierte, nötigt ihr größten Respekt ab. Statt nervös zu werden, wurde wieder auf die Karte Angriff gesetzt und nur wenige Minuten nach dem Gegentreffer gelang es uns erneut, in Führung zu gehen. Michael Mühlberg war es wieder einmal, der in einer unübersichtlichen Situation in des Gegners Strafraum den Kopf oben behielt und den Ball hoch ins lange Eck beförderte. Zum Glück war der Linienrichter auf der Höhe und wertete den Rettungsversuch der Gäste als hinter der Linie stattfindend und entschied sofort auf Tor (69.min.). Wieder verging nur wenig Zeit und ein weiteres Mal sollte es im Kasten des Kontrahenten einschlagen. Wie schon im letzten Spiel gegen Hainichen erlief sich unsere Nummer 15 einen zu ungenauen Rückpass der Gäste, ging allein Richtung Tor, behielt diesmal die Nerven und vollendete flach und unhaltbar. Die Vorentscheidung schien gefallen. Doch noch war ja eine reichliche Viertelstunde zu spielen. Leider verpassten wir es, den Sack - wie man so schön sagt - zuzubinden. Dies lag zum einen daran, dass der Schiedsrichter das Foul an Steven Bergt in der77. Minute vor, statt in den Strafraum verlegte und es so nur Freistoß (brachte Nichts ein) statt Elfmeter gab, und zum Anderen konnte Michael Mühlberg eine weitere Großchance in der 80. Minute diesmal nicht nutzen. So kam schließlich die 89. Minute und den nie aufsteckenden Gästen gelang das 3:2. Wieder war es unsere linke Abwehrseite, welche den Bräunsdorfer gewähren ließ und dieser netzte schließlich aus spitzem Winkel ein. Es wurde also noch mal spannend, doch ließen wir in den verbleibenden Minuten nichts mehr zu und verbuchten so den dritten Sieg in Folge.

Aufstellung: Langklotz M./Großmann/Nitzschke/Hansch/Lebeda (ab 74.min.Bergt Z.)/Langklotz R./Ruske/Pfeil/Gerlach(ab 62.min.Bergt St.)/Lasch(ab 64.min. Messig)/Mühlberg
Torschützen: 1:0 Lasch (44.min.) / 1:1 Solopow (65.min.) / 2:1,3:1 Mühlberg (69,74.min.) / 3:2 Schulze (89.min.)
Schiedsrichter: Olaf Martin, 1. Assistent: Sven Junghänel, 2. Assistent: Andreas Witte
Zuschauer: 24

13. Punktspiel: Sonntag 11.11.2012: BSC Freiberg II. - Eintracht 0:0
Im Duell der beiden Aufsteiger ist es uns das erste Mal gelungen, Punkte gegen die Freiberger einzufahren. Bei strömendem Regen, aber gut bespielbarem Kunstrasen bot sich unserem Team die erste Chance der Begegnung schon in der 4. Minute. Michael Mühlberg setzte sich, über die rechte Seite kommend, schön durch und bediente mit seinem Querpass Maik Lasch. Leider war dieser einen Tick zu früh gestartet, so dass er den Ball etwas in den ,,Rücken“ gespielt bekam und so die Kugel nicht einschieben konnte. Dieser verheißungsvolle Auftakt blieb aber nur ein Strohfeuer, denn fortan übernahm die junge und spielstarke Truppe aus der Bergstadt das Zepter. Zwar stemmten wir uns mit viel Kampf gegen deren Kombinationen, doch war es in erster Linie unserem Keeper Marco Langklotz zu verdanken, dass es keinen Gegentreffer gab. Reihenweise entschärfte er Schüsse bzw. Kopfbälle auf sein Tor. So parierte er zum Beispiel einen arg flatternden Schuss aus gut 20 Metern in Minute 23 gedankenschnell und auch seine Fußabwehr in Minute 23 verhinderte Ärgeres. Konnte er dann doch einmal nicht eingreifen, waren seine Vorderleute, allen voran Ronny Langklotz (rette in der 19. Minute in höchster Not), zur Stelle und bereinigten die Situation. Leider gelang es uns aber nicht, spielerische Akzente nach vorne zu setzen, denn schon bei der Spieleröffnung hatten wir Probleme. Zum einen dauerte es oft zu lange, ehe der Ball durch die Reihen lief, und zum anderen bauten wir uns oft zu fünft hinten auf. So fehlte natürlich eine Anspielstation im Mittelfeld. Der Pausenstand von 0:0 war noch das Beste an diesem Spiel. Nach dem Wechsel waren es zunächst wieder die Gasgeber, denen sich die erste Möglichkeit bot. Doch wieder war aber auch unsere Nummer eins zur Stelle und entschärfte den Kopfball des Freiberger Stürmers in großem Stil. Und noch einmal musste unser Schlussmann sein ganzes Können aufbieten, um in der 54. Minute einen tückisch aufsetzenden Freistoß sicher zu halten. Danach aber bekamen wir endlich etwas mehr Kontrolle in die Begegnung, es gelangen Angriffe, bei denen auch der Freiberger Torwart gefordert wurde. So konnte er einen Kopfball Laschs in Minute 70 gerade noch um den Pfosten drehen, auch Norman Messigs Schuss aus sehr spitzem Winkel wäre unter der Latte des Freiberger Tores gelandet, wenn der Keeper nicht noch die Hand ans Leder bekommen hätte und es somit über den Querbalken lenkte (77.min.). Einmal war die Kugel dann aber doch im Tor der Gastgeber. Nach einem Einwurf von der rechten Seite herrschte helle Aufregung im Fünfer des Kontrahenten und schließlich beförderte ein Einheimischer mit der Hacke die Pille aus der Gefahrenzone. Da er bei dieser Aktion allerdings am Pfosten stand und die Hacke nach hinten ging, musste der Klärungsversuch hinter der Linie stattgefunden haben. Aber wie schon im Vorjahr gab der Schiri den Treffer nicht. In der 89. Minute hatten die Hausherren dann noch mal eine gute Chance, denn ein Spieler der Gelb-Schwarzen kam im Sechzehner relativ frei zum Kopfball. Doch konnte auch dieser Kopfball unseren Keeper an diesem Tag nicht beeindrucken, denn er fing die Kugel locker ab. Letztlich war der Punkt in ,,Sack und Tüten“, ein Remis, bei dem wir spielerisch speziell in Hälfte eins einiges schuldig blieben, dass aber auf Grund der Steigerung im zweiten Spielabschnitt sicher nicht ganz unverdient war.

Aufstellung: M. Langklotz, Reinhard, R. Langklotz, Stanley Bergt (59. Steven Bergt), Hansch (86. Martin), Ruske, Lasch, Gerlach, Mühlberg (74. Messig), Pfeil, Nitschke
Schiedsrichter: Michael Martin, 1. Assistent: Ulrich Petzold, 2. Assistent: Eberhard Hiemann
Zuschauer: 23

2.Pokalrunde: Sonntag 18.11.2012: SV Siebenlehn - Eintracht 15:16 (0:0/1:1/2:2) n.E.
Was für ein Pokalsonntag in Siebenlehn! Sage und schreibe 130 Zuschauer waren gekommen, um ihre Mannschaft, die nichts, aber auch gar nichts, mit einem Kreisklassenteam zu tun hat, zu sehen und frenetisch anzufeuern. Davon unbeeindruckt bestimmten wir aber zunächst die Szenerie auf dem Platz und konnten schon in den ersten Minuten einige gute Chancen verbuchen. Doch immer wieder war ein Abwehrbein des Gegners da, um die Möglichkeiten von Messig (1. und 3. Minute) und Bergt Z. (5.min.) zu vereiteln. Letztere Chance hatte einen Eckball zur Folge, den Mario Martin so geschickt nach innen zirkelte, dass der Keeper das Leder erst hinter der Torlinie klären konnte. Aber bei solchen Situationen haben wir ja derzeit kein Glück und der Treffer zählte nicht. In der 18. Minute lief ein schöner Angriff über die linke Seite, Maik Lasch setzte sich gut durch und wollte mit einem Querpass den völlig frei stehenden Messig bedienen, aber wieder konnten die Einheimischen im letzten Moment dazwischen gehen und das Zuspiel verhindern. Nach ca. 20 Minuten legten die Hausherren dann ihren Respekt ab und erzielten mit ihrer gradlinigen Spielweise einige Wirkung in unserer Hintermannschaft. Noch aber blieb unmittelbare Gefahr für unseren Kasten aus, erst als Sven Reinhard einen Ball aus nächster Nähe an die Hand bekam, musste man die ,,Luft anhalten“, denn manch ein Refferee entscheidet in solch einer Situation auf Strafstoß. Auch wenn dieser ausblieb, waren nun die Zuschauer da und trieben ihr junges Team nach vorne. Bis zur Pause gelang es aber keiner Mannschaft mehr, etwas Zählbares zu erreichen. Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Gastgeber, denen sich gleich in Minute 46 eine dicke Gelegenheit bot. Marco Langklotz parierte aber gedankenschnell, konnte den Ball aber nur nach vorne abwehren. Den anschließenden Nachschuss setzte der Siebenlehner Stürmer dann allerdings weit über das Gebälk. Die Antwort unsererseits ließ indes nicht lange auf sich warten. In der 50. Minute konnten die Gastgeber unseren über die rechte Seite vorgetragenen Angriff nur auf Kosten eines Eckballs stoppen. David Pfeil brachte den Ball scharf nach innen und Norman Messig war zur Stelle, um aus Nahdistanz zu vollenden. Mit dem Tor im Rücken schien es, als könnten wir die Partie jetzt bestimmen, zunächst kontrollierten wir auch das Geschehen. Doch nach einem Fehlpass im Mittelfeld starteten die Platzherren einen Konter über unsere rechte Abwehrseite, der Ball konnte nicht geklärt werden, so dass ein Siebenlehner flanken konnte. Der, auf Grund Sven Ruskes Verletzung, noch vor der Pause eingewechselte Martin Lebeda kam einen Schritt zu spät und schon war`s passiert. Denn der Angreifer setzte die Pille aus nächster Nähe zum 1:1 ins Eintracht-Tor. Danach war die Partie völlig offen, denn beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Die besseren Möglichkeiten hatten aber zuerst wieder die Gastgeber. Unserem Schlussmann war es in dieser Phase zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Sowohl in der 71. als auch in der 80. Minute hielt er uns mit Glanzparaden das Remis. Erst in den letzten 10 Minuten konnten auch wir wieder Chancen verbuchen. Die beste hatte wohl Norman Messig, der nach einem Freistoß Martins zum Kopfball kam, der Ball aber knapp am Tor vorbei ging. Schließlich waren die 90 Minuten vorbei und es hieß Verlängerung. In dieser erwischten wir den besseren Start, denn Norman Messig eroberte in der gegnerischen Hälfte die Kugel, ging allein in Richtung Tor und spielte im richtigen Moment zum mitgelaufenen Maik Lasch ab, der dem Keeper keine Chance ließ und zum 1:2 einschob. Die Gastgeber, die im Gegensatz zu uns dreimal wechseln konnten, machten danach noch einmal Druck und hatten in der 104. Minute eine Chance, den Gleichstand wieder herzustellen. Den fulminanten Schuss aus spitzem Winkel kratzte unsere Nummer 1 aber aus dem kurzen Eck. Danach wurden ein letztes Mal die Seiten getauscht und die Gastgeber drängten weiter auf den Ausgleich. Doch noch hielt unsere Hintermannschaft, allen voran Marco Langklotz, den Angriffen stand. Dann kam die 114 Minute. Ein Eckball von der rechten Seite segelte herein, Stephan Gerlach ging zum Kopfball, wurde dabei aber deutlich sichtbar von hinten mit beiden Händen von einem Gegenspieler gestoßen, konnte so nicht klären und Albani war zur Stelle, um per Kopf das 2:2 zu erzielen. Wenn auch der Treffer irregulär war, verdient hatten es sich die Gastgeber allemal. Da es bis zum Schlusspfiff des Schiedsrichters beim Unentschieden blieb, kam´s also zum Showdown des Elfmeterschießens. Dieses entwickelte sich zu einem auch von mir in dieser Form noch nie erlebten Spektakel. 17 Schützen mussten antreten, ehe am Ende unsere Eintracht als Sieger vom Platz gehen konnte. Zunächst verwandelten Langklotz R., Reinhard und Lebeda ihre Elfer. Dann war der dritte Schütze der Siebenlehner an der Reihe, doch ballerte er die Pille vorbei. David Nitzschke trat als unsere Nummer 4 an und hätte eine Vorentscheidung herbei führen können. Leider behielt er die Nerven nicht und vergab ebenfalls. Marco Langklotz und auch beide noch schießenden Siebenlehner als letzte Schützen verwandelten jeweils sicher und so ging`s in die nächste Runde. Bergt Z, / Lasch / Messig / Pfeil und Gerlach trafen souverän. Da dies aber auch die Gegner taten, herrscht immer wieder Gleichstand. Jetzt war unser Youngster Mario Martin an der Reihe, doch geriet sein Schuss zu schwach, so dass ihn der Keeper sogar sicher hielt. Euphorisch vom Erfolgserlebnis rannte dieser eine Runde mit dem Ball glaubte wohl das Match damit gewonnen zu haben, doch er selbst musste ja als Elfter noch schießen. Zum Glück fehlte ihm die Konzentration und mit einem ,,Ulli Hoeness Gedächtnisschuss“ jagte er den Ball in den inzwischen dunklen Nachthimmel. Weiter ging’s also, in gleicher Reihenfolge wie zu Beginn. Langklotz R. / Reinhard / Lebeda trafen erneut, dies taten aber auch ihre Pendants auf der anderen Seite. Jetzt war der im ersten Versuch gescheiterte David Nitzschke wieder an der Reihe, doch er setzte das Leder an den Pfosten. Die Entscheidung lag in der Luft, denn wenn der Siebenlehner Schütze trifft, war`s das für diese Saison im Pokal. Marco Langklotz musste also halten und er hielt den nicht schwach geschossenen Elfer sensationell, indem er den Ball an den Pfosten lenkte. Danach trat er selber wieder an und behielt die Nerven. Stanley Bergt als Nächster ebenso. Jetzt mussten die Gastgeber also treffen, doch unsere Nummer 1 kaufte dem 17. Schützen den Schneid ab und hielt erneut. Jubelnd rannten seine Mitspieler auf ihn zu, wussten sie doch, bei wem sie sich an diesem Tag bedanken konnten. Auch wenn die Gemüter der Einheimischen danach etwas hoch kochten und sie die Niederlage nur schwer verkrafteten, so soll es doch von unserer Seite ein Riesenkompliment für die gezeigte Leistung geben. Die Mannschaft der Siebenlehner hat großes Potenzial, ist jung und wird ihren Weg gehen.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Gerlach/Pfeil/Langklotz R./Ruske (ab 41.min.Lebeda)/Bergt Z./Martin M./Messig/Lasch
Tore: 0:1 Messig (50.min), 1:1 Wiedermann (63.min), 1:2 Lasch (93.min), 2:2 Albani (114.min)
Schiedsrichter: Schernitz, Torsten // Schneider, Torsten // Jeschke, Julian
Zuschauer: 130

