1. Männermannschaft 2011/12


26. Spieltag (17.06.2012): FSV Zettlitz - Eintracht (1:3)
Obwohl im letzten Spiel der Saison die Entscheidung über den Aufstieg bereits zu unseren Gunsten gefallen war, nahm sich die Mannschaft vor, noch einmal eine gute Leistung zu zeigen und mit einem Sieg zu beweisen, dass der zweite Tabellenplatz verdient errungen wurde. Doch zunächst legten die Einheimischen los wie die Feuerwehr, gingen hohes Tempo und erspielten sich gleich mehrere gute Gelegenheiten. So ging beispielsweise eine gefährliche Flanke von der rechten Seite durch unseren Fünfmeterraum, konnte jedoch von den heranstürmenden Angreifern nicht verwertet werden (2.Minute). Nur zwei Minuten später bewahrte uns Marco Langklotz mit einer Glanztat vor einem frühen Rückstand, indem er gedankenschnell einen Kopfball aus nächster Nähe entschärfte. Doch wiederum nur kurze Zeit danach klingelte es in unserem Kasten. Ein Stellungsfehler in unserer Innenverteidigung nutzte der Zettlitzer Ahner, um die Kugel zu erlaufen und mit einem platzierten Schuss aus ca. 10 Metern Keeper Langklotz keine Chance zu lassen. Dieses Tor schien unsere Mannschaft dann aber wachzurütteln, denn in der Folgezeit gelang es, das Spielgeschehen immer mehr zu bestimmen. Mit sicheren Kombinationen durch das Mittelfeld erspielten wir uns klare Feldvorteile und hatten durch einen Kopfball Lebedas in der 19. Minute eine erste Chance zum Ausgleich. Dieser gelang dann in der 29. Minute. Innenverteidiger Sven Reinhard war mit aufgerückt und zog aus gut 20 Metern entschlossen ab. Der wuchtig getretene Ball schlug unhaltbar im linken oberen Dreieck des Zettlitzer Tores zum 1:1 ein. Weiterhin spielbestimmend drängten wir auf das zweite Tor. Doch mehr als ein Schuss ans Außennetz von Michael Mühlberg war in der ersten Halbzeit nicht zu verzeichnen. Auch nach dem Wechsel übernahmen wir wieder die Initiative. Ein Distanzschuss Mario Martins in Minute 49, bei dem der Schlussmann der Gastgeber arge Schwierigkeiten hatte, war die erste Chance zur Führung. Normen Messigs Gelegenheit 5 Minuten danach hätte das 1:2 eigentlich bedeuten müssen. Die gut getimte Flanke Steven Bergts verfehlte er aber leider mit dem Kopf aus ca. 5 Metern knapp. Diese Aktion war für lange Zeit der einzige Aufreger auf beiden Seiten. Trotz gefühlten 65 Prozent Ballbesitz gelang es uns nicht sich in der entscheidenden Zone sprich Strafraum durchzusetzen. Dennoch zogen unsere beiden Angreifer immer wieder an den ,,Ketten“ und schließlich wurde dies auch belohnt. Normen Messig wurde in Minute 75 im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Mühlberg sicher zum 1:2. Mit einer Heimniederlage wollten sich die Zettlitzer aber keinesfalls von ihren Fans verabschieden, und so versuchten sie in der Schlussphase noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen. Doch der diesmal unser Tor hütende Marco Langklotz präsentierte sich in diesem Spiel in guter Form, was er bei einem gefährlichen Schuss der Gastgeber in Minute 79 eindrucksvoll unterstrich. Mit einer tollen Parade entschärfte er das Geschoss. Die fast schon tropischen Temperaturen ließen den Angriffelan der Hausherren dann aber wieder erlahmen, und in der 90. Minute banden wir, wie man so schön sagt, den Sack dann endgültig zu. Normen Messig bediente mit seiner Flanke Steven Bergt und dieser ließ seine ganze Routine walten, tanzte noch einen Zettlitzer aus und setzte den Ball zum 1:3 in die Maschen des Kontrahenten. Damit war der Schlusspunkt unter eine eindrucksvolle Saison gesetzt. Eine Saison, die Maßstäbe setzt, denn wenn das Team mit der gleichen Leidenschaft, dem gleichen Engagement und auch mit den gezeigten spielerischen Fähigkeiten im kommenden Spieljahr eine Klasse höher antritt, sollte bei der Eintracht weiter erfolgreicher Fußball gespielt werden.
Torschützen: 1:0 Ahner (6.min.) / 1:1 Reinhard (29.min.) / 1:2 Mühlberg (75.min. / Foulelfmeter) / 1:3 Bergt St. (90.min.)
Zuschauer: 60
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhardt / Koller (ab 46.min. Hansch) / Dudek / Pötzsch / Langklotz R. / Martin M. / Ruske (ab 46.min. Bergt St.) / Mühlberg / Lebeda (ab 62. Bergt Z.) / Messig
Noch im Kader: Gerlach / Haussmann

25. Spieltag (10.06.2012): Eintracht - VfB Saxonia Halsbrücke (3:0)
Mit einem jederzeit verdienten 3:0 Erfolg erledigte unsere Mannschaft ihre "Hausaufgaben". Dabei mussten wir allerdings lange auf den ersten Treffer warten, denn obwohl von Beginn an spielbestimmend, gelang zunächst kein Tor. Chancen dazu erarbeiteten wir uns aber ausreichend. Schon der erste Angriff in Minute 1 brachte Gefahr für das Halsbrücker Gehäuse. Ein schönes Zuspiel von Steven Bergt brachte Sven Ruske in günstige Schussposition. Doch leider rutschte ihm die Kugel etwas über den Senkel, so dass die Pille am Kasten vorbei ging. Ruske war es dann auch, dem sich die nächste Gelegenheit zum Abschluss bot. Direkt nahm er einen von der Gästeabwehr zurückspringenden Ball, doch auch hierbei traf er das Leder nicht voll und es strich über den Querbalken (8.min.). Aber auch diese vergebene Möglichkeit ließ unseren Mittelfeldspieler nicht verzagen, und so war es wieder Ruske, der mit einem platzierten Kopfball fast für den ersten Torjubel gesorgt hätte. Das gegen die Laufrichtung des Torhüters gesetzte Streitobjekt wurde aber leider im letzten Moment noch von der Linie geschlagen. Trotz der vergebenen Chancen diktierten wir weiter das Spielgeschehen. Die Gäste wurden lediglich bei Freistößen etwas gefährlich. Jedoch musste unser Schlussmann nie ernsthaft eingreifen, da der Ball sowohl in der 21. als auch in der 29. Minute vorbei ging. Ein satter Hinterhaltsschuss unseres Kapitäns war in Minute 35 eine weitere Gelegenheit. Nur um Haaresbreite strich der Ball aber über die Latte. Dieser Schuss war allerdings das Startsignal für eine gute Offensivphase vor der Pause. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Halsbrücker Tor, aber noch gingen Schüsse von Stanley Bergt sowie Steven Bergt am Kasten vorbei. Schließlich führte eine Ecke, getreten von Mario Martin, zum längst fälligen 1:0. Andy Koller war zur Stelle und köpfte den Ball in der 45. Minute in die gegnerischen Maschen. Mit der Führung im Rücken legten wir in Hälfte zwei gleich wieder ordentlich los. Eine Kopfballchance Messigs war Ausdruck dessen. In der 55. Minute erfolgte der Wechsel zwischen Messig und Mühlberg. Kaum auf dem Feld war unser Torschütze vom Dienst zur Stelle und nutze die Verwirrung in der gegnerischen Abwehr, um aus kurzer Distanz einzuschieben. In der 59. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Steven Bergt schloss einen schön vorgetragenen Angriff überlegt zum 3:0 ab. Nach diesem Tor war die Spannung etwas aus unseren Aktionen genommen und die sich nicht aufgebenden Halsbrücker kamen in der Schlussphase zu ein zwei guten Angriffen. Zweimal stand dabei auch unser Keeper Marcus Hausmann im Brennpunkt. Zunächst parierte er einen 20 Meter Schuss aus zentraler Position sicher (71.min.). Nur eine Minute später lenkte er einen Schrägschuss mit toller Reaktion an den Pfosten und verhinderte so den möglichen Anschlusstreffer. Danach bestimmte aber unser Team wieder die Szenerie. Vor allem über Steven Bergt wurden wir immer wieder torgefährlich. Ein Treffer sollte uns aber nicht mehr gelingen. Im Gegenteil in der 89. Minute gab es für den Tabellenelften einen Strafstoß. Über dessen Verhängung man sicher zweierlei Meinung sein konnte. Sei’s drum wir hatten ja noch Marcus Hausmann zwischen den Pfosten. Reaktionsschnell tauchte er ins rechte untere Eck ab und parierte den Elfer. Kurz danach war Schluss und jetzt galt es zu warten und auf ein gutes Ergebnis aus Marbach zu hoffen. Reichlich 10 Minuten dauerte es, ehe die frohe Kunde des 2:1 Sieges der Marbacher gegen Zettlitz eintraf. Danach kannte der Jubel keine Grenzen, stand mit diesem Resultat unser Aufstieg in die Mittelsachsenliga fest.
Torschützen: 1:0 Koller (45.min.) / 2:0 Mühlberg (55.min.) / 3:0 Bergt (59.min.)
Zuschauer: 50
Aufstellung: Hausmann / Reinhardt / Koller / Hansch / Langklotz R. / Martin M. /Gerlach / Bergt St. / Ruske (ab 81.min. Pötzsch) / Messig (ab 58.min. Mühlberg) / Bergt Z. (ab 70.min. Lebeda)
Noch im Kader: Dudek / Leppelt / Langklotz M.

24. Spieltag (03.06.2012): Germania Mittweida II - Eintracht (0:4)
Mit einer eindrucksvollen Leistung brachten wir verdient 3 Punkte aus Mittweida mit. Auf dem Kunstrasenplatz waren es aber zunächst die Hausherren, die die Initiative ergriffen und unsere Mannschaft in die Defensive drängten. Jedoch gelang es ihnen nicht, torgefährlich zu werden, denn bis auf zwei, drei Freistoßsituationen (gingen sämtlich drüber oder vorbei) drohte dem Hausmann-Kasten keine Gefahr. Nach ca. 10 Minuten kamen wir dann besser ins Spiel und wären beinahe in Führung gegangen. Eine Flanke verlängerte ein Mittweidaer per Kopf aufs eigene Tor und nur mit einem gedankenschnellen Reflex konnte der Keeper den Ball über die Latte zur Ecke lenken. Die von Steven Bergt getretene Standardsituation wurde zunächst abgewehrt, aber die Kugel gelangte wieder zu Bergt, und dessen erneute Flanke köpfte Sven Ruske zum 0:1 in die Maschen (14.min.). Mit der Führung im Rücken stieg das Selbstvertrauen weiter und mit teilweise sehenswerten Spielzügen rissen wir das Geschehen weiter an uns. Was fehlte, war ein weiterer Treffer, denn eine gute Kopfballgelegenheit durch Messig in Minute 22 konnte nicht genutzt werden. Als in Minute 27 Steven Bergt in den Strafraum eindrang und für alle sicht- und auch hörbar von den Beinen geholt wurde, kniff der Schiedsrichter und entschied statt auf Elfmeter auf Weiterspielen. Aber auch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und kombinierten munter weiter. Mit einem Klasse Kopfball war es dann unser Kapitän, der in der 41. Minute das längst fällige 0:2 erzielte. In eine von Mario Martin getretene Ecke ging er mustergültig hinein und platzierte das Leder im linken oberen Dreieck.(unhaltbar). Dieses Tor verunsicherte die Mittweidaer weiter. Die Situation erkennend setzten wir sofort nach. Stanley Bergt war es, der in der 43. Minute nach schönem Antritt bis zur Strafraumgrenze mit seinem Schuss, der knapp über das Gebälk strich, das mögliche dritte Tor verpasste. Aber nur eine Minute später nutzte derselbe Spieler den guten Pass Stephan Gerlachs, um auf und davon zu gehen und aus Nahdistanz zum 0:3 einzuschieben. Mit beruhigenden drei Toren Vorsprung ging es also in die Pause. Und unsere Mannschaft nahm sich vor, auch nach dem Wechsel genau so konzentriert weiter zu spielen, um nicht noch einmal in Gefahr zu geraten. Und so legten wir dann auch nach Wiederbeginn engagiert los. Nach einem Foul an Stanley Bergt gab es in der 47. Minute an der linken Strafraumseite einen Freistoß für unsere Farben. Ronny Langklotz schlug das Leder scharf nach innen und dort segelte Norman Messig heran, verfehlte die Pille aber um Haaresbreite. In Minute 52 war es wieder Messig, dem sich die Chance bot, aus kurzer Entfernung zum 0:4 zu vollenden. Leider brachte er den Ball, nach Zuspiel Steven Bergts, nicht richtig unter Kontrolle und der Kontrahent konnte klären. Dass wir an diesem Tag auch einen Torhüter brauchten, zeigte sich in der 57. Minute. Auf unserer rechten Abwehrseite gelang dem Gegner einer der seltenen Angriffe. Den strammen Schuss aus spitzem Winkel kratzte unsere Nummer 1 allerdings aus dem unteren rechten Toreck. Dies war aber der einzige Aufreger vor unserem Kasten, denn von nun an bestimmten wir wieder klar die Szenerie auf dem Platz. Oft konnte der Tabellenelfte unsere Angriffe nur durch ein Foul stoppen. So auch in der 60. Minute, als kurz vor der Strafraumgrenze Stanley Bergt gelegt wurde. Mario Martin schob die Kugel zu unserem Kapitän, doch der jagte den Ball knapp über die Latte des Mittweidaer Tores. Nur zwei Minuten später wurde Bergt erneut zu Fall gebracht. Diesmal legte er sich das Leder selbst zurecht, zog aus ca. 18 Metern ab, doch wieder fehlten nur Zentimeter, denn der Ball ging knapp neben den linken Pfosten ins Grundlinienaus. Ein schöner Angriff über die rechte Seite brachte dann in Minute 65 das längst fällige 0:4. Norman Messig schraubte sich im Strafraum hoch und verwertete die gut getimte Flanke Hanschs mit wuchtigem Kopfball. Dies war natürlich die Entscheidung in diesem Spiel. Dennoch sah man unserer Mannschaft die Spielfreude an diesem Tag weiter an und bei Chancen von Steven Bergt, Marco Langklotz und Mario Martin wäre sicher ein höheres Ergebnis möglich gewesen. So aber bedeutete das 0:4 auch den Endstand.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Koller (ab 80.min. Dudek) / Hansch (ab 75.min. Lebeda) / Gerlach / Martin M. / Langklotz R. / Bergt Stanley / Bergt Steven / Ruske / Messig (ab 71.min. Langklotz M.)
Noch im Kader: Präckert / Klisch
Torschützen: 0:1 Ruske (14.min.) / 0:2 Langklotz R. (42.min.) / 0:3 Bergt Stanley (44.min.) / 0:4 Messig (65.min.)
Schiedsrichter: Baumgärtel (Riechberg) / Felsberg / Meier
Zuschauer: 50

23. Spieltag (20.05.2012): Eintracht - TV Burgstädt (0:0)
Wie schon im Hinspiel stellten sich die Remisspezialisten (12 Unentschieden) aus Burgstädt als äußerst unangenehm zu bespielender Gegner dar. Von Beginn an zogen sie sich in ihre Hälfte zurück und überließen uns weite Teile des Feldes. Trotz dieser Taktik des Kontrahenten gelang es uns in der Anfangsphase, einige gute Gelegenheiten zu erspielen. So konnte Marco Langklotz in der ersten Minute nur auf Kosten eines Eckballs - dieser brachte allerdings nichts ein - am Schuss gehindert werden. Auch der nach langer Verletzungspause erstmals von Beginn an mitwirkende Michael Mühlberg hatte in Minute 3 ebenfalls eine Schusschance, verfehlte aber den Kasten der Gäste knapp. Nur drei Minuten danach ging Norman Messig auf halbrechter Position in Richtung Strafraum durch, wollte abziehen, doch wurde er dabei von den Beinen geholt. Der Pfiff des Refferee blieb allerdings aus. Wiederum nur 3 Minuten später hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen, denn Andy Koller nutzte einen weiten Einwurf unseres Kapitäns und bugsierte das Leder mit dem Körper an die Lattenunterkante. Leider sprang die Pille wieder zurück ins Feld und wurde von der Abwehr des Gegners aus dem Strafraum geschlagen. Nach ca. einer Viertelstunde wurden die Gäste dann das erste Mal offensiv. Das Schüsschen aus etwa 20 Metern stellte aber für unseren Schlussmann kein Problem dar. Die Antwort auf diese Aktion ließ unsererseits nicht lange auf sich warten. Nach einem Foul im Mittelfeld bekamen wir einen Freistoß zugesprochen. Ronny Langklotz erkannte schnell, dass der Keeper der Burgstädter zu weit vor seinem Kasten postiert war, und schlenzte den Ball aus gut 35 Metern in Richtung Tor. Leider klatschte die Kugel aber wieder nur an die Latte. Nach dieser Szene verflachte die Partie erst einmal und Torsituationen blieben aus. Ein schöner Diagonalpass Andy Kollers war in der 25. Minute die nächste sehenswerte Aktion. Ideal setzte er damit Marco Langklotz ein, und der nahm den Ball aus vollem Lauf volley. Die Nummer 1 der Gäste wäre sicher ohne Chance gewesen, doch leider senkte sich die Kugel etwas zu spät und ging knapp über den Querbalken. In Minute 27 gelang dem Tabellenzwölften der zweite Angriff in Hälfte 1. Ein Ball in die Schnittstelle unserer Abwehrkette erlief ein Burgstädter Stürmer, doch unser Torwart Marcus Hausmann verkürzte gut den Winkel und hatte keine Mühe, den Schuss sicher zu parieren. Dieser Angriff war dann auch für unser Team das Signal, mehr für die Offensive zu tun. Und tatsächlich boten sich in der Folgezeit Chancen fast im Minutentakt. Zunächst ging in der 29. Minute Marco Hansch am rechten Flügel auf und davon, zog in den Strafraum ein und bediente mit seiner Eingabe Norman Messig. Dieser kam, aber wurde gestört, und konnte nicht vollenden. Ein Schuss Sven Ruskes lag in Minute 31 ebenfalls nicht schlecht, wurde aber von einem Abwehrbein zur Ecke abgefälscht. Bei einer dicken Kopfballgelegenheit zwei Minuten danach behinderten sich Messig und Ruske leider gegenseitig, so dass der Abschluss misslang und der Ball vorbei ging. Und auch der wuchtige Kopfstoß von Marco Hansch landete in Minute 36 neben dem Tor. Bis zur Pause passierte dann nichts nennenswertes mehr und so blieb es torlos. Bis auf das nutzen der Torchancen gab es also nur wenig zu bemängeln und die Mannschaft nahm sich vor, sich für engagiertes Spiel in Hälfte zwei mit einem Treffer zu belohnen. Elanvoll legten wir dann auch zunächst los und Ronny Langklotz’ Flanke konnte im letzten Moment vor dem einschussbereiten Norman Messig geklärt werden (46.min.). Leider ging es in diesem Stil dann nicht weiter. Immer mehr verkrampften unsere Aktionen. Oft fehlte die Genauigkeit im Passspiel und auch an Durchsetzungsvermögen in Nähe des gegnerischen Strafraums. Dennoch waren wir überlegen, hatten gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, waren aber mit unseren hohen Pässen zu leicht ausrechenbar. Auch die zahlreichen Standards brachten nichts Zählbares, denn in Punkto Kopfballspiel waren die gegnerischen Verteidiger fast immer Sieger. Nur noch wenige Gelegenheiten ließen auf einen Torerfolg hoffen. So hatte Stanley Bergt in Minute 60 eine Schusschance aus kurzer Entfernung. Doch wurde der Ball von der dicht gestaffelten Abwehr wiederum zur Ecke gelenkt. Pech war es dann, als ein guter Schuss Andy Kollers nur vom Pfosten des Burgstädter Tores aufgehalten wurde (68.min.). Und vielleicht hätte der Schiedsrichter beim Foul an Bergt in Minute 70 auch auf Elfmeter entscheiden können. Doch der Mann aus Oberschöna war uns an diesem Tag wohl nicht gut gesonnen, denn seine Pfeife blieb genau so stumm wie in der 82. Minute als Michael Mühlberg nach einem starken Solo im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde. Erwähnt werden sollte aber auch, dass die Gäste in Hälfte zwei, zwei gute Kontergelegenheiten hatten. So musste Andreas Pötzsch in Minute 62 mit letztem Einsatz einen Schussversuch klären. Und in Minute 81 hatten wir Glück, dass der Stürmer des Kontrahenten nicht mehr richtig an den Ball kam, um relativ frei stehend einzuschieben. So stand am Ende die Null auf beiden Seiten. Ein Ergebnis, dass zwar für uns enttäuschend ist, uns aber, ob der Niederlage der Zettlitzer in Freiberg, die Option auf Platz Zwei offen hält.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Koller / Pötzsch / Hansch / Langklotz R. / Ruske / Mühlberg / Messig (ab 76.min. Dudek) / Bergt (ab 83.min. Lebeda) / Langklotz M. (ab 67.min. Präckert)
Zuschauer: 83
Schiedsrichter: Hoffmann (Oberschöna) / Fröhner (Hohenfichte) / Hellwig (Oederan)

