1. Männermannschaft 2010/11


26. Spieltag (19.06.2011): Grün-Weiß Leubsdorf - Eintracht (0:0)
Trotz des überaus freundlichen Empfangs der Gastgeber, die uns herzlich zum Aufstieg gratulierten, war es dennoch unser Ziel, mit weiteren drei Punkten die Siegesserie fortzusetzen. Und so begannen wir die Partie auch recht zielstrebig und dominierten zunächst klar. Ausgehend von einer von Reinhard gut dirigierten Abwehr, gelangen immer wieder gezielte Angriffe, welche folglich zu guten Torgelegenheiten führten. Ein Kopfball Messigs in der 4. Minute war ein erstes Achtungszeichen, doch ging das Leder aus ca. 7 Metern am gegnerischen Kasten vorbei. Messig war es auch, dem sich nur wenig später erneut eine dicke Gelegenheit bot. Nach schöner Kombination über Lebeda und Pötzsch zögerte er aber zu lange, um die Flanke Pötzschs zum 1:0 zu verwerten. Auch in der nächsten Szene war unser zentraler Angreifer im Mittelpunkt, denn in Minute 12 setzte er sich im 5-Meter-Raum energisch durch und hatte dadurch eine Klasse Einschussposition. Leider sah der ziemlich kleinlich pfeifende Schiedsrichter ein Foul Messigs und entschied auf Freistoß für die Gastgeber. Nach gut einer Viertelstunde bemühten sich auch die Leubsdorfer, eigene Angriffe zu inszenieren. Im Anschluss an einen von der rechten Seite getretenen Eckball hatten sie in der 18. Minute auch ihre erste Chance. Am langen Pfosten kam der gefährliche Eckard zum Kopfball, doch war unser Keeper auf dem Posten und parierte Klasse. Angestachelt von dieser Aktion, antwortete unser Team sofort und hatte durch Normen Messigs Schuss in der 20.Minute gleich eine weitere Möglichkeit. Knapp ging das Leder allerdings über das Gebälk. Noch knapper war es in Minute 22. Von rechts hatte sich Andreas Pötzsch schön durchgesetzt und bediente mit seiner Eingabe unseren mitgelaufenen Kapitän Ronny Langklotz. Dieser nahm den Ball direkt, hämmerte ihn aber leider nur an die Querlatte. Noch einmal, in der 29. Minute lag unser Führungstreffer in der Luft. Wieder hatte sich Normen Messig schön durchgesetzt, wurde aber vom Keeper zur linken Seite abgedrängt. Dennoch konnte er das Leder behaupten und schlenzte es in Richtung des verwaisten Tores. Leider senkte sich die ,,Pille" etwas zu spät, so dass sie leider nur hinterm Gehäuse landete. Dies war aber vorerst unsere letzte Chance, ein Tor zu erzielen, denn die Hausherren kamen, ohne dabei zwingend zu werden, jetzt etwas besser ins Spiel. Fast wäre ihnen noch vor der Pause sogar der Führungstreffer gelungen, denn ein aus gut 25 Metern abgegebener Hinterhaltsschuss wurde unerreichbar für unsere Nummer 1, Marco Langklotz, abgefälscht, landete aber zum Glück nur am Pfosten (43.min.). Mit einer Chance für den Tabellendritten begannen dann auch die zweiten 45 Minuten. Einen weiten Ball in unsere Spielhälfte konnte Ronny Langklotz nicht klären und der Torjäger vom Dienst der Leubsdorfer tauchte plötzlich völlig frei vor unserem Gehäuse auf. Zum Glück zeigte er ,,Nerven" und vergab die Großchance kläglich, indem er die Kugel weit am Kasten vorbei platzierte. Der für den angeschlagenen Pötzsch zur Pause eingewechselte Holger Chodoreck war es, dem sich in Minute 50 ebenfalls eine gute Gelegenheit zum Torerfolg bot. Sein Schuss aus bester Position ca. 15 Meter zentral vor dem gegnerischen Kasten, geriet allerdings zu schwach und war eine sichere Beute des Leubsdorfer Schlussmannes. Nach einer Ecke von der linken Seite hatte der aufgerückte David Dudek in der 57. Minute eine gute Möglichkeit. Aber auch er verfehlte das Ziel und so ging der Ball ins Aus. Danach verflachte die Partie zusehends, aus unseren Reihen kam, bis auf einen guten Schuss Chodorecks aus spitzem Winkel (66.min.), kaum noch etwas Konstruktives und auch den Gastgebern fiel es schwer, gezielte Angriffe vorzutragen. Alles schien sich auf ein typisches 0:0 einzurichten, da tauchte in der 89. Minute Stürmer Eckard noch einmal vor unserem Gehäuse auf und zwang unseren Schlussmann zu einer Glanztat. Aus knapp 10 Metern hatte er freie Schussbahn, doch verkürzte Marco Langklotz den Winkel geschickt und wehrte das Geschoss Eckards gedankenschnell ab. Mit dieser Parade bewahrte er uns vor der ersten Saisonniederlage und so treten wir als ungeschlagener Aufsteiger den Weg in die neue Mittelsachsenklasse an. Mit 23 Siegen aus 26 Spielen und einem eindrucksvollen Torverhältnis von 77:18 setzten wir Maßstäbe die es aber auch in der kommenden Saison zu bestätigen gilt. Noch ist das Spieljahr für unser Team allerdings nicht vorbei, denn am kommenden Sonnabend kann mit einem Sieg im Pokalendspiel die Saison noch gekrönt werden.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Koller / Neugebauer / Lebeda / Langklotz R. / Ruske / Hansch (ab 65.min. Dudek) / Pötzsch ( ab 83.min. Klamm / Chodoreck / Messig

25. Spieltag (05.06.2011): Eintracht - Hetzdorfer SV (2:1)