14.Punktspiel: Sonntag 25.11.2012: TSV Penig - Eintracht 2:0 (1:0)
Leider ist es unserer Mannschaft nicht gelungen, in Penig zu punkten. Dabei war dies an diesem Tag bei weitem kein utopisches Unterfangen, denn vom Spielverlauf her hätte es zumindest ein Unentschieden sein müssen. Aber wie schon in der gesamten Saison fällt es uns einfach schwer, zu Torerfolgen zu kommen. Die Begegnung, die auf dem Nebenplatz ausgetragen wurde, begann von beiden Seiten verhalten und man belauerte sich. Erste nennenswerte Aktion war ein Freistoß der Peniger in Minute 8 an der Strafraumgrenze auf der linken Seite. Die Hereingabe konnte allerdings mühelos von unserer Deckung geklärt werden. Fast im Gegenzug ergab sich auch unserseits so etwas wie eine Gelegenheit, doch geriet der Pass Martins etwas zu weit, so dass er für Maik Lasch auf Rechtsaußen nicht zu erlaufen war. Ein weiter Ball, geschlagen aus der eigenen Hälfte, brachte unsere Abwehr in Minute 14 dann etwas in Verlegenheit. David Nitzschke konnte die Kugel in der Luft nicht klären und in dessen Folge wäre es zwischen den heraneilenden Reinhard und Keeper Langklotz fast zu einem Missverständnis gekommen. Letztlich aber war unser Schlussmann in dieser Szene resolut genug, um die Pille aus der Gefahrenzone zu schlagen. In der Folgezeit konnten wir das Spielgeschehen aber immer mehr kontrollieren und gelegentlich auch einige Angriffe inszenieren, bei denen aber die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. So waren es zwei Standardsituationen, bei denen das Gehäuse der Peniger in Gefahr geriet. Leider zischte der Freistoß unseres Kapitäns in der 23. Minute, vorausgegangen war ein Foul an Bergt, etwas weit über das Gebälk. Auch Norman Messigs Kopfball, Ausgangspunkt war diesmal ein Reinhard-Freistoß, ging leider am Pfosten vorbei ins Aus. Nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen Treffer der Einheimischen hin. Auch wenn sie gelegentlich vor unserem Strafraum auftauchten, war unsere Defensive immer Herr der Lage und konnte klären. Bis zur 36. Minute, denn just zu diesem Zeitpunkt machten die Gastgeber das 1:0. Ausgangspunkt war auch hier ein Standard. Marco Langklotz klärte einen Eckball mit den Fäusten ab, doch geriet die Abwehr zu kurz, so dass sich den Penigern eine Schussgelegenheit bot. Den aus ca. 18 Metern abgegebenen verdeckten Schuss parierte er zunächst, konnte die Kugel aber nicht festhalten und ein Stürmer der Gastgeber reagierte am schnellsten und hämmerte aus kürzester Distanz den Ball zum 1:0 ins Netz. Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel und so ging’s mit dem knappsten aller Resultate in die Kabinen. Mit Wiederbeginn übernahmen wir zunächst die Initiative und versuchten das Spiel zu gestalten. Viele gut gemeinte Aktionen wurden aber von den überaus schlechten Platzverhältnissen unterbunden. Und da natürlich auch der Gegner diese Probleme hatte, wirkte die Partie sehr zerfahren. Doch nachdem Penig in der 57. Minute eine gute Torgelegenheit vergab (Spieler traf den Ball nicht), lag das Chancenplus auf unserer Seite. Zunächst war es der gerade eingewechselte Stanley Bergt, dem sich in der 67. Minute eine dicke Möglichkeit bot, doch scheiterte er mit seinem Schuss aus kurzer Entfernung am Keeper der Gasgeber. Nur 3 Minuten später war es Steven Bergt, der mit einem Steilpass allein aufs gegnerische Tor zusteuerte, aber ca. 20 Meter vor dem Kasten von hinten gelegt wurde. Da Sven Ruske mitgelaufen war und sich die Kugel holte, ließ der Schiedsrichter Vorteil laufen, doch sowohl Ruske als auch im Nachschuss Ronny Langklotz konnten vom Gegner erfolgreich gestört werden, so dass der Ball schließlich am Tor vorbei ging und es lediglich Abstoß gab. Eine gute Einzelleistung Steven Bergts brachte in der 73. Minute erneut Gefahr für das Peniger Tor. Schön setzte er sich halbrechts im Strafraum durch, doch kurz vorm Torschuss setzte die Kugel auf dem Acker so tückisch auf, dass er den Ball mit seinem linken Fuß nicht voll traf und er so eine leichte Beute für den Mann zwischen den Peniger Pfosten wurde. Noch mehr Pech hatte unser Routinier in Minute 77. Völlig frei gespielt war das Tor, eigentlich schon fertig, Bergt brauchte nur noch einzuschieben, doch wieder hoppelte die Pille unorthodox und Bergt versemmelte den Ball, indem er ihn am Pfosten vorbei ins Aus bugsierte. Es sollte einfach nicht sein, denn auch die letzte Chance, den sicherlich verdienten Ausgleich zu erzielen, wurde vergeben. Norman Messig stieg in der 83. Minute zum Kopfball hoch, nahm damit aber Matthias Großmann, der in dieser Situation besser postiert war, das Leder vom Kopf und der Ball landete schließlich hinterm Tor. Leider konnten wir auch die dreiminütige Nachspielzeit nicht zu einem Schlussspurt nutzen. Im Gegenteil, in der 93. Minute kamen die Gasgeber zu ihrem zweiten Treffer. Fast von der Grundlinie zog der Peniger Kremkow einen Ball nach innen und dieser landete, noch leicht abgefälscht, im Eintracht-Kasten. Der Schiri pfiff gar nicht erst wieder an, sondern beendete die Partie sofort danach.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Hansch/Lebeda/Langklotz R./Ruske/Bergt St./Lasch (ab 66.min. Bergt Z.)/Messig/Martin (ab 46.min. Großmann)
Noch im Kader: Hähnel/Hänsel
Tore: 1:0, 2:0 Kremkow (36., 90. +3)
Zuschauer: 73
Schiedsrichter: Volker Haberkorn, 1. Assistent: Thomas Brückner/ 2.Assistent: Jürgen Morgenstern (alle Chemnitz)

15. Punktspiel: Sonntag 10.03.2013: (Beyerstraße) / Eintracht - Hartmannsdorfer SV 1:1 (1:0)
Nach der ellenlangen Winterpause war es endlich wieder soweit, die 1. der Eintracht hatte an diesem Sonntag ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2013. Dass dies überhaupt stattfinden konnte, war der Initiative unsers Vorstandes zu verdanken, denn da der Winter noch immer sein Unwesen treibt, konnten wir das Spiel kurzfristig nach Chemnitz ins Stadion Beyerstraße verlegen. Mit drei Punkten wollte unsere Mannschaft sich auf ihre Weise dafür bedanken, und so legte sie gleich mit dem Anpfiff richtig los. Schon der erste Angriff in Minute 1 brachte für das Hartmannsdorfer Gehäuse Gefahr. Stanley Bergt ging am linken Flügel auf und davon und zirkelte eine Flanke mustergültig in den Strafraum. Norman Messig stieg hoch, köpfte das Leder aber knapp über den Querbalken. Mit dieser Aktion war also gleich ,,Feuer“ in der Partie und beide Teams versuchten das Geschehen zu bestimmen. Zu großen Chancen kam aber zunächst kein Team, denn beide Abwehrreihen unterbanden die Angriffe des Gegners jeweils rechtzeitig. Nach ca. 20 Minuten gelang es unserer Elf, mehr Angriffsdruck zu entwickeln. Angetrieben von Langklotz und Mühlberg gelang es immer wieder, unsere beiden Spitzen Messig und Bergt einzusetzen. Da diese oft nur durch ein Foul zu bremsen waren, waren es zunächst Standardsituationen, die Hoffnung auf die Führung machten. So kam Messig, nach einem Freistoß, getreten von Reinhard, einen Tick zu spät, um per Kopf zu vollenden (21.min.). Und auch beim direkten Versuch unseres Kapitäns, in Minute 26 einen Freistoß zu versenken, fehlten nur Zentimeter. Fast wäre unser Offensivdrang aber jäh gestoppt worden, denn nach einem misslungenen Klärungsversuch Sven Reinhards hatten die Hartmannsdorfer plötzlich die dicke Chance, ihrerseits für das 1:0 zu sorgen. Zum Glück war unser Keeper in dieser Situation hell wach und bereinigte die Situation im Herauslaufen. Doch fast im Gegenzug sollte unserem Team dann die verdiente Führung gelingen. Mit einem fulminanten Schuss genau in den Winkel nutzte unser Torschütze vom Dienst Michael Mühlberg die Situation gnadenlos, vorausgegangen war ein Sturmlauf Messigs, bei dem er zwar an der gegnerischen Abwehr hängen blieb, den Ball aber zu kurz und genau in die Füße Mühlbergs abwehrte (32.min.). Ein erneutes Zusammenspiel beider hätte nur 3 Minuten später fast das 2:0 gebracht. Mit einem gut getimten Pass setzte Messig seinen Mannschaftskameraden in Szene. Dieser hatte freie Bahn, doch versprang ihm der Ball bei der Mitnahme und der Keeper konnte klären. Trotz optischer Überlegenheit konnten wir bis zur Pause keine weitere Chance erspielen, und da auch der Gast nicht zwingend vor unserem Tor auftauchte, blieb es bis zur Pause bei der knappen Führung. Nach dem Seitenwechsel übernahmen wir sofort wieder das Spielgeschehen. Ein Schuss von Stanley Bergt in der 49. Minute (ging knapp übers Tor) im Anschluss an eine Mühlberg Ecke und ein gefährlicher Kopfball Messigs nach Freistoß Reinhards waren Ausdruck unserer Dominanz. Viele gute Aktionen liefen zudem über unseren Spielmacher Michael Mühlberg. Leider erkannte das auch der Gegner und schaltete ihn in der 59. Minute mit einem rüden Foul an der Mittellinie aus. Man muss sich schon die Frage stellen, warum ein Spieler, der seinen Gegner von hinten derart in die Beine fährt, dass dieser verletzt ausgewechselt werden muss, nur die Gelbe Karte sieht. Hier fehlt mir einfach die Verhältnismäßigkeit zu gelben Karten, die für vergleichsweise harmlose Bemerkungen verteilt werden. Zum Glück kam durch die Auswechslung kein Bruch in unser Spiel, denn Sven Ruske übernahm nahtlos Mühlbergs Position. Leider verstanden wir es in der Folgezeit aber nicht, unser Chancenplus in Tore umzusetzen. Die wohl beste Möglichkeit den ,,Sack“ endgültig zuzumachen besaß in Minute 78 Steven Bergt. Allein steuerte er auf den Schlussmann der Hartmannsdorfer zu, doch leider scheiterte er mit seinem Schuss an der Nummer 1 der Gäste. Und wie es in solchen Spielen dann meist ist, bekommt der Gegner eine echte Torchance und nutzt diese. Dabei kann man nicht einmal von einer Herausgespielten Möglichkeit sprechen. Denn nach einem Freistoß profitierte der Tabellenvierte von einem Missverständnis. Den hoch herein geschlagenen Ball wollte Ronny Langklotz aus dem Strafraum heraus köpfen, bekam die Kugel aber nur auf den Kopf. Keeper Marco Langklotz dadurch sicher irritiert, reagierte zu zögerlich und schon war`s passiert. Der Hartmannsdorfer Felix Hermsdorf ging dazwischen und hatte keine Mühe zum 1:1 einzuschieben (80.min.). In den verbleibenden 10 Minuten bewies unsere Mannschaft noch einmal Moral und zeigte, dass sie gewillt war, den Sieg noch zu landen. Fast wäre dies auch noch gelungen, denn als Normann Messig in der 85. Minute von der linken Seite in den Strafraum eindrang, bis zur Grundlinie ging und aus spitzen Winkel abzog, konnte der Torwart zwar parieren, doch gelangte die Kugel zu unserem Kapitän. Dieser fackelte nicht lange, zog ab, doch strich sein vehementer Schuss wieder nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei ins Aus. Als Fazit dieser Partie kann man konstatieren, dass die Leistung der Mannschaft gestimmt hat, das Ergebnis leider nicht, denn ein Eintracht-Sieg wäre sicher nicht unverdient gewesen.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Hansch/Lebeda/Langklotz R./Gerlach/Bergt Stanley/Mühlberg (ab 60.min. Ruske)/Messig/ Bergt Steven (ab 89.min. Grossmann)
Schiedsrichter: Göpfert (Freiberg)
Zuschauer: 37
Tore:1:0 Mühlberg (32.min.)/1:1 Hermsdorf(80.min.)