22. Spieltag (12.05.2012): TSV Falkenau - Eintracht (0:1)
Die Voraussetzung, in Falkenau erfolgreich zu sein, waren an diesem Samstag alles andere als optimal. Mit Pfeil, Gerlach, Lebeda, Dudek, und Martin M., fehlten gleich 5 Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen. Dazu kam noch, dass mit Mühlberg und Präckert zwei Akteure auf der Bank Platz genommen hatten, die eigentlich auch angeschlagen waren. Folglich musste aufstellungstechnisch etwas improvisiert werden und so rückte beispielsweise Keeper Marco Langklotz ins Sturmzentrum und Normen Messig agierte im rechten Mittelfeld. Trotz dieser Widrigkeiten gelang es uns aber, über weite Strecken des Spiels zu dominieren und - ich nehme es vorweg - am Ende als verdienter Sieger vom Platz zu gehen. Beide Mannschaften begannen die Partie recht engagiert und hatten in der Anfangsphase jeweils eine gute Tormöglichkeit. In Minute zwei nutzte Ronny Langklotz die Vorarbeit seines Bruders am linken Flügel zu einem Distanzschuss, der allerdings knapp über das Gebälk strich. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber in Minute 4 einen gefährlichen Angriff, der durch Andy Koller nur auf Kosten eines Freistoßes unterbunden werden konnte. Den von der linken Seite scharf herein geschlagenen Ball klärte Koller aber selbst, indem er mit dem Kopf eher zur Stelle war als ein Falkenauer. Es war also gleich Betrieb auf dem Feld, doch nur unser Team konnte den Anfangsschwung auch weiterhin beibehalten. Und so ergaben sich eine Reihe guter Gelegenheiten. So hatte der an diesem Tag gut aufspielende Steven Bergt in Minute 6 eine klasse Aktion, als er am linken Flügel zwei gegnerische Akteure austanzte, in den Strafraum zog und aus spitzem Winkel das Leder an den Pfosten setzte. Derselbe Spieler war es dann auch, der in Minute 11 Normen Messig mit seiner Vorarbeit in beste Schussposition brachte, doch leider konnte Messig die Kugel nur neben das Falkenauer Gehäuse setzen. Ein Kopfball Sven Ruskes, der ebenfalls nur knapp am Tor vorbei strich, war in der 18. Minute eine weitere Gelegenheit, in Front zu gehen. Noch dicker war dann allerdings die Chance von Stanley Bergt in der 22.Minute. Nach einer von links getretenen Ecke hätte er die Kugel, am langen Pfosten stehend, nur noch einschieben müssen, doch irgendwie bugsierte er die Pille am Tor vorbei. Nach knapp einer halben Stunde meldeten sich die Hausherren in der Offensive zurück und prüften unseren Schlussmann mit einem satten Schuss aus gut 18 Metern, doch unser Keeper parierte das Geschoss glänzend. Danach aber waren wir wieder am ,,Drücker“ und hätten in der 33. Minute eigentlich das 0:1 erzielen müssen. Wieder war es Steven Bergt, der sich schön durchsetzte, allein lief er aufs gegnerische Tor zu und wollte den Ball im unteren rechten Winkel platzieren. Doch leider nahm er dabei nicht genau Maß, sodass die Kugel um Haaresbreite am Pfosten vorbei strich. Ein Freistoßknaller unseres Kapitäns, den der Torhüter des Gastgebers aus dem linken Dreiangel fischte, setzte in Minute 44 den Schlusspunkt unter eine äußerst intensiv geführte erste Halbzeit. Nach dem Wechsel kamen zunächst die Falkenauer besser ins Spiel und manch ein Schiedsrichter hätte in der 46. Minute, als ein aus kurzer Entfernung abgegebener Schuss unserem Libero Sven Reinhard an den Arm ging, auf Elfmeter entschieden. Doch blieb die Pfeife des gut leitenden Sportfreunds Mittmann richtigerweise stumm. Doch schon beim nächsten Angriff brannte es wieder in unserem Strafraum. Der bis dato abgemeldete Benndorf nutzte das zu zeitige Herauslaufen unseres Keepers und spitzelte den Ball an diesem vorbei. Zum Glück aber landete das Spielgerät auch neben dem Tor. Scheinbar brauchte es diese beiden ,,Wachmacher“, denn in der Folgezeit bestimmten wir wieder das Geschehen. Leider wollte das Runde aber einfach nicht ins Eckige, denn viele gute Gelegenheiten wurden vergeben. Oft fehlten dabei nur Zentimeter, so wie bei Messigs Schuss nach gutem Dribbling (56.min.). Oder aber die vielbeinige Abwehr der Falkenauer bereinigte die Situation mit letztem Einsatz. Schließlich belohnten wir uns in der 84. Minute selbst für unser engagiertes Auftreten. Michael Mühlberg setzte 25 Meter vor dem gegnerischen Tor zu einem Dribbling an, ließ drei, vier Gegner stehen und spitzelte die Kugel zu Ronny Langklotz. Mit einem Schuss in den Winkel konnte er dieser dann das viel umjubelte 0:1 erzielen. Der Gegner versuchte in der verbleibenden Zeit noch einmal Druck zu machen, konnte sich aber keine zwingende Torchance mehr erspielen. Im Gegenteil. Sven Ruske wäre in der Nachspielzeit fast noch das 0:2 gelungen, doch auch hier war der Keeper zur Stelle und lenkte Ruskes Freistoß mit toller Parade über die Latte. So blieb es am Ende beim alles in allem verdienten Sieg beim Erzrivalen. Ein Erfolg bei dem man auf Grund der Besetzungsprobleme nur den Hut vor dieser Mannschaftsleistung ziehen kann.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Koller / Hansch / Pötzsch (ab 60.min. Mühlberg) / Langklotz R. / Ruske/ Bergt Stanley / Bergt Steven / Messig / Langklotz M. (ab 75.min. Präckert)
Torschütze: 0:1 Langklotz R. (84.min.)
Schiedsrichter: Mittmann (Leubsdorf) / Drechsler (Großwaltersdorf) / Krebs (Großhartmannsdorf)
Zuschauer: 90

21. Spieltag (06.05.2012): Wacker Wittgensdorf - Eintracht (0:2)
Drei Punkte waren an diesem Sonntag Pflicht, um weiterhin Anschluss an Platz zwei zu halten. Dass dies sicher nicht ganz so einfach wird, war im Vorfeld dieser Begegnung klar, denn schließlich hatten wir das Heimspiel mit 2:3 verloren. Doch von Beginn an merkte man unserem Team an, diese Scharte aus der Hinserie auszumerzen zu wollen. Und obwohl wir durch die Verletzung David Pfeils (5.min.) frühzeitig wechseln mussten, bestimmten wir auf dem rutschigen Geläuf die Szenerie auf dem Platz. In der 11. Minute bot sich dann auch die erste Großchance. Stanley Bergt kam nach einem Torwartfehler in halblinker Position an den Ball und versuchte, das Leder über den Keeper hinweg im Kasten unterzubringen. Leider ging die Kugel am Pfosten vorbei ins Aus. Obwohl wir das Spiel bestimmten, hatten wir des Öfteren Probleme mit der Abseitsfalle und so dauerte es bis zur 23. Minute, ehe es für die Gastgeber wieder gefährlich wurde. Was heißt eigentlich gefährlich? Es war Normen Messig, dem sich nach Vorarbeit Steven Bergts eine hundertprozentige Gelegenheit bot. Doch aus knapp 3 Metern traf er die nasse Pille nicht richtig und so ging diese am Tor des Gegners vorbei. Diese Möglichkeit war dann aber das Startsignal für weitere gute Angriffe. Das 0:1 schien nur eine Frage der Zeit, doch im Abschluss sündigten wir weiter. So war beispielsweise Mario Martin in Minute 29 frei durch, hatte beste Schussposition, verzog aber kläglich. Nach schöner Vorarbeit Messigs, kam nur eine Minute nach Martins Chance Stanley Bergt zum Schuss. Doch auch sein Ball landete neben dem Wittgensdorfer Gehäuse. In der 33. Minute war es umgekehrt: Bergt trat als Vorbereiter auf, ging am linken Flügel auf und davon und bediente mit seiner Eingabe unseren Mittelstürmer mustergültig. Doch wieder bekam Messig die Kugel nicht unter Kontrolle und vergab damit eine weitere Großchance. Dass es unser Sturmführer auch anders kann, zeigte er dann in der 44. Minute. Diesmal war Steven Bergt der Vorbereiter, passte von der linken Seite nach innen und Messig war zur Stelle, um die Kugel aus Nahdistanz zum 0:1 im Tor der Gastgeber zu versenken. Mit einer knappen, aber hoch verdienten Führung ging es dann in die Kabinen. Nach dem Wechsel knüpften wir zunächst an die vor der Pause gezeigten Leistungen an und wieder war es Norman Messig, dem sich die erste Gelegenheit bot. Allein aufs Tor der Hausherren zusteuernd, wurde er im letzten Moment doch noch von einem Abwehrspieler gestellt, kam zwar noch zum Abschluss, doch verfehlte das Leder sein Ziel um einige Meter. In Minute 52 wurde dann unser Keeper Marcus Hausmann von den bis dato harmlosen Gastgebern das erste Mal gefordert. Dass er bei der kühlen und nassen Witterung noch nicht eingefroren war, bewies er schließlich, indem er den Schuss des Stürmers sicher parierte. Unsere Antwort ließ indes nicht lange auf sich warten. Cirka 18 Meter vor dem Wittgensdorfer Tor bekamen wir einen Freistoß zugesprochen, Stanley Bergt trat an und jagte die Kugel in Richtung Torwartecke. Leider fehlten nur Zentimeter, sodass der Ball am linken Pfosten vorbei strich. Der Pfosten sollte auch in der nächsten Szene eine Rolle spielen. Diesmal allerdings stand uns das Gestänge hilfreich zur Seite, denn ein Distanzschuss der Einheimischen klatschte an den Innenpfosten unseres Tores und sprang von dort zur anderen Seite wo die Situation dann geklärt werden konnte. Doch auch jetzt folgte unsere Antwort prompt. Norman Messig ging wieder einmal auf und davon drang in den Strafraum ein, hätte selbst abschließen können (vielleicht sogar müssen) doch legte er die Kugel noch einmal quer auf Steven Bergt. Der Gooli der Hausherren brachte aber bei Bergts Abschluss im letzten Moment noch die Fingerspitzen an die Pille und verhinderte so das 0:2. Der Keeper des Tabellenneunten stand nur wenig später erneut im Brennpunkt. Schön hatte sich unser Kapitän Ronny Langklotz auf Linksaußen durchgesetzt, drängte nach innen und zog entschlossen ab. Ein Verteidiger fälschte den Ball mit dem Kopf noch ab, doch mit einer Glanzparade lenkte die Wittgensdorfer Nummer 1 das Leder noch über den Querbalken. So blieb es also weiter beim äußerst knappen Vorsprung für unsere Mannschaft, denn trotz einer Vielzahl an Chancen stand es immer noch nur 0:1. Es musste also noch was passieren und so wurde in der 80. Minute der lange verletzte Michael Mühlberg aufs Feld geschickt. Und tatsächlich erwies sich unser Stürmer in der 87. Minute als Matchwinner. Schön frei gespielt von Normen Messig behielt er im Strafraum die Ruhe und platzierte die Kugel unhaltbar zum 0:2 im gegnerischen Tor. Noch war der ,,Kuchen“ aber nicht gegessen, denn die nie aufsteckenden Gastgeber versuchten noch einmal alles, um zum Anschluss zu kommen. Fast wäre ihnen das auch geglückt, denn in der 90. Minute zog ein Wittgensdorfer Spieler aus gut 20 Metern ab, der Ball wurde tückisch abgefälscht, doch mit einer sensationellen Reaktion drehte unser Schlussmann die Kugel noch um den rechten Pfosten. Kurz darauf war Schluss und der Dreier eingefahren, in einem Spiel, in dem wir es uns, ob der vielen vergebenen klaren Torchancen, selbst schwer machten.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Dudek / Gerlach / Hansch / Langklotz R. / Bergt Stanley / Ruske / Pfeil (ab 5.min. Martin M.) / Bergt Steven (ab 80.min. Mühlberg) / Messig (ab 89.min. Lebeda)
Noch im Kader: Langklotz M.
Torschützen: 0:1 Messig (44.min.) / 0:2 Mühlberg (87.min.)
Schiedsrichter: Röllig, Torsten (Flöha) / Eckstein, Andreas (Frankenberg) / Stapf, Peter (Oederan)
Zuschauer: ca. 50

20. Spieltag (29.04.2012): Eintracht - SV Marbach (5:2)
Im Duell der Verfolger des Spitzenduos konnte sich am Ende unser Team deutlich durchsetzen. Dabei täuscht allerdings das Ergebnis etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Marbacher, gegen die wir die bisherigen beiden Partien jeweils verloren, waren lange Zeit ein äußerst kampf- und spielstarker Gegner. Vor allem in den Anfangsminuten des Spieles konnte einem ob der starken Anfangsoffensive des Gegners angst und bange werden. Unterstützt vom heftigen Rückenwind, drängten uns die Gäste vorrangig in die Defensive und hatten dadurch auch eine Reihe an Möglichkeiten. Mehrfach konnten wir erst im letzten Moment klären, und auch ,,Fortuna“ stand uns hilfreich zur Seite, denn ein kapitaler Freistoß der Marbacher klatschte in Minute 5 lediglich an unsere Torlatte. Erst nach ca. 10 Minuten konnten wir uns vom Angriffsdruck des Tabellenvierten etwas frei machen und hatten mit David Pfeils Schuss aus etwa 18 Metern eine erste nennenswerte Gelegenheit. Leider wurde die Kugel von einem Marbacher Abwehrbein geblockt, doch das Leder sprang vor die Füße unseres Kapitäns. Dieser nahm aus der Distanz ebenfalls Maß, jagte die,, Pille“ aber über das Gebälk. Ein schönes Solo Stanley Bergts, der auf der linken Seite drei Mann stehen ließ und erst auf Kosten eines Eckballes gestoppt werden konnte, brachte die nächste verheißungsvolle Situation für unsere Elf, denn Sven Ruske schraubte sich im Strafraum hoch, kam zum Kopfball, doch senkte sich die Kugel leider nur neben dem Marbacher Gehäuse (15.min.). Drei Minuten danach schlug es dann aber im Kasten des Kontrahenten ein. Norman Messig eroberte am gegnerischen Strafraum den Ball und legte zu David Pfeil ab, und dieser platzierte das Leder unhaltbar für den Schlussmann der Gelb-Schwarzen, im langen Eck. Mit der Führung im Rücken schien es, als würden wir die Partie jetzt klar diktieren, und tatsächlich hatten wir durch Messigs Kopfball nach einer Ecke (20.min.) und Bergts Schuss (ging in Minute 23 knapp vorbei) weitere Möglichkeiten zum Torerfolg. Doch irgendwie riss der Spielfaden und als Ronny Langklotz einen Ball mit dem Kopf nicht richtig klären konnte, standen plötzlich gleich zwei Marbacher frei in unserem Strafraum. Torge ließ sich die Einladung nicht entgehen und vollendete zum 1:1. Das Tor gab den Gästen natürlich Auftrieb und mit ihren langen Bällen gelang es ihnen, auch unsere Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit zu bringen. Ein Eckball schließlich führte dann in Minute 37 zum 1:2. Energisch ging der Marbacher Spieler Marbach (was für eine Namensgleichheit) in den Ball und jagte ihn per Kopf in unsere Maschen. Dieses Tor lähmte unsere Aktionen in der Folgezeit doch erheblich. Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätten die Gäste ihre Großchance in der 41. Minute zum 1:3 genutzt. Allein lief ein Gästespieler auf unseren Keeper Marcus Hausmann zu, dieser kam aber energisch aus seinem Kasten und konnte so die Möglichkeit im letzten Moment vereiteln. Nichts deutete in dieser Phase des Spiels darauf hin, dass uns noch vor der Pause der Ausgleich gelingen könnte, doch genau dies sollte noch passieren. Ein an unseren Kapitän verursachter Freistoß war Ausgangspunkt für das 2:2. Der gefoulte Spieler brachte das Leder gut getimt in den Strafraum und dort wuchtete Norman Messig den Ball zum Pausenremis ins gegnerische Tor. Nach dem Wechsel verlief die Partie zunächst sehr ausgeglichen. Keine der beiden Teams war vorerst in der Lage, sich Chancen zu erspielen. Und so war ein Kopfball Marco Hanschs, nach einer Ecke in Minute 59 (Ball ging vorbei), die einzig nennenswerte Situation vor beiden Toren. Erst mit der Einwechslung Steven Bergts kam wieder mehr Schwung in unser Angriffsspiel. So bereitete er am rechten Flügel eine gute Gelegenheit für Norman Messig vor, doch leider traf dieser im Fünfmeterraum das Leder nicht richtig und vergab (72.min.). Besser machte es uns Sturmtank dann in Minute 77. Wieder war er mit dem Kopf zur Stelle und verwertete so den Freistoß Sven Reinhards, vorausgegangen war ein Foul an Ruske, zum 3:2. In den letzten Minuten der Begegnung öffneten die Gäste mehr und mehr ihre Hintermannschaft und das konnten wir - allen voran in Person von Steven Bergt - eindrucksvoll zu zwei weiteren Treffern nutzen. Elegant ließ unser Routinier in der 88. Minute die gegnerischen Verteidiger auf Linksaußen stehen, drang in den Strafraum ein und bediente den mitgelaufenen David Dudek mustergültig. Dudek brauchte nur noch einzuschieben und es stand 4:2. Für den Endstand sorgte Bergt dann schließlich selbst. Mit einem Pass Lebedas ging er diesmal auf Rechtsaußen durch und schlenzte den Ball abgeklärt zum 5:2 ins Marbacher Tor. Mit diesem Sieg, der auf Grund der Steigerung in Hälfte zwei nicht ganz unverdient war, gelang es uns, Kontakt zu Tabellenplatz 2 zu halten. Sollte dieser am Ende der Saison aber noch erreicht werden wollen, muss sich unser Team in den nächsten Partien aber unbedingt weiter steigern.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Koller / Hansch / Gerlach / Langklotz R. / Ruske / Bergt Stanley / Martin M. (ab 46.min. Dudek) / Pfeil (ab 67.min. Bergt Steven) / Messig (ab 82.min. Lebeda)
Noch im Kader: Langklotz M.
Torschützen: 1:0 Pfeil (18.min.) / 1:1 Torge (31.min.) 1:2 Marbach (37.min.) / 2:2 Messig (45.min.) / 3:2 Messig (77.min.) / 4:2 Dudek (88.min.) / 5:2 Bergt Steven (90.min.)
Schiedsrichter: Baumgärtel (Riechberg)
Zuschauer: 43