Von Beginn an bestimmte unsere Mannschaft das Spiel gegen den Tabellenachten. Der Ball lief gut in unseren Reihen, und dadurch spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte des Gegners ab. Nach einem Eckball in der 2. Minute bot sich Sven Ruske im Nachschuss bereits die erste Torchance, jedoch ging die Kugel über den Kasten. Nur eine Minute später brannte es bereits wieder lichterloh im Strafraum der Hetzdorfer. Eine Flanke bekam der Gästekeeper nicht zu fassen, und Holger Chodoreck ging energisch zum Ball, wurde aber vom Schiedsrichter gestoppt, denn der erkannte ein Foul und entschied auf Freistoß. Da das Spiel nur eine Richtung kannte, schien der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit zu sein. Leider krachte ein Freistoß unseres Kapitäns in Minute 6 an die Querlatte, und so blieb es auch weiter torlos. Aber auch dies war kein Grund, die Angriffsbemühungen zu drosseln, ganz im Gegenteil: Aus allen Mannschaftsteilen heraus gelang es, Torgefahr zu erzielen, und so war es Rechtsverteidiger Neugebauer, dem sich in der 12. Minute die nächste Großchance bot. Nach schöner Kombination drang er in den Strafraum des Kontrahenten ein, doch überrascht von so viel Freiheit zögerte er mit dem Abschluss zu lange, und so konnte der Gegner noch klären. Die ganz in Grün angetretenen Gäste hatten in der Offensive kaum etwas zu bieten. Nur ein einziges Mal kam ein Ball in Richtung Langklotz-Tor. Aus gut 18 Metern abgezogen, landete die Kugel des Hetzdorfer Spielers allerdings weit neben unserem Gehäuse (16.min.). Die Antwort auf diese Aktion kam prompt, denn schon im Gegenzug jagte Sven Reinhard einen Distanzschuss nur knapp über das Gebälk. Trotz drückender Überlegenheit und gefühlten 75 Prozent Ballbesitz, gelang es in der Folgezeit nur selten, das Abwehrbollwerk des Kontrahenten zu knacken. Lediglich ein gefährlicher Kopfball Norman Messigs in der 27. Minute, im Anschluss an einen von Hansch getretenen Freistoß, war zu registrieren. Dennoch hätte vor der Pause noch das 1:0 fallen müssen. Ausgangspunkt war wieder ein satter Hinterhaltsschuss Reinhards, den der Keeper nicht festhalten konnte. Die Kugel sprang vor die Füße Marco Hanschs, doch kam dieser beim Nachschuss aus ca. 8 Metern zu sehr in Rückenlage, so dass er die ,,Pille“ in die Wolken jagte. Nach dem Seitenwechsel übernahm unser Team gleich wieder das Kommando auf dem Platz und setzte den Gegner unter Druck. Als nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff Ralf Neugebauer energisch in den Strafraum eindrang, wurde er gefoult und am folgenden Strafstoßpfiff des Refferee gab es nichts zu deuteln. Kapitän Ronny Langklotz legte sich das Leder zurecht und platzierte die Kugel unhaltbar zum 1:0. Die Hetzdorfer versuchten zwar nach unserer Führung etwas offensiver zu agieren, doch blieben ihre Angriffe meist schon im Mittelfeld stecken. So kontrollierten wir weiter die Szenerie und hatten in Minute 54 durch Andreas Pötzsch die Gelegenheit, das Resultat auszubauen. Schön setzte er sich über die linke Seite durch, drang in den Strafraum ein, doch geriet sein Linksschuss zu hoch und ging deshalb über das gegnerische Gehäuse. Bei einem Flankenball von der rechten Seite bot sich gleich zwei Akteuren unserer Mannschaft die Möglichkeit zum Torerfolg. Leider waren sich Sven Ruske und Marco Hansch in der Mitte nicht einig, und so verpassten beide den Ball. So blieb die Vorentscheidung aus, und obwohl nichts darauf hindeutete, bestand für die Gäste immer die Möglichkeit zum Ausgleich. Tatsächlich sollte ihnen dieser auch gelingen. Ein Mittelfeldspieler des Gastes setzte in der 76. Minute seinen, an der Strafraumgrenze postierten und nicht energisch genug von unserer Abwehr attackierten, Stürmerkollegen gut ein, und dieser konnte mit seinem Schuss unseren Schlussmann zum 1:1 überwinden. Angestachelt vom Gegentreffer warf die Mannschaft noch mal alles in die Waagschale, und man merkte, dass sie sich im letzten Heimspiel mit einem Sieg von ihren Anhängern verabschieden wollte. In der 89. Minute wurde sie dann tatsächlich noch belohnt. David Dudek behielt im Strafraum die Ruhe, nahm den Ball herunter und setzte ihn aus gut 12 Metern mit seinem Schuss in die gegnerischen Maschen. Noch war der Sieg nicht unter Dach und Fach, dass bis zuletzt gebangt werden musste, lag sicher auch daran, dass die sich jetzt bietenden Konterräume nicht optimal genutzt wurden. So hatte der tapfer kämpfende Kontrahent in allerletzter Minute sogar noch einmal eine Chance. Zum Glück ging aber der Kopfball des Hetzdorfer Spielers am Tor vorbei.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Koller / Neugebauer / Lebeda / Langklotz R. / Ruske / Hansch (ab 65.min. Dudek) / Pötzsch ( ab 83.min. Klamm / Chodoreck / Messig
Noch im Kader: Mühlberg
Torschützen: 1:0 Langklotz R. (47.min. Foulstrafstoß) / 1:1 Schönberg (76.min.) / 2:1 Dudek (89.min.)