16. Punktspiel: Sonntag 07.04.2013: TSV Flöha : Eintracht 6:0 (2:0)
Die Frühlingssonne schien an diesem Sonntag das erste Mal so richtig, aber leider schien sie nicht für die Eintracht. Dass es beim Spitzenreiter ohne Mühlberg (verletzt) und Kapitän Langklotz (Gelb gesperrt) schwer würde, war allen klar. Dass es aber am Ende 6 Stück gibt, war so nicht zu erwarten. Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus, denn obwohl die Flöhaer spielbestimmend waren, standen wir recht sicher in der Abwehr, verengten gut die Räume und ließen nicht viel zu. Erst in der 14. Minute gelangten die Hausherren zu ihrer ersten Chance, trafen aber nur das Außennetz. Aber auch wir konnten nach ca. einer Viertelstunde die erste nennenswerte Offensivaktion verzeichnen. Der aufgerückte Außenverteidiger Hansch zog aus gut 20 Metern ab, jedoch ging der Ball um Einiges über den Kasten der Gastgeber. Allmählich nahm also die Partie Fahrt auf, und nach einem schönen Spielzug über Sven Ruske hatte in Minute 20 Maik Lasch die Möglichkeit zur Führung. Leider kam er aber nicht richtig zum Abschluss. Die Gastgeber ihrerseits ließen mit der Antwort auf unsere Angriffsbemühungen nicht lange auf sich warten und prüften mit einem satten Distanzschuss unseren Keeper (21.min.) Gedankenschnell drehte er das Leder um den Pfosten und es gab Eckball. Aus diesem entstand die bis dahin brenzligste Situation vor unserem Gehäuse, denn der Ball wurde nicht aus der Gefahrenzone gebracht und landete schließlich an der Querlatte, von wo er ins Feld zurücksprang und schließlich geklärt werden konnte. Aufregung dann aber wieder auf der anderen Seite. Nur eine Minute später ging Steven Bergt auf und davon, lief allein aufs gegnerische Tor zu, wurde allerdings noch vor der Strafraumgrenze vom Flöhaer Frenzel rüde gefoult. Eigentlich hätte es Rot geben müssen, denn dafür waren mindestens zwei Kriterien erfüllt. Zum einen war Frenzel letzter Mann und zum anderen erfolgte die Attacke von hinten und ging klar in die Beine. Der Schiedsrichter kniff aber und es gab nur Gelb. Der anschließende Freistoß, getreten von Martin Lebeda, war dann eine sichere Beute der einheimischen Nummer 1. Kurz nach dieser Aktion reagierte der Flöhaer Trainer und nahm Frenzel vom Platz. Doch über was für ein Spielerpotenzial der Spitzenreiter verfügt, zeigte sich schnell, kam doch für den Gelb-Sünder mit Robert Horn ein Landesliga erfahrener Mann. Dennoch hielt unser Team weiter ordentlich dagegen und nichts deutete vorerst auf eine Führung des Gegners hin. Leider gelang es uns nicht, das 0:0 mit in die Pause zu nehmen. Ein individueller Fehler bei der Ballannahme durch David Nitzschke brachte plötzlich Rick Neugebauer in Höhe des Sechzehners in Ballbesitz. Dieser ließ mit platziertem Schuss ins lange Eck Marco Langklotz keine Chance zum Eingreifen und es stand in der 38. Minute 1:0 für die Gastgeber. Diese erkannten in der Folge unsere momentane Verunsicherung und legten nur 4 Minuten später mit dem Treffer zum 2:0 nach. Wieder war der Ausgangspunkt David Nitzschke, dessen Abwehrschlag postwendend wieder zurück kam. Stanley Bergt reagierte auf der linken Abwehrseite einen Tick zu spät und der in der Winterpause aus Freiberg gekommene Manuel Weiß drosch die Kugel mit Vehemenz aus Nahdistanz unter die Latte. So ging es also, trotz gar nicht so schlechter Leistung mit einem zwei Tore Rückstand in die Pause. In der Halbzeit nahmen wir uns vor, nicht von der taktischen Marschrute abzugehen, die Räume weiter eng zu halten, um vielleicht durch einen Konter zum Anschluss zu kommen. Doch die Pläne waren schon nach 6 Minuten über den Haufen geworfen. Wieder war es Weiß, der mit seinem zweiten Tor auf 3:0 erhöhen konnte. Nach Vorarbeit des dribbelstarken Neugebauer versenkte er das Leder wiederum unhaltbar in unseren Maschen. Nach diesem Tor wurde die Dominanz des Tabellenführers immer deutlicher, denn so wie bei ihm das Selbstvertrauen wuchs, nahm bei uns die Unsicherheit zu. Obwohl sich die Mannschaft nie hängen ließ, brachten zahlreiche Abspielfehler den Gegner immer wieder leicht in Ballbesitz. Jetzt spielten die Flöhaer natürlich ihre ganze Klasse aus und erzielten folgerichtig noch drei weitere Treffer. Dem 4:0 in der 57. Minute durch Mittmann, der völlig frei im Strafraum sich die Chance nicht entgehen ließ, ließen sie noch das 5:0 durch Solo von Neugebauer (67.min.) und das 6:0 durch den eingewechselten Beyer folgen (81.min.). Damit war die höchste Niederlage der Eintracht in den letzten 4 Spielzeiten besiegelt. Eine bittere ,,Pille“, die es aber richtig einzuordnen gilt. Denn mit Zug wartet am kommenden Sonntag schon der nächste Gegner, wo die Mannschaft die richtige Antwort auf diesen,, Ausrutscher“ geben kann.

Aufstellung: M. Langklotz, Reinhard, Stanley Bergt (71. Prägert), Hansch, Steven Bergt, Ruske, Lasch, Messig (84. Großmann), Gerlach, Lebeda (46. Pfeil), Nitschke
Schiedsrichter: Breuer
Zuschauer: 170

17.Punktspiel: Sonntag 21.04.2013: TSV Großwalterdorf : Eintracht 3:1 (1:1)
Beim Tabellendritten in Großwaltersdorf hängen die Trauben bekanntlich hoch, und auch uns ist es nicht gelungen, Punkte zu entführen. Trotz der vielen Ausfälle - mit Gerlach, Mühlberg, Bergt St., Pfeil und auch Nitzschke fehlten immerhin 5 potenzielle Stammkräfte - begannen wir die Partie recht selbstbewusst und bestimmten zunächst die Szenerie. So nach 10 Minuten konnten wir dann auch erste Chancen verzeichnen. Ein Angriff über Sven Ruske hatte einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte zur Folge. Ronny Langklotz zirkelte das Leder auf Norman Messigs Kopf, doch konnte der Ball von der Deckung der Gasgeber zur Ecke abgewehrt werden. In deren Folge ergab sich eine gute Schussgelegenheit für Marcel Präckert. Leider hatte unser Youngster etwas zu viel Rückenlage, sodass sein Schlenzer aus halblinker Position über das Gebälk strich. Doch schon mit dem nächsten Angriff brannte es wieder lichterloh im Großwaltersdorfer Strafraum. Mit einem "Zuckerpass" schickte unser Kapitän Maik Lasch auf die Reise, doch leider war dessen Abschluss zu harmlos, um den gegnerischen Keeper zu überwinden (13.min.). Den Hausherren gelang es aus dem Spiel heraus nur selten, gefährlich zu werden. Doch bei Standards herrschte dagegen ob der Größenvorteile immer Alarmstufe Eins. So hatten wir in der 15. Minute Glück, als ein Kopfball der Einheimischen, im Anschluss an eine von der rechten Seite herein gegebenen Ecke, knapp über unser Tor ging. Aber auch wir konnten bei Freistößen für Torgefahr sorgen und erzielten nach einem Solchen in der 19. Minute sogar das 0:1. Den von Sven Reinhard, aus zentraler Position in Höhe der Mittellinie in den Strafraum geschlagenen Ball verlängerte Matthias Großmann mit dem Kopf, und die Kugel lag im Netz. Doch jetzt trat zum ersten Mal der Schiedsrichter so richtig auf den Plan, denn er sah eine Torwartbehinderung. Die war tatsächlich vorhanden, nur wurde der Keeper von seinem eigenen Mann zu Fall. Pech für uns, denn der Treffer zählte also nicht. Ungeachtet dessen diktierten wir weiter das Geschehen und hätten in der 23. Minute das 0:1 erzielen müssen. Norman Messig eroberte auf der rechten Angriffseite den Ball und bediente den völlig frei stehenden Maik Lasch mustergültig, doch brachte dieser die Kugel nicht im Kasten der Heimelf unter, denn der Ball ging vorbei. Wieder war eine Chance vergeben, doch auch davon ließen wir uns in dieser ersten Halbzeit nicht beirren und griffen weiter munter an. In der 31. Minute sollten wir dann auch für unser engagiertes Spiel belohnt werden. Einen Freistoß aus gut 20 Metern versenkte Ronny Langklotz im langen Eck. Doch leider währte der Jubel nicht lange, denn der Refferee hatte wieder was gesehen, nur was verriet er niemandem, gab aber das Tor erneut nicht. Fast im Gegenzug gelang dann dem Favoriten der zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstreffer. Nach einem Foul fast an der Eckfahne gab es folgerichtig Freistoß für die Gasgeber. Der Ball segelte herein, und aus Nahdistanz konnte Lenke verwandeln (31.min.). Angestachelt vom Gegentor antworteten wir erneut mit guten Offensivaktionen. Und alsbald sollten wir dann endlich auch belohnt werden. Maik Lasch wurde auf Rechtsaußen wiederum schön bedient (Grossmann) und behielt diesmal die Nerven, indem er den Ball über den sich ihm entgegen werfenden Schlussmann lupfte (34.min.). Mit einem für die Gastgeber eher schmeichelhaften 1:1 ging es dann auch in die Pause. Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst und keines konnte sich eine Chance heraus spielen. So war es fast naheliegend, dass eine Standardsituation wieder für Torgefahr sorgen würde. Leider bekamen wir dies im negativen Sinne zu spüren, denn nach einem Foul kurz hinter der Mittellinie bekamen die Gasgeber einen Freistoß zugesprochen. Aus gut 40 Metern kam der Ball hoch in unseren Strafraum und Maik Lasch stieg zum Kopfballduell hoch, verlängerte die Kugel aber so unglücklich, dass sie noch tückisch aufsetzend im langen Eck landete. Wieder mussten wir also einem Rückstand hinterher laufen, doch im Gegensatz zu Hälfte Eins waren wir jetzt nicht mehr so zielstrebig in unseren Angriffsbemühengen. Im Gegenteil. Die Heimmannschaft kam besser ins Spiel und nutzte in der 60. Minute ein Fehlabspiel im Mittelfeld zu einem Konter, der ihnen das 3:1 brachte. Aufgeben war unsererseits aber noch nicht angesagt. Leider wurden unsere Angriffe aber immer wieder durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gestoppt und der Herr an der Pfeife verteilte zudem noch munter gelbe Karten. Nur einmal sollte er noch zu unseren Gunsten entscheiden, denn in der 78. Minute gab es einen Handelfmeter für die Eintracht. Aber vom Glück waren wir an diesem Tag wahrlich nicht verfolgt, denn der sonst so sichere Schütze Ronny Langklotz scheiterte an der Nummer 1 der Gasgeber. Vielleicht wäre es ja noch mal spannend geworden. So aber waren wir nicht mehr in der Lage, das Ergebnis noch zu korrigieren. Und nach dem Feldverweis Sven Ruskes (Schiedsrichterbeleidigung) hatten wir in der Schlussphase sogar noch Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Insgesamt aber hat sich die Mannschaft nichts vorzuwerfen, außer vielleicht mit ihren Chancen fahrlässig umgegangen zu sein. Zurzeit gelingt es eben einfach nicht, sich für eine couragierte Leistung zu belohnen.
Aufstellung: Langklotz M./Hansch/Reinhard/Pötzsch/Lebeda/Langklotz R./Ruske/Lasch/Präckert/Grossmann(ab 85.min.Butter)/Messig (ab 73.min. Bergt Stanley)
Noch im Kader: Haußmann
Schiedsrichter R. Fröde (Stolpen)
Zuschauer: 155
Tore: 1:0 Lenke (31.), 1:1 Lasch (34.), 2:1 Sarodnik (60.), 3:1 Uhlig (67.)