19. Spieltag (21.04.2012): LSV Großhartmannsdorf - Eintracht (2:2)
Wenn man mit alten Eintrachtlern über Begegnungen in Großhartmannsdorf spricht, erfährt man, dass sich die Erste auf dem kleinen Platz immer sehr schwer getan hat und dass nur ganz selten etwas zu holen war. Dies zu ändern war an diesem Samstag unser Ziel, denn zum einen brauchten wir wieder einmal ein Erfolgserlebnis und zum Anderen galt es mit einem ,,Dreier“ den Anschluss an Platz Zwei zu halten. Leider gelang dies nur teilweise, denn der eine Punkt reichte zwar, um auf Platz drei zu kommen. Der Abstand zum Aufstiegsplatz beträgt aber ob des Sieges der Zettlitzer in Eppendorf jetzt 4 Punkte. Dass es nicht zu einem Erfolg reichte, lag vor allem daran, dass sich die Mannschaft in beiden Halbzeiten völlig unterschiedlich präsentierte. Wie schon in den letzten Begegnungen führten individuelle Fehler dazu, dass mit großem Aufwand erkämpfte Führungen nicht behauptet werden konnten. Wie schon erwähnt, zeigte unser Team zwei Gesichter in dieser Partie. Dabei gehörte ihr eindeutig Hälfte eins, denn von Beginn an übernahmen wir die Initiative, bestimmten die Aktionen und hatten mit einem gefährlichen Schuss von Ronny Langklotz, welcher zur Ecke abgewehrt wurde, bereits in Minute 3 eine verheißungsvolle Aktion. Besonders über unsere rechte Seite gelang es häufig, die Deckung des Gegners zu beschäftigen. Aber leider fand die gute Flanke Sven Ruskes in Minute 9 keinen Abnehmer im Fünfmeterraum und auch Normen Messigs Kopfball, ebenfalls nach einer Flanke von der rechten Seite (Gerlach), war nicht platziert genug, um für das 0:1 zu sorgen (14.min.). Dies gelang dann aber nur wenig später vom Strafstoßpunkt. Ein klares Handspiel der Gastgeber nutzte unser Kapitän zum 0:1, indem er den Elfer sicher verwandelte (20.min.). Aber die Freude über das zu diesem Zeitpunkt hoch verdiente Führungstor währte nicht lange. Ein Missverständnis zwischen Sven Ruske und Marco Hansch auf unserer rechten Abwehrseite führte zu einem unnötigen Ballverlust. Ein Großwaltersdorfer Spieler nutzte dies zu einer Flanke und die fand seinen Mitspieler Reinsch. Dieser war eher am Ball als sein Bewacher Gerlach und netzte per Kopfball zum Ausgleich ein. Doch der Treffer hinterließ nur kurz Wirkung in unseren Reihen. Wieder übernahmen unsere Mannen das Kommando und verlagerten das Geschehen in die gegnerische Hälfte. Aus dem Spiel heraus wurden wir allerdings nur selten zwingend, denn bis auf eine Aktion, bei der sich David Pfeil zwar gut im Strafraum durchsetzte, aber den besser postierten Mario Martin übersah, und aus spitzem Winkel vergab, gab es kaum Chancen. So sorgte wieder einmal eine der zahlreichen Standardsituationen für das 1:2. Andy Koller nutzte nach einem Einwurf unseres Kapitäns die Verwirrung im gegnerischen Strafraum und spitzelte das Leder ins Großhartmannsdorfer Gehäuse. Mit dem Spielstand ging es dann auch in die Pause und in der Kabine nahm sich unsere Mannschaft vor, weiterhin dominant aufzutreten und mit einem weiteren Treffer für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch der Elan der blieb wohl im feuchten Gemäuer der Gastgeber. Irgendwie kamen wir nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und der Gegner tastete sich mehr und mehr an unseren Strafraum heran. Ein gefährlicher Kopfball im Anschluss an eine Ecke (49.min.), der Ball strich knapp übers Gebälk, war ein erstes Signal für uns, die Konzentration wieder hoch zu fahren. Doch dies gelang vor allem in der 54. Minute nicht. Ausgangspunkt war erneut unsere rechte Abwehrseite, wo wir die Flanke der Großhartmannsdorfer nicht verhindern konnten. Und wieder war es ein Kopfball, diesmal durch Schneider, der das 2:2 bedeutete. Trotz Bemühens, die Partie wieder zu übernehmen, kamen wir nicht mehr richtig zum Zuge. Vielleicht hatten wir mehr Ballbesitz und wie schon in Hälfte Eins zahlreiche Standards, doch fehlte die letzte Konsequenz vor dem Tor. Der Gegner, der auch nicht gerade spielerisch brillierte, hätte fast noch den Siegestreffer erzielt, denn nach einem tückisch aufsetzenden Freistoß, den Marcus Hausmann nicht festhalten konnte, klärte Ronny Langklotz im letzten Moment mit höchstem Einsatz. Damit stand das Remis fest. Ein Ergebnis, mit dem wir zwar leben können, allerdings mit der gezeigten Leistung keinesfalls zufrieden sein können.
Aufstellung: Haussmann / Reinhard / Koller (ab 77.min. Dudek)/ Gerlach (ab 84.min. Lebeda) / Hansch / Langklotz R. / Ruske / Bergt Stanley (ab 65.min. Bergt Steven) / Martin M. / Pfeil / Messig
Torschützen: 0:1 Langklotz M. (20.min.Handelfmeter) / 1:1 Reinsch (22.min.) / 1:2 Koller (40.min.) /2:2 Schneider (54.min.)
Schiedsrichter. Hänel (Sayda)
Zuschauer: 55

18. Spieltag (15.04.2012): Eintracht - BSC Freiberg II (1:3)
Nach der letzten Niederlage gegen Lunzenau hatte sich unser Team für das Spitzenspiel Wiedergutmachung auf die Fahnen geschrieben. Das dies gegen den souveränen Tabellenführer nicht leicht werden würde, war von vorn herein klar, denn neben dem Umstand, dass der Gegner äußerst spielstark ist, hatte sich die Besetzungsmisere in unseren Reihen weiter gesteigert. So fehlten neben den beiden Torhütern Langklotz und Martin, auch noch Pötzsch, Dudek, Präckert und Mühlberg. Aber wie schon erwähnt, wollten wir den Freibergern einen ordentlichen Fight liefern. Doch schon in den ersten Spielminuten mussten wir gleich einen Rückschlag wegstecken, denn ein Freistoß für die Gäste führte bereits in der dritten Minute zu deren Führung. Dabei hätte es gar keinen Freistoß geben dürfen, denn Andy Koller klärte den Ball mit einem blitzsauberen Tackling ins Seitenaus. Dass wir im Anschluss an den hoch hereinsegelnden Ball nicht im Bilde waren und den Schützen relativ unbehelligt vollenden ließen, müssen wir uns dann aber ankreiden. Beflügelt vom schnellen 0:1 versuchte der Tabellenführer, unseren Spielaufbau zeitig zu stören und Druck auf unsere Hintermannschaft auszuüben. Erst nach ca. einer Viertelstunde zog etwas mehr Ordnung in unser Spiel ein, man traute sich mehr zu und vor allem nahm man die Zweikämpfe jetzt besser an. Chancen konnten wir uns aber, genau wie der Gegner, kaum erspielen. Nur bei Standards wurde es für die Gästeabwehr gefährlich und so strich ein Freistoß von Ronny Langklotz in Minute 25, vorausgegangen war ein Foul an Stanley Bergt aus ca. 20 Metern, nur knapp über das Freiberger Gebälk. Leider versäumten wir es, den nicht immer sicher wirkenden Schlussmann des Kontrahenten mit Distanzschüssen zu beschäftigen, und auch bei den jetzt zahlreichen Ecken fehlte im Abschluss die Durchschlagskraft. Zudem versagte uns der Refferee in Minute 42 einen Strafstoß, denn David Pfeil wurde im Strafraum in die Zange genommen und zu Fall gebracht. So blieben ein Schuss der Freiberger aus spitzem Winkel, den unser neuer Keeper Marcus Hausmann sicher parierte (38.min.), und ebenfalls ein Schuss, diesmal von Stanley Bergt in Minute 40 (ging drüber), die einzigen ,,Aufreger“. Die zweiten 45 Minuten begannen beide Teams wieder recht kampfbetont und neutralisierten sich zumeist. Eine erste Gelegenheit ergab sich dann für uns in der 52. Minute. Andy Koller hatte im Anschluss an eine Ecke eine Nachschusschance, blieb jedoch mit seinem Versuch hängen, das Leder gelangte zum aufgerückten Stephan Gerlach, doch auch dessen Versuch wurde geblockt und es entwickelte sich ein gefährlicher Konter für die Gäste. Im letzten Moment konnte Sven Reinhard die Situation bereinigen. Deuteten die Freiberger ihre Stärke mit diesem Angriff erstmal nur an, so unterstrichen sie diese Fähigkeit nur wenig später mit dem zweiten Treffer. Martin Lebeda verlor in der 57. Minute auf seiner linken Abwehrseite den Zweikampf und sein Gegenspieler nutzte dies, um vom Flügel her eine Musterflanke zu schlagen. Fischer war in der Mitte zur Stelle und erzielte mit sehenswerter Direktabnahme das 0:2. Damit schien die Partie gelaufen, doch unsere Männer gaben sich noch lange nicht geschlagen. Angetrieben vom überragenden Kapitän Langklotz drängten wir auf den Anschlusstreffer. Dieser sollte dann auch alsbald gelingen, denn unser Capitano wurde in der 65. Minute im Strafraum von den Beinen geholt und diesmal blieb dem Schiedsrichter keine andere Wahl, als auf den ominösen Punkt zu zeigen. David Pfeil legte sich das Leder zurecht, zog ab, und auch wenn der Keeper noch mit den Fingerspitzen am Ball war, schlug dieser zum 1:2 ein. Die Partie war wieder offen und beide Seiten drängten jetzt auf die Entscheidung. Sven Ruske hatte in der 76. Minute mit seinem tollen Kopfball leider nicht das Glück des Tüchtigen und verfehlte das Tor nur knapp. Den Gästen hingegen gelang es immer wieder, über unsere linke Abwehrseite für Gefahr zu sorgen. Und so hatten sie in der 84. Minute eine verheißungsvolle Kontergelegenheit, die aber vergeben wurde. Fast im Gegenzug bot sich dann David Pfeil die dicke Chance zum Ausgleich. Energisch setzte er sich im Strafraum durch, doch ging sein Rechtsschuss aus knapp 10 Metern über das Freiberger Tor. Wie es in solchen Begegnungen immer ist, die letzten Minuten wirft das in Rückstand befindliche Team im Bemühen um den Ausgleich alles nach vorn, kassiert aber häufig auch einen Konter. So auch in dieser Begegnung. Marcus Hausmann konnte zwar den ersten Schuss des völlig frei auf ihn zulaufenden Freibergers noch parieren, doch der eingewechselte Fedorow war zur Stelle und schob die abprallende Kugel ohne Mühe zum 1:3 in unsere Maschen. Damit war die Niederlage besiegelt, in einem Spiel das spielerisch sicher kein Spitzenniveau hatte, indem sich aber beide kämpferisch nichts schenkten und das die Gäste einfach cleverer im Abschluss sah.
Tore: 0:1 Lambrecht (3.min.) / 0:2 Fischer (57.), 1:2 Pfeil (65.min. Foulstrafstoß) / 1:3 Fedorow (89.min.)
Schiedsrichter: Kaden (Hartmannsdorf)
Zuschauer: 45
Aufstellung: Haussmann / Lebeda / Reinhard / Koller / Gerlach / Bergt Stanley (ab 66.min. Martin M.) / Langklotz R. / Ruske / Hansch / Pfeil / Bergt Steven (ab 66. min. Messig)
Noch im Kader: Hänel

17. Spieltag (01.04.2012): Fortschritt Lunzenau - Eintracht (3:2)
Nach 8 ungeschlagenen Spielen hat es unser Team diesmal nicht verstanden, Punkte aus Lunzenau mitzunehmen. Obwohl mit Hansch, Dudek, Messig, Martin J., Präckert und vor allem Mühlberg wichtige Spieler nicht oder nur angeschlagen zur Verfügung standen, war der verbleibende Kader eigentlich stark genug, um einen weiteren Sieg einfahren zu können. Doch die notwendigen Umstellungen im Mannschaftsgefüge machten sich zunächst negativ bemerkbar, denn gleich mit dem ersten Angriff hatten die Gastgeber eine nahezu hundertprozentige Chance. Martin Lebeda berechnete einen Flugball auf seiner linken Abwehrseite falsch, ließ seinen Gegenspieler ziehen und dessen Eingabe brachte einen Stürmer der Hausherren zentral vor dem Tor in beste Schussposition. Marco Langklotz wehrte dessen Geschoss aus kürzester Distanz aber gedankenschnell ab und bewahrte uns so vor einem frühen Rückstand. Im Gegenzug unterstrich ein Schuss von David Pfeil, welcher zur Ecke abgewehrt wurde, unsere Absicht, ebenfalls für Angriffsdruck zu sorgen. Eine erneute Unsicherheit Lebedas war allerdings nur zwei Minuten später wieder der Ausgangspunkt einer Lunzenauer Gelegenheit. Aber auch dieses Mal war Keeper Langklotz zur Stelle und hatte kein Problem, den Schuss des Gegners aus zugegebenermaßen spitzem Winkel sicher zu parieren. Ein Rückpass auf unsere Nummer 1 sorgte in 14. Minute dann erneut für Aufregung in unserer Hintermannschaft. Das, auf dem unebenen Platz tückisch springende Leder, traf Langklotz nicht richtig, so dass die Kugel einem Lunzenauer vor die Füße fiel. Die Situation erkennend versuchte der Spieler, den aus seinem Tor geeilten Langklotz zu überflanken, doch zum Glück ging der Ball auch über unseren Kasten. Überraschend gelang uns dann in der 16. Minute der Führungstreffer. Einen hoch in den gegnerischen Strafraum segelnden Ball verlängerte Stanley Bergt mit dem Kopf zu Sven Ruske, und dieser brachte ebenfalls per Kopf die Kugel im Gehäuse der Einheimischen unter. Jetzt schien es, als würden wir die Partie besser in den Griff bekommen, denn unmittelbar nach dem 0:1 hatte Stanley Bergt das zweite Tor auf dem Fuß. Schön setzte er sich auf Linksaußen durch, drang in den Strafraum ein und zog mit Rechts entschlossen ab. Mit den Fingerspitzen lenkte der Torwart die Kugel aber im letzten Moment noch über das Gebälk. Wie gesagt, es schien, als kämen wir besser zurecht und ein weiterer Treffer sollte alsbald gelingen. Doch denkste, ein Freistoß brachte den Tabellen-Elften wieder zurück in die Partie. Fast von der Mittellinie in halblinker Position segelte der Ball, getrieben vom böigen Wind, in unseren Fünfmeterraum, und aus dem Gewühl heraus lag die Pille plötzlich im Netz. Unbeeindruckt vom Ausgleich bestimmten wir wieder das Geschehen und hatten durch einen Lattenschuss von Ronny Langklotz und dem anschließenden Nachschuss Stanley Bergts (ging vorbei) gleich wieder eine Chance (22.min.). Doch nur kurze Zeit später musste unsere Mannschaft erneut einen ,,Tiefschlag“ hinnehmen. Eine harmlose Aktion Stephan Gerlachs ahndete der Schiedsrichter mit Freistoß. Wieder war die Position halblinks zwischen Strafraum und Seitenlinie und wieder lag der Ball im Anschluss in unserem Gehäuse. Marco Langklotz verschätzte sich, unterlief die hoch herein geschlagene Kugel, die sich im langen Eck senkte und es stand 2:1. Mit energischen Angriffen versuchten wir noch vor dem Wechsel zum Ausgleich zu kommen. Leider fehlten bei Ronny Lahnklotz’ Freistoßhammer in der 33. Minute nur Zentimeter, denn der Ball strich knapp am Dreiangel vorbei. Und knapp war es auch in Minute 36, als nach einer Eingabe Steven Bergts der Schlussmann der Gastgeber eine Unsicherheit zeigte, die Pille nicht festhalten konnte und sich so eine Möglichkeit für unseren Kapitän ergab. Doch mehr als ein Eckball sprang dabei nicht heraus. David Pfeil setzte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze ein letztes Achtungszeichen vor der Pause, aber auch sein Geschoß fand den Weg nicht ins Tor der Gastgeber, sondern ging knapp über dessen Querbalken. Nach dem Wechsel übernahm unser Team dann sofort die Initiative. Gewillt, dem Spiel eine Wende zu geben und jetzt mit Windunterstützung, diktierten wir jetzt das Geschehen. Doch trotz gefühlten 70 Prozent Ballbesitz fehlte zunächst die Durchschlagskraft im Angriff. So musste eine Standardsituation her, um den Ausgleich zu erzielen. Sven Ruske war zur Stelle und erzielte mit seinem zweiten Kopfballtor nach Einwurf von Langklotz das 2:2. Von nun an diktierten wir das Geschehen eindeutig und man gewann den Eindruck, die Gastgeber waren kräftemäßig am Ende. Leider konnten wir die jetzt zahlreichen Chancen nicht zur Führung nutzen. Allein David Pfeil hatte dreimal die Gelegenheit, zum dritten Tor, doch gingen seine Kopfbälle in den Minuten 75 und 82 jeweils knapp vorbei, und auch, als er in Minute 73 von Steven Bergt an der Strafraumgrenze gut in Szene gesetzt wurde, kam er nicht richtig zum Abschluss und wurde von einem Lunzenauer noch erfolgreich gestört. Auch ein scharf und flach aufs gegnerische Tor geschlagener Freistoß, ebenfalls von Pfeil abgegeben, hätte die Führung bringen können. Doch reagierte der Schlussmann, obwohl irritiert vom einlaufenden Langklotz, in dieser Situation glänzend, und kratzte das Leder von der Linie (77.min.). Außer einem Distanzschuss, zugegebenermaßen gefährlichen Distanzschuss (79.min.), hatten die Hausherren in Hälfte zwei offensiv nichts zu bieten. Und doch sollten sie als Sieger vom Platz gehen. In der 85. Minute war es ein langer Ball aus der Hälfte des Gegners, bei dem es zwischen Stephan Gerlach und Sven Reinhard zu Abstimmungsproblemen kam. Gerlach verlängerte die Kugel per Kopf unglücklich in den Lauf eines Stürmers der Gastgeber. Dieser bedankte sich auf seine Weise und schob den Ball am herauseilenden Langklotz vorbei in die Maschen unseres Kastens. Trotz eifrigen Bemühens gelang es nicht ,en erneuten Ausgleich in der verbleibenden Zeit zu erzielen. Und so stand am Ende eine bittere Niederlage, bei der wir uns durch individuelle Fehler quasi selbst besiegten.
Torschützen: 0:1 Ruske (16.min.) / 1:1 Großer (21.min.) / 2:1 Schubert (28.min.) 2:2 Ruske (61.min.) / 3:2 Großer (85.min.)
Zuschauer: 94
Schiedsrichter: Hoffmann (Mittweida)
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Pötzsch / Gerlach / Lebeda / Langklotz R. / Bergt Stanley / Martin M. (ab 63.min. Koller) / Ruske / Pfeil / Bergt Steven (ab 86.min. Messig)
Noch im Kader: Dudek