Schiedsrichter: Fröhner, Stephan (Hohenfichte)
Zuschauer: 65

Pokal-Halbfinale (29.05.2011): Eintracht - FSV Zettlitz (2:0)
Es ist geschafft! Am 25. Juni steht unsere Mannschaft im Pokalfinale und kann dann in Brand-Erbisdorf der schon jetzt äußerst erfolgreichen Saison noch die Krone aufsetzen. Bis der Finaleinzug feststand, war es jedoch ein hartes Stück Arbeit, denn der FSV Zettlitz war vor allem in der ersten Halbzeit ein spiel- und kampfstarker Gegner. So bestimmten die Gäste auch die Anfangsphase, und statt selber zu agieren, musste unser Team zunächst verstärkt Abwehrarbeit leisten. Demzufolge besaß der Tabellensiebente der Kreisliga Nord auch die erste Chance. Ein unnötiger Ballverlust auf unserer rechten Abwehrseite konnte nur auf Kosten eines Freistoßes bereinigt werden. Den gefährlich herein getretenen Ball klärt unser Kapitän per Kopf im letzten Moment. Dies blieb vorerst aber die einzige torgefährliche Aktion der Gäste, denn obwohl sie mehr vom Spiel hatten, gelangen es ihnen nicht, unsere Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. Akzente nach vorne konnten aber auch wir nur durch Standards setzen. So war es Sven Ruske, dem sich im Anschluss an einen Freistoß und einer Kopfballverlängerung Kollers ebenfalls per Kopf die Möglichkeit bot, die Führung zu erzielen, doch ging das Leder über das Tor (7.min.). Nur zwei Minuten später zischte ein Freistoß Sven Reinhards aus gut 20 Metern wiederum nur knapp vorbei. Doch trotz dieser Gelegenheiten ,,stotterte“ der Eintracht-Motor, und der Kontrahent bestimmte zumindest im Mittelfeld das Geschehen. In der 19. Minute bot sich den Gästen dann wieder eine gute Tormöglichkeit. Ihre gefährliche rechte Angriffsspitze setzte sich energisch durch, doch verfehlte der Stürmer mit seinem Schuss unser Gehäuse. Im Gegenzug gab unser Team gleich die Antwort, denn nach schöner Vorarbeit Kollers ging Sven Ruskes Linksschuss ebenso knapp vorbei wie der des Zettlitzer Angreifers kurz davor. Nachdem der FSV in Minute 23 eine weitere dicke Einschusschance hatte, (Spieler kam nach Flanke von der linken Seit völlig frei zum Abschluss, verzog jedoch) konnten wir das Spiel ausgeglichener gestalten. Jetzt gelangen auch Spielzüge, und Andy Koller hätte in der 34. Minute das 1:0 erzielen können, ja vielleicht sogar müssen. Schön setzte er sich im Strafraum durch, doch statt aus ca. acht, neun Metern den Abschluss zu suchen, legte er noch mal quer. Vor dem mitgelaufenen Sven Ruske war jedoch ein Gästeverteidiger am Ball und konnte klären. Glück hatte unsere Elf kurz vor der Pause, denn nach einer Ecke von der rechten Seite, krachte ein Kopfball der Gäste lediglich an die Latte. Mit mehr Engagement begann unser Team die Begegnung nach dem Wechsel. Plötzlich dominierten wir im Mittelfeld und konnten das Geschehen diktieren. Folge waren gute Angriffsaktionen, die zwar nicht zu unmittelbarer Torgefahr führten, jedoch zahlreiche Standardsituationen einbrachten. Und so sollte auch eine solche zum 1:0 führen. Einen weiten Einwurf von Ronny Langklotz nutzte Sven Ruske mit einem Kopfball aus zentraler Position zum viel umjubelten Führungstreffer (59.min.). Wer jetzt gedacht hatte, das Team aus der Mittweidaer Kreisliga würde energisch auf den Ausgleich drängen, sah sich getäuscht. Wahrscheinlich hatte der Kontrahent in Hälfte eins seine ,,Körner“ schon verschossen, denn auch in der Folgezeit bestimmten wir die Szenerie auf dem Platz. Ausgehend von einer sicher stehenden Abwehr gelangen immer wieder gut inszenierte Angriffe. Ein solch mustergültiger Spielzug führte in Minute 79 dann zur Entscheidung. Auf der linken Seite wurde Andreas Pötzsch schön frei gespielt. Den Raum nutzend zog er auf und davon, behielt die Übersicht und flankte präzise auf den mitgelaufenen Marco Hansch. Dieser setzte die Kugel direkt ins lange Eck und erzielte somit das 2:0. Auch in der verbleibenden Spielzeit gelang es den Zettlitzern nicht, unsere Mannschaft noch einmal in Verlegenheit zu bringen, und so hatten wir wenig Mühe, das Ergebnis zu halten. Am Ende stand ein auf Grund der Überlegenheit im zweiten Spielabschnitt sicher verdienter Sieg gegen eine Mannschaft, die fair auftrat und uns phasenweise alles abverlangte.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda / Neugebauer / Langklotz R. / Pötzsch / Hansch / Ruske / Koller / Messig (ab 76. min. Chodoreck)
Noch im Kader: Leppelt / Klamm
Torschützen: 1:0 Ruske (59.min.) / 2:0 Hansch (79.min.)