18. Punktspiel: Sonntag 28.04.2013: Eintracht : Grün- Weiß Niederwiesa 1:1 (0:1)
Leider konnten wir auch gegen den Tabelleletzten keinen Dreier einfahren. Chancen, um als Sieger vom Platz zu gehen, waren allerdings reichlich vorhanden. Aber wie so oft in dieser Saison scheiterten wir an unserer Abschlussschwäche, und dazu noch an einem tschechischen Torwart, der in einigen Situationen mit Glanztaten aufwartete. Da sich unser Team einen unbedingten Sieg auf die ,,Fahnen“ geschrieben hatte, starteten wir auch gleich mit druckvollen Aktionen und hatten nach schönem Doppelpassspiel zwischen Großmann und Langklotz gleich in der 3. Minute eine dicke Chance. Den Schuss unseres ,,Oldies“ parierte die Nummer 1 der Gäste aber sicher. Damit war das Startsignal für eine Offensive gegeben, in der sich etliche gute Möglichkeiten, die Führung zu erzielen, ergaben. Immer wieder war es Großmann, der das 1:0 auf dem Fuß bzw. Kopf hatte. So kam er in der 5. Minute nach Einwurf unseres Kapitäns zu einem Kopfball, setzte das Leder auch platziert in den Winkel, doch mit einer sensationellen Parade holte Kalina die Pille noch aus dem Dreiangel. Nur zwei Minuten danach ergab sich durch Lebeda und Lasch gleich eine doppelte Schusschance, doch immer wieder konnte der Ball von der tief stehenden Abwehr des Kontrahenten geblockt werden. In Minute 10 war es dann wieder das Duell Großmann gegen Kalina, und wieder war es der Tscheche, der Sieger blieb, denn er parierte Großmanns Schuss aus gut 16 Metern. Fünf Minuten später hatten alle Eintracht-Anhänger schon die Arme oben, um zu jubeln, denn Norman Messig hatte sich schön auf der linken Seite durchgesetzt und bediente mit seiner Eingabe Matthias Großmann mustergültig. Dieser brauchte nur noch einzuschieben, machte auch eigentlich alles richtig, indem er die Innenseite seines rechten Fußes nahm, doch sprang die Kugel einen Tick vorher noch mal auf, sodass es nur der Knöchel war, mit dem er den Ball dann schließlich an die Lattenunterkante jagte, von wo sie wieder ins Feld ging und von der Niederwiesaer Abwehr aus der Gefahrenzone geschlagen wurde. Aber auch nach dieser vergebenen ,,Hundertprozentigen“ kannte das Spiel eigentlich nur eine Richtung, und die ging Richtung Niederwiesaer Tor. Zählbares gelang aber nicht. So fehlten David Nitzschke nach Freistoß Ronny Langklotz nur Zentimeter, um mit dem Kopf zu vollenden (23.min.). Und in Minute 25 reagierte der Keeper der Gäste erneut großartig, indem er den Kopfball Großmanns gedankenschnell um den Pfosten zur Ecke lenkte. Leider musste unser Routinier nur kurze Zeit später den Platz mit einem Muskelfaserriss verlassen. Doch auch der für Großmann gekommene Marcel Präckert belebte unser Angriffsspiel, fand jedoch bei seinem Schuss in der 38. Minute im Niederwiesaer Keeper ebenso seinen Meister wie sein Vorgänger. Kurz davor hatte noch Maik Lasch aus Nahdistanz den Pfosten getroffen. Und so stand die Null für unsere Offensive weiterhin. Nichts, aber auch gar nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen Treffer des Schlusslichtes hin. Bis auf einen Distanzschuss in Minute 13, welchen Marco Langklotz in unserem Tor sicher entschärfte, hatten die Grün-Weißen nicht eine Offensivaktion, und dennoch lagen sie zur Pause 1:0 in Front. David Nitzschke war der Unglücksrabe der, wie schon in der Vorwoche Maik Lasch, einen Ball mit dem Kopf so unglücklich abfälschte, dass er unhaltbar im Winkel einschlug. Damit war der Spielverlauf quasi auf den Kopf gestellt, doch was half es, wir mussten also auch in Hälfte 2 weiter anrennen. Und das taten wir dann auch. Norman Messig hatte in der 52. Minute dann die dicke Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Schön setzte er sich im Strafraum durch, doch seinen noch leicht abgefälschten Schuss konnte Kalina grade so mit einer Fußabwehr parieren. 10 Minuten später war es aber dann doch passiert, Messig erzielte mit wuchtigem Kopfball das 1:1. Vorausgegangen war einer der vielen Einwürfe unseres Kapitäns. 5 Minuten verblieben also noch, um das gesteckte Ziel Sieg einzufahren. Obwohl optisch weiter klar überlegen, verkrampften unsere Aktionen jetzt unverständlicherweise immer mehr. Es wurde kaum noch gespielt, stattdessen immer wieder mit hohen Bällen, die zudem noch sehr unpräzise geschlagen wurden, operiert, und so gelang es den Niederwiesaern, immer wieder dazwischenzugehen. Pech für uns dann noch mal in der 82. Minute, denn beim Kopfball Messigs hätte Kalina wohl das Nachsehen gehabt, doch ging der Ball um Haaresbreite neben das Gehäuse. Als der eingewechselte Stanley Bergt in der 89. Minute auch noch die letzte Chance versemmelte, indem er aus kurzer Distanz weit verzog, war die Partie gelaufen. Am Ende ein Ergebnis, das den Spielverlauf sicher nicht widerspiegelte, mit dem wir aber jetzt leider leben müssen.

Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Nitzschke / Hansch / Pötzsch (ab 65.min. Bergt Stanley) / Langklotz R. / Gerlach / Lebeda / Lasch / Messig / Grossmann ( ab 27.min. Präckert)
Noch im Kader: Butter
Tore: 0:1 Liebe (45.), 1:1 Messig (65.)
SR: Marcel Bergelt (BSV Zschopautal), 1. Assistent: Jochen Müller, 2. Assistent: Stefan Steingräber
Zuschauer.: 37

Pokal Achtelfinale: Mittwoch 01.05.2013: SG Striegistal : Eintracht 1:2 (0:1)
Dass es bei den heimstarken Striegistalern ein heißer Pokalfight werden würde, konnte man voraus ahnen, waren doch die Begegnungen beider Teams in der Vorsaison nur äußerst knapp zu unseren Gunsten ausgegangen. Daran erinnerte sich wohl auch der Gastgeber, denn er begann das Match zielstrebig und suchte sofort die Offensive. Nach einem Stellungsfehler in unserer Hintermannschaft bot sich den Einheimischen dann auch in Minute 7 die große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Doch wie man in dieser Situation sehen konnte, haben auch andere Mannschaften Probleme mit dem Abschluss, denn der Striegistaler Stürmer setzte den Ball ziemlich unbedrängt neben unser Tor. So nach ca. 10 Minuten kamen wir dann besser ins Spiel und kontrollierten das Geschehen. Quasi mit dem ersten gelungen Angriff zappelte der Ball dann auch schon in den Maschen des Kontrahenten. Marcel Präckert hatte sich am rechten Flügel gut durchgesetzt und bediente mit seinem Pass den in der Mitte frei stehenden Norman Messig. Dieser konnte zwar nicht vollenden, denn ein Abwehrspieler der Platzherren war eher an der Kugel, ballerte das Leder aber bei seinem Rettungsversuch ins eigene Tor. All zu große Sicherheit brachte dieser Treffer aber nicht in unser Spiel, im Gegenteil, oft waren es haarsträubende Fehlpässe, die unseren Spielfluss hemmten, und da auch die Heimelf nicht gerade einen filigranen Ball spielte, blieben Chancen auf beiden Seiten zunächst rar. So mussten wir in Hälfte Eins nur noch einmal die ,,Luft“ anhalten, als sich in der 25. Minute ein Eckball, getreten von der rechten Seite, gefährlich hinters von Marcus Haussmann gehüteten Tor senkte. Aber auch wir hätten kurz vor der Pause das Resultat ausbauen können. Maik Laschs Kopfball in der 40. Minute wurde jedoch vom Schlussmann des Gegners noch aus dem rechten Dreiangel gekratzt. Der anschließende Eckball brachte gleich noch einmal Gefahr für das Heimteam. Stephan Gerlach konnte die Kugel ca. 1 Meter vor der Torlinie aber nicht kontrollieren und kam so nicht zum Abschluss. Die zweite Halbzeit war noch nicht so alt, da hatten die Striegistaler die wohl beste Möglichkeit zum Ausgleich. Völlig frei kam der Stürmer zum Kopfball, zielte aber zum Glück zu ungenau, und so ging die Pille über unser Gebälk. Effektiver in Punkto Chancenverwertung waren zu diesem Zeitpunkt diesmal wir. Denn wieder war es die erste Gelegenheit unserer Mannschaft in Hälfte 2, die zum 0:2 führte. Maik Lasch war in der 53. Minute zur Stelle, um die ,,Einwurfflanke“ unseres Kapitäns über die gegnerische Torlinie zu drücken. In der Folgezeit versäumten wir es den ,,Sack“ zuzumachen. Chancen, um auf 3 oder gar 0: 4 zu erhöhen waren reichlich vorhanden. So lief Norman Messig in der 55. Minute allein aufs gegnerische Tor zu, scheiterte aber am Keeper. In der 61. Minute ergab sich eine gute Kontersituation, in deren Folge wir eine 4:2 Überzahlsituation heraufbeschworen. Leider wurde der Angriff schlecht ausgespielt, denn die Flanke Stanley Bergts ging ins ,,Niemandsland“. Auch Maik Lasch (71.) und wiederum Norman Messig (75. Minute) hatten weitere Chancen, für die endgültige Entscheidung zu sorgen, vergaben jedoch kläglich oder scheiterten einmal mehr am guten Schlussmann der Gastgeber. Ehrlicherweise muss man allerdings erwähnen, dass auch die Striegistaler Möglichkeiten hatten, den Anschluss zu erzielen, und schließlich wurden sie für ihr nimmermüdes Bemühen auch belohnt. Im Anschluss an eine Ecke konnte der Ball im Zentrum nicht energisch genug geklärt werden, und per Kopfball nutzte der Striegistaler Puschmann die Situation, um auf 1:2 zu verkürzen. Dabei blieb`s letztlich und damit erreichten wir zum dritten Mal hintereinander das Viertelfinale im Mittelsachsenpokal. Wichtig war zudem, dass wieder einmal ein Sieg eingefahren wurde, wenngleich man sich spielerisch noch deutlich steigern muss, um die Schlussphase der Meisterschaft und auch im Pokal erfolgreich zu gestalten.
Aufstellung: Haußmann / Reinhard / Nitzschke / Lebeda / Gerlach / Langklotz R. / Mühlberg / Lasch (ab 90.min. Butter) / Bergt (76.min. Pötzsch) / Messig / Präckert
Noch im Kader: Langklotz M.
Schiedsrichter: Kersten Seifert, 1. Assistent: Tibor Ferenc, 2. Assistent: Christoph Brause
Zuschauer: 40

19.Punktspiel: Sonntag 05.05.2013: Oederaner SC : Eintracht 1:2 (0:1)
Endlich, der erste "Dreier" im Jahr 2013 ist unter Dach und Fach. Und das, ich nehme es vorweg, war auch verdient. Von Beginn an zeigte die Mannschaft, dass es heute unbedingt mit einem Sieg klappen muss. Schon in Minute 2 führte ein schöner Angriff über Martin Lebeda zu einer gefährlichen Situation für das Oederaner Tor. Nur auf Kosten eines Einwurfes, in Höhe des Sechzehners, konnte er gestoppt werden. Und da Einwürfe ja eine stete Gefahr für die Gegner sind, brannte es auch gleich vor dem Oederaner Kasten. Der Ball konnte zwar abgewehrt werden, aber schon der nächste Angriff unseres Teams hatte es wieder in sich. Michael Mühlberg hatte sich auf der linken Seite gut durchgesetzt und wollte den auf eine Flanke spekulierenden Keeper der Einheimischen mit einem Schuss ins kurze Eck überwinden. Dieser reagierte jedoch noch gedankenschnell und bekam das Leder quasi auf der Torlinie noch zu fassen. Lange sollten wir aber dann nicht mehr auf den Führungstreffer warten. Mit einem herrlichen Diagonalball auf Maik Lasch leitet David Nitzschke unseren Angriff ein. Lasch zog am rechten Flügel auf und davon, passte scharf nach innen und Marcel Präckert war zur Stelle, um zum 0:1 zu vollenden (7.min.). Auch nach dem Treffer setzten wir unsere Angriffsbemühungen fort und Norman Messig prüfte in der 13. Minute mit einem schönen Kopfball den Schlussmann der Platzherren. Dieser unterstrich aber wiederum seine Klasse, denn er parierte die Kugel reflexartig. Nur 4 Minuten danach, eroberte Norman Messig auf der rechten Angriffsseite den Ball, sah den einlaufenden ,,Muli“ Mühlberg, der jedoch gerade noch vom Torwart am Vollenden der Chance gehindert werden konnte. Eigentlich hätte es Eckball geben müssen, doch der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter Kaden entschied auf Abstoß. So nach 20 Minuten kamen auch die Gastgeber etwas besser ins Spiel und hatten gleich darauf auch eine gute Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Unsere etwas zu weit und nicht tiefengestaffelte Abwehr wurde mit einem langen Pass ausgehebelt und ein Oederaner hatte freie Bahn in Richtung Eintracht-Tor. Zum Glück konnte er noch vor dem Strafraum gestört werden, sodass sein Abschluss keine Gefahr für Langklotz im Kasten bedeutete, denn die Pille ging am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Obwohl der Gegner leichte Feldvorteile erzielen konnte, war er mit seinem ,,Latein“ spätestens in Strafraumhöhe am Ende. Allerdings kam er in dieser Phase zu einigen Ecken oder guten Freistoßsituationen. Diese konnten aber immer wieder von unserer aufmerksamen Abwehr bereinigt werden, und so musste unsere Nummer Eins nur einmal richtig eingreifen und einen Hinterhaltsschuss in Minute 33 um den Pfosten drehen. Die klareren Chancen blieben aber weiter auf unserer Seite, denn wie schon vor dem 0:1, konnte sich Maik Lasch in der 36. Minute auf Rechtsaußen wunderbar durchsetzen, doch fand sich diesmal leider kein Abnehmer im Zentrum. So ging es mit dem 0:1 in die Pause. Genauso wie in Hälfte Eins starteten wir nach dem Wechsel ins Spiel, denn mit einigen guten Angriffen erzielten wir Wirkung in des Gegners Hintermannschaft. Als sich dann unser Mittelstürmer Messig in der 51. Minute mit tollem Dribbling durchsetze und aus kurzer Entfernung abzog, konnte der Keeper der Blau-Gelben zwar noch eine Hand an den Ball bringen, jedoch das Leder nur klatschen lassen. Michael Mühlberg reagierte wieder einmal am schnellsten, war zur Stelle und erzielte das 0:2 (51.min.) Es hätte für alle Eintracht-Anhänger, ob des Zwei-Tore-Vorsprungs ja eigentlich mal ein etwas ruhiger Nachmittag werden können, doch leider währte die Freude über 0:2 nicht lange. Ronny Langklotz kam bei einem Zweikampf einen Tick zu spät, fällte seinen Gegenspieler, und da dies im Strafraum geschah, gab es folgerichtig Strafstoß. Marco Langklotz hätte dabei fast wieder seine Qualitäten als Elferkiller bewiesen, war fast dran, doch zischte die Kugel unter seinem Körper ins Netz zum 1:2. Es sollte also wieder nervenaufreibend werden. Und tatsächlich legte der Kontrahent jetzt noch mal eine ,,Schippe“ drauf und drängte uns phasenweise weit hinten rein. Zum Glück hatten die Oederaner ihr größtes Manko im Abschluss, denn selbst aus guten Schusspositionen verfehlten sie fast schon kläglich unser Tor. In der Schlussphase, als der Gegner dann alles nach vorne warf, gab es noch etliche gute Konterchancen für unsere Elf. Doch leider wurden diese ebenfalls nicht clever genug ausgespielt. So schloss Maik Lasch, allein aufs gegnerische Tor zusteuernd, mit einem Schüsschen von der Sechzehn viel zu zeitig ab (80.min.). Und auch der eingewechselte Stanley Bergt verstand es nicht seine Freiräume zu nutzen und vergab gleich zweimal (84.min. 88.min.). Da sich unsere Defensive aber keine Blöße mehr gab, blieb es schließlich beim wichtigen Sieg.
Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Lebeda/Hansch/Langklotz R./Gerlach/Mühlberg/Lasch/Präckert(ab 78.min.Bergt Stanley)/Messig (ab 85.min. Butter)
noch im Kader: Pötzsch
Tore: 0:1 Präckert (7.min.), 0:2 Mühlberg (51.min.), 1:2 Jäkel (56.min. FE)
Zuschauer: 110
SR: Uwe Kaden (Hartmannsdorf), 1. Assistent: Marcus Jensch, 2. Assistent: Wolfgang Arnold