16. Spieltag (25.03.2012): Eintracht - SV Milkau (4:0)
Bei herrlichstem Frühlingswetter empfingen wir an diesem Sonntag den Tabellenzehnten aus Milkau. Angestrebt waren wieder 3 Punkte. Dass dies nicht leicht werden würde, war abzusehen, kamen die Gäste doch mit der Empfehlung eines 4:2 Sieges gegen Marbach nach Augustusburg. Zudem traten sie als starkes Auswärtsteam bei uns an, denn mit jeweils 3 Siegen und Unentschieden sind sie das momentan zweitbeste Team der Liga. Dies zu ändern war also unser Bestreben, doch zunächst fanden wir nur schwer in die Partie. Ja das erste Achtungszeichen setzten auch die Milkauer, denn in der 2. Minute hatte ein Spieler aus ihren Reihen auf der linken Angriffseite eine Schussgelegenheit, ballerte das Leder aber weit am Eintracht-Kasten vorbei. Danach bestimmten die Abwehrreihen weitestgehend das Geschehen und Chancen blieben zunächst Mangelware. Lediglich ein Schuss unseres Kapitäns in Minute 7 brachte einen Hauch von Torgefahr, doch war der Winkel äußerst spitz, so dass der Ball sein Ziel Verfehlte und zum anderen Flügel gelangte. Dort erlief sich Steven Bergt die Kugel, flankte in den Strafraum, doch wurde der Ball eine sichere Beute des gegnerischen Schlussmannes. Derselbe Spieler stand kurz danach wieder im Mittelpunkt des Geschehens, denn nach einer Flanke Marco Hanschs von der rechten Seite, bot sich ihm die Möglichkeit zur Führung. Leider stand er beim Abschluss knapp im Abseits. Auch Gelegenheiten von Mühlberg und Pfeil, die beide ca. 18 Meter vor dem Tor Schussmöglichkeiten hatten, wurden von der kompakten Abwehr der Gäste-Elf vereitelt. Doch so langsam nahm der Druck auf das Gehäuse der Blau-Weißen Milkauer zu, Fehler in deren Abwehrreihe schlichen sich ein, und in der 23. Minute hätte es fast im Kasten geklingelt. Die verunglückte Kopfballabwehr eines Gästespielers klatschte an die Latte und nur mit Mühe konnte der Kontrahent die Pille aus der Gefahrenzone befördern. Angetrieben von Langklotz und Mühlberg gelangen uns weitere Angriffe und speziell letzterer hatte zweimal die Führung auf dem Fuß. Doch sowohl sein Schuss aus gut 20 Metern, abgegeben mit dem rechten Bein (31.min.), als auch sein Lupfer in Minute 33 verfehlten ihr Ziel. Kurz vor der Halbzeit schien das 1:0 dann aber fällig zu sein. David Pfeil zog aus ca. 18 Metern entschlossen ab und hämmerte das Leder gegen die Milkauer Latte. Von dort sprang sie genau vor die Füße Steven Bergts, doch unser Routinier scheiterte aus Fünf Metern am Keeper. So blieb es zur Pause torlos. Doch auch nach dem Wechsel übernahm unsere Mannschaft wieder die Initiative und verlagerte das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte. Ein Foul an David Pfeil war dann der Ausgangspunkt unserer Führung. Michael Mühlberg trat in der 48. Minute zur Ausführung an, zirkelte den Ball aus halblinker Position in den Strafraum und wie schon in Hälfte 1 misslang die Kopfballabwehr der Gäste gründlich, denn die Kugel senkte sich unerreichbar für den Keeper im langen Eck. Mit der Führung im Rücken bestimmten wir das Spiel jetzt doch recht eindeutig und nur zwei Minuten später lag der Ball schon wieder im Netz der Gäste. Nach einer Flanke von der rechten Angriffseite legte David Pfeil die Kugel per Kopf auf Steven Bergt ab, dieser hatte keine Mühe einzuschieben, doch sah der Mann an der Linie eine, von wem auch immer, Abseitsstellung, so dass der Treffer nicht zählte. Doch da unsere Angriffe immer zielstrebiger wurden und wir durch Michael Mühlberg in der 53.min. (Torwart hält) und 58.min. (klasse Distanzschuss ging knapp vorbei) hochkarätige Chancen besaßen, war es nur eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor fallen sollte. Schließlich war es soweit. Der zur Halbzeit eingewechselte Sven Ruske erzielte mit wuchtigem Kopfball das 2:0 und nutzte damit die Einwurfvorlage unseres Capitanos. Die Begegnung schien angesichts der Harmlosigkeit der Gäste entschieden, doch in der 70. Minute bot sich dem Kontrahenten dann doch plötzlich die Chance zu verkürzen. Zum Glück brachte der Spieler der Mühlauer den Ball aus knapp 8 Metern nicht im Eintracht-Gehäuse unter, denn er schoss Marco Hansch an, von dem das Leder aus dem Strafraum befördert wurde. Quasi der Gegenzug brachte dann die endgültige Entscheidung. Ein in Höhe der Mittellinie durch Ronny Langklotz schnell ausgeführter Einwurf brachte Steven Bergt auf Rechtsaußen in Position. Energisch zog er am Flügel davon und bediente mit seiner Eingabe den herangeeilten, ,,Muli“ Mühlberg. Dieser kam zwar nicht an den Ball, doch der im Rücken mitgelaufene Verteidiger der Gäste stocherte die Kugel unglücklich ins eigene Tor. In der verbleibenden Spielzeit hatte unser Team noch die eine oder andere Gelegenheit, das Ergebnis auszubauen. Die beste hatte Michael Mühlberg, doch lenkte der Torwart des Kontrahenten Mühlbergs Freistoß mit guter Reaktion noch gegen den Pfosten. Stanley Bergt setzte dann in der 90. Minute den Schlusspunkt, indem er im Nachschuss das 4:0 erzielte.
Schiedsrichter: Baumgärtel (Riechberg)
Zuschauer: 45
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Pötzsch / Hansch / Gerlach / Langklotz R. / Präckert (ab 46.min.Ruske) / Bergt Stanley / Mühlberg / Pfeil / Bergt Steven (ab 72.min. Martin M.)
Noch im Kader: Koller
Torschützen: 1:0 Grube (48.min. Eigentor), 2:0 Ruske (66.min.), 3:0 Müller (70.min. Eigentor), 4:0 Bergt (90.)

15. Spieltag (11.03.2012): SG Striegistal - Eintracht (1:2)
Drei Punkte geholt und dies aller widrigen Umstände zum Trotz. Unter diesem Motto sollte man die Partie beim jetzt Vorletzten einordnen. Die Begegnung wurde auf dem alten, von der Flut eigentlich zerstörten Nebenplatz ausgetragen. Dieser glich eher einem Rübenacker als einem Fußballplatz, und wahrscheinlich hätte auch der FC Barcelona hier Schwierigkeiten gehabt, den Ball zu kontrollieren. Damit der Boden so richtig zerpflügt wurde, ließ man auch noch ein Spiel der 2. Mannschaft davor stattfinden. Sicher erhoffte sich der Gastgeber dadurch, unsere spielerischen Fähigkeiten zu beschneiden und tatsächlich war es auf diesem Untergrund kaum möglich, einen flachen Pass zum Mitspieler zu bringen. Ungeachtet dieser Umstände begannen wir das Match recht zielstrebig und hatten in der 2. Minute gleich eine dicke Chance zur Führung. Doch traf der aufgerückte Marco Hansch nach einem Einwurf unseres Kapitäns leider nur den Außenpfosten. Dies blieb aber vorerst die einzige Möglichkeit auf beiden Seiten. Viele gut gemeinte Aktionen scheiterten an den Platzverhältnissen, und so mussten Standards herhalten, um wenigstens für etwas Torgefahr zu sorgen. Bei einer gefährlichen Ecke, getreten von Michael Mühlberg in der 12. Minute, war leider keiner zur Stelle, um die durch den Fünfmeterraum segelnde Kugel über die Linie zu drücken. Aber 8 Minuten später sollte der Ball dann doch in den Maschen der Gastgeber zappeln. Nach einem Foul an David Pfeil, legte sich unser ,,Capitano“ das Leder zurecht, um es aus gut 20 Metern in halblinker Position mit Vehemenz ins gegnerische Tor zu jagen. Wahrscheinlich berauscht vom Führungstreffer ließen wir in der folgenden Situation etwas die Konzentration vermissen, denn quasi im Gegenzug bot sich den Gastgebern die Chance zum Ausgleich. Marco Langklotz kam dabei etwas zu spät aus seinem Kasten, war zwar eher am Ball, brachte diesen aber nur zu einem weiteren Striegistaler. Zum Glück landete dessen Nachschuss weit neben unserem Tor. Dies sollte aber die einzige Gelegenheit der Hausherren für lange Zeit bleiben, denn mit konsequentem Zweikampfverhalten erstickten wir deren Offensivbemühungen schon im Keim. So waren wir weiter Spiel bestimmend, hatten aber auch kaum zwingende Chancen. Lediglich in der 43. Minute brannte es im Strafraum der Gastgeber noch einmal. Steven Bergt setzte sich im Dribbling durch, wurde festgehalten, ließ sich aber nicht fallen, doch konnte er dadurch nicht mehr richtig zum Abschluss kommen und verzog. Nach dem Wechsel gelang uns mit einem eindrucksvollen Spielzug gleich ein Start nach Maß. Ausgehend von Ronny Langklotz gelangte die Kugel über Pfeil und Bergt zu ,,Muli“ Mühlberg und dieser blieb wie immer eiskalt vor dem Tor und netzte zum 0:2 (47.min.) ein. Merklich gingen die Köpfe bei den Striegistalern nach unten und eigentlich hatte man kurzzeitig den Eindruck, wir könnten den Sieg souverän nach Hause bringen. Doch weit gefehlt. Mit einer unglücklichen Aktion brachten wir den Tabellen 13. wieder zurück ins Spiel. Eine scharfe Hereingabe, fast von der Grundlinie in Rechtsaußenposition, fälschte Andreas Pötzsch so kurios ab, dass sie unseren Schlussmann auf dem ,,falschen“ Fuß erwischte, und er sie beim Rettungsversuch selbst noch ins Tor bugsierte. Fortan wurde die Partie zu einem reinen Kampfspiel. Der Gegner witterte seine Chance auf einen Punkt und versuchte mit langen Bällen (was anderes war auf diesem Platz auch nicht möglich) zum Erfolg zu kommen. Doch so richtig gefährlich wurden sie dabei selten. Dies lag vor allem daran, dass unsere Abwehr, allen voran Sven Reinhard, immer energisch dazwischen ging und so die Situationen klären konnte. Lediglich bei Freistößen drohte unserem Kasten Gefahr, doch entweder diese gingen weit über das Gebälk, oder aber wurden von unserem Keeper wie in der 87. Minute mit toller Reaktion vereitelt. Leider gelang es uns allerdings auch kaum noch, effektiv nach vorne zu spielen und für Entlastung zu sorgen. So musste bis zum Schluss alles in die Waagschale geworfen werden um den ,,Dreier“ mit nach Hause zu nehmen. Als in der 97. Minute der Refferee dann endlich abpfiff, war der Jubel auf unserer Seite groß, denn so ein Spiel in dem fußballerisch kaum etwas möglich war, muss man erst einmal gewinnen.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Pötzsch / Gerlach / Hansch / Langklotz R. / Bergt Stanley (ab 81.min. Lebeda) / Präckert (ab 65.min. Martin) / Mühlberg / Pfeil / Bergt Steven (ab 90.min. Reichel)
Torschützen: 0:1 Langklotz R. (20.min.) / 0:2 Mühlberg (47.min.) / 1:2 Langklotz M. (Eigentor 51.min.)

13. Spieltag (04.12.2011): Eintracht - FSV Zettlitz (6:2)
Was für ein Spiel zum Jahresausklang! Eindrucksvoll konnte unser Team im letzten Punktspiel 2011 noch einmal einen ,,Dreier“ landen. Dass dieser mit 6:2 so eindeutig ausfiel, konnte vor dieser Begegnung keiner ahnen, handelte es sich doch immerhin um das Spitzenspiel des Spieltages, in dem der Dritte auf den Vierten traf. Dass sich die Mannschaft einiges vorgenommen hatte, war von Beginn an deutlich, denn gleich mit dem ersten Angriff hätte es im Kasten der Zettlitzer klingeln können. Vorbereitet von Messig und Mühlberg nutzte der aufgerückte Dudek die Situation, um entschlossen aus ca. 18 Metern abzuziehen. Sein Schuss wurde allerdings mit einer guten Parade des Gästekeepers zur Ecke abgewehrt. Aber auch die Gäste setzten auf die Karte Angriff, und in der 4. Minute hatte unsere Abwehr alle Mühe, den Ball aus dem Strafraum zu befördern. Auf dem tiefen Boden gelang es uns in der Folgezeit aber immer besser, den Ball laufen zu lassen. Druckvolle Angriffe waren die Folge, und als in der 17. Minute Martin Lebeda Normen Messig auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte, brannte es im Fünfmeter-Raum des Kontrahenten lichteroh, und beim Rettungsversuch beförderte ein Verteidiger des Tabellenvierten das klitschige Leder zum Entsetzen seiner Mitspieler ins eigene Tor. Nur zwei Minuten später konnten wir die Verunsicherung der gegnerischen Deckung erneut nutzen und auf 2:0 erhöhen. Stanley Bergt setzte mit seinem Pass Michael Mühlberg gekonnt in Szene, unser Angreifer behielt die Übersicht und netzte ein. Mit dem beruhigenden Vorsprung bestimmten wir weiter das Geschehen, aber erst in der 44. Minute gab es wieder eine klare Torchance. Diese hatte es allerdings in sich, denn im letzten Moment konnte der Schuss Michael Mühlbergs aus kurzer Entfernung durch einen Zettlitzer noch von der Torlinie geschlagen werden. Turbulent ging es auch nach der Pause weiter. Zunächst musste Marco Langklotz in der 46. Minute energisch aus seinem Tor eilen, um einen Tick eher an der Kugel zu sein als ein Stürmer der Gäste. Im Gegenzug setzte sich Stanley Bergt am linken Flügel eindrucksvoll durch und flankte präzise auf Michael Mühlberg. Dieser nahm das Leder aus gut 10 Metern volley, verfehlte aber das gegnerische Tor mit seinem Schuss um einige Zentimeter. Das 3:0 sollte dann aber nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen. Ausgangspunkt war der an diesem Tag überragende Mühlberg. Seinen Freistoß konnte der Zettlitzer Schlussmann zwar abwehren, aber der Ball gelangte zu Ronny Langklotz, dessen Eingabe wurde zwar wieder aus dem Strafraum befördert, aber der aufgerückte Sven Reinhard angelte sich das Leder, überlupfte mit seiner Flanke die gegnerische Deckung, sodass der in den Raum startende Michael Mühlberg erneut zur Stelle war und vollenden konnte. Keine 120 Sekunden waren vergangen, da zappelte der Ball erneut in den Maschen das Zettlitzer Tores. Wieder war es ,,Muli“ Mühlberg, der den Traumpass Sven Ruskes geschickt mitnahm, allein aufs Gehäuse des Kontrahenten zusteuerte und dem herauseilenden Schlussmann der Gäste keine Chance ließ. Mit dem 4:0 war die Entscheidung praktisch gefallen. Aber Kompliment an die Gäste, denn sie gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und gelangten in der 60. Minute durch eine Freistoßvariante zum 4:1. Sollten sie danach eventuell ein wenig Hoffnung auf ein besseres Ergebnis gehabt haben, so hatten sie die Rechnung ohne Michael Mühlberg gemacht, denn in der 64. Minute war unser Goolgether wieder zur Stelle und nutzte das uneigennützige Zuspiel Marco Hanschs, um auf 5:1 zu erhöhen. Doch auch jetzt war der Widerstand des Tabellenvierten noch nicht gänzlich gebrochen. Allerdings profitierten sie beim 5:2 (72.min.) von einer Leichtfertigkeit unseres Kapitäns, der den Ball an der Strafraumgrenze vertändelte. Folge war ein Foul an einem Zettlitzer und da dies im Strafraum war, gab es folglich Elfmeter. Dieser wurde sicher verwandelt. Aber der Torreigen an diesem Tag war noch nicht beendet. Mit einem schönen Diagonalpass in den Rücken der Zettlitzer Abwehr setzte Martin Lebeda Michael Mühlberg erneut gut in Szene. Wieder steuerte unser Angreifer allein auf den Kasten des Gegners zu, und wieder blieb er souveräner Sieger gegenüber dem Keeper des Kontrahenten (82.min.). Damit stand das Endresultat fest, in einem Spiel was sicher noch lange in Erinnerung bleibt, und dies vor allem bei unserem "Muli", denn auch wenn er immer für einen Treffer gut ist, 5 "Buden" macht auch er nicht alle Tage.
Aufstellung: Langklotz M. Reinhard / Dudek / Gerlach / Lebeda / Langklotz R. / Hansch / Bergt / Ruske (ab 69.min. Koller) / Messig (ab 82.min. Klamm) / Mühlberg
Torschützen: 1:0 Pohl (17.min. Eigentor) / 2:0, 3:0, 4:0 Mühlberg (19.,56.,58., min.) / 4:1 Bazan (60.min.) / 5:1 Mühlberg (64.min.) / 5:2 Ruppelt (72.min. Foulstrafstoß) / 6:2 Mühlberg (82.min.)

12. Spieltag (26.11.2011): Halsbrücke - Eintracht (1:1)
Bei böigem Wind auf dem Kunstrasen in Halsbrücke gelang es zwar, erneut nicht zu drei Punkten zu kommen, aber dennoch konnte die Mannschaft mit einer deutlichen Steigerung gegenüber den letzten Punktspielen aufwarten. Von Beginn an übernahm unser Team die Szenerie und ließ den Ball recht ordentlich laufen. Michael Mühlberg war es dann vorbehalten, in der 4. Minute die erste Chance des Spiels zu haben. Von der Strafraumgrenze zog unser Sturmführer ab, doch bekam er keinen Druck hinter seinen Schuss, und so war dieser kein Problem für die Nummer 1 der Gastgeber. Der Keeper des Kontrahenten stand auch kurze Zeit danach im Mittelpunkt des Geschehens, denn er parierte in der 8. Minute einen aus der Drehung abgegebenen Schuss unseres Kapitäns Ronny Langklotz. Nach einem schönen Pass Sven Reinhards auf Andreas Pötzsch und dessen Flanke von der rechten Seite hatte auch unsere zweite Spitze Normen Messig in der 11. Minute eine gute Gelegenheit, die Führung zu erzielen. Doch leider traf Messig den Ball nicht voll, so dass die Kugel vorbei am Kasten der Einheimischen ging. Normen Messig bot sich in der 18.Minute dann erneut eine dicke Chance: Nach einem Foul an Stanley Bergt hatte Michael Mühlberg den fälligen Freistoß gefährlich aufs Tor gezogen, der Schlussmann der Halsbrücker konnte zwar parieren, klatschte den Ball aber nur ab, so dass die ,,Pille“ direkt vor die Füße Messigs fiel. Leider konnte dieser den Ball aus kurzer Entfernung nicht verwandeln und scheiterte abermals am fast schon geschlagenen Keeper. Wie aus dem Nichts wären die Hausherren dann allerdings fast zum 1:0 gelangt. Ausgangspunkt war ein Fehlpass unseres Abwehrchefs Sven Reinhards. Der den Ball abfangende Spieler der Gastgeber setzte mit einem Pass seinen Mitspieler in Szene, doch dieser scheiterte mit seinem Schuss am glänzend reagierenden Jens Martin. In der Folgezeit kam der Tabellensiebente etwas besser ins Spiel. Vor allem bei den so genannten zweiten Bällen ließen wir jetzt mehr zu. Dennoch hätte es in der 30. Minute beinahe im Kasten der Halsbrücker geklingelt. Aus dem Gewühl heraus hätte Sven Ruske treffen können, doch wie schon in einigen Situationen davor, blieb der Schlussmann erneut Sieger. Schließlich fiel dann doch ein Tor, aber leider auf der Gegenseite. Zirka 20 Meter vor unserem Tor hatte Stephan Gerlach einen Gegenspieler zu Fall gebracht und es gab berechtigterweise einen Freistoß für die Hausherren. Der ausführende Halsbrücker zirkelte die Kugel über unsere Mauer hinweg und obwohl Jens Martin mit den Fingerspitzen noch am Leder war, prallte der Ball gegen den Innenpfosten und von dort hinter unsere Torlinie. In den Minuten vor der Pause bemühten wir uns postwendend um den Ausgleich, doch wollte die Kugel einfach nicht ins gegnerische Tor. Zweimal hätte Michael Mühlberg für den Gleichstand sorgen können. Aber beim Zuspiel Messigs in der 41. Minute brachte er im Fünfmeterraum die Kugel nicht unter Kontrolle und in Minute 44 entschärfte die Nummer 1 der Gastgeber Mühlbergs Schuss aus ca. 12 Metern im großen Stil. Obwohl es mit einem Rückstand in die Kabinen ging, spürten wir, dass in diesem Spiel noch etwas ging. Zunächst aber mussten wir unseren Torhüter wechseln. Jens Martin hatte sich bei einem Zusammenprall mit dem Torpfosten eine Gehirnerschütterung zugezogen und konnte nicht mehr weiter spielen. Ungeachtet dieser Tatsache übernahmen wir nach dem Wechsel wieder die Initiative und drängten auf den Ausgleich. Doch trotz zahlreicher Chancen schien es wie verhext zu sein, denn der Ball schlug einfach nicht im Kasten der Gastgeber ein. Ja selbst ein Innenpfostenschuss Bergts (63.min.) sprang allen physikalischen Gesetzen zum Trotz wieder vor die Torlinie und konnte geklärt werden. Doch unsere Mannschaft ließ sich auch davon nicht beeindrucken, setzte ihren Angriffsdruck fort und wurde schließlich in der 73. Minute belohnt. Normen Messig war mit dem Kopf zur Stelle und nutzte den weiten Einwurf von Ronny Langklotz’ zum hoch verdienten Ausgleich. Doch wir wollten uns nicht mit einem Remis zufrieden geben und setzten unsere Angriffe fort. In der 84. Minute hatten wir die Arme zum Torjubel dann auch schon oben, aber der Kopfball Normen Messigs wurde im letzten Moment noch von der Torlinie geschlagen. Da auch der Nachschuss unseres Kapitäns geblockt werden konnte, blieb es beim für die Gastgeber recht schmeichelhaften Unentschieden.
Aufstellung: Martin J. (ab 46.min. Langklotz M.) / Reinhard / Dudek / Gerlach / Pötzsch / Langklotz R. / Hansch / Bergt / Ruske / Messig / Mühlberg
Torschützen: 1:0 Rehwagen (36.min.) / 1:1 Messig (73.min.)
Noch im Kader: Baldauf / Martin M.
Schiedsrichter: Rost (Rochlitz)