Schiedsrichterkollektiv: Böhme, Kay (Langenau) / Seifert, Kersten (Freiberg) / Drechsler, Mike (Großwaltersdorf)
Zuschauer: 140

24. Spieltag (21.05.2011): SV Oberschöna - Eintracht (3:1)
Es war die erwartet unbequeme Aufgabe in Oberschöna, und dennoch ist es uns wieder gelungen, mit einem Dreier im Gepäck die Heimreise anzutreten. Und um es vorweg zu nehmen, der Sieg war hoch verdient, denn fast über die gesamte Spielzeit diktierten wir das Geschehen auf dem Platz. Schon die erste Aktion machte deutlich, in welche Richtung das Spiel laufen sollte, denn ein langer Pass unseres Kapitäns in den gegnerischen Strafraum leitete die erste Angriffsaktion ein. Kurioserweise verletzte sich der Schlussmann der Hausherren beim Fangen des Leders so schwer, dass er ausgewechselt und später sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auf diesem Wege gute Besserung. Nach einer fast fünfminütigen Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt, und da es mit Eckball weiterging, konnte sich der neue Keeper der Oberschöner gleich auszeichnen, denn er pflügte den Ball vor dem zum Kopfball hochsteigenden Koller sicher herunter. Nach einer guten Flanke Marco Hanschs war es erneut Koller, dem sich in Minute 5 erneut eine Kopfballmöglichkeit bot, diesmal kam er zwar an das Leder, doch konnte er es, da er noch von einem Verteidiger attackiert wurde, nicht richtig platzieren und setzte es neben das Tor. Sporadisch kamen auch die Gastgeber zu Torgelegenheiten. Diese resultierten zumeist aus Standardsituationen und so leitete ein Eckball in Minute 10 die erste Chance für den Tabellenneunten ein. Der Kopfball wurde abgewehrt und schon mit dem Gegenzug konnten wir einen gefährlichen Angriff fahren. David Dudek schloss diesen mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze ab, doch wurde der Ball im letzten Moment von einem Feldspieler der Einheimischen abgewehrt. Mit einer gut getimten Flanke leitete Marco Hansch in der 19. Minute die nächste dicke Gelegenheit für unser Team ein, doch war der Keeper zur Stelle und vereitelte mit starker Parade den Kopfball Kollers. Doch auch den Gastgebern bot sich in Minute 21 eine Möglichkeit, in Führung zu gehen. Über die rechte Seite gelang es einem Oberschönaer Spieler, sich durchzusetzen, doch zeigte in dieser Situation auch unsere Nummer 1 eine gute Reaktion und wehrte den Heber gedankenschnell ab. Nachdem ein Kopfball Messigs in der 25. Minute sein Ziel nicht fand – der Ball ging knapp vorbei - war es nur eine Minute später der selbe Spieler, der für das 0:1 sorgte. Energisch setzte er einem langen Ball am rechten Flügel nach, tankte sich im Strafraum durch und schob mit letztem Einsatz, bedrängt von einem Verteidiger, die Kugel über die Linie. Beflügelt von der Führung, drängten wir auf einen weiteren Treffer, und fast wäre dieser auch wenig später gelungen. Leider ging der Schuss Stanley Bergts nach schönem Solo aus halbrechter Position knapp am langen Eck vorbei. Nicht nachlassend, gelang es uns aber weiter, für Druck zu sorgen und die Gastgeber in ihrer Hälfte zu binden. Immer wieder segelten die Bälle in den Strafraum der Oberschönaer und es entstanden gefährliche Situationen vor deren Kasten. Schließlich brachten sie in der 40. Minute den Ball nicht aus ihrem Strafraum heraus, und Normen Messig war zur Stelle, behielt die Übersicht und platzierte aus dem Gewühl heraus den Ball im langen Eck. Die Freude über das 0:2 währte aber nicht lange, denn schon zwei Minuten später gelang den Oberschönaern der Anschlusstreffer. Allerdings hätte dieses Tor nie und nimmer zählen dürfen. Nach einem langen Ball gelangte ein Spieler der Gastgeber in abseitsverdächtiger Position an den Ball. Schon dies hätte geahndet werden können. Als er jedoch die Kugel nach vorne spielte und einen Mitspieler bediente war die Abseitsstellung klar und eindeutig. Dass der einheimische Linienrichter die Fahne nicht hob, ist zwar nicht schön, in Oberschöna aber normal. Doch hätte der Refferee, der insgesamt nicht seinen besten Tag hatte, die Situation, die klarer hätte nicht sein können, erkennen müssen. So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Pause. In der Kabine galt es, die ob der vielen Fehlentscheidungen und der rauen Gangart des Gegners erhitzten Gemüter zu beruhigen, denn einen Platzverweis im Hinblick auf das Pokalhalbfinale wollten wir keinesfalls riskieren. Aber natürlich wollten wir auch die drei Punkte mitnehmen, und so begannen wir die zweite Halbzeit gleich mit einer dicken Chance durch den eingewechselten Michael Mühlberg. Volley nahm er die gute Vorlage von Messig, setzte den Ball aber knapp neben das Gehäuse der Hausherren. Leider brach bei dieser Aktion eine alte Verletzung bei Mühlberg wieder aus, und obwohl er auf die Zähne biss, musste er kurze Zeit später den Platz wieder verlassen. Der für ihn eingewechselte Karsten Leppelt fügte sich aber nahtlos in unser Spiel ein und hatte in der 55. Minute auch gleich eine Gelegenheit zu Torerfolg. Mit energischem Antritt drang er in halblinker Position in den Strafraum ein, sein Linksschuss war allerdings zu schwach und wurde so eine sichere Beute des Keepers der Hausherren. Eine Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft ermöglichte den Oberschönaern in der 59. Minute die Chance zum Ausgleich. Eine Flanke - von der linken Seite kam ein Spieler der Gastgeber völlig frei zum Kopfball - verfehlte aber unseren Kasten deutlich. Damit hatte es sich aber mit der Angriffsherrlichkeit des Kontrahenten. Mit zunehmender Spielzeit versuchten es die Gastgeber mit immer mehr Härte, uns aus dem Konzept zu bringen. Unsere Mannschaft tat in dieser Situation das einzig Richtige und antwortete mit dem 3. Treffer. Marco Hansch bereitete die Aktion vor, spielte mit seinem Pass Norman Messig an und dieser gewann die 1:1 Situation gegen den Abwehrspieler der Gastgeber. Allein zog er in Richtung Tor, behielt die Nerven und vollendete zum 1:3 (69.min.). Damit war die Partie quasi entschieden, denn der Gegner war nicht in der Lage, sich noch einmal Torchancen herauszuspielen. Im Gegenteil bei einem Kopfball des agilen Leppelt wäre uns in der 81. Minute fast noch das 1:4 gelungen. Gefährlich senkte sich die Kugel, ging aber letztlich knapp über den Querbalken. Wie schon eingangs erwähnt, war es ein verdienter Sieg, denn gegen eine kämpferisch engagierte Oberschönaer Mannschaft warteten wir mit der besseren Spielanlage auf und waren konsequenter im Nutzen von Torchancen.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Neugebauer / Lebeda / Hansch / Langklotz R. / Bergt / Koller / Messig / Pötzsch (ab 46.min. Mühlberg ,ab 52.min. Leppelt)
Torschützen: 0:1 Messig (26.min.) / 0:2 Messig (40.min.) / 1:3 Messig (69.min.)