20. Punktspiel: Mittwoch 08.05.2013: Eintracht : Zuger SV 1:2 (0:1)
Bitterer kann eine Niederlage wohl kaum sein. Quasi mit der letzten Aktion des Spiels kassierten wir das 1:2 und standen trotz einer deutlichen Steigerung im zweiten Abschnitt am Ende mit leeren Händen, sprich ohne Punkte da. Nach dem doch recht ansprechenden Auftritt in Oederan am vergangenen Sonntag wollte die Mannschaft mit einem weiteren Dreier an diesem Mittwochabend eigentlich nachlegen. Doch wie man innerhalb von wenigen Tagen ein völlig anderes ,,Gesicht“ zeigen kann, bleibt wohl ein Rätsel. Unsicher und viel zu gehemmt gestaltete sich unser Spiel von Beginn an. Niemand forderte den Ball und viele technische Fehler ließen erst gar keinen Spielfluss aufkommen. Die Gäste erkannten dies natürlich und attackierten so früh, ohne allerdings selbst zunächst für Torgefahr sorgen zu können. Dennoch zeigten sie die reifere Spielanlage und waren vor allem individuell besser. Insgesamt aber war die Anfangsphase arm an Höhepunkten, und so war es erst eine fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters, die Spannung aufkommen ließ. Bei einer Abwehraktion wurde unser Kapitän im eigenen Strafraum gefoult, dies erkannte der Refferee allerdings nicht, und als dann Martin Lebeda eingriff und seinerseits foulte, gab es sofort Strafstoß. Marco Langklotz hatte beim Elfer keine Chance, an den Ball zu kommen, und so stand es nach 23 Minuten 0:1. Dieser Treffer verunsicherte unser Team weiter, und so fiel es den Gästen relativ leicht, die Partie zu kontrollieren. Mit einer technisch tollen Aktion hatten sie in der 31. Minute sogar die dicke Möglichkeit, auf 0:2 zu erhöhen. Ein Akteur der Zuger nahm den Ball in jener Minute gekonnt an und leitete ihn mit einem Hackentrick als Bogenlampe in Richtung Eintracht-Tor. Zum Glück senkte sich die Kugel knapp neben unserem Gehäuse und so blieb`s beim knappen Rückstand. Da offensiv bis zur Halbzeit auf beiden Seiten nichts mehr lief, stand es zur Halbzeit ebenfalls weiter nur 0:1, und dies war noch das Beste aus unserer Sicht, blieb so doch die Möglichkeit auf eine Wende realistisch. Eine Steigerung musste allerdings her, und mit der Hereinnahme Sven Ruskes kam nach dem Wechsel auch etwas mehr spielerischer Zuschnitt in unsere Aktionen. Es gelang zwar nicht, aus dem Spiel heraus für unmittelbare Torfgefahr zu sorgen, doch hatten wir jetzt zahlreiche Standards. So gab es in der 50. Minute einen Eckball, den Maik Lasch gefährlich auf den kurzen Pfosten schlug, und nur mit Mühe konnten die Gäste die Kugel klären. Dies allerdings auf Kosten eines weiteren Eckballs,, in dessen Folge Marco Hansch aus günstiger Position zum Kopfball kam, das Leder aber nicht platzieren konnte und es über den Querbalken jagte. Auch bei Norman Messigs Kopfball, nach Freistoß Mühlbergs in der 52. Minute, fehlten nur Zentimeter zum Erfolg. Nach einer Tätlichkeit an David Nitzschke schwächten sich die Zuger in der 57. Minute, indem der Spieler folgerichtig mit Rot vom Platz flog. Jetzt waren die Vorrausetzungen für eine Aufholjagd natürlich noch günstiger, und fast hätte Maik Lasch mit seiner Direktabnahme nach diagonalem Pass Lebedas in Minute 60 auch den Ausgleich erzielt, jedoch zischte der Ball um ca. einen Meter am Tor vorbei. Nach einer Freistoßeingabe Sven Reinhards (64.min.) lag der Ball dann einschussbereit fast auf der Torlinie der Gäste. Doch reagierte der Schlussmann des Kontrahenten in dieser Situation schneller als unsere Angreifer und begrub das Leder unter seinem Körper. In der 68. Minute gab’s dann aber einen herben Rückschlag für unser Spiel. Ronny Langklotz konnte einen Ball nicht unter Kontrolle bringen, rutschte etwas weg, und beim Nachsetzen foulte er seinen Gegenspieler in Höhe der Mittellinie. Gelb war die Folge und da er ja bereits den Gelben Karton zu Beginn gesehen hatte musste er mit Gelb/Rot vom Platz. Mit der Einwechslung eines weiteren Stürmers (Butter) setzten wir in der Schlussphase dann alles auf eine Karte und wurden in der 81. Minute auch dafür belohnt. Wieder einmal war es "Muli" Mühlberg, der den Ausgleich mit einem herrlichen Freistoß in den Torwinkel erzielte. Jetzt wollte die Mannschaft mehr, und Enrico Butter verfehlte mit seinem Linksschuss aus gut 18 Metern in der 86. Minute auch nur knapp das Gehäuse des Gastes. Leider gelang es den Zugern aber in der Nachspielzeit, dann doch noch das Spiel für sich zu entscheiden. An der rechten Außenlinie bekamen wir den Ball nicht unter Kontrolle. Marco Hansch wurde zudem klar zu Boden gezogen, dies wertete der Schiri aber anders, und so kam der aufgerückte Innenverteidiger Meltke an den Ball und ließ mit einem technischen Kabinettstückchen (Heber fast aus dem Stand ins lange Eck) Langklotz im Tor alt aussehen. Danach war sofort Schluss und es gab lange Gesichter bei der Eintracht. Auch wenn der Schiedsrichter sicher nicht seinen besten Tag hatte, so haben wir uns die Niederlage aber selbst eingebrockt, denn mit einem solchen Auftritt wie in Hälfte Eins kann man nur schwer Spiele in unserer Liga gewinnen.
Aufstellung: Langklotz M./Reinhard (ab 70.min. Butter) / Nitzschke/Hansch/Lebeda/Gerlach/Langklotz R./Lasch/Präckert (ab46.min.Ruske)/Mühlberg/Messig
noch im Kader: Bergt Stanley/Pötzsch/Haußmann
Schiedsrichter: Matthias Hahn (Meerane), 1. Assistent: Mario John, 2. Assistent: Peter Wagner
Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Johannes (23.min. Foulstrafstoß) / 1:1 Mühlberg (81.min.) / 1:2 Meltke (90.min.)

21.Punktspiel: Sonntag 12.05.2013: Eintracht : Fortuna Langenau 4 : 1 (1:1)
Wie man über eine kämpferisch sehr engagierte Vorstellung auch wichtige Leistungsträger ersetzen kann, bewies die Mannschaft am heutigen Nachmittag. Dafür belohnte sie sich am Ende auch mit verdienten 3 Punkten. Von Beginn an merkte man dem Team an, dass es die äußerst unglückliche Niederlage vom Mittwoch wett machen wollte. Die erste Chance bot sich aber den Langenauern, denn sie hatten in der 3. Minute gleich eine gute Schusschance. Marcus Haußmann im Eintracht-Kasten brauchte aber nicht einzugreifen, denn der Ball flog weit vorbei. Besser machten wir es dagegen nur wenig später. Linksverteidiger Martin Lebeda setzte sich am Flügel gut durch und bediente mit seiner Flanke den heraneilenden Sven Ruske mustergültig. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und vollendete aus Nahdistanz. Gleich im Anschluss an die Führung hatten auch die Gäste eine Möglichkeit zum Torerfolg. David Nitzschke brachte einen Langenauer kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall, doch den fälligen Freistoß ballerte der Kontrahent glücklicherweise über unseren Kasten. Von da bestimmten aber unsere Männer das Geschehen. Marcel Präckert hatte aber Pech, denn sein Schuss wurde in der 13. Minute leider so abgefälscht, dass er neben dem Langenauer Tor landet. Vor allem unsere beiden Angreifer Messig und Lasch machten in der Folgezeit mächtig Wirbel vorm Kasten der Gäste, wurden im letzten Moment aber immer wieder beim Abschluss gestört, oder aber zielten nicht genau genug. In der 25. Minute lief wieder ein gefälliger Angriff über unsere linke Seite. Wieder war es Martin Lebeda, der in den Strafraum ging und scharf nach innen flankte. Der Ball wurde allerdings von einem Abwehrspieler der in Schwarz antretenden Gäste zur Ecke abgelenkt, wobei der Kontrahent sich in dieser Szene auch über einen Strafstoßpfiff hätte nicht beschweren können, war doch der Langenauer mit der Hand am Leder. Sah unser Spiel nach vorne recht gut und dynamisch aus, so leisteten wir ins im Abwehrbereich immer wieder Leichtsinnsfehler. So kamen der Tabellenzwölfte, ohne groß kombinieren zu müssen, zu einigen verheißungsvollen Möglichkeiten. In der 29. Minute hatten wir Glück, dass nach einem Missverständnis zwischen unseren Innenverteidigern, der Langenauer wiederum verzog. Doch reichte dieser Warnschuss scheinbar nicht, denn nach einem eigentlich leicht zu verteidigenden Einwurf, waren wir im Zentrum wieder nicht im Bilde, und diesmal sagte der Langenauer Reyer danke, indem er mit seinem Schuss aus kurzer Distanz Keeper Haußmann nicht die Spur einer Chance ließ. Es waren einfach zu viele solcher Szenen in unserem Spiel und deshalb fiel die Halbzeitansprache wohl etwas heftiger aus. Scheinbar aber zeigte sie Wirkung, denn mit Wiederbeginn war eine andere Eintracht-Mannschaft auf dem Platz. Zum schon in Hälfte Eins ordentlichen Offensivspiel kam jetzt auch konsequentes Abwehrverhalten. Dies zeigte Wirkung, denn immer mehr verlagerte sich das Geschehen in Richtung Langenauer Hälfte. Martin Lebeda war es, dem sich dann in der 48. Minute die erste Gelegenheit nach dem Wechsel bot. Mit seinem schwächeren rechten Bein konnte er den Ball aus ca. 18 Metern nicht platzieren und die Kugel stieg in den Nachmittagshimmel. Nach einem Freistoß, getreten von Großmann, hatte Norman Messig in der 53. Minute die erneute Führung quasi auf dem Kopf, konnte den Ball aber nicht drücken, sodass dieser knapp über den Querbalken zischte. In der 57. Minute war es aber dann soweit, wenn auch mit etwas Glück, gelangten wir zum 2:1. Einen Angriff konnten die Gäste nicht richtig abwehren und der Ball landete beim aufgerückten Lebeda. Dieser brachte ihn sofort wieder nach innen, doch die als Flanke gedachte Eingabe senkte sich hinter dem verdutzten Schlussmann hinweg ins lange Eck. Auch wenn die Gäste danach versuchten, etwas mehr für ihre Offensive zu tun, richtig gefährlich wurde es für unsere Nummer 1 nicht. Im Gegenteil. Mit der Hereinnahme Stanley Bergts bekam unser Spiel nach vorne noch mehr Zuschnitt und so war es auch genannter Spieler, der in der 76. Minute das 3:1 vorbereitete. Am rechten Flügel energisch nachsetzend, luchste er dem Langenauer nahe der Eckfahne die Kugel ab, zog nach innen und passte haargenau auf den einlaufenden Maik Lasch. Dieser hatte dann keine Mühe, die ,,Pille“ einzuschieben. Auch am vierten Treffer hatte unsere Nummer 7 eine Aktie. Mit einer geschickten Kopfballablage brachte er Norman Messig in beste Schussposition. Messig zog auch entschlossen ab, doch die Kugel wäre sicherlich vorbei gegangen. Zum Glück reagierte Maik Lasch gedankenschnell und versenkte das Leder aus kürzester Distanz. Damit war der Sieg ,,eingetütet“ und mit nun 9 Punkten Vorsprung haben wir ein gutes Polster auf einen Abstiegsplatz. Entschieden ist allerdings noch nichts und deshalb sollte auch die Konzentration in den nächsten Wochen hoch gehalten werden.