11. Spieltag (20.11.2011): Eintracht - Germania Mittweida II (0:0)
Gegen den Tabellenvorletzten ist es uns, wie schon in den beiden letzten Pflichtspielen, nicht gelungen, auch nur einen Treffer zu erzielen. Dabei war die Mannschaft durchaus gewillt, den Schwung aus dem doch recht guten Pokalspiel gegen Rochlitz mitzunehmen, um zum Sieg zu kommen. Die Anfangsphase ließ auch durchaus darauf hoffen, denn mit Spielbeginn übernahmen wir, angetrieben von unserem Kapitän, sofort die Initiative und drängten den Gast in dessen Hälfte. Ein gefährlicher Schuss unseres Käpten`s in Minute 3 hätte auch fast die Führung bedeutet, doch leider strich der Ball um Zentimeter über den Querbalken. Danach machte unser Team weiter Druck und erarbeitete sich zahlreiche Standardsituationen. Als bei einem Freistoß, getreten von Ronny Langklotz, der gegnerische Torhüter eine Unsicherheit zeigte, schien in der 11. Minute die Führung fällig zu sein. Doch leider fand sich keiner unserer Spieler, der das Leder über die Linie befördern konnte. Mitten in unserer Druckphase ergab sich dann aber plötzlich eine dicke Gelegenheit für die Mittweidaer. Ein Missverständnis zwischen Koller und Reinhard brachte einen Gästespieler in aussichtsreicher Position in Ballbesitz. Doch war dieser wohl zu überrascht, um die Situation zu nutzen, und so war sein Schuss aus gut 18 Metern kein Problem für unseren Schlussmann. Ohne spielerisch zu glänzen, bestimmten wir danach aber wieder die Szenerie. Chancen ergaben sich aber weiterhin fast ausschließlich nach Standards. So stieg Marco Hansch in der 22. Minute, im Anschluss an einer von Ronny Langklotz getretenen Ecke, im Strafraum am höchsten, doch verfehlte sein wuchtiger Kopfball das gegnerische Gehäuse erneut nur um wenige Zentimeter. Nur drei Minuten später war es wieder eine Langklotz-Ecke, die für Aufregung im Strafraum der Gäste sorgte. Der Torwart des Kontrahenten konnte die Kugel abermals nicht richtig fangen, doch auch diesmal nutzten wir die Unsicherheit der Nummer 1 nicht. Sporadisch setzte auch der Tabellendreizehnte Offensivakzente und bewies mit einigen geschickt vorgetragenen Angriffen, warum er mit bisher 22 erzielten Toren sogar eines mehr auf seinem Konto hatte, als unsere Mannschaft. So richtig gefährlich wurde es aber nur einmal. In der 31. Minute konnte Stefan Gerlach den Mittweidaer Stürmer gerade noch so im Strafraum den Ball ablaufen, bevor dieser zum Abschluss kam. Tonangebend blieben aber wir und in der 42. Minute schien das 1:0 fällig zu sein. Sven Ruskes Schuss aus Nahdistanz hätte mit Sicherheit im Kasten eingeschlagen, aber kurioserweise wurde der Ball vom stürzenden und dadurch am Boden liegenden Normen Messig aufgehalten. Damit ging es torlos in die Pause. Mit der Hereinnahme des zunächst arbeitsbedingt fehlenden Michael Mühlberg erhofften wir uns noch mehr Zielstrebigkeit in unseren Angriffsaktionen. Aber trotz vielleicht 65 Prozent Ballbesitz gelang es nur selten, Torgefahr zu erzielen. Ja, die erste Chance nach dem Wechsel hatten sogar die Gäste. Zum Glück setzte der Mittweidaer Spieler seinen Kopfball im Anschluss an eine Ecke zu hoch an, sodass die Kugel übers Gebälk segelte (55.min.). Phasenweise lief der Ball in unseren Reihen zwar jetzt besser als noch vor dem Wechsel, aber in der entscheidenden Zone krankte unser Spiel an zu vielen Ungenauigkeiten. Einmal allerdings konnten wir einen Angriff wunderbar durchspielen, doch konnte Andreas Pötzsch die gute Flanke Sven Ruskes in der Mitte nicht verwerten, indem er den Ball nicht voll traf (69.min.). Da auch der eingewechselte Karsten Leppelt das Zuspiel Mühlbergs in der 83. Minute aus kurzer Distanz nur neben dem gegnerischen Kasten setzen konnte, stand die Null auf beiden Seiten weiterhin. Zum Ende der Partie versuchten wir es dann mit der ,,Brechstange“. Doch bei den hohen Eingaben waren die Mittweidaer immer wieder klärend am Ball und konnten so das Remis über die Zeit bringen.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Koller / Lebeda / Gerlach / Langklotz R. / Hansch / Ruske (ab 87.min. Dudek) / Pötzsch / Messig (ab 46.min. Mühlberg) / Bergt (ab 75.min. Leppelt)
Noch im Kader: Neugebauer
Schiedsrichter: Kastendeich (Mühlau)

Pokalviertelfinale (12.11.2011): Eintracht - BSC Motor Rochlitz (0:2)
Im Auenstadion in Erdmannsdorf ist gestern eine Pokalüberraschung ausgeblieben. Der favorisierte BSC Motor Rochlitz setzte sich im Viertelfinale bei Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg Mit 2:0 (0:0) durch und steht im Halbfinale. Allerdings hatte der Primus der Mittelsachsenliga aus Rochlitz viel Mühe, um die Unterklassige Eintracht zu bezwingen. Die 100 Zuschauer sahen von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem kein Klassenunterschied zu erkennen war. In der 1. Halbzeit hatten die Platzherren sogar ein leichtes Chancenplus. Große Aufregung herrschte fünf Minuten nach Wiederanpfiff. Kollers Kopfball konnte der Motor-Schlussmann nach Ansicht sämtlicher Erdmannsdorfer erst klar hinter der Linie parieren. Doch das Schiedsrichtergespann gab den Treffer nicht. „Eine klare Fehlentscheidung“, ärgerte sich Eintracht-Coach Mario Wesely. Nach einer Stunde machte Rochlitz mehr Druck, traf zunächst die Latte und kam dann durch Dennhardt zum1:0. „Das war individuell ganz stark“, lobte BSC Übungsleiter Boro Orec. Die Eintracht gab sich nicht auf, kassierte aber in der Nachspielzeit noch das 0:2 durch Brumme. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft, denn sie hat den Favoriten mächtig ins Wanken gebracht“, lautete Weselys Fazit. „Es war ein Duell auf Augenhöhe.“ Orec sah ebenfalls eine ausgeglichene Partie. „Die Gastgeber haben vor allem kämpferisch dagegen gehalten, wir haben aus unseren Chancen zu wenig gemacht“, sagte der Rochlitzer Trainer.
Aufstellung: M. Langklotz, Reinhard, Koller, Gerlach, Lebeda, R. Langklotz Ruske, Hansch, Pötzsch (75. Bergt), Messig, Mühlberg
Torfolge: 0:1 Dennhardt (75.), 0:2 Brumme (90.+3)
Schiedsrichter: Baldauf (Falkenau)

10. Spieltag (06.11.2011): FSV Burgstädt - Eintracht (0:0)
Bei schönstem Herbstwetter traten wir an diesem Sonntag beim Tabellen-Neunten in Burgstädt an. Wie wir hatten die Gastgeber erst 3 Niederlagen zu Buche stehen und deshalb war von vornherein klar, dass die Aufgabe nicht leicht werden würde. Und so gestaltete sich die erste Halbzeit auch ziemlich ausgeglichen. Auf dem überaus holprigen Rasen war es zwar schwer, spielerische Akzente zu setzen, doch gelang es uns, die ersten Torgelegenheiten herauszuarbeiten. So bot sich Sven Ruske in der 7. Minute, nach einem Einwurf von Ronny Langklotz, eine Möglichkeit, aus Nahdistanz zu vollenden. Der Ball wurde abgewehrt und Stanley Bergt hatte die Nachschusschance. Leider war der Winkel zu spitz und so konnte der Schlussmann der Burgstädter parieren. Aber auch die Gastgeber setzten auf Offensive und hatten in der 12. Minute eine gute Freistoßgelegenheit. Jens Martin war jedoch auf dem Posten und hielt den aus gut 20 Metern getretenen und tückisch aufsetzenden Ball sicher. Kurz danach konnte sich unser Keeper erneut auszeichnen. Einen in den Strafraum geschlagenen Ball verlängerte der diesmal als Innenverteidiger aufgebotene Stefan Gerlach unfreiwillig mit dem Kopf in Richtung eigenes Tor. Mit einem tollen Reflex drehte Martin die Pille aber gedankenschnell um den Pfosten herum ins Aus. Beflügelt von dieser Torgelegenheit bestimmten die Gastgeber zunächst weiter das Geschehen, hatten aber vorerst keine weitere Möglichkeit zum Torerfolg. So nach ca. einer halben Stunde gelang es unserem Team, etwas mehr Angriffsdruck zu entwickeln. Vor allem Michael Mühlberg konnte seinen Gegnern immer wieder entweichen und war häufig nur durch ein Foul zu bremsen. So wurde er in der 31. Minute kurz vor der Strafraumgrenze in halblinker Position gelegt und es gab Freistoß. Martin Lebeda trat an, schoss aber die Kugel direkt in die fangbereiten Arme der gegnerischen Nummer 1. Nur drei Minuten danach schien die Führung für unsere Farben fällig zu sein. Marco Hansch und Ronny Langklotz marschierten frei auf den Kasten der Gastgeber zu und hätten die Kugel versenken können. Letztlich war es Hansch, der zum Abschluss kam, aber am glänzend reagierenden Burgstädter Keeper scheiterte. Wer solche ,,Bretter“ liegen lässt, wird meist bestraft und fast wäre es auch diesmal geschehen. Jedoch hatte unser Torwart etwas dagegen, denn er holte mit toller Parade einen 20 Meter Schuss der Gastgeber in der 40. Minute aus dem Winkel. Und noch einmal hatten wir in der ersten Halbzeit Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach einem weiten Pass in unseren Strafraum war plötzlich ein Spieler der Einheimischen völlig frei, kam jedoch nicht richtig an das Leder und bugsierte es über unseren Kasten. Zur Halbzeit war klar, dass unbedingt eine Steigerung her musste, um die angestrebten 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Mit der Hereinnahme Messigs bekam unser Angriffsspiel tatsächlich auch neuen Schwung und wurde zielstrebiger, und nur zwei Minuten nach Wiederbeginn zappelte das Leder dann auch im Tor der Gastgeber. Doch jetzt trat der Linienrichter auf den Plan, hob die Fahne und entschied auf Abseits. Dies war sehr dubios, denn unser Schütze Michael Mühlberg lief von hinten in die Ablage Sven Ruskes ein und konnte deshalb nie und nimmer in Abseitsposition gewesen sein. Ohne spielerisch zu überzeugen, gelang es dennoch, das Spielgeschehen in der Folgezeit zu kontrollieren und Chancen zu erarbeiten. So zog Michael Mühlberg in der 54. Minute aus gut 20 Metern entschlossen ab, fand aber im Burgstädter Keeper seinen Meister. Und nur drei Minuten später stieg Normen Messig zum Kopfball hoch, konnte die Kugel aber aus knapp drei Metern nicht ,,drücken“, so dass sie über das Gebälk segelte. Weitere Angriffe unsererseits wurden in dieser Phase immer wieder vom sehr winkfreudigen Mann an der Linie unterbunden, und da die Gastgeber vom Angriffschwung der ersten Halbzeit nichts mehr übrig hatten, verflachte die Partie zusehends. Erst in den letzten Minuten drängten wir noch einmal auf die Entscheidung und verlagerten das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte. In der 90. Minute gab es dann noch einmal einen Freistoß für unsere Mannschaft. Auf Rechtsaußen legte sich Michael Mühlberg den Ball zurecht, lief an, aber noch im Anlauf hob der Mann an der Seitenlinie seinen Wimpel und unterband damit die letzte Aktion im Spiel. Damit war das erste Remis dieser Saison perfekt.
Aufstellung: Martin J. / Reinhard / Gerlach / Lebeda / Neugebauer (ab 46.min. Messig) / Langklotz R. / Bergt / Koller (ab 75.min. Pötzsch) / Ruske / Hansch / Mühlberg
Noch im Kader: Langklotz M.
Schiedsrichter: Kastendeich (Mühlau)

9. Spieltag (29.10.2011): Eintracht - TSV Falkenau (2:1)
Im Spiel gegen den alten Rivalen Falkenau ist es der Mannschaft gelungen, mit einem Sieg den leichten Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen. Obwohl mit Gerlach, Messig und Pötzsch wiederum drei Stammkräfte nicht zur Verfügung standen, merkte man dem Team an, dass es mit einer ganz anderen Einstellung in die Partie ging. Aber auch die Gäste hatten sich sicher viel vorgenommen und so entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Derby. Der erste Aufreger im Spiel war dann allerdings ein rüdes Foul an unserem Kapitän Ronny Langklotz, denn bereits in der zweiten Minute wurde er im Mittelkreis relativ brutal von den Beinen geholt. Da der Schiedsrichter allerdings die zwingend notwendige gelbe Karte in dieser Situation stecken ließ, war sofort "Schärfe" in der Begegnung. So war die Anfangsphase in erster Linie von Zweikämpfen geprägt und spielerischer Zuschnitt fehlte. Doch so nach 20 Minuten bekamen wir das Spiel besser in den Griff, ließen den Ball besser laufen als der Gegner und hatten in der 23. Minute die erste klare Gelegenheit, in Führung zu gehen. Michael Mühlberg scheiterte aber aus gut 12 Metern am glänzend reagierenden Falkenauer Torhüter. Ein schöner Angriffszug führte nur 2 Minuten später zur nächsten großen Möglichkeit. Die Hereingabe von Mario Martin nahm Mühlberg aus kurzer Distanz direkt, verfehlte das Gehäuse des Kontrahenten allerdings knapp. Die Gäste, die stets dagegenhielten, vermochten sich aus dem Spiel heraus zunächst kaum einmal eine Chance heraus zu spielen. Lediglich nach Standards drohte unserem Kasten Gefahr. Und so war es in der 30. Minute ein Eckball, den wir nicht klären konnten und in dessen Folge Benndorf zum Kopfball kam. Zum Glück setzte er das Leder über den Balken unseres Tores. Danach lag das Chancenplus aber wieder auf unserer Seite und nach einem Freistoß, getreten von Ronny Langklotz, hätte es fast im Falkenauer Kasten geklingelt (38.min.). Die hohe Hereingabe unseres Kapitäns verlängerte Stanley Bergt mit dem Kopf zu Michael Mühlberg, doch dieser konnte den, zugegebener Maßen nicht leicht zu nehmenden Ball, nicht im Tor der verwaisten Gäste unterbringen und die Pille ging erneut übers Gebälk. Wiederum nur eine Minute später lag das 1:0 für uns wieder in der Luft. Mario Martin profitierte von einem Fehlpass der Falkenauer Abwehr, zog in den Strafraum ein, ließ noch einen Gegner aussteigen, schloss mit links ab, doch geriet sein Schuss zu schwach, so dass es kein Problem für den Gästekeeper war, diesen zu entschärfen. So ging es mit 0 Toren auf beiden Seiten in die Pause. Nach dem Wechsel bestimmten wir dann wieder sofort die Szenerie auf dem Platz. Die erste Chance allerdings hatten die Gäste. Der stets gefährliche Benndorf nutzte ein Missverständnis zwischen Reinhard und Langklotz und die dadurch zu kurz geratene Kopfballabwehr nahm der Falkenauer Torjäger Volley, hämmerte sie aber zum Glück über unser Gehäuse. Aber wie schon erwähnt, waren wir weiterhin tonangebend und verlagerten das Spielgeschehen immer weiter in des Gegners Hälfte. In der 53. Minute wurden unsere Anstrengungen dann auch endlich mit dem Führungstor belohnt. Sven Ruske war zur Stelle und platzierte den weiten Einwurf mit einer „Kopfballrakete“ unhaltbar im Falkenauer Tor. Vom Gegentreffer beeindruckt, schwamm die Hintermannschaft des Kontrahenten in der Folgezeit erheblich und so dauerte es nicht lange, da zappelte das Leder erneut im Netz der Gäste. Mario Martin schickte mit seinem Zuspiel Michael Mühlberg auf die Reise, der nutzte seine Schnelligkeit und schob überlegt zum 2:0 (57.min.) ein. Mit den zwei Treffern im Vorteil liegend, gelang es uns zunächst weiter den Takt im Spiel anzugeben, doch dies sollte sich ab der 68. Minute ändern. Ein Freistoß für die Falkenauer, getreten von Halblinks, brachte just in dieser Minute den Anschluss für die in Blau spielenden Gäste. Den hoch in unseren Strafraum geschlagenen Ball brachten wir nicht aus der Gefahrenzone und Ringel war zur Stelle, um zu vollenden. Dadurch gab es einen Bruch in unserem Spiel. Die Falkenauer forcierten ihre Angriffsbemühungen und setzten uns unter Druck. Klare Chancen konnten sie zwar nicht herausspielen, aber bei Distanzschüssen stand uns zweimal das Glück zur Seite. Zunächst nutze ein Falkenauer einen Fehler Lebedas und zog aus ca. 20 Metern sofort ab. Der Ball senkte sich gefährlich, ging aber schließlich um etwa einen Meter am Pfosten vorbei ins Aus (77.min.). Da in der Schlussphase unsererseits kaum noch Entlastung kam, war es wie schon erwähnt ein weiterer Fernschuss, der dem Tabellenachten fast den Ausgleich beschert hätte, doch der Ball klatschte in der 89. Minute glücklicherweise nur an die Latte unseres Tores. So verteidigten wir mit viel Einsatz den wertvollen Sieg. Ein Erfolg der letztlich in Ordnung geht, denn bis auf die letzte Viertelstunde stellten wir das spielerisch bessere Team.
Aufstellung: Martin M. / Reinhard / Dudek / Hansch / Lebeda / Langklotz R. / Koller / Bergt / Ruske / Martin (ab 85. min. Neugebauer) / Mühlberg
Noch im Kader: Leppelt / Hahn / Langklotz M.
Torfolge: 1:0 Ruske (53.min.) / 2:0 Mühlberg (57.min.) / 2:1 Ringel (68.min.)
Schiedsrichter: Seifert
Zuschauer: 63