Wenngleich der Aufstieg in der Vorwoche perfekt gemacht wurde, war es das Ziel der Mannschaft auch im Derby mit einer engagierten Leistung aufzuwarten. So begann unser Team die Partie dementsprechend und übernahm sofort die Initiative auf dem Platz. Ein gefährlicher Kopfball Normen Messigs in der 2. Minute unterstrich dabei gleich unser Vorhaben, ein frühes Tor zu erzielen. Leider ging das Leder ebenso knapp vorbei, wie nur wenig später ein Freistoß Sven Reinhards. Vorausgegangen war ein Foul an Michael Mühlberg ca. 18 Meter zentral vorm gegnerischen Kasten. Weitere Angriffe rollten in Richtung Flöhaer Gehäuse und oft konnten die Gäste unsere Aktionen nur mit rüden Fouls bremsen. Ein solches führte in der 12. Minute erneut zu einem Freistoß. Ronny Langklotz brachte die Kugel aus gut 25 Metern fast von der rechten Seitenauslinie hoch in den Strafraum herein. Der Ball wurde lang und länger und schlug schließlich, auch begünstigt durch den unsicheren Torwart der Gäste, im linken oberen Eck zur 1:0 Führung ein. Nur drei Minuten vergingen, da zappelte die "Pille" erneut im Netz des TKV. Energisch setzten unsere beiden Angreifer einem langen Ball nach, brachten dadurch die Flöhaer Hintermannschaft unter Druck und profitierten schließlich vom erneuten Fehler des Keepers, schlug über den Ball, indem Messig über die Linie schieben konnte. Trotz der beiden schnellen Gegentore gab sich der Tabellen-Elfte keineswegs auf und kam in der 20. Minute seinerseits zur ersten Chance. Nach einer Freistoßeingabe von der linken Seite konnte der Flöhaer Angreifer seinen Kopfball dann allerdings nicht platzieren und setzte die Kugel weit über das Tor. Wie’s geht, zeigte in der 26. Minute Marco Hansch. Einen der zahlreichen weiten Einwürfe unseres Kapitäns nutzend, war er zur Stelle und erzielte mit wuchtigem Kopfball das 3:0. Dass es bis zur Pause bei diesem Spielstand blieb, lag zum einen daran, dass Michael Mühlbergs Freistoßhammer in der 29. Minute nur am Lattenkreuz landete, und zum anderen daran, dass die letzte Konsequenz bei der Chancenverwertung fehlte. Nach dem Wechsel versuchten die Gäste, gleich ein schnelles Anschlusstor zu erzielen und hatten in der 47. Minute auch die Gelegenheit dazu. Abwehrchef Sven Reinhard vereitelte diese allerdings, indem er den Schuss eines Flöhaers per Kopf zur Ecke klärte. Danach übernahmen wir aber wieder die Kontrolle über das Spielgeschehen und hatten Chancen zuhauf. Doch noch ließ ein weiters Tor auf sich warten, denn ein 20 Meter Gewaltschuss Reinhards landete wieder nur an der Latte des gegnerischen Kastens. Reinhard war dann aber der Ausgangspunkt unseres vierten Treffers. Mit einem gut getimten Pass setzte er Normen Messig in Szene, dieser setzte sich schön durch, lief allein auf den Schlussmann des Kontrahenten zu und hatte keine Mühe, das Leder zu versenken. Doch auch das 4:0 ließ die Gäste noch nicht resignieren. Immer wieder war es der dribbelstarke Müller, der für Unruhe in unserer Abwehrreihe sorgen konnte. In der 63. Minute trug allerdings der Schiedsrichter nicht unwesentlich dazu bei, dass dem Kontrahenten das 1:4 gelingen sollte. Einer Schwalbe erlegen, entschied er auf Strafstoß und Müller ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen, indem er den Ball unhaltbar platzierte. Angestachelt von dieser Situation legte unsere Elf dann noch mal einen "Zahn" zu und startete zahlreiche Angriffe. Einer davon führte in der 65. Minute zum Erfolg. Eine mustergültige Flanke versenkte Normen Messig, sein drittes Tor an diesem Tage erzielend, per Kopf zum 5:1. Ein Debakel für die Mannen aus Plaue schien sich abzuzeichnen. Dass es nicht dazu kam, lag am Auslassen selbst klarster Chancen und am sich jetzt steigernden Torwart der Gäste. Durch eine Unachtsamkeit kassierten wir sogar noch ein zweites Gegentor. Wieder war es Müller, der sich gleich gegen drei Mann durchsetzen konnte und zum 2:5 vollendete. Alles in allem aber war es ein hoch verdienter Sieg, gegen eine sich niemals aufgebende Flöhaer Mannschaft.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Neugebauer / Lebeda / Langklotz M. / Hansch (ab 69.min. Bergt) / Pötzsch / Ruske (ab 46. min. Koller) / Messig / Mühlberg
Torschützen: 1:0 Langklotz R. (12.min.) / 2:0 Messig (15.min.) / 3:0 Hansch (26.min.) / 4:0 Messig (57.min.) 5:1 Messig (65.min.)