Tore: 1:0 Ruske (7.), 1:1 P. Reyer (38.), 2:1 Lebeda (57.), 3:1, 4:1 Lasch (76., 80.)
Aufstellung: Haußmann/Reinhard/Nitzschke (ab46.min.Pötzsch)/Hansch/Lebeda/Gerlach/Großmann/Ruske/Präckert(ab 67.min.Bergt Stanley)/Lasch/Messig (ab85.min. Butter)
noch im Kader: Langklotz M./Mühlberg
Zuschauer: 67
Schiedsrichter: Marcel Viertel (Chemnitz), 1. Assistent: Frank Lehmann (Chemnitz), 2. Assistent: Frank Thiemig (Chemnitz)

22.Punktspiel: Sonnabend 25.05.2013: BSC Rochlitz : Eintracht 5:4 (1:2)
Im Rochlitzer "Schmuckkästchen" - die Anlage präsentierte sich in einem hervorragendem Zustand - waren wir sicher an diesem Samstag der Außenseiter, und alles andere als ein Sieg für die Heimelf wäre wahrscheinlich eine Überraschung gewesen. Wie nahe wir aber an einer solchen waren und wie bitter am Ende die Niederlage ist, soll dieser Bericht verdeutlichen. Die Partie begann mit der erwarteten Anfangsoffensive des nunmehrigen Tabellenvierten, und nach einer zu kurz abgewehrten Flanke von der rechten Seite kam der Rochlitzer Scheibner ca. 20 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Aus der Luft nahm er die Kugel volley und hämmerte sie, Marco Langklotz keine Chance lassend, ins Eintracht-Tor. Dies war natürlich nicht gerade der optimale Start und in der Folgezeit hatten wir auch alle ,,Hände“ voll zu tun, um uns der Angriffswogen der Hausherren zu erwehren. Dies gelang mit viel Einsatz und bis auf einen gefährlichen Hinterhaltsschuss, der in der 11. Minute knapp vorbei strich, entstand keine unmittelbare Torgefahr. So nach einer Viertelstunde stellten wir fest, dass man auf diesem hervorragendem Platz auch ,,Fußball“ spielen kann, und quasi mit dem ersten Angriff gelang unserem Team der zu diesem Zeitpunkt überraschende Ausgleich. Stanley Bergt zog auf der linken Seite auf und davon, fand sich mit Sven Ruske zum Doppelpass und behielt auch vor dem Tor die Nerven, indem er sicher vollendete. Dieser Treffer brachte mehr Sicherheit in unsere Aktionen, und in der 18. Minute lag der Ball dann auch schon wieder im Netz der Einheimischen. Maik Lasch war auf der rechten Seite seinem Bewacher entwischt, und sein Schuss landete im langen Eck. Leider hatte der Mann an der Linie etwas dagegen und entschied auf Abseits. Unbeeindruckt dessen setzten wir jetzt weiter auf die Karte Angriff und Stephan Gerlach hatte in der 20. Minute eine gute Kopfballgelegenheit, bekam aber die Kugel nicht platziert genug aufs Tor. Mit einem herrlichen Pass setzte sich dann in der 32. Minute unser Kapitän Maik Lasch wieder in Szene. Dieser spielte seine Schnelligkeit aus, stürmte allein aufs gegnerische Tor zu und hob die ,,Pille“ zum 1:2 ins Netz. Doch fast im Gegenzug wären die Hausherren zum Ausgleich gekommen. Nach einem Fehler der Innenverteidigung kam ein Rochlitzer zum Schuss, zielte aber zum Glück schlecht und schoss vorbei. Nach dieser Aktion verstärkten die Gastgeber wieder ihren Druck, und nur durch eine tolle Parade unseres Keepers, der einen Ball aus nächster Nähe von der Linie holte, konnten wir in der 37. Minute einen Torerfolg verhindern. In der 42. Minute trat dann das erste Mal der Schiedsrichter mit einer unglücklichen Entscheidung auf den Plan. Allerdings profitierten wir in dieser Szene von seinem Pfiff, denn mit seiner Freistoßentscheidung unterband er den Vorteil des frei durchgebrochenen Rochlitzer Spielers. So ging’s mit der 2:1 Führung in die Kabinen und es war klar, dass die Gastgeber mit Wiederbeginn alles daran setzen werden, zum Ausgleich zu kommen. Und tatsächlich gelang es ihnen in der 47. Minute, in den Strafraum einzudringen. Marco Hansch war aber zur Stelle und spitzelte dem Rochlitzer das Leder vom Fuß. Dieser kam dabei zu Fall, und da der Schiri sicher dachte, dass er noch etwas gut zu machen hätte, entschied er auf Strafstoß. Routinier und Torschütze vom Dienst Brumme trat an, doch kaufte ihn Marco Langklotz mit einer guten Reaktion den ,,Schneid“ ab und hielt den Ball, indem er ihn mit dem Kopf zur Seite klärte. Motiviert durch diesen gehaltenen Elfer übernahmen wir im Anschluss wieder mehr die Initiative und Stanley Bergt hatte in der 55. Minute im Anschluss an eine Ecke eine gute Kopfballgelegenheit, bugsierte das Leder aber über den Querbalken. In der 58. Minute konnte unser Spielführer nach einem Solo fast aus der eigenen Hälfte heraus nur durch ein Foul hart an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den fälligen Freistoß, getreten von Bergt, wehrte die Mauer der Gäste aber ab. Schließlich wurden wir aber dann doch für unser engagiertes Angriffsspiel belohnt. Wieder war es unser Käpten der mit energischem Antritt in Richtung Strafraum ging und mit Links abzog. Unerreichbar für den Rochlitzer Keeper landete die Kugel im linken unteren Eck zum 1:3 (61.min.). Die Partie schien vorentschieden zu sein, doch noch war reichlich Zeit für die Gastgeber und wiederum verstärkte der zweitbeste Angriff der Liga seine Offensivbemühungen. Und nur 6 Minuten nach unserer Führung gelang es den Rochlitzern, zum Anschluss zu kommen. Martin Lebeda wurde verletzungsbedingt in dieser Szene außerhalb des Platzes versorgt, es herrschte dadurch keine genaue Zuteilung, wir bekamen den Ball nicht raus und Nagel schob schließlich aus Nahdistanz ein. Dass es nun noch schwerer würde, gegen die starken Rochlitzer den Vorsprung über die Zeit zu bringen, war logisch, aber dass sie bei ihren Bemühungen auch noch tatkräftige Unterstützung vom Schiedsrichterteam bekommen würden, war so nicht abzusehen. In der 79. Minute hatte Marco Langklotz eigentlich keine Mühe, eine Eingabe sicher zu fangen, hielt den Ball auch schon fest in beiden Händen, bekam aber einen richtigen Bodycheck von einem Rochlitzer verpasst. Dadurch ließ er die Kugel wieder fallen und sie landete hinter der Linie. Was folgte war ein Pfiff des Schiedsrichters. Alle, auch die Rochlitzer, rechneten mit einem Freistoß für die Eintracht, doch zum Entsetzen zeigte der Mann an der Pfeife auf den Anstoßpunkt. Doch damit nicht genug der Fehlentscheidungen. Bei einem Angriff der Gastgeber über den rechten Flügel befand sich der angespielte Akteur klar im Abseits, und obwohl der Mann mit der Fahne direkt daneben stand, blieb sein Wimpel unten. Mit letztem Einsatz versuchte unsere Defensive den Ball dann doch noch zu klären, aber immer wieder kam die Kugel zu einem Rochlitzer, und im wohl vierten Versuch zappelte sie versenkt wiederum durch Nagel in unserem Netz. Geschockt von der jähen Wende waren wir danach gleich wieder nicht im Bilde, und das sind Situationen, wo ein Torjäger wie Brumme nur darauf wartet. Mit einer kurzen Körpertäuschung drang er in den Sechzehner ein und platzierte den Ball im kurzen Eck zum 5:3. Kompliment aber an unser Team, denn obwohl nur noch wenig Zeit verblieb, steckte niemand auf, und Maik Lasch schaffte nur wenig später per Abstauberkopfball, vorausgegangen war ein Kopfball Butters an die Latte, das 4:5. Was folgte, war eine lange Nachspielzeit und kurz vor Ultimo hatten wir tatsächlich noch einmal die Riesengelegenheit zum Ausgleich. Maik Lasch war durchgebrochen, hatte freie Bahn zum Tor konnte sich aber nicht zwischen einem eigenen Abschluss und einem Pass zum völlig frei stehenden Sven Ruske entscheiden und zirkelte den Ball am langen Eck vorbei ins Aus. So standen wir trotz couragierter Leistung am Ende wieder mit leeren "Händen" da. Allerdings hat sich die Mannschaft, bis auf die Tatsache, einige Konter nicht konsequenter ausgespielt zu haben, kaum etwas vorzuwerfen, und gegen die Willkür eines überforderten Schiedsrichters ist eh kein Kraut gewachsen.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Pötzsch/Hansch/Lebeda/Gerlach (ab89.min.Nitzschke)/Langklotz R./Ruske/Bergt Stanley/Grossmann (ab 77.min. Butter)/Lasch
Tore: 1:0 Scheibner (3.min.) / 1:1 Bergt Z. (17.min.) / 1:2 Lasch (32.min.) / 1:3 Langklotz (61.min.) / 2:3 Nagel (67.min.) / 3:3 (Langklotz 79.min. Eigentor) / 4:3 Nagel (85.min.) / 5:3 Brumme (86.min.) / 5:4 Lasch (88.min.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Bretschneider Christian (Chemnitz), 1. Assistent: Stefan Zabel (Chemnitz), 2. Assistent: Dieter Albrecht Chemnitz)

Pokal Viertelfinale: Freitag 14.06.2013: Eintracht : Zuger SV 1:2 (0:1)
Auch in der dritten Partie gegen die Mannschaft aus Zug ist es uns nicht gelungen, erfolgreich zu sein, denn abermals stand es am Ende wie schon in beiden Punktspielen 1:2. Die Begegnung, die auf Grund der nicht bespielbaren Plätze in Erdmannsdorf und Augustusburg kurzfristig in Euba ausgetragen wurde - an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die schnelle Hilfe des SV Euba -, begann gleich mit einem herben Rückschlag. Bereits der erste Angriff der Gäste hatte das 0:1 zur Folge. Ein langer Ball konnte von unserer Hintermannschaft nicht geklärt werden, das Leder fiel einem Zuger praktisch auf die Füße und dieser bedankte sich auf seine Weise, indem er den Ball aus gut 18 Metern unerreichbar für Keeper Langklotz in den Winkel jagte. Dieser misslungene Auftakt brachte nicht gerade Sicherheit in unsere Aktionen und so bestimmte der Gast auf dem tiefen und schwer bespielbaren Boden zunächst eindeutig die Szenerie. Mit ihrer einfachen und geradlinigen Spielweise gelang es ihnen immer wieder, Gefahr vorm Eintracht-Gehäuse heraufzubeschwören. Zum Glück gelang es ihnen dabei aber nicht, die Angriffe konsequent abzuschließen, was sicherlich in einigen Fällen auch am holprigen Platz lag. So nach 20 Minuten gelang es unserem Team, sich besser auf Geläuf und Gegner einzustellen und über den Kampf ins Spiel zu finden. Angetrieben von Langklotz und Gerlach bekamen unsere Aktionen mehr Zuschnitt und durch beide Spitzen Messig und Präckert konnten einige gute Chancen herausgespielt werden. So entschärfte der Keeper der Rand-Freiberger in der 25. Minute nach Flanke Präckerts einen Kopfball Messigs und auch beim Schuss desselben Spielers in Minute 30 war man dem Ausgleich durchaus nahe, denn die Kugel strich nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Wenn auch bis zur Pause kein Treffer mehr gelingen sollte, so merkte man unserem Team an, dass es gewillt war, dem Spiel eine Wende zu geben. Mit dem gleichen Schwung agierten wir dann auch nach dem Wiederanpfiff. Mit der Hereinnahme Butters hatten wir noch einen Kopfballstarken Spieler zur Verfügung was sich positiv bemerkbar machte, denn da wir jetzt ,,bergab“ und mit langen Bällen spielten, waren seine Fähigkeiten in dieser Richtung gefragt. Lange sollte es dann auch nicht mehr dauern, bis unsere Angriffsbemühungen belohnt wurden. Norman Messig lieferte mit seiner Hackenverlängerung die Vorarbeit und Marcel Präckert war zur Stelle, um die Kugel aus ca. 10 Metern im Kasten der Zuger zu versenken. Das Spiel schien nun zu kippen, denn kurzzeitig konnten wir den Kontrahenten unter Druck setzen. Aber der Eindruck täuschte, denn wieder einmal, wie so oft in letzter Zeit, führte ein individueller Fehler zu einem Gegentor. David Nitzschke hatte den Ball aus der gegnerischen Hälfte zurück zu seinem Innenverteidigerkollege Reinhard gespielt. Dieser hatte eigentlich alle Zeit der Welt, um die Kugel wieder nach vorne zu bringen, doch misslang sein Passversuch völlig, indem er zu kurz geriet und einem Zuger so die Gelegenheit zum Konter gab. Stanley Bergt konnte den Angriff zwar unterbinden, aber leider nur auf Kosten eines Fouls. Zum Glück noch vor dem Strafraum, aber die Feistoßposition war gut, und dass der Gegner dies zu nutzen wusste, bewies er mit einem satten Schuss zum 1:2. Der Ball ging zwar in die Torwartecke und demzufolge war er nicht ganz unhaltbar, allerdings war es auch ein richtiger Hammer, der da hinter Langklotz M. im Eintracht-Kasten einschlug. Wieder war man also im Rückstand, aber die Mannschaft ließ sich nicht unterkriegen und war zumindest kämpferisch auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten. In der Folgezeit entwickelte sich ein rasantes, aber von vielen Fouls geprägtes Fußballspiel. Schiedsrichter Göpfert hatte alle Mühe, die Partie unter Kontrolle zu halten und lag mit seinen Entscheidungen nicht immer richtig. Dass wir aber trotz ständigen Anrennens keine klare Chance mehr zu verzeichnen hatten, dafür konnte er nichts. Immer wieder fehlte uns in Strafraumnähe das Durchsetzungsvermögen. Auch die letzte Konsequenz im Abschluss (fast kein Distanzschuss) ließen wir vermissen. Die Gäste, die sich mit einer Gelb/Roten Karte 15 Minuten vor Schluss noch zusätzlich dezimierten, beschränkten sich aufs Kontern und wurden dazu immer wieder durch ,,Schnitzer“ unserer Abwehr eingeladen. So hatten sie auch die besseren Chancen, und nur Marco Langklotz war es zu verdanken, dass wir bis zum Schluss die Möglichkeit auf den Ausgleich hatten. Leider konnten wir aber auch aus den zahlreichen Standards in der Schlussphase kein Kapital schlagen und so blieb es am Ende beim nicht unverdienten Sieg des Zuger SV.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke/Pötzsch/Lebeda (ab 46.min. Butter)/Ruske/Gerlach/Langklotz R./Bergt Stanley/Präckert/Messig (ab 55.min. Bergt Steven)
noch im Kader: Haußmann
Tore: 0:1 (1.min.)/ 1:1 Präckert (50.min.)1:2 (54.min.)
Schiedsrichter: Göpfert, Julian (Freiberg), 1. Assistent: Weise, Sören (Brand Erbisdorf), 2. Assistent: Schlömann,Christian (Brand Erbisdorf)
Zuschauer: 45