8. Spieltag (23.10.2011): Eintracht - Wacker Wittgensdorf (2:3)
Trotz der neuerlichen Niederlage steht unsere Mannschaft auf Platz Zwei der Tabelle. Dies ist allerdings das einzig Erfreuliche, was man über diesen Sonntag sagen kann, denn sollten weiter solche Leistungen an den Tag gelegt werden, wird es mit dieser Platzierung bald vorbei sein. Das Fehlen unseres Kapitäns (Gelb gesperrt) machte sich an allen Ecken und Enden bemerkbar, darf aber keinesfalls dafür herhalten, dass einfach nicht Fußball!!! gespielt wurde, sondern von Beginn an die Bälle fast nur geschlagen wurden. Zudem kamen häufig individuelle Fehler, mit denen man den Kontrahenten förmlich einlud, Tore zu schießen. Dabei hatten wir in der Anfangsphase noch das Glück, dass der Ballverlust Sven Reinhards in der 9. Minute nicht schon zu einem Rückstand führte. Der allein auf das Tor von Marco Langklotz zulaufende Wittgensdorfer scheiterte nämlich an unserem gut den Winkel verkürzenden Keeper. Fast im Gegenzug gelang unserem Team dann sogar die Führung. Einen weiten Freistoß in den Strafraum, getreten von Reinhard, konnte die ebenfalls nicht gerade sattelfeste Abwehr der Gäste nicht klären, Sven Ruske war zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz zum 1:0 (11.min.). Nur drei Minuten später war es wieder Ruske, dem es fast gelungen wäre, das 2:0 zu markieren. Seinen Kopfball lenkte der etwas zu weit vor seinem Tor postierte Schlussmann der Wittgensdorfer gerade noch so über den Querbalken. Mit der Führung im Rücken und der verheißungsvollen Chance waren eigentlich alle Voraussetzungen gegeben, etwas mehr Spielsicherheit an den Tag zu legen. Aber dies gelang keinesfalls. Immer wieder wurde der Ball lang geschlagen und war so eine leichte Beute der gegnerischen Abwehr. Da auch der Kontrahent zumeist den gleichen Stil pflegte, entwickelte sich eine auf mäßigem Niveau basierende Partie, in der Torchancen meist nur durch Zufall entstanden. Die beste davon hatten die Gäste in der 31. Minute. Zum Glück vergab ihr Stürmer, völlig allein gelassen von unserer Hintermannschaft, aus ca. 10 Metern kläglich. In der 36. Minute konnten wir bei einem Angriff nachweisen, dass wir tatsächlich in der Lage sind zu kombinieren. Schön in Szene gesetzt von Sven Ruske konnte der aufgerückte Ralf Neugebauer kurz vor der Strafraumgrenze nur durch ein Foul gebremst werden. Der folgerichtige Freistoß, ausgeführt von Martin Lebeda aus halbrechter Position, wurde allerdings eine sichere Beute des Keepers der Gäste. Damit hatte es sich dann aber mit ,,Aufregern“ vor beiden Toren, und mit dem glücklichen 1:0 ging es in die Pause. Aber auch nach dem Wechsel wurde die Begegnung nicht besser. Trotz des böigen Windes, der uns nun ins Gesicht blies, versuchten wir es weiter mit langen Bällen, wohl in der Hoffnung, dass der zur Halbzeit eingewechselte Michael Mühlberg einen davon erlaufen und nutzen würde. Wurde doch einmal kombiniert, brachte dies auch gleich Gefahr für das Gästegehäuse. So legte Marco Hansch in der 50. Minute schön auf Stanley Bergt ab, doch dieser brachte die Kugel nicht unter Kontrolle und so konnte der Keeper klären. Die Gäste aus Wittgensdorf sollten dann in der 55. Minute zum Ausgleich kommen. Einen Freistoß aus gut 20 Metern nutzten sie unter gütiger Mithilfe unserer sich öffnenden Mauer zum 1:1. Mit Mühe schaffte es der Ball gerade so über unsere Torlinie, aber immerhin so platziert, dass auch der überraschte Marco Langklotz nicht mehr an das Leder kam. Lange konnte sich der Tabellenzwölfte über den Gleichstand aber nicht freuen, denn in der 62. Minute stellte Michael Mühlberg seinen Torriecher wieder einmal unter Beweis, drang in den Strafraum ein und platzierte die Pille unerreichbar für den Schlussmann der Wittgensdorfer im kurzen Eck. Kurz darauf hätte Andy Koller für die Vorentscheidung sorgen können. Fast von der Mittellinie überlief er die aufgerückte Deckung des Kontrahenten, doch allein vorm Tor brachte er den Ball nicht an der Nummer 1 vorbei. Wer solche Gelegenheiten auslässt, wird meist bestraft, und wir sollten an diesem Tag nicht lange darauf warten müssen. Wieder war es ein Freistoß, der die Aktion einleitete. Den hoch in den Strafraum segelnden Ball konnten wir nur zu kurz abwehren. Die Kugel gelangte zu einem Wittgensdorfer und der jagte sie, technisch gekonnt, allerdings völlig unbehelligt aus der Drehung an die Unterkante unserer Latte. Von dort setzte sie noch vor unserer Torlinie auf, aber niemand war zur Stelle, um sie aus der Gefahrenzone zu schlagen. Im Gegenteil, denn ein Wittgensdorfer stand goldrichtig und nickte die Pille mühelos ein. Obwohl mit Messig und Engmann in der Schlussviertelstunde noch einmal zwei frische Offensivkräfte auf das Feld kamen, konnten wir kaum für Angriffsdruck sorgen. Ja man hatte den Eindruck, dass die Gäste jetzt mehr investierten und ihre Chance, zu drei Punkten zu kommen, witterten. Zunächst hatten wir noch Glück als ein Ball in der 82. Minute nur auf unser Gebälk ging. Doch nach einem Ballverlust im Mittelfeld nutzten die Gäste einen Konter und erzielten in der 87. Minute das 2:3. Erst nach diesem ,,Nackenschlag“ versuchten wir in der verbleibenden Zeit eine "Schippe" drauf zu legen. Ja jetzt wurde sogar kombiniert. Aber es war zu spät, denn es gelang nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen. Damit war die zweite Niederlage nacheinander perfekt, und es bedarf schon einer gewaltigen Steigerung der gesamten Mannschaft um den Negativtrend in den kommenden Spielen zu stoppen.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda / Neugebauer / Gerlach / Koller / Bergt / Ruske (ab 75.min. Engmann) / Martin M. (ab 46.min. Mühlberg) / Hansch (ab 75.min. Messig)
Torfolge: 1:0 Ruske (11.min.) / 1:1 Bandel (55.min.) / 2:1 Mühlberg (62.min.) / 2:2 Eglinski (66.) / 2:3 Grünert (87.min)
Schiedsrichter: Mittmann (Leubsdorf)
Zuschauer: 73

7. Spieltag (16.10.2011): SV Marbach - Eintracht (2:0)
Mit erheblichen Besetzungsproblemen traten wir an diesem Sonntag die Reise nach Marbach an. Neben Torjäger Mühlberg (Arbeit) fehlten auch noch die erkrankten Ruske und Lebeda sowie der urlaubende Pötzsch. Dazu kam, dass mit Messig (Leistenbeschwerden) und Hansch (fehlte zuletzt verletzungsbedingt fast ein Vierteljahr) zwei Spieler zum Aufgebot gehörten, die nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Und dies alles im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten. Dennoch begannen wir die Partie recht ordentlich und kontrollierten in Hälfte Eins das Geschehen. Doch aus gefühlten 60% Ballbesitz, gelang es uns nur selten, für Angriffsdruck zu sorgen. Ein Schuss von Stanley Bergt, in Minute 2, welcher über das gegnerische Tor strich, war aus dem Spiel heraus für lange Zeit die einzige Gelegenheit. Torgefahr erzielten wir oft nur durch Standards. Doch bei den zahlreichen Freistoßeingaben und Ecken, die wir uns erarbeiteten, gelang es nicht, sich im Strafraum entscheidend durchzusetzen. Immer wieder konnte die robuste und kopfballstarke Abwehr der Gastgeber klären. In der 23. Minute lag die Kugel dann einmal zentral ca. 18 Meter vor dem Marbacher Tor. Vorausgegangen war ein rüdes Foul an unserem Spielführer Ronny Langklotz, das folglich mit Freistoß geahndet wurde. Zum Glück waren die Auswirkungen auf unseren Kapitän nicht so gravierend und so konnte er den Ball selbst mit Vehemenz auf den Kasten des Gegners jagen. Mit einer kuriosen Reaktion entschärfte der Marbacher Keeper aber das Geschoss indem er sich kurzerhand auf die Kugel setzte und diese unter sich begrub. Obwohl auch danach feldüberlegen, blieben Chancen weiterhin Mangelware. Lediglich ein Schuss, erneut von Stanley Bergt in Minute 27 brachte die gegnerische Hintermannschaft ins Schwitzen. Leider war der Winkel etwas zu spitz und so ging die Kugel lediglich ans Außennetz. Da auch Karsten Leppelt das gute Zuspiel von Mario Martin nicht zum Abschluss nutzen konnte (32.min.), stand weiterhin die Null im Angriff. Aber noch harmloser präsentierten sich die Gastgeber in Hälfte Eins. Lediglich ein Schuss in der 14. Minute, den Marco Langklotz über die Latte lenkte, war als gelungene Angriffsaktion der Einheimischen zu verzeichnen. Dies sollte sich aber mit Beginn der zweiten Hälfte grundlegend ändern. Plötzlich übernahmen die Hausherren die Initiative. Mit langen Bällen in unseren Strafraum sorgten sie für Gefahr, und als in der 48. Minute Ralf Neugebauer auf unserer rechten Abwehrseite einen Zweikampf verlor, ergab sich für sie die erste Großchance. Mit Mühe konnte der Ball von Keeper Langklotz pariert werden. Angespornt von dieser Aktion starteten die Gastgeber weitere Angriffe. Einer davon führte in der 51. Minute zum Elfmeter. Der Schiedsrichter bewertete die Abwehraktion Stephan Gerlachs als Foul, und da das Geschehen im Strafraum war, zeigte er auf den ominösen Punkt. Schäfer ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, schickte Langklotz ins falsche Eck und erzielte damit das 1:0. Die Gastgeber waren auch in der Folgezeit die tonangebende Mannschaft und unsere Hintermannschaft hatte alle Hände voll zu tun, um den Kontrahenten vom Strafraum fernzuhalten. Dies gelang zwar meist, doch für einen konstruktiven Spielaufbau reichte es nicht. So war das Bemühen, dem Spiel eine Wende zu geben, zwar zu spüren, doch gezielte Angriffe blieben Mangelware. Lediglich bei Freistößen waren wir an diesem Tag in der Lage, für Gefahr zu sorgen. So hatte der gegnerische Schlussmann bei Kollers Schuss aus gut 20 Metern das Glück auf seiner Seite, denn obwohl er den Ball prallen ließ, sprang dieser weit aus dem Strafraum heraus, so dass ein Nachschuss nicht möglich war. Schließlich führte ebenfalls eine Standardsituation zur Entscheidung. Einen Eckball, getreten von der rechten Seite, konnten wir nicht klären und so schlug, der noch abgefälschte Kopfball des Marbachers Gebhardt in der 81. Minute in unserem Netz zum 2:0 ein. Lobenswert, dass unser Team bis zur letzten Minute um eine Resultatsverbesserung kämpfte. Doch es sollte kein weiterer Treffer mehr fallen, denn der Marbacher Keeper lenkte in der 90. Minute eine ,,Freistoßrakete“ unseres Kapitäns mit toller Reaktion an den Pfosten und bewahrte damit seine Mannschaft vor dem Anschlusstor. Fazit dieser Partie. Es war ein verdienter Sieg der Gastgeber, die auf dem schweren unebenen Platz den einfacheren und vor allem zielstrebigeren Fußball boten.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda / Gerlach / Langklotz R. / Koller / Ruske / Martin M. (ab 46.min. Bergt) / Mühlberg (ab 83.min. Messig) / Pötzsch (ab 105.min. Leppelt)
Torfolge: 1:0 Schäfer (51.min. Foulstrafstoß), 2:0 E. Gebhardt (81.min.)
Zuschauer: 113

Achtelfinale Pokal (09.10.2011): Eintracht - Einheit Bräunsdorf (6:4 n.E.)
An Spannung war die Achtelfinalpartie gegen den Mittelsachsenligisten Bräunsdorf kaum zu überbieten. Allerdings war es in erster Linie ein Kampfspiel, in dem Torszenen Mangelware blieben. Dennoch begannen wir die Partie recht energisch und bestimmten die Anfangsphase. Ein gefährlicher Kopfball Kollers im Anschluss an eine Mühlberg-Ecke brachte in der 11. Minute die erste Torchance für unsere Eintracht. Jedoch erwischte Koller das Leder nicht richtig, und so ging der Ball knapp über das Tor. Drei Minuten später klingelte es dann schon im Kasten der Gäste. Andreas Pötzsch hatte die Kugel der gegnerischen Abwehr abgeluchst, behielt die Übersicht und schickte mit einem schönen Zuspiel Michael Mühlberg auf die Reise. Allein aufs Tor zusteuernd behielt unser Goalgetter die Ruhe und schob zum 1:0 ein. Der Treffer war für lange Zeit aber der einzige Höhepunkt in Hälfte eins, denn das Geschehen spielte sich in der Folgezeit meist zwischen den Strafräumen ab und war geprägt von zahlreichen Fehlabspielen auf beiden Seiten. Erst ein Schuss der Bräunsdorfer in der 44. Minute, den unser Keeper über die Latte lenkte, war die nächste Torszene. Da auch der folgende Eckball für die Gäste nichts einbrachte, ging es mit dem knappen 1:0 für unsere Mannschaft in die Halbzeitpause. Aber auch im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften fast immer und die Partie war weiterhin von sehr vielen Zweikämpfen geprägt. Sporadisch gab es dennoch Gelegenheiten für beide Teams. Aber beide Torhüter waren bei Distanzschüssen von Koller (53.min) sowie eines Gästespielers (61.min.) auf dem Posten und hielten sicher. So deutete zunächst nicht viel auf einen eventuellen Ausgleich für den Mittelsachsenligisten hin, dennoch sollte er fallen. Ausgangspunkt war ein nicht geahndetes Foul im Mittelfeld an Sven Ruske. Dies nutzten die Gäste zu einem gezielten Angriff durch das Zentrum unserer, in dieser Situation indisponierten Abwehr. Letztlich ließ der durchgebrochene Stürmer des Kontrahenten unserer Nummer 1 zwischen den Pfosten keine Chance und vollendete aus Nahdistanz zum 1:1 (73.min.). Die Partie war also wieder offen, gewann aber nicht an spielerischer Qualität. Ausdruck dessen war, dass sich beide Teams bis zum Schluss der regulären Spielzeit keine klare Chance mehr erspielen konnten. Folglich kam es zur Verlängerung und hier schienen die Vorteile auf unserer Seite zu liegen, denn die Gäste spielten, da ihr Akteur Grätz auf Grund wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah, ab der 82. Minute nur noch zu zehnt. Von der numerischen Überzahl für unser Team merkte man aber nichts, denn statt die Kugel laufen zu lassen, wurde fast jeder Ball lang geschlagen und so kam wenig Spielfluss zu Stande. Nur ab und zu konnte der zur Halbzeit eingewechselte Stanley Bergt am linken Flügel für Angriffsdruck sorgen. So war auch ein Foul an ihm Ausgangspunkt unserer erneuten Führung. Ronny Langklotz legte sich die Kugel zurecht, schlug sie scharf in den Strafraum und Normen Messig war zur Stelle, um mit wuchtigem Kopfball zum 2:1 einzunetzen (103.min.). Kurz darauf wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Erneut schienen alle Trümpfe in unseren Händen zu liegen, doch weit gefehlt. Plötzlich übernahm der Kontrahent das Geschehen, kämpfte aufopferungsvoll und beschäftigte unsere Hintermannschaft mehr, als ihr lieb war. Klare Torchancen gab es zwar nicht, aber der Druck nahm zu. Und da in einigen Szenen zu ungestüm agiert wurde, führte dies zu gefährlichen Freistoßsituationen. Aber auch diese wurden unbeschadet überstanden. Fünf Minuten vor Schluss dezimierten sich die Bräunsdorfer dann noch einmal. Diesmal allerdings verletzungsbedingt, denn da sie schon dreimal gewechselt hatten, konnte der von Krämpfen geplagte Spieler nicht ersetzt werden. Doch auch gegen nunmehr 9 Mann verstanden wir es an diesem Tag nicht, den ,,Sack“ zuzumachen. Ja es fiel sogar noch der Ausgleich für den Mittelsachsenligisten. In der 123. !!! Minute kam der Ball zu einem auf unserer rechten Abwehrseite völlig allein stehenden Gästespieler, und dessen Eingabe drückte sein mitgelaufener Mannschaftskamerad aus kurzer Entfernung über die Linie. Dem grenzenlosen Jubel der Bräunsdorfer folgte unmittelbar der Schlusspfiff. Psychisch waren die Gäste im nun folgenden Elfmeterschießen sicher jetzt im Vorteil. Doch wie unsere Mannschaft den Nackenschlag des „Last- Minute-Ausgleichs“ verkraftete und sich im Elfmeterschießen durchsetzte, nötigt ihr allergrößten Respekt ab. Und wie schon im Vorjahr in Leubsdorf avancierte unser Keeper Marco Langklotz mit zwei gehaltenen Strafstößen zum Matchwinner.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Gerlach / Neugebauer / Langklotz R. / Koller / Bergt / Leppelt (ab 46.min. Hansch) / Martin M. (ab 85.min. Baldauf) / Messig (ab 82.min. Martin J.)
Noch im Kader: Neugebauer / Hansch
Torfolge: 1:0 Mühlberg (14.min.) / 1:1 Weyhmann (73.min.) / 2:1 Messig (103.min.) / 2:2 Zeising (123.min.)
Schiedsrichter: Hofmann (Mittweida)
Zuschauer: 90