Schiedsrichter: Kühnert (Mulda)
Zuschauer: 57

Die Konstellation vor dem Spiel war klar. Ein Sieg unserer Eintracht und das Ziel Aufstieg wäre erreicht. Allerdings stand uns mit der Elf aus Voigtsdorf ein Kontrahent gegenüber, der immerhin die drittbeste Rückrundenbilanz aller Mannschaften aufweisen konnte. Und das Spiel sollte dann auch zeigen, dass die Erzgebirger keineswegs nur zum Gratulieren nach Augustusburg gekommen waren. Mutig nach vorne spielend gehörte ihnen die Anfangsphase, und in der 5. Minute bot sich den Gästen dann auch die Gelegenheit zur Führung. Einen Stellungsfehler in unserer Hintermannschaft nutzend, lief ein Voigtsdorfer Spieler allein auf Keeper Langklotz zu, dieser verkürzte geschickt den Winkel, so dass der Stürmer den Ball nur noch neben unserem Tor platzieren konnte. Obwohl wir schon zwei Minuten später durch Mühlbergs Schuss aus gut 18 Metern antworteten (Schlussmann hielt sicher), gelang es nicht, unseren Aktionen spielerische Substanz zu verleihen. Irgendwie merkte man der Mannschaft eine gewiss verständliche Nervosität an, und so landete manch gut gemeintes Zuspiel beim Gegner. Dennoch ergaben sich durchaus Chancen, das 1:0 zu erzielen. Immer wieder war es der agile Mühlberg, der dabei im Mittelpunkt stand. So setzte er die Kugel mit seiner Direktabnahme, nach scharfer Eingabe Bergts von der rechten Seite, nur um Zentimeter neben das Gehäuse der Gäste (12. min.). Und nach schöner Flanke Pötzschs kam er leider einen Tick zu spät, um aus zentraler Position vollenden zu können (35.min.). Aber auch durch Standards gelang es, den Kasten der Voigtsdorfer das eine oder andere Mal zu gefährden. So zischte ein Freistoßhammer unseres Kapitäns aus gut 25 Metern in Minute 23 äußerst knapp am rechten Dreieck des Gästetores vorbei. Und nach einer Ecke Mühlbergs, die der Torwart nur mit einer Faust aus der Gefahrenzone boxte, hatte Marco Hansch die Möglichkeit zum Nachschuss, doch bugsierte er das Leder über das gegnerische Gebälk. Doch auch der Tabellensiebente spielte nach vorne und hatte in der 37. Minute eine gute Gelegenheit. Nach gelungener Kombination über die linke Seite gelang es unserer Abwehr, die Kugel erst im letzten Moment aus der Gefahrenzone zu schlagen. Mit zunehmender Spielzeit gelang es aber, die Voigtsdorfer Offensive besser zu stoppen und darüber hinaus konnten wir auch den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen lassen. Ein schöner diagonaler Pass Reinhards leitete in der 42. Minute den wohl verheißungsvollsten Angriff unserer Elf ein. Norman Messig verlängerte den Ball geschickt in den Lauf Mühlbergs, völlig frei brachte er die ,,Pille“ aber nicht richtig unter Kontrolle und vergab. Ein gefährlicher Kopfball Messigs nach Flanke Bergts in Minute 44, ging knapp vorbei, bildete den Abschluss unter eine erste Hälfte, die uns zwar im leichten Chancenplus aber keinesfalls so dominant wie erhofft sah. Dies sollte sich in Halbzeit zwei grundlegend ändern. Sofort übernahmen wir die Initiative und drängten auf die Führung. Ein Schuss Sven Ruskes, der zur Ecke abgefälscht wurde, war in der 46. Minute ein erstes Achtungszeichen. In der 49. Minute war es dann aber soweit. Den gut Hereingetretenen Freistoß Marco Hanschs legte Andy Koller an der Fünf-Meterraum-Linie quer, Michael Mühlberg war zur Stelle und schoss den Ball aus kurzer Entfernung in die gegnerischen Maschen. Fast wäre den Gästen nur kurze Zeit später der Ausgleich gelungen. Ausgangspunkt auch hier ein Freistoß. Aus gut 20 Metern jagte ein Voigtsdorfer die Kugel an der Mauer vorbei in Richtung Eintracht-Tor. Marco Langklotz war allerdings zur Stelle und bewahrte uns mit einer tollen Reaktion vor einem Gegentreffer. Dies sollte für lange Zeit aber die letzte brenzlige Situation vor unserem Gehäuse bleiben, denn immer mehr gelang es uns, das Geschehen zu diktieren. Leider verpassten wir es, mit einem zweiten Treffer für die Vorentscheidung zu sorgen. Gelegenheiten dazu waren durchaus vorhanden. So ging, mit einem guten Zuspiel von Mühlberg in Szene gesetzt, Stanley Bergt in der 54. Minute am linken Flügel auf und davon, scheiterte aber aus kurzer Entfernung am gut regierenden Schlussmann. Ein Traumpass Sven Ruskes brachte nur drei Minuten danach Michael Mühlberg in beste Position, aber auch er fand in der Nummer Eins der Gäste seinen Meister. Auch dem, in der 72. Minute eingewechselten Holger Chodoreck, bot sich, kurz nach dem er auf dem Platz war, die große Chance zum 2:0. An der Strafraumgrenze, völlig frei auftauchend, war sein Schuss allerdings zu schwach und wurde so eine sichere Beute des Keepers. Die wohl dickste Möglichkeit zur Entscheidung hatte in der 80. Minute ,,Muli“ Mühlberg. Nach schöner Vorarbeit Chodorecks visierte unser Angreifer mit seinem Kopfball das rechte Dreiangel an. Doch mit einer Glanzparade kratzte der Voigtsdorfer Mann zwischen den Pfosten das Leder aus dem Winkel. So blieb es eine Zitterpartie, und in der 82. Minute hatten wir tatsächlich noch eine heikle Situation zu überstehen. Marco Langklotz berechnete eine Eingabe von der linken Seite nicht richtig und konnte nur mit einer Fußabwehr eingreifen. Die Kugel kam zu einem Voigtsdorfer, doch stand bei dessen Schuss Sven Reinhard goldrichtig und klärte kurz vor der Linie. Der Kontrahent, bei dem es immerhin noch um die Qualifikation zur Kreisliga geht, versuchte zwar in der Schlussphase noch einmal alles, doch ließen wir keine Chance mehr zu und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Nach 95 Minuten ertönte dann endlich der Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters aus Penig. Was folgte, war ein kollektiver Jubel, Spieler und Trainer lagen sich in den Armen, denn 4 Spieltage vor Schluss haben wir den Aufstieg in die neue Mittelsachsenklasse perfekt gemacht. Nun gilt es, die Spannung weiter hoch zu halten, denn zum einen soll die Serie möglichst bis zum letzten Spieltag halten, und schließlich besteht auch noch die Chance auf den Pokalgewinn.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Pötzsch / Koller / Langklotz R. / Hansch / Bergt (ab 90.min. Lebeda) / Ruske (ab 88.min. Neugebauer) / Mühlberg / Messig (ab 72.min. Chodoreck)
Torfolge: 1:0 Mühlberg (49.min.)
Schiedsrichter: Siegert

Wie schon im Hinspiel tat sich die Mannschaft gegen den nunmehr Tabellenletzten schwer. Trotz drückender Überlegenheit gelang es nur selten, ordentlichen Kombinationsfußball zu zeigen. Allerdings stand der Gast fast ausschließlich mit 11 Mann in seiner Hälfte und war an eigenen Angriffen quasi nicht interessiert. Es war dann umso grotesker, dass sich den Langenauern die erste Chance des Spiels bot, denn bei einem Freistoß in der 12. Minute hatte unser Keeper Marco Langklotz alle Mühe, den tückisch aufsetzenden Ball gerade noch über die Latte lenken zu können. Um es vorweg zu nehmen, dies sollte die einzige Offensivaktion der Gäste bleiben. Der Freistoß hatte zur Folge, dass unsere Mannschaft etwas aus ihrer bis dahin gezeigten Lethargie erwachte. Eine Chance Bergts, nach Einwurf von Langklotz, war ein erstes Achtungszeichen. Leider traf er den Ball nicht voll und so ging das Leder über das Tor. Auch in der nächsten Aktion war Stanley Bergt der Hauptakteur. Energisch setzte er sich am linken Flügel durch und prüfte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel den gegnerischen Schlussmann. Dieser war auf dem Posten und kratzte die Kugel aus dem kurzen Eck. Nur eine Minute später war es Normen Messig, der einen Kopfball nur knapp neben den Kasten der Langenauer setzte. Scheinbar hatte er sein Visier in der nächsten Aktion besser eingestellt, denn in der 23. Minute war er, nach einem Einwurf unseres Käpten`s, erneut mit dem Kopf zur Stelle und platzierte die Pille unhaltbar im langen Eck. Da, wie schon erwähnt, die Gäste keinerlei Anstrengungen unternahmen, Offensivaktionen zu starten, setzte sich der "Einbahnstraßenfußball" fort. Mit einem von Stanley Bergt verwandelten Freistoß zum 2:0, fand unsere Überlegenheit auch zahlenmäßig ihren Ausdruck (28.min.). Dass dies das letzte Tor in dieser Begegnung sein sollte, war allerdings kaum anzunehmen. Zu deutlich war die Dominanz, doch es gelang in der Folgezeit einfach nicht, das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. Zu einfallslos wurde über weite Strecken agiert und statt über die Flügel die Deckung aufzureißen, ging es immer wieder durch die Mitte. So stellten Hinterhaltschüsse die einzigen Gefahrenmomente für den Schlussmann der Langenauer dar. Aber entweder gingen sie knapp vorbei oder aber, wie bei Sven Reinhards ,,Knaller" in der 82. Minute, reagierte die Nummer 1 des Schlusslichts gut. So verstrich die Spielzeit ohne nennenswerte Höhepunkte, und dennoch hätten wir in der 78. Minute das 3:0 erzielen müssen. Endlich ging es mal über Außen. Marco Hansch flankte scharf nach innen, doch Andy Koller schob die Kugel, völlig freistehend, aus ca. fünf Metern am Tor vorbei. So blieb es letztlich beim 2:0, ein Sieg ohne Glanz und mit vielen Steigerungsraten für die nächste sicherlich schwerer Partie gegen Voigtsdorf.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Pötzsch (ab 85.min. Klamm) / Lebeda / Langklotz R. / Bergt / Hansch / Ruske / Koller (ab 80. min. Leppelt) / Messig (ab 55.min. Neugebauer)
Torfolge: 1:0 Messig (23.min.) / 2:0 Bergt (28.min.)

20. Spieltag (16.04.2011): Postschänke Burkersdorf - Eintracht (1:5)
Wieder gelang es, mit einem Sieg die Heimreise anzutreten. Doch es war vor allem die Anfangsphase des Spiels, die einen solch deutlichen Erfolg nicht erahnen lies. Im Gegenteil. Auf dem handtuchgroßen und dazu noch holprigen Platz setzten die Hausherren alles daran, dem Spitzenreiter die erste Niederlage beizubringen und begannen die Partie aggressiv. Mit langen Bällen in unseren Strafraum, schon ein Torwartabschlag konnte dort landen, erzielten sie dabei auch Wirkung und erarbeiteten sich einige Chancen. So strich ein Schuss der Burkersdorfer aus ca. 16 Metern bereits in der 4. Minute, nur knapp an unserem Gehäuse vorbei. Wenig später senkte sich eine Flanke von Rechtsaußen ebenfalls nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei ins Aus (10.min.), und auch bei einer Gelegenheit der Gastgeber in der 16. Minute hatten wir Glück, dass der Stürmer den Ball nicht voll traf und dieser eine leichte Beute unseres Schlussmannes wurde. Erst nach 18 Minuten konnte unser Team nach vorne etwas bewegen, doch kam Norman Messig nach guter Flanke Sven Ruskes nicht richtig an die Kugel und vergab. Aber schon der Gegenzug des Tabellenvierten brachte unsere Hintermannschaft erneut in Gefahr. Wieder war es ein langer Schlag, Martin Lebeda distanzierte falsch und auch Sven Reinhard konnte nicht klären, der einem Angreifer plötzlich die große Chance zur Führung brachte. Zum Glück zeigte dieser Nerven und hob den Ball über unser Tor. Ein Missverständnis zwischen Sven Ruske und Andreas Pötzsch ermöglichte den Einheimischen in Minute 26 eine weitere dicke Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Marco Langklotz hatte aber aufgepasst und konnte den Schuss im letzten Moment mit einer reflexartigen Fußabwehr klären. Eine Führung der Gastgeber wäre zu diesem sicher nicht unverdient gewesen, aber ihre schwache Chancenverwertung ließ sie weiter torlos bleiben. Und genau in diesem Punkt unterschieden sich beide Mannschaften an diesem Tag gravierend. Quasi mit der ersten echten Tormöglichkeit gelang unserer Mannschaft in der 32. Minute dann nämlich die Führung. Norman Messig wurde ca. 20 Meter zentral vorm Strafraum gelegt, und den fälligen Freistoß verwandelte Michael Mühlberg, auch mit etwas Hilfe des gegnerischen Keepers, zum 0:1. Von da an waren wir besser im Spiel und konnten in Minute 36 ,,Nachwaschen“. Sven Ruske versenkte die Kopfballvorlage Norman Messigs mit sattem Schuss aus halbrechter Position unhaltbar im langen Eck. Noch gaben sich die Burkersdorfer nicht geschlagen, und nach einem Stellungsfehler Lebedas war es Marco Langklotz zu verdanken, dass nicht gleich der Anschlusstreffer fiel. Energisch eilte er aus seinem Kasten und schlug das Leder vor dem heraneilenden Stürmer ins Seitenaus (39.min.). Da auch Sven Reinhard einen Schussversuch der Gastgeber mit letztem Einsatz blocken konnte (43.min.), ging es beim Stand von 0:2 in die Pause. Allen war klar, dass dieses Ergebnis etwas glücklich war, und dass unbedingt noch eine ,,Schippe“ aufgelegt werden musste, um als Sieger vom Platz zu gehen. Dies setzte die Mannschaft dann auch gleich um und hatte durch ,,Muli“ Mühlberg in der 47. Minute die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Nach schöner Vorarbeit Messigs schlenzte er den Ball allerdings über das Tor. Doch es sollte nicht lange dauern, bis die Vorentscheidung fiel. Andy Koller war in der 50. Minute mit aufgerückt und köpfte den Einwurf unseres Kapitäns zum 0:3 in die gegnerischen Maschen. Getroffen, aber nicht demoralisiert, versuchten die Erzgebirgler durch Mobilisierung ihrer letzten Kräfte dem Spiel doch noch eine Wende zu geben und hatten durch einen Freistoß in der 53. Minute Gelegenheit dazu. Marco Langklotz zeigte sich aber auf dem Posten und parierte. Im Gegenzug hätte dann der aufgerückte David Dudek für die endgültige Entscheidung sorgen können. Nach schönem Solo fehlte im Abschluss aber die Kraft und so kam, zwar relativ frei vor dem Tor auftauchend, nur ein schwaches Schüsschen zustande, welches zudem am Tor vorbei ging. Damit hatten die Gastgeber weiter Hoffnung, und tatsächlich gelang ihnen in der 60. Minute das 1:3. Andy Koller holte seinen Gegenspieler auf der rechten Abwehrseite von den Beinen, und da die Seitenauslinie mit Strafraumlinie auf dem Sportplatz in Burkersdorf fast identisch ist, war das Foul folglich schon im Strafraum. Den dadurch berechtigten Strafstoß hätte unser Keeper fast entschärfen können doch war er zwar in der richtigen Ecke aber nur noch mit den Fingerspitzen am Ball. Unbeeindruckt von diesem Treffer spielten wir jetzt clever unsere technische Überlegenheit aus und erarbeiteten uns sofort wieder Chancen. So verfehlte ein Kopfball Mühlbergs nach Flanke Messigs in der 64. Minute nur knapp sein Ziel. Und auch Stanley Bergt hatte nur eine Minute später die Möglichkeit zum 1:4. Nach energischem Antritt am linken Flügel drang er in den Strafraum ein, setzte den Ball aus spitzem Winkel aber neben das Tor. Kurz darauf machte er es besser. Von Messig an der Strafraumgrenze gut in