23.Punktspiel: Sonntag 14.06.2013: SV Bräunsdorf : Eintracht 1:2 (0:2)
Nicht einmal 48 Stunden nach dem kräftezehrenden Pokalfight gegen Zug hieß es am Sonntag wieder, vollste Konzentration walten zu lassen, um gegen die Elf aus Braünsdorf die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Da die Gastgeber ebenfalls Opfer der Flut sind, wurde die Begegnung auf dem Kunstrasen in Großschirma ausgetragen. Dies kam uns zunächst zugute, denn obwohl mit Messig, Bergt Z., Pfeil und kurzfristig auch Präckert erneut 4 Spieler nicht zur Verfügung standen, schlug unser Team in der Anfangsphase die technisch bessere Klinge und hatte zunächst mehr vom Spiel. So verwundert es nicht, dass die Eintracht auch die ersten Chancen des Spiels zu verzeichnen hatte. Die beste vergab wohl Marco Hansch in der 10. Minute, als er den Ball aus nächster Nähe nicht im Kasten unterbrachte. Zum Glück ließ sich unser Außenverteidiger davon nicht beeindrucken, agierte weiter offensiv und konnte nur eine Minute nach seiner vergebenen Gelegenheit mit einem Linksschuss, der sich über den Keeper hinweg ins Tor senkte, für die Führung sorgen. Dieser Treffer rüttelte jetzt auch die Gastgeber wach, und in der Folgezeit forcierten sie etwas ihre Angriffsbemühungen. Ein gute Möglichkeit ergab sich für sie dann in der 16. Minute, doch glücklicherweise konnte der auf der rechten Seite in den Strafraum eingedrungene Stürmer die Eingabe nicht platzieren und setzte die Kugel neben das Haußmann-Tor. Eingreifen musste unser Schlussmann dann aber in der 18. Minute, denn bei einem Distanzschuss, welcher tückisch aufsetzte, konnte er das Leder erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Danach übernahmen aber wieder wir das Geschehen und konnten vor allem bei einigen Standards für Gefahr sorgen. Doch bei den zahlreichen Ecken und Freistößen, die allesamt recht gut geschlagen waren, fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Ein sehr schön vorgetragener Angriff führte dann schließlich doch zum verdienten 0:2. Enrico Butter, der diesmal von Beginn an spielte, setzte Steven Bergt auf der linken Seite sehr gut in Szene und unser Routinier ließ sich die Chance nicht entgehen, marschierte in Richtung Tor und ließ mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck dem Bräunsdorfer Keeper nicht die Spur einer Chance. Dieses 0:2 war dann auch der Pausenstand, denn bis auf eine sich gefährlich senkende Flanke Hanschs brachten beide Teams offensiv nichts mehr zustande. Es war klar, dass die Hausherren nach dem Wechsel noch einmal alles versuchen würden, dem Match noch eine Wende zugeben. Und tatsächlich gehörte ihnen auch die erste Gelegenheit der zweiten Halbzeit. Der diesmal in der Innenverteidigung aufgebotene Ronny Langklotz, konnte den aus bester zentraler Position abgegebenen Schuss im letzten Moment gerade noch blocken und vereitelte dadurch den Anschlusstreffer. Der Kontrahent versuchte weiter zu drücken und öffnete dadurch immer mehr Räume zum Konter. Doch leider konnten wir trotz klarster Chancen daraus kein Kapital schlagen. So lief in der 60. Minute Steven Bergt allein aufs gegnerische Tor zu, scheiterte aber mit seinem zu schwach geratenen Schuss am Torwart der Platzherren. Auch Maik Lasch verfehlte in der 63. Minute mit seinem Linksschuss aus kürzester Distanz das Gehäuse des Kontrahenten. Schließlich ließen wir auch die wohl größte Möglichkeit, mit einem dritten Treffer für eine Entscheidung zu sorgen, liegen. Steven Bergt steuerte wiederum allein aufs Bräunsdorfer Tor zu, hatte alle Optionen, den Ball zu versenken, er hätte sogar zum mitgelaufenen und ebenfalls völlig ungedeckten Sven Ruske ablegen können, entschied sich aber für einem Heber über den herauseilenden Schlussmann. Dieser misslang und der ,,Gooli“ fing das Leder ab (67.min.). Reichlich Zeit blieb so also noch für den Kontrahenten, das Blatt zu wenden, zumal die Kraftreserven, ob des Freitags Spiels unsererseits, sicher nicht unbegrenzt waren. Und mit einem Lattenknaller in der 69. Minute eröffnete der Tabellen-Zwölfte dann auch seine Schlussoffensive. Ein Tor deute sich an und nur 2 Minuten später sollte es dann auch im Eintracht Kasten klingeln. Der Bräunsdorfer Solopow setzte sich an der Strafraumgrenze durch, zog ab und die Kugel schlug unerreichbar für Haußmann im rechten unteren Eck ein. Nur 5 Minuten später bewahrte uns unser Mann zwischen den Pfosten vor dem sicheren Ausgleich. Zunächst lenkte er einen satten Hinterhaltsschuss an die Latte, doch sprang die ,,Pille“ zurück und zu einem Angreifer, der platzierte den Ball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung Haussmanns, doch dieser riss sein rechtes Bein reflexartig nach oben, wehrte die Kugel mit dem Fuß ab und bereinigte so die Situation. Nur noch sporadisch gelangen uns in dieser Phase Entlastungsangriffe. Steven Bergt mit seinem Kopfball, nach Freistoß Mühlbergs, hatte wohl die beste Chance, doch ging der Ball vorbei. Mit viel Kampf, Glück und Geschick verteidigten wir den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff und landeten den Dreier der den Klassenerhalt endgültig sicherte.
Aufstellung: Haußmann / Langklotz R. / Nitzschke / Pötzsch / Hansch / Gerlach / Ruske / Mühlberg (ab 90.min. Reinhard / Bergt Steven ( ab 89.min. Lebeda) / Lasch / Butter ( ab 78.min. Langklotz M.)
Schiedsrichter: Raschke (Niederwiesa), 1. Assistent: Andreas Müller, 2. Assistent: Jürgen Sedlmeier
Zuschauer: 57

24.Punktspiel: Freitag 21.06.2013: Hainichener FV : Eintracht 6:2 (2:2)
Es war ein Spielverlauf, wie man ihn nur höchst selten erlebt. Denn wenn eine Mannschaft in der 41. Minute 2:0 in Führung geht und es zur Pause dann dennoch 2:2 steht, ist dies schon sehr kurios. Doch der Reihe nach. Im Nachholspiel an diesem Freitag reiste unsere Eintracht zum Tabellennachbarn nach Hainichen. Mit Kapitän Langklotz, Messig, Großmann (alle verletzt) sowie Keeper Haußmann und Mühlberg (beide Arbeit) fehlten wieder einmal wichtige Stützen des Teams. Das aber ohne diese Akteure ordentlicher Fußball gespielt werden kann, zeigten die ersten 41 Minuten, denn nach einer etwas ,,wackligen“ Anfangsphase übernahmen wir recht schnell das Geschehen auf dem Platz und zeigten teilweise gute Kombinationen. So hatte Sven Ruske, nach schönem Doppelpass mit Butter, in der 10. Minute eine gute Schusschance, setzte aber das Leder über das Gebälk. In der 15. Minute musste der Hainichener Torwart dann Kopf und Kragen riskieren, um nach einer Eingabe Steven Bergts von der linken Seite eher am Ball zu sein als der einschussbereite Maik Lasch. Auch als sich Pötzsch und Hansch auf der rechten Seite im Zusammenspiel am Flügel durchsetzten, lag ein Treffer im Bereich des Möglichen, doch fand sich in der Mitte leider kein Abnehmer für Hanschs Flanke (20.min.). Fünf Minuten später waren wir dann erfolgreicher. Steven Bergt bediente mit seinem Pass Enrico Butter, und obwohl das Zuspiel noch abgefälscht wurde, kam unser Stürmer durch energisches Nachsetzen an die Kugel und versenkte sie zur 1:0 Führung im Hainichener Tor. Der Treffer gab weiteren Auftrieb und mit dem schön Herausgespielten Tor zum 2:0, Torschütze erneut Butter nach klasse Vorarbeit Bergts, in der 41. Minute schien die Eintracht auf der Siegerstraße zu sein. Verdient war die Führung allemal, denn bei den Platzherren lief nicht viel zusammen und bis auf einen Hinterhaltsschuss in der 37. Minute, der knapp am Eintracht-Tor vorbei strich, hatten sie offensiv bis dahin nur wenig zu bieten. Wie schnell eine Partie aber kippen kann, mussten wir in der Folgezeit aber leidvoll erleben. Durch naives Abwehrverhalten ermöglichten wir den Platzherren zunächst den Anschlusstreffer. Eine einzige Finte des des Hainicheners Nebe reichte, um an der Strafraumgrenze die gesamte Hintermannschaft auszuhebeln, in den Sechzehner einzudringen und mit platziertem Schuss ins untere rechte Eck das 1:2 zu markieren. Nicht einmal 60 Sekunden später leisteten wir uns erneut eine Schlafwageneinlage. Eine Flanke von der rechten Seite konnte nicht verhindert werden, Keeper Langklotz ging nicht energisch genug zum Ball und schon zappelte das Leder nach Fräßles Kopfball erneut im Netz. Dieser Treffer hatte wohl Schockwirkung, denn auch nach der Pause fanden wir einfach nicht wieder zu unserem Rhythmus. Im Gegenteil. Gegen die tief stehende Sonne agierend, hatten wir äußerste Mühe, die langen Bälle des Kontrahenten abzuwehren. Dies gelang oft nur auf Kosten eines Eckballs und aus einem solchen heraus gelangten die Einheimischen in der 50. Minute zum 3:2. Wieder hatten die Hainichener im Strafraum die Kopfballhoheit und dazu noch das Quäntchen Glück, denn die Kugel wurde von Andreas Pötzsch noch so verlängert, dass sie unerreichbar im langen Eck landete. Obwohl ja eigentlich die Abstiegsgefahr seit letztem Sonntag gebannt ist, lagen nach der Führung des Gastgebers bei einigen Akteuren unseres Teams scheinbar die Nerven blank. Ausdruck dessen war die Entstehung des 4:2 nur drei Minuten später. Mit einem eklatanten Abspielfehler, noch in der eigenen Hälfte leitete Martin Lebeda den Angriff des Kontrahenten ein. David Nitzschke hätte aber noch klären können, vertändelte im Strafraum den Ball, sodass der Hainichener Torschütze vom Dienst Nebe, sich die Einladung einfach nicht entgehen lassen konnte und den Ball zum 4:2 im langen Eck versenkte. Vielleicht wäre noch einmal Hoffnung aufgekommen, hätte Steven Bergt seine Großchance in der 59. Minute zum Anschlusstreffer genutzt, doch leider scheiterte er am Keeper des Gegners. Dieser war nun voller Selbstvertrauen, und im Gefühl des sicheren Sieges gelang ihm nahezu alles. Mit einem fulminanten Schuss ins rechte Dreiangel war es in der 67. Minute wiederum Nebe, der für das 5:2 sorgte. Damit schließlich nicht genug, denn nur zwei Minuten danach lag der Ball schon wieder im Eintracht Kasten. Eine Freistoßeingabe verlängerte Goldammer relativ ungestört und erzielte damit das 6:2. Dass dies der Endstand war, ist noch das Beste an diesem Spiel, denn ob der Überlegenheit des Gegners hätte es gut und gern noch zu einem höheren Debakel kommen können. So stellte die Begegnung wieder einmal unter Beweis, wie wichtig Führungsspieler auf dem Platz sind, denn leider fand sich an diesem Tag keiner, der das Zepter in die Hand nimmt, verbale Anweisungen gibt, und auch mal energisch dazwischen fährt, wenn’s notwendig ist. Noch allerdings steht unser Team auf dem 9. Tabellenplatz und hat am Sonntag die Gelegenheit, sich mit einem ordentlichen Auftritt gegen Freiberg II. zu rehabilitieren.

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Nitzschke (ab 61.min.Bergt Stanley)/Pötzsch/Hansch/Gerlach/Lebeda(ab 70.min.Pfeil)/Ruske/Bergt Steven/Lasch/Butter
noch im Kader: Langklotz R.
Schiedsrichter: Gruhle, Thomas(Döbelner SC), 1.Assistent: Oehme, Paul (Döbelner SC), 2.Assistent: Kunze Frank (SV 52 Zschaitz)
Zuschauer:60
Tore: 0:1 Butter (25.min.) / 0:2 Butter (41.min./ 1:2 Nebe (43.min.) /2:2 Fräßle (44.min.) 3:2 Goldammer (50.min.) / 4:2 Nebe (53.min.) / 5:2 Nebe (67.min.) / 6:2 Goldammer (67.min.)

25. Punktspiel: Sonntag 23.06.2013: Eintracht : BSC Freiberg II. 1:1 (0:0)
Nach dem doch recht mäßigen Auftritt vom Freitag hatte sich die Mannschaft gegen den Tabellen-Fünften aus Freiberg vorgenommen, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Für beide Teams ging es allerdings um nicht mehr viel, und so gestaltete sich die Anfangsphase auch dementsprechend. In erster Linie spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab, und beide Torhüter verlebten einen zunächst ruhigen Nachmittag. Das erste Achtungszeichen setzten dann in der 15. Minute die Gäste. Bei einem Schuss aus halblinker Position, ca. 16 Meter vor unserem Kasten, musste Marco Langklotz schon sein ganzes Können aufbieten, um die Kugel zu parieren. Zwei Minuten später ergab sich auch für unser Team die erste Möglichkeit. Nachdem ein schöner Angriff über die rechte Seite von den Freibergern nur auf Kosten einer Ecke abgewehrt werden konnte, hatte Enrico Butter daraus resultierend eine gute Kopfballgelegenheit. Leider bekam er keinen Druck hinter den Ball, und so wurde er eine leichte Beute des Gäste-Schlussmannes. Damit hatten sich die Aufreger in Hälfte Eins auch schon fast, denn danach bestimmten beide Abwehrreihen wieder das Geschehen, und bis auf einen Freistoß, getreten von Ronny Langklotz, (konnte nur mit Mühe abgeblockt werden), gab es keine Torszenen mehr. Scheinbar hatten sich die Freiberger in der Pause vorgenommen, etwas mehr Angriffsengagement zu zeigen, denn gleich nach Wiederbeginn zischte ein gefährlicher Hinterhaltsschuss nur knapp am Langklotzkasten vorbei ins Aus. Doch stellte sich diese Aktion nur als Strohfeuer heraus, denn wieder plätscherte das Geschehen in der Folgezeit so dahin. Umso überraschender kam dann doch die Führung für die Bergstädter. Beim Abwehrversuch bekam unser Kapitän, der diesmal wieder als Innenverteidiger agierte, das Leder an die Hand, und da dies im Strafraum passierte, zeigte Schiedsrichter Rölig folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Hüttmann ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte das 0:1 (59.min.). Das Gegentor weckte in unserer Mannschaft aber den Willen, sich nicht wieder mit einer Niederlage zufrieden zu geben, und fortan wurde auch etwas zielstrebiger nach vorne gespielt. Leider verstanden wir es vorerst nicht, die Schwächen des gegnerischen Schlussmannes bei hohen Bällen zu nutzen. So lag der Ball in der 70. Minute, nach einer unterlaufen Flanke des Keepers, quasi einschussbereit auf der Linie, doch war keiner unser Spieler zur Stelle, um zu vollenden. Aber es sollten nur drei Minuten vergehen, ehe wir dann endlich Kapital aus der Unsicherheit des Kontrahenten schlagen konnten. Wie so oft war es ein weiter Einwurf unseres Spielführers, der zum Ausgleich führte. Maik Lasch kam mit dem Kopf an die Kugel und verlängerte sie ins lange Eck zum 1:1. Nach einer Ecke, getreten von Stanley Bergt, hätte es nur kurz danach fast wieder im Freiberger Kasten geklingelt. Der Ball flog quer durch den Fünfmeterraum und wäre beim Klärungsversuch von einem Gästespieler fast im eigenen Tor versenkt worden. Doch hatte der Akteur Glück, denn das Leder landete knapp neben dem Pfosten, und es gab nur Eckball. Kurz vor Ultimo hatten die Gäste dann noch einmal ein offensives Lebenszeichen, bugsierten den Ball aber aus günstiger Position nur neben das Tor. So blieb es, in einem an Höhepunkten armen Spiel, beim alles in allem gerechten Unentschieden.

Aufstellung: Langklotz M./Nitzschke/Langklotz R./Lebeda/Hansch/Gerlach/Ruske/Präckert/Bergt Stanley/Butter (ab 56.min. Bergt Steven)/Lasch
noch im Kader: Pötzsch/Reinhard
Zuschauer: 77
Schiedsrichter: Torsten Rölig (Flöha), 1. Assistent: Nico Israel, 2. Assistent: Bernd Kamprad
Tore: 0:1 Hüttmann (Handelfmeter,59.min.)/1:1 Lasch (73.min.)

26.Punktspie: Sonntag 30.06.2013 15;00Uhr: Eintracht : SV Barkas Frankenberg 2:2 (0:1)
Im letzten Punktspiel der Saison gastierte mit den bereits als Kreismeister feststehenden Frankenbergern noch einmal ein echter Prüfstein im Auenstadion zu Erdmannsdorf. Aber wie schon im Hinspiel, das bekanntlich gewonnen werden konnte, lieferte unsere Mannschaft dem Favoriten einen engagierten Fight und hatte diesen wiederum am Rande einer Niederlage. Da man merkte, dass beide Teams den Platz als Sieger verlassen wollten, entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Match. Das erste Achtungszeichen setzte dabei unsere Eintracht, denn nach Pass Pötzsch und Ablage Lasch zog in der 6. Minute Stanley Bergt aus ca. 18 Metern entschlossen ab, schoss die Kugel aber über das Gehäuse des Gegners. Die Gäste antworteten aber in Form eines von Leßmüller getreten Freistoßes nur eine Minute später prompt. Marco Langklotz im Kasten konnte den Ball zwar parieren, ihn aber nicht festhalten. Sein Bruder Ronny war jedoch gedankenschnell zur Stelle und drosch die Pille aus der Gefahrenzone. Auch die nächste Möglichkeit gehörte dem Champion, denn nach einer Flanke von der rechten Seite brachte unser Keeper gerade noch so die Fingerspitzen an den Ball, um von einem einschussbereiten Frankenberger zu klären (10.min.). Doch auch unser Team stand in Punkto Torgefahr den Gästen in Nichts nach. Nach einer Ecke Michael Mühlbergs stieg Marco Hansch im Strafraum hoch, verpasste die Kugel jedoch knapp. So gelangte diese zum aufgerückten Stephan Gerlach, der im Anschluss mit einer Kopfballbogenlampe das Frankenberger Gehäuse nur knapp verfehlte (14.min.). Ein toll getretener Freistoß Sven Ruskes war in der 20. Minute dann der nächste ,,Aufreger“ der Begegnung. Reibetanz im Tor des Kontrahenten musste dabei sein ganzes Können aufbieten, um den Ball gerade noch so aus dem Winkel zu kratzen. In der 24. Minute setzte sich Sven Ruske auf Linksaußen eindrucksvoll durch und konnte gefährlich nach innen flanken. Wie zu Beginn auf der Gegenseite klärte aber diesmal ein Frankenberger im letzten Moment vor dem heraneilenden Lasch. Eigentlich hatten wir die Partie in der Folgezeit im Griff und nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen Treffer des Spitzenreiters hin. Und dennoch kamen die Gäste kurz vor der Halbzeit zum 0:1. Nach einem weiten Pass über unsere linke Abwehrseite hinweg gelangte Tuschy im Strafraum an den Ball und hämmerte die Kugel schusstechnisch hervorragend ins lange Eck. Damit stand das Halbzeitergebnis fest. Jedoch nahm sich unsere Mannschaft vor, es nicht bei diesem Spielstand zu belassen und kam entschlossen aus der Kabine. Es folgte aber gleich der nächste Nackenschlag. Wieder war es Tuschy, der zur Stelle war, um eine flache Eingabe von der linken Seite im Tor der Eintracht zu versenken. Im Gegensatz zum Spiel in Hainichen brach die Mannschaft aber diesmal nicht auseinander, sondern das Gegenteil war der Fall. Alle packten in Punkto Laufbereitschaft und Einsatz noch etwas drauf und alsbald sollten sich die Bemühungen auch auszahlen. Stephan Gerlach war es, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in der 53. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Dies war wie eine Initialzündung, denn fortan bestimmte die Eintracht das Geschehen. Manko war allerdings, dass die nun zahlreichen Gelegenheiten, zum Ausgleich zu kommen, nicht genutzt wurden. So brachten beispielsweise Marco Hansch und Maik Lasch den Ball nach einem Lebeda Freistoß aus bester Position nicht im Kasten der Frankenberger unter (58.min). Auch der ansonsten so treffsichere Michael Mühlberg konnte in der 60. Minute seine Großchance nicht nutzen. Allein aufs Frankenberger Tor zusteuernd, verfehlte er mit seinem Schuss knapp das Ziel. Ebenfalls das 2:2 auf dem Fuß bzw. Kopf hatte der in Minute 68 der eingewechselte Steven Bergt, kam jedoch nach Einwurf von Ronny Langklotz, im Fünfmeterraum stehend, nicht richtig an die Kugel. In der 71. Minute bediente Marco Hansch nach energischem Flügellauf Maik Lasch mit seiner Eingabe mustergültig, aber auch unsere zweite Sturmspitze brachte das Leder aus nächster Nähe nicht im Tor des Gastes unter. Nach 75 Minuten meldete sich auch des Tabellenführers Offensive im Spiel zurück. Marco Langklotz parierte aber den Schuss aus gut 12 Metern glänzend und das zurückspringende Leder konnte von unserem Kapitano dann noch aus dem Sechzehner geschlagen werden. Ein dritter Treffer der Gäste hätte wohl zu diesem Zeitpunkt die Entscheidung bedeutet, wenngleich er unverdient gewesen wäre. Aber so blieben wir im Spiel und schließlich war es Routinier Steven Bergt vorbehalten, in der 79. Minute den längst fälligen Ausgleich zu erzielen. Ronny Langklotz hatte mit einem weiten Einwurf auf Messig die Aktion eingeleitet. Der Kopfball Messigs, aus spitzem Winkel, erreichte den in der Mitte frei stehenden Bergt und dieser bugsierte die Kugel schließlich über die Linie. Fast wäre in letzter Minute sogar noch das Siegtor für unsere Farben gefallen, doch nach schönem Zusammenspiel zwischen Mühlberg und Messig vergab auch Letzterer seine Möglichkeit, indem er aus günstigster Position am Tor vorbeischoss. Letztlich war der Punkt mehr als verdient und die Mannschaft bereitete mit einem sehr guten Spiel dem scheidenden Trainerteam einen würdigen Abschluss.
Dies war also mein "vorerst" letzter Spielbericht. In vier Jahren haben wir mit der Mannschaft und allen, die dazu beigetragen haben, doch eine Menge erreicht. Doch vor allem haben wir bei der Eintracht super Menschen kennen gelernt, die immer mitgezogen haben und mit denen wir immer Spaß an unserer Arbeit hatten.
Trainer kommen und gehen im Fußball, aber Freundschaften bleiben bestehen. In diesem Sinne wünschen wir allen Eintrachtlern weiterhin viel Erfolg und wir bleiben in Kontakt.
Euer Trainerteam.
Manne, Rocky und ich

Aufstellung: Langklotz M./Reinhard/Langklotz R./Pötzsch (ab 50.min. Bergt Steven)/Lebeda (ab 60.min.Pfeil)/Gerlach/Ruske/Hansch/Bergt Stanley (ab 70.min. Messig)/Lasch/Mühlber
Schiedsrichter: Zander, Tobie (Chemnitz), 1.Assistent: Albrecht, Dieter (Chemnitz), 2.Assistent: Kowalewski, Rene (Chemnitz)
Zuschauer: 63
Tore: 0:1 Tuschy (43.min.), 0:2 Tuschy (48.min.), 1:2 Gerlach (53.min.), 2:2 Steven Bergt (79.min.)

Abschlusstabelle

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
SV Barkas Frankenberg
TSV 1848 Flöha
TSV Großwaltersdorf
BSC Motor Rochlitz
BSC Freiberg 2
Hainicher FV
Zuger SV
SV 05 Hartmannsdorf
TSV Penig
Eintracht
Oederaner SC
SV Einheit Bräunsdorf
SV Fortuna Langenau
SV Niederwiesa
19
15
15
14
10
11
11
9
9
7
6
5
3
1
3
7
5
2
12
7
6
10
5
8
10
6
9
4
4
4
6
10
4
8
9
7
12
11
10
15
14
21
66:28
68:25
52:32
66:56
40:25
53:36
47:50
48:44
36:40
35:48
36:39
36:66
19:47
21:87
60
52
50
44
42
40
39
37
32
29
28
21
18
7

Torschützen

Name Tore (+Pokal)
Maik Lasch
Michael Mühlberg
Steven Bergt
Stanley Bergt
Marco Hansch
Enrico Butter
Sven Ruske
Norman Messig
Ronny Langklotz
Martin Lebeda
Stefan Gerlach
David Pfeil
Marcel Präckert
David Nitzschke
Sven Reinhard
Marco Langklotz
8 (+3)
8 (+0)
3 (+1)
2 (+2)
2 (+1)
2 (+0)
2 (+0)
1 (+4)
1 (+2)
1 (+2)
1 (+1)
1 (+1)
1 (+1)
1 (+0)
0 (+2)
0 (+2)
Hier findet Ihr außerdem alle Torschützen der Mittelsachsenliga.

Kreispokal

Viertelfinale (14.06.2013)
Eintracht - Zuger SV (1:2)
Achtelfinale (01.05.2013)
SG Striegistal - Eintracht (1:2)
2. Runde (18.11.2012)
SV Siebenlehn - Eintracht (15:16 n.E.)
1. Runde (07.10.2012)
SV Marbach - Eintracht /2:4)
Hier findet Ihr außerdem alle Ergebnisse im diesjährigen Pokalwettbewerb.

Vorbereitungsspiele

Sonntag, 08.07.12, 15:00 Uhr
Eintracht - Eiche Reichenbrand (2:3)
Sonnabend, 14.07.12, 15:00 Uhr
Eintracht - SV Euba (3:3)
Sonntag, 22.07.12, 15:00 Uhr
TuS Pleißa - Eintracht (3:4)
Sonntag, 29.07.12, 16:00 Uhr
Eintracht - SG Neukirchen (3:1)
Freitag, 03.08.12, 19:00 Uhr
Eintracht - VfB Fortuna Chemnitz II (2:0)
Sonntag, 05.08.12, 14:00 Uhr
BSG Motor Zschopau - Eintracht (4:0)