6. Spieltag (01.10.2011): Eintracht - Großhartmannsdorf (2:1)
Am 6. Spieltag kam es in der Mittelsachsenklasse zum Spitzenspiel der Eintracht aus Erdmannsdorf/Aug. als Tabellenführer gegen den LSV Großhartmannsdorf bis dato Tabellenzweiter. Die Eintracht begann hochkonzentriert und diktierte von Beginn an das Spiel. Schon in der 5. Minute wurden die Bemühungen durch Michael Mühlberg der das 1:0 markierte belohnt. Andreas Pötzsch setzte sich schön auf der linken Seite durch und seine scharfe Eingabe von der Grundlinie verwertete der in der Mitte eingelaufene Michael Mühlberg sehenswert. Die Gäste zeigten sich keineswegs geschockt, in der 7. Minutemusste dann unser Torhüter Marco Langklotz das erste Mal eingreifen indem er eine Eingabe zur Ecke klärt. Nur eine Minute später stand der Schlussmann der Eintracht wieder im Mittelpunkt um einen Schuss von der Strafraumgrenze zu entschärfen. Die Gäste gingen aggressiver ins Spiel und erspielten sich ab der 10. Minute ein leichtes Übergewicht vor allem durch weite und hohe Bälle in Richtung Eintrachtstrafraum. Nach einem Freistoß der Gäste aus dem linken Halbfeld musste Marco Langklotz in der 15. Minute sein Können unter Beweisstellen, als er einen Kopfball aus Nahdistanz über die Latte lenkte. Die Abwehr der Eintracht stand in dieser Phase sehr gut und hat keine weiteren Chancen des Gegners zugelassen. Ab der 20. Minute wurde das Spiel zerfahrener, unsere Mannschaft spielte nicht mehr den geradlinigen Fußball aus der Anfangsphase und beim Gegner aus Großhartmannsdorf lief auch nicht mehr viel zusammen. So verlagerte sich das Spiel zwischen den beiden Strafräumen ohne zählbaren Erfolg für beide Mannschaften. Als dann unsere Kapitän Ronny Langklotz nach einen schnell ausgeführten Einwurf von Sven Ruske zum Dribbling im Strafraum der Gäste ansetzte und Michael Mühlberg bediente konnte dieser im zweiten Versuch zur 2:0 Führung in der 41. Minute vollenden. Sichtlich geschockt gelang den Gästen bis zur Halbzeit nicht mehr viel, außer einem Freistoß in der 45. Minute aus etwa 25 m der aber weit überdas Tor von Marco Langklotz ging. Mit einer nicht ganz unverdienten 2:0 Führung für die Eintracht ging es dann in die Pause. Eintrachtkapitän Ronny Langklotz zeigte nach Wiederanpfiff gleich wo es lang geht, der Anstoß war gleichzeitig der erste Torschuss auf das gegnerische Tor. Die Eintracht erspielte sich jetzt ihre Torchancen, in der 47. Minute ein schöner Pass von Ronny Langklotz zu dem im linken Mittelfeld spielenden Mario Martin, dessen Eingabe von der Grundlinie ins Toraus ging. Stürmer Andreas Pötzsch vergab in der 49.Minute freistehend vor den gut reagierenden Gäste Torhüter eine sehr gute Chance zur 3:0 Führung, nach zuvor schönen Kombinationspiel über die rechte Angriffsseite von Ronny Langklotz eingeleitet über Michael Mühlberg zu Sven Ruske der den Finalen Pass auf Andreas Pötzsch spielte. Anschliessend spielten wir weiterguten Fußball ohne zu zwingenden Torchancen zu kommen. Gefahr brachten Standartsituationen in Form von Freistößen aus etwa 20 – 25 m die gehalten bzw.knapp übers das Gästetor gingen. In der 64. Minute scheiterte Eintrachtspieler Mario Martin mit seinen Schuss aus der zweiten Reihe am Gäste Torhüter und sein Volleyschuss aus 20 Meter in der 66.Minute nach einen abgewehrten Einwurf von Ronny Langklotz verfehlte nur knapp sein Ziel. Durch eine Unachtsamkeit(Abseits aufgehoben) in unserer Abwehr ergab sich den Gästen in der 70. Minuteeine Torchance, wobei unserer Schlussmann Marco Langklotz nicht eingreifen musste. Danach folgten Chancen für die Eintracht im Minutentakt, 71. Minute: langer Ball von Ronny Langklotz auf Michael Mühlberg, der legt den Ball in den Lauf von Andreas Pötzsch, dieser hat freie Bahn Richtung Tor scheitert abermals am guten Stellungsspiel vom Schlussmann der Gäste. Direkter Freistoß von Ronny Langklotz in der 73. Minute von der linken Strafraumgrenze der Gäste aufs lange Eck wurde vom Gästetorhüter zur Ecke abgewehrt. Aus der Ecke heraus ergab sich gleich die nächste Tormöglichkeit durch Andreas Pötzsch der nach Vorarbeit von Ronny Langklotz und Sven Ruske den Ball neben das Gästetor setzt. Die Eintracht wechselte dann in der 75. Minute für Andreas Pötzsch, der alles gegeben hattekam Norman Messig um noch einmal Schwung in unsere Angriffreihen zu bringen.Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung verlängerte Norman Messig im Mittelfeld den Ball mit dem Hinterkopf genau in den Lauf von Sven Ruske, dessen Torschuß aber vom Gästetorhüter entschärft wurde. Die nächste Torchance der Eintracht in der 82. Minute durch einen direkt geschossenen Freistoß von Michael Mühlberg wurde abermals vom Großhartmannsdorfer Schlussmann zunichtegemacht. Nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft von Großhartmannsdorf vergab Sven Ruske aus 6 m vor dem Tor die nächste Großchance das Ergebnis auf3:0 zu erhöhen, scheiterte am Abwehrspieler der Gäste der auf der Torlinie klären konnte. In der 84. Minutemarschierte Michael Mühlberg nach Kopfballvorlage Normen Messig alleine auf dengegnerischen Torhüter zu, scheiterte abermals am sehr guten Schlussmann der Gäste. Wie schon gesagt es ging Schlag auf Schlag, ein schnell ausgeführter Freistoß von Sven Reinhard in der eigenen Hälfte führte in der 85. Minute zurnächsten Torchance für die Eintracht durch Sven Ruske nach Flanke von der rechten Seite durch Abwehrchef Sven Reinhard. So kam es wie es kommen musste,wenn man seine Chancen nicht nutzt wird man halt bestraft. Ein Kopfball aus Nahdistanz führte in der 89. Minute zum Anschlusstreffer der Gäste, unsere Mannschaft bekam nach einer Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone. So wurde das Spiel zum Schluss noch einmal spannend, da der Schiri zwei Minuten Nachspielzeit anzeigte. Eine geschlossene kämpferische sowie spielerische Mannschaftsleitung über die gesamte Spielzeitbrachte uns den hochverdienten Sieg gegen eine kämpferisch starke Großhartmannsdorfer Mannschaft.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Neugebauer / Lebeda / Langklotz R. / Gerlach / Ruske / Martin M. / Mühlberg / Pötzsch (ab 75 min Messig)
Torfolge: 1:0 Mühlberg (5.min) / 2:0 Mühlberg (41.min) /2:1 (89.min)
Schiedsrichter: Küttner (Lichtenberg)
Zuschauer: 113

5. Spieltag (25.09.2011): BSC Freiberg II - Eintracht (3:1)
Irgendwann geht jede Serie einmal zu Ende und mit der Niederlage in Freiberg wurde auch unsere gebrochen. Saisonübergreifend in sage und schreibe 40 Pflichtspielen gelang es keiner Mannschaft, unser Team in der regulären Spielzeit zu schlagen. So war der letzte dreifache Punktverlust am 29.05 2010 zu registrieren und auch in sämtlichen Pokalspielen gab es nach 90 Minuten keine Niederlage. Aber wie schon eingangs erwähnt, gingen wir in Freiberg diesmal als Verlierer vom Platz. Bei herrlichstem Fußballwetter, ca. 25 Grad und strahlendem Sonnenschein wurde die Begegnung trotz zweier in bestem Zustand befindlichen Rasenplätze unverständlicherweise auf dem Kunstrasen in Freiberg ausgetragen. Die Gastgeber erhofften sich dadurch sicherlich einen Vorteil und tatsächlich sollten sie gleich zu Beginn davon profitieren, denn Norman Messig konnte die Kugel in der 3. Minute im Mittelfeld nicht kontrollieren ein Freiberger Spieler kam in Ballbesitz und hämmerte die Pille an den rechten Innenpfosten, von dem sie ins Tor prallte. Keineswegs geschockt vom Rückstand übernahmen wir danach die Initiative und setzten den Gegner unter Druck. Dadurch ergaben sich natürlich Chancen und auch durch Standardsituationen konnten wir das Tor der Gastgeber gefährden. So konnte der Keeper der Einheimischen einen 20 Meter Freistoß Mühlbergs in Minute 5 gerade noch so zur Ecke abwehren. In Minute 8 lag die Kugel dann schon im Freiberger Gehäuse, doch verebbte unser Torjubel schnell wieder, denn obwohl der Ball die Linie um mindestens einen halben Meter überschritten hatte, gab der Refferee den Treffer nicht. Ihm war zwar im dichten Getümmel die Sicht etwas verdeckt, aber der Mann an der Seitenlinie hatte freien Blick, und obwohl wir heftig protestierten und der Schiri daraufhin seinen Assistenten befragte, entschied auch dieser zu unseren Ungunsten. Ungeachtet dieser krassen Fehlentscheidung diktierten wir das Spielgeschehen weiterhin und hatten durch Michael Mühlbergs Seitfallzieher in der 10. Minute eine weitere dicke Gelegenheit. Leider ging das Leder am Kasten vorbei. Nur drei Minuten später setzte sich Stanley Bergt auf Linksaußen eindrucksvoll durch, doch fand seine scharfe flache Eingabe leider keinen Abnehmer. Mit gefälligen Kombinationen bestimmten wir auch danach weiter das Geschehen, doch es dauerte bis zur 26. Minute ehe unserem Team der zu diesem Zeitpunkt hoch verdiente Ausgleich gelang. Stefan Gerlach hatte sich über die rechte Seite wunderbar durchgesetzt und bediente mit seiner Eingabe Michael Mühlberg mustergültig. Dieser beförderte den Ball mit einem ,,Kabinettstückchen“ per Hacken in den Kasten der Bergstädter. In den letzten Minuten vor der Pause musste unsere Mannschaft dem bis dahin hohen Tempo etwas Tribut zollen. Die Aktionen waren nicht mehr so zielstrebig und folgerichtig kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Fast wäre ihnen noch vor dem Wechsel die erneute Führung geglückt. Doch nachdem Marco Langklotz im Tor den aus Nahdistanz abgegebenen Schuss eines Freibergers nur abklatschen konnte, war Stanley Bergt zur Stelle, um die "Pille" noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone zu schlagen. In der zweiten Halbzeit hatten wir die tief stehende Sonne, die sich zudem noch extrem auf dem Kunstrasen spiegelte, im Gesicht. Deshalb war es zunächst unser Ziel, das Spielgeschehen möglichst weit weg vom eigenen Kasten zu halten. Dies gelang aber erst einmal nicht, denn gleich in der 46. Minute musste Marco Langklotz energisch eingreifen, um einen Schuss der Gastgeber aus dem kurzen Eck zu holen. Diese Aktion blieb aber für lange Zeit der einzige Aufreger vor beiden Toren. Die Hausherren hatten zwar jetzt mehr vom Spiel, konnten sich aber in der entscheidenden Zone vorm Tor nicht behaupten. Aber auch wir hatten bis auf einen, von der 16-Meter-Linie abgegebenen Schuss Dudeks, welcher knapp am linken Pfosten vorbei ging, keine nennenswerte Torszene (70.min.). Ein Remis deutete sich an. Doch in den letzten Minuten der Begegnung gelangten die Gastgeber dann doch noch zum Sieg. Zunächst führte eine Kopfballstafette in unserem 5-Meter-Raum!!! zum 2:1 (85.min.) und schließlich gelang den Einheimischen durch einen Konter, in der 87. Minute gar das 3:1. Damit war die Niederlage besiegelt. Als Fazit muss man feststellen, dass der Erfolg der Freiberger nicht ganz unverdient war, denn vor allem im zweiten Spielabschnitt hatten sie mehr Ballbesitz und investierten mehr in die Partie.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda / Gerlach / Koller / Langklotz R. / Bergt / Ruske (ab 46.min. Martin M.) / Mühlberg / Messig (ab 72.min. Engmann)
Noch im Kader: Neugebauer / Leppelt / Pötzsch
Torfolge: 1:0 Fedorow (3.min.) / 1:1 Mühlberg (26.min.) / 2:1 Fischer (85.min.) / 3:1 Erler (87.min.)
Schiedsrichter: Löwe (Bräunsdorf) / Schlömann (Brand-Erbisdorf) / Leonhardt (Langhennersdorf)
Zuschauer: 80

4. Spieltag (18.09.2011): Eintracht - Fortschritt Lunzenau (4:1)
Bei strömendem Regen gastierte an diesem Sonntagnachmittag das Team aus Lunzenau, und damit wieder eine Mannschaft aus dem Norden Mittelsachsens, in Augustusburg. Aber auch dem Tabellenzehnten gelang es nicht, auch nur ein Pünktchen aus dem "Städt´l" zu entführen. Trotz der widrigen äußeren Umstände - tiefer nasser Platz - bestimmten wir von Beginn an das Geschehen und setzten durch Sven Reinhards Distanzschuss bereits nach zwei Minuten ein erstes Achtungszeichen. Aber auch die Gäste hatten durch einen aus gut 20 Metern abgegebenen Schuss eine Gelegenheit. Doch in beiden Szenen waren die Keeper jeweils auf dem Posten und parierten sicher. Weitere Gelegenheiten gab es dann aber nur für unser Team. Meist war Michael Mühlberg daran beteiligt. So lief er mit einem Pass allein auf den gegnerischen Schlussmann zu, legte sich aber die Pille etwas zu weit vor, so dass die Nummer 1 des Kontrahenten einen Tick eher am Leder war und klären konnte. Aber auch aus anderen Mannschaftsteilen heraus gelang es, Torgefahr zu erzielen. So fasste sich der aufgerückte Außenverteidiger Ralf Neugebauer in der 14. Minute ein Herz und zog aus ca. 18 Metern entschlossen ab. Die Kugel segelte in Richtung Dreiangel des Lunzenauer Gehäuses, doch mit einer Glanztat kratzte der Gooli der Lunzenauer den Ball noch aus dem Winkel. In der 28. Minute war es wieder Michael Mühlberg, dem sich die Chance zur Führung bot. Eine gute Hereingabe Martin Lebedas nahm er aus kurzer Entfernung direkt, verfehlte aber den gegnerischen Kasten und es gab Abstoß. Noch einmal drohte dem Gästetor Gefahr, denn in Minute 34 war es Außenverteidiger Lebeda, der sich am linken Flügel schön durchsetzte und aus spitzem Winkel abzog. Leider ging der Schuss am langen Eck vorbei ins Aus. Damit blieb es zur Halbzeit torlos und jeder wusste, dass es gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Lunzenauer auch in der zweiten Halbzeit schwer werden würde; dauerhaft Chancen heraus zu spielen. Aber wir sollten mit dem ersten Torjubel dann nicht mehr lange warten, denn bereits in der 48. Minute erzielte Andy Koller nach schöner Vorarbeit unseres Kapitäns aus Nahdistanz das 1:0. Die Freude darüber war aber nur kurz, denn schon zwei Minuten danach kämen die Gäste zum Ausgleich. Ein fulminanter Schuss ihres Spielers Rosin aus gut 22 Metern wurde immer länger und senkte sich für Marco Langklotz unerreichbar im langen Eck. Doch auch das 1:1 brachte unser Team nicht aus dem Rhythmus. Sofort wurde wieder der Angriff gesucht und der Gegner unter Druck gesetzt. In der 61. Minute erzielte Stanley Bergt dann die erneute Führung für seine Farben. Andreas Pötzsch hatte sich im Strafraum förmlich durchgewühlt, und die Kugel gelangte zu Bergt. Dieser setzte sie mit seinem Schuss aus kurzer Entfernung unter die Latte des Lunzenauer Tores. Mit der Hereinnahme Norman Messigs wurden unsere Aktionen in der Folgezeit noch druckvoller. Folge waren zahlreiche Chancen, aber auch Ecken. Eine, getreten von ,,Muli“ Mühlberg, nutzte in der 72. Minute Messig selbst und erzielte mit einem Aufsetzerkopfball das 3:1 und damit die Vorentscheidung. Die Gäste öffneten jetzt immer mehr ihre Deckung und hatten zunächst noch Glück, dass Stanley Bergt sich den Ball bei seinem Solo zu weit vorlegte, sodass er allein aufs Tor zusteuernd nicht zum Abschluss kam und die Kugel im Aus landete. Mit einem weiten Einwurf auf Messig überlistete in der 90. Minute unser Spielführer die weit aufgerückte Abwehr der Lunzenauer. Fast unbehelligt konnte unser Angreifer auf den gegnerischen Kasten zulaufen, behielt die Übersicht und erzielte mit einem Schlenzer am Torwart vorbei das 4:1.
Aufstellung: Langklotz M. / Dudek/ Reinhard / Lebeda / Neugebauer / Langklotz R. / Koller / Bergt / Pötzsch (ab 84.min. Engmann) / Mühlberg / Leppelt (ab 63.min. Messig)
Noch im Kader: Gerlach, Martin, J.
Torfolge: 1:0 Koller (48.min.) / 1:1 Rosin (50.min.) / 2:1 Bergt (61.min.) 3:1 Messig (72.min.) / 4:1 Messig (90.min.)
Schiedsrichter: T. Urz (Zug)
Zuschauer: 37

3. Spieltag (11.09.2011): SV Milkau - Eintracht (1:4)
Bei wiederum hochsommerlichen Temperaturen gelang es unserem Team, einen weiteren Pflichtspielsieg einzufahren. Dabei forderten uns die kampfstarken Gastgeber vor allem in der Anfangsphase der Begegnung. Die erste Chance, in Führung zu gehen, hatten wir. Denn gleich vom Anstoß weg versuchte Ronny Langklotz, mit einem Distanzschuss den zu weit vor seinem Tor postierten Keeper der Einheimischen zu überlisten. Leider senkte sich die Kugel einen Tick zu spät und landete hinter dem Gehäuse. Danach drängte aber die Heimelf. Mit langen Bällen und hohem Tempo forderten sie unsere Hintermannschaft immer wieder, und in der 5. Minute musste unser Torwart das erste Mal ernsthaft eingreifen. Beim Kopfball des Milkauer Stürmers zeigte er sich aber auf dem Posten und parierte sicher. Nur eine Minute später stand Jens Martin schon wieder im Mittelpunkt, denn bei einem Schuss der Gastgeber aus gut 18 Metern wurde er erneut gefordert. Aber auch jetzt stellte der in die Mitte unseres Tores geschlagene Ball für ihn kein Problem dar. Effektiver waren da schon unsere Angriffe. Denn quasi mit dem ersten gelungen Spielzug erzielten wir das 0:1. Mit einer Flanke von der linken Seite bereitete Stanley Bergt den Treffer vor und am langen Eck war ,,Muli“ Mühlberg wieder einmal zur Stelle und vollendete. In der Folgezeit entwickelte sich ein Kampfbetontes Spiel, bei dem wir zwar mehr Ballbesitz hatten, aber zu zwingenden Torgelegenheiten genau so wenig kamen, wie die in weiß-blau agierenden Hausherren. So drohte Gefahr vorläufig nur aus Standards, und beinahe wäre den Gastgebern aus einer solchen der Ausgleich gelungen. Bei einem Eckball in der 22. Minute war unsere Deckung nicht im Bilde, so dass ein Angreifer der Milkauer völlig frei zum Kopfball kam. Zum Glück setzte er die Kugel aber neben den Kasten. Danach bekamen wir die Partie immer mehr in den Griff, spielten mit sicheren Ballpassagen und hatten durch Andy Kollers Schuss an die Latte eine dicke Chance, das Ergebnis auszubauen (32.min.). Kurz vor der Pause sollten sich dann die Ereignisse noch mal überschlagen. Zunächst erhielten die Gastgeber im Mittelfeld einen Freistoß zugesprochen. Die ,,Pille“ segelte in unseren Strafraum und wurde von Jens Martin abgewehrt. Leider landete der zu kurz geklärte Ball genau vor den Füßen eines Milkauers. Dieser behielt die Übersicht und vollendete mit einem unhaltbaren Schuss ins rechte obere Eck (42.min.) Wie unser Team aber danach reagierte, nötigt allergrößten Respekt ab. Sofort wurde wieder die Offensive gesucht, und ein durch Martin Lebeda schön eingeleiteter Angriff brachte uns nur 2 Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung. Mit seinem Zuspiel setzte Lebeda, Michael Mühlberg am linken Flügel in Szene. Dieser zog auf und davon, bediente mit seiner Eingabe den herangeeilten Karsten Leppelt, welcher schließlich die Kugel aus wenigen Metern zum 1:2 einschob. Kurz danach war Halbzeit und in der Kabine war allen klar, dass die Gastgeber sich noch lange nicht geschlagen geben werden. Zumal sie jetzt bergab spielen konnten, erwarteten wir einen Sturmlauf des Kontrahenten. Doch dieser blieb aus, denn mit Beginn der zweiten 45 Minuten diktierten wir immer mehr das Geschehen und erspielten uns einige viel versprechende Gelegenheiten. Leider hatte aber der Mann an der Linie nicht seinen besten Tag erwischt und unterband so manch gute Angriffsaktion mit wildem Wimpelwedeln. So setzte sich Karsten Leppelt in der 47. Minute im Laufduell durch, zog in Richtung Tor, doch hatte der Mann mit der Fahne ein Foul erkannt, so dass dem Refferee nichts anderes übrig blieb, als zu pfeifen. Nachdem Leppelt in der 53. Minute nach schönem Dribbling von der Strafraumgrenze abzog, landete der Ball nur um wenige Zentimeter neben dem Tor der Hausherren. Im Tor war die Kugel aber dann nur 4 Minuten später. Mit einem glänzenden Pass über die Abwehr des Gegners hinweg spielte Mario Martin Michael Mühlberg völlig frei. Dieser versenkte das Leder wie schon erwähnt souverän, doch jetzt trat erneut der Mann an der Seitenlinie in Erscheinung, wedelte mit der Fahne und signalisierte so eine Abseitsstellung des Torschützen. Noch gravierender war dann die Fehlentscheidung in der 61. Minute. Rüde wurde unser Sturmführer Mühlberg im Strafraum vom Schlussmann der Milkauer von den Beinen geholt. Doch der Pfiff des ansonsten nicht schlecht leitenden Unparteiischen blieb aus, und auch der Linienrichter, der nur wenige Meter von dieser Aktion entfernt beste Sicht hatte, ließ diesmal seine Fahne unten. Zum Glück konnte Mühlberg nach minutenlanger Behandlung weiter spielen. Und er selbst gab dann die richtige Antwort, denn in der 86. Minute erzielte er nach Kopfballablage Engmanns und Pass Kollers das 1:3. Noch aber blieb den Hausherren Zeit, um zum Remis zu kommen und deshalb warfen sie jetzt alles nach vorne. Jens Martin verhinderte aber in der 88. Minute mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer der Milkauer. Mit toller Reaktion kratzte er einen noch abgefälschten Freistoß aus dem Winkel. Schließlich entblößten die Hausherren ihre Deckung immer mehr, und somit hatte Eric Engmann in der 90. Minute die Gelegenheit, allein aufs gegnerische Tor zuzusteuern. Mit platziertem Schuss ins lange Eck behielt er die Übersicht und stellte den Endstand damit her.
Aufstellung: Martin J. / Reinhard / Dudek / Gerlach (ab 46.min. Pötzsch) / Lebeda / Koller / Bergt / Langklotz R. / Martin M. (ab 82.min. Engmann) / Mühlberg (ab 90.min. Langklotz M.) / Leppelt
Torfolge: 0:1 Mühlberg (10.min.) / 1:2 Leppelt (44.min.) / 1:3 Mühlberg (86.min.) / 1:4 Engmann (89.min.)
Schiedsrichter: Oehme (Mittweida)
Zuschauer: 45

1. Pokalrunde (04.08.2011): FV Mühlau - Eintracht (2:4 n.V.)
Als klarer Favorit gingen wir in dieses 1. Pokalspiel, hatten wir doch in der Ausscheidungsrunde Frankenberg eliminiert und aus den bisherigen Pflichtspielen im Gegensatz zu den Gastgebern (sind bisher punktlos) zwei Siege eingefahren. Die Rollen waren also klar verteilt, dennoch tat sich unser Team schwer, denn trotz läuferischer und technischer Überlegenheit eines jeden Einzelnen stellte sich kein rechter Spielfluss ein. Zu wenig wurde miteinander gespielt und so prägten zu viele Einzelaktionen das Geschehen. Auch hemmten immer wieder Passungenauigkeiten - schon bei der Spieleröffnung - unsere Aktionen. Trotz all dieser Widrigkeiten diktierten wir das Spielgeschehen und hatten einige, wenn auch wenige, Chancen schon in der ersten Hälfte in Führung zu gehen. So strich ein Schuss Mühlbergs, nach schönem Zusammenspiel mit Langklotz, in Minute 11 nur knapp am langen Pfosten vorbei. Unserem Käpten selbst bot sich dann in der 26.min. die große Möglichkeit zum 1:0. Doch statt aus gut 14 Metern selbst abzuschließen, wollte er das Leder noch einmal quer auf den mitgelaufenen Mühlberg legen, fand aber nur ein gegnerisches Bein, und so konnte der Kontrahent im letzten Moment klären. In Minute 30 war es erneut Mühlberg, von dem Gefahr für das gegnerische Tor ausging. Entschlossen zog er aus ca. 20 Metern ab, jedoch ging der Ball knapp über den Querbalken und landete leider nur im Fangnetz. Von den Gastgebern kam offensiv kaum etwas, und doch sollten sie noch vor dem Wechsel in Führung gehen. In der 44. Minute konnten wir die Kugel nicht aus dem Strafraum befördern, Keeper Martin wollte eingreifen und fällte dabei einen Mühlauer Spieler. Folglich gab es Strafstoß, und obwohl Martin die Finger noch am Ball hatte, zappelte die Pille im Netz. Dieses Tor stellte zwar den Spielverlauf auf den Kopf, doch hatten wir uns durch über weite Strecken viel zu lethargisches Auftreten den Rückstand selber zuzuschreiben. Es musste also etwas geschehen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. So wurde zweimal gewechselt und diese Maßnahme sollte sich schon eine Minute nach Wiederbeginn auszahlen. Stanley Bergt, der für Eric Engmann in die Partie gekommen war, zog am linken Flügel auf und davon, und seine mustergültige Eingabe verwandelte Karsten Leppelt aus kurzer Entfernung direkt. Der Treffer gab Auftrieb und die Überlegenheit nahm weiter zu. Doch nach wie vor waren zu viele Ungenauigkeiten im Spiel, und so verpuffte manch gut gemeinte Kombination. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe sich unser Team wieder eine dicke Gelegenheit erspielen konnte. Michael Mühlberg lief allein auf den gegnerischen Torhüter zu, schob die Kugel aber am Pfosten vorbei ins Aus. Drei Minuten später war es wieder Mühlberg, der das 1:2 auf dem Fuß hatte. Karsten Leppelt hatte von der rechten Seite gut in den Strafraum geflankt, doch traf Mühlberg die Pille nicht richtig und so konnte der Keeper parieren. Schließlich war es dann doch soweit: Unser Team erzielte in der 79. Minute das hoch verdiente 2. Tor. Stanley Bergt hatte mit rechts fast von der Grundlinie geflankt und erneut war Karsten Leppelt zur Stelle und setzte die Kugel mit wuchtigem Kopfball in die gegnerischen Maschen. Auf Grund der eigentlich drückenden Überlegenheit schien die Partie damit entschieden. Aber wir versäumten es, den Sack mit einem dritten Tor endgültig zuzumachen. Dabei war die Gelegenheit durchaus vorhanden, denn in der 83. Minute zog Michael Mühlberg wieder allein in Richtung gegnerisches Tor. Diesmal versprang ihm die Kugel aber auf dem zugegebenermaßen äußerst holprigen Platz. Was keiner mehr für möglich hielt, passierte dann 3 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Ein hoher Ball segelte in unseren Strafraum, Jens Martin war die Sicht etwas verdeckt und so geriet seine Abwehr zu kurz und landete genau vor den Füßen eines Mühlauers. Der bedankte sich auf seine Weise und drückte die Kugel zum Ausgleich über die Linie. Es gab also Verlängerung und das bei über 30 Grad im Schatten. Doch in der zusätzlichen halben Stunde machte sich die bessere Physis unserer Mannschaft bezahlt und es konnten noch zwei Treffer erzielt werden. Zunächst war es wiederum Stanley Bergt, der sich als Flankengeber bezahlt machte. Seine präzise Eingabe nahm Sven Ruske direkt und jagte den Ball mit Vehemenz ins linke Dreiangel (103.min.). Fünf Minuten später schickte Ruske, ,,Muli“ Mühlberg mit einem gut getimten Pass auf die Reise, und diesmal behielt der Routinier die Nerven und stellte mit dem 2:4 den Endstand her.
Aufstellung: Martin J. / Reinhard / Dudek / Lebeda (ab 46.min. Martin M.) / Gerlach / Leppelt / Langklotz R. / Koller / Ruske / Mühlberg / Engmann (ab 46.min. Bergt)
Noch im Kader: Hansch / Langklotz M.
Torfolge: 1:1 Leppelt (46.min.) / 1:2 Leppelt (78.min.) / 2:3 Ruske (103.min.) / 2:4 Mühlberg (108.min.)
Schiedsrichter: Rost, Klaus // Raschke, Carsten // Teicher, Marcel
Zuschauer: 40

2. Spieltag (28.08.2011): Eintracht - SG Striegistal (2:1)
Im Duell der beiden Mittelsachsenklasse-Aufsteiger, landeten wir am Ende einen, ob der Torfolge zwar glücklichen, aber letztlich doch verdienten Heimsieg. Die Gäste aus Striegistal waren von Beginn an äußerst defensiv eingestellt und versuchten mit hartem und zum Teil grenzwertigem Einsatz unseren Spielaufbau zu stören. Ausdruck dessen war ein rüdes Einsteigen gegen Stanley Bergt an der Mittellinie, bereits nach 20 Sekunden. Zum Glück konnte er weiter spielen. Aber auch die harte Gangart des Kontrahenten konnte nicht verhindern, dass wir die erste Viertelstunde klar dominierten und zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten erspielten. So ging ein Kopfball Sven Ruskes in der 5. Minute nur knapp über den Querbalken. Bei einem weiteren Kopfball, diesmal von Normen Messig hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen, doch verhinderte der Schlussmann des Kontrahenten mit einer tollen Parade unsere Führung (10.min.). Keine Minute war vergangen, da stand die Nummer 1 der Striegistaler erneut im Brennpunkt. Mit einer etwas unkonventionellen Fußparade entschärfte er einen von der Strafraumgrenze abgegebenen Schuss Sven Ruskes. Weiter kannte das Spielgeschehen nur eine Richtung, aber auch der weitere Kopfball Normen Messigs in der 12. Minute fand leider nicht sein Ziel. Die in Orange gekleideten Gäste beschränkten sich lediglich auf Konter und kamen fast nie zu einem konstruktiven Spielaufbau. Dennoch waren sie gefährlich, denn in der 17. Minute profitierten sie von einem Fehler unserer Hintermannschaft, und so hatte ein Stürmer des Kontrahenten plötzlich eine gute Schussposition. Dass er aus gut 18 Metern nicht zum Abschluss kam, lag am eindrucksvollen Tackling unseres Kapitäns, der damit die Situation bereinigte. Ein Kopfball des Kontrahenten, welcher in der 20. Minute deutlich an unserem Gehäuse vorbei ging, war die letzte Offensivaktion des Mitaufsteigers. Aber auch wir waren trotz deutlicher Feldvorteile nicht mehr ganz so zielstrebig wie zu Beginn der Partie. Dennoch gab es Chancen. Eine schöne Kombination auf der linken Seite schloss Jens Martin in der 29. Minute mit einem "herzhaften" Schuss aus gut 18 Metern ab. Aber auch hierbei war der Keeper der Gäste auf dem Posten und parierte. Nicht eingreifen musste er dann in der 31. Minute, denn der Freistoßhammer Sven Reinhards, strich um Haaresbreite über die Querlatte des gegnerischen Tores. Damit ging es torlos in die Pause. Die zweiten 45 Minuten begannen mit einer Schrecksekunde für unser Team. Sven Reinhards Versuch mittels eines Freistoßes die Seite zu wechseln, misslang gründlich, denn das Leder landete vor den Füßen eines Striegistaler Angreifers. Zum Glück war dieser überrascht und vergab die dicke Möglichkeit doch recht kläglich, indem er den Ball neben das Tor bugsierte. Mit der Einwechslung Eric Engmanns kam in der 53. Minute neuer Schwung in unser Angriffsspiel, denn nur eine Minute, nachdem er auf dem Platz war, zappelte der Ball im Netz des Kontrahenten. Leider entschied der Linienrichter bei Engmanns Aktion auf Abseits, und so stand weiter die Null auf beiden Seiten. Ein Der Druck unseres Teams nahm weiter zu und ein Schuss Mühlbergs in der 56. Minute (ging knapp am rechten Pfosten vorbei) bedeutete erneut Gefahr für den Striegistaler Kasten. Da die Gäste unsere Aktionen oft nur durch Fouls bremsen konnten, häuften sich jetzt auch die Gelegenheiten, durch Standards zum Erfolg zu kommen. Und so sollte auch eine solche, zum umjubelten 1:0 für unser Team führen. Michael Mühlberg legte sich in halbrechter Position die Kugel zurecht und zirkelte sie aus gut 20 Metern in den linken oberen Winkel (69.min.). Obwohl wir durch denselben Spieler nur drei Minuten später eine weitere Gelegenheit hatten – Schuss ans Außennetz – war die Partie noch lange nicht entschieden, denn jetzt legten die Gäste ihre Zurückhaltung ab, störten früher und hatten in der 74. Minute eine gute Schussgelegenheit. Jens Martin, der bis dahin nahezu beschäftigungslos war, reagierte aber glänzend und holte den Ball aus dem Eck. Deuteten die Striegistaler mit dieser Aktion ihre durchaus vorhandenen Offensivqualitäten an, so stellten sie sie nur 2 Minuten später zum Leidwesen unserer Mannschaft unter Beweis. Trotz Überzahl bekamen wir die Kugel am linken Strafraumeck nicht unter Kontrolle, so dass ein Kicker der Gäste nach innen passen konnte. Dort bedankte sich sein Mannschaftskamerad und vollendete mutterseelenallein stehend zum 1:1-Ausgleich. Dass unser Team nicht gewillt war, mit einem Remis vom Platz zu gehen, merkte man in den verbleibenden Spielminuten deutlich. Zwar gelang nicht alles, aber es wurde nach vorne gespielt und es ergaben sich Chancen. Schließlich erlöste uns,, Muli“ Mühlberg mit dem 2:1 in der 90. Minute, indem er eine Flanke Stanley Bergts von der linken Seite zum Siegtor einschob.
Aufstellung: Martin J. / Reinhard / Dudek / Gerlach / Lebeda / Langklotz R. / Koller / Bergt / Ruske / Martin M. (ab 53.min. Engmann) / Messig (ab 46. min. Mühlberg)
Noch im Kader: Klamm
Torfolge: 1:0 Mühlberg (69. min.) / 1:1 Schäfer (76.min.) / 2.1 Mühlberg (90.min.)
Schiedsrichter: Ellrich-Neugebauer (Frankenberg)
Zuschauer: 58

1. Spieltag (21.08.2011): SV Eppendorf - Eintracht (0:4)
Der Saisonauftakt ist geglückt, denn nach dem Husarenstück im Pokal gegen Frankenberg gelang es auch in Eppendorf, drei Zähler im ersten Punktspiel einzufahren. Dabei zeigte die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine souveräne Leistung und diktierte von Beginn an die Begegnung. Auf dem sehr gut gepflegten Rasen ließen wir den Ball gut laufen und erspielten uns klare Feldvorteile. Nach einem Einwurf unseres Kapitäns ergab sich dann auch bereits in der 3. Minute die erste Chance. Martin Lebeda brachte den Ball in aussichtsreicher Position aber nicht unter Kontrolle und vergab die Gelegenheit. Ein Freistoß, getreten von Sven Reinhard, leitete in der 10. Minute unsere Führung ein. Zwar wurde der aus gut 25 Metern abgefeuerte Ball von der Abwehr des Gegners geblockt, doch bekam die Deckung die Pille nicht aus der Gefahrenzone. Andy Koller erfasste die Situation am schnellsten und beförderte die Kugel mit einem Heber aus ca. 18 Metern, unerreichbar für den Eppendorfer Schlussmann, ins lange Eck. Leider brachte der Treffer erstaunlicherweise etwas Unruhe in unsere Aktionen, und so kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Dies vor allem, weil auf unserer Seite im Spielaufbau zu ungenau agiert wurde. Ernsthaft in Gefahr geriet unsere Mannschaft aber nicht, denn im Zweikampfverhalten hatten wir ein klares Übergewicht, und so konnten die Aktionen der Einheimischen immer wieder problemlos gestoppt werden. Die Phase der Unordnung dauerte jedoch nur kurz, denn so ab der 20. Minute bestimmten wir die Szenerie wieder eindeutig. Ein schöner Spielzug, eingeleitet von Ronny Langklotz, brachte in der 23. Minute die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Leider konnte Martin Lebeda den Flankenball des am rechten Flügel mitgelaufenen Ralf Neugebauer nicht "drücken" und so ging der Kopfball vorbei. Fünf Minuten später lag der Ball dann aber tatsächlich wieder im Netz der Gastgeber. Norman Messig hatte sich aber in einer 1 gegen 1 Situation etwas regelwidrig einen Vorteil verschafft, indem er den Gegner mit beiden Händen zur Seite beförderte. So fand der Heber über den Keeper Hinweg leider, aber zu Recht, keine Annerkennung. Der Schlussmann der Eppendorfer stand auch in der nächsten Aktion im Mittelpunkt. Im letzten Moment fing er eine Flanke des agilen Neugebauer ab und war damit einen Tick eher am Ball als unser Sturmführer Messig. Schließlich gelang noch vor dem Seitenwechsel das hoch verdiente 0:2. Ein Angriff der Einheimischen wurde im Mittelfeld von David Dudek abgefangen. Gedankenschnell leitete er den Ball auf Mario Martin weiter und dieser bediente von der rechten Strafraumgrenze aus Norman Messig in der Mitte mustergültig. Mit satter Direktabnahme ließ er diesmal der Nummer 1 der Hausherren keine Chance und vollendete. Fast hätte Messig in der 41. Minute mit einem weiteren Tor schon frühzeitig alles klar machen können, doch vereitelte der Keeper diesmal die dicke Möglichkeit Messigs mit guter Parade. Dass der Pausenstand mehr als gerechtfertigt war, bezeugt die Tatsache, dass die Eppendorfer in der 44. Minute ihren ersten Torschuss abgaben. Der Schuss aus gut 18 Metern lag zwar nicht schlecht, ging letztlich aber doch um ca. einen Meter über das Gebälk. Nach dem Wechsel versuchten die Gastgeber etwas zeitiger zu stören und gingen mehr Risiko. Die erste Chance allerdings verzeichnete wieder die Eintracht. Eine Flanke Sven Ruskes konnte der eingewechselte Eric Engmann aber leider nicht zum 0:3 nutzen und scheiterte am Keeper (49.min.). Vielleicht lag es an den hohen Temperaturen, denn in der Folgezeit nahm unsere Mannschaft das Tempo etwas aus dem Spiel. Folglich kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und brachten unserer Hintermannschaft das eine oder andere Mal in Verlegenheit. Bis auf einen Distanzschuss in der 53. Minute (ging drüber) sprang dabei aber nicht viel heraus. Schließlich sorgte ein Konter unseres Teams in der 67. Minute für die Entscheidung. Wieder war es Norman Messig der mit einem Pass auf und davon ging, in den Strafraum eindrang, dort die Übersicht behielt und aus halblinker Position die Kugel souverän im langen Eck versenkte. Fast wäre den nie aufsteckenden Hausherren im Gegenzug das 1:3 gelungen, doch zum Glück brachte es der Eppendorfer Spieler fertig, den Ball nach einer Eingabe von der rechten Seite aus 3 Metern übers Tor zu schießen. Danach allerdings kontrollierten wir die Partie recht eindeutig und hatten noch die eine oder andere Gelegenheit, das Ergebnis auszubauen Mit einem Traumtor krönte schließlich Norman Messig seine gute Leistung an diesem Tag. Eine gut getimte Flanke Kollers nahm er geschickt mit der Brust mit und jagte anschließend die Kugel volley in die Maschen des Eppendorfer Tores (80.min.). Damit stellte er das Endergebnis her und sorgte dafür, dass die ersten Punkte verbucht werden konnten.
Aufstellung: Martin J. / Reinhard / Dudek / Neugebauer (ab 46.min. Engmann) / Gerlach / Langklotz R. / Koller / Ruske / Lebeda (ab 72.min. Leppelt) Martin M. / Messig
Noch im Kader: Pötzsch
Torfolge: 0:1 Koller (10.min.) / 0:2 , 0:3, 0:4 Messig (37. / 67. / 80. min.)
Schiedsrichter: Rabe (Freiberg)
Zuschauer: 60

Abschlusstabelle

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
BSC Freiberg II
Eintracht
FSV Zettlitz 1990
SV 1892 Marbach
TSV 1888 Falkenau
LSV Großhartmannsdorf
SV Fortschritt Lunzenau
SV Union Milkau
FC Wacker Wittgensdorf
SV Germania Mittweida II
TV Vater Jahn Burgstädt
SG 1899 Striegistal
VfB Saxonia Halsbrücke
SV Eppendorf
20
16
14
14
12
10
9
9
8
7
5
7
6
4
3
5
3
3
4
9
6
7
5
7
12
5
8
5
3
5
9
9
10
7
11
10
13
12
9
14
12
17
71:17
61:29
48:38
50:47
43:26
56:43
54:59
37:42
38:63
45:50
35:48
38:52
34:58
29:67
63
53
45
45
40
39
33
31
29
28
27
26
26
14

Torschützen

Name Tore (+Pokal)
Michael Mühlberg
Norman Messig
Sven Ruske
David Pfeil
Ronny Langklotz
Andy Koller
Stanley Bergt
Steven Bergt
Karsten Leppelt
David Dudek
Eric Engmann
Sven Reinhard
Martin Lebeda
20 (+4)
10 (+1)
6 (+2)
4 (+0)
3 (+1)
3 (+1)
3 (+0)
3 (+0)
1 (+2)
1 (+1)
1 (+0)
1 (+0)
0 (+1)

JobGigant Liga-Pokal

Viertelfinale (13.11.2011)
Eintracht - BSC Motor Rochlitz (0:2)
2. Runde (08/09.10.2011)
Eintracht - SV Einheit Bräunsdorf (6:5 n.E.)
1. Runde (04.09.2011)
Mühlauer FV - Eintracht (2:4)
Ausscheidungsrunde (13./14.08.2011)
Eintracht - SV Barkas Frankenberg (3:2)

Vorbereitungsspiele

Sonntag, 17.07.11, 15:00 Uhr
Eintracht - CSV Siegmar (3:4)
Sonnabend, 23.07.11, 15:00 Uhr
SV Reichensachsen (Hessen) : Eintracht (8:2)
Donnerstag, 28.07.11, 19:00 Uhr
Eintracht - SV Euba (3:3)
Sonntag, 31.07.11, 15:00 Uhr
Eintracht - ESV Lok Chemnitz (3:4)
Sonntag, 07.08.11, 15:00 Uhr
SV Fortuna Langenau - Eintracht (0:1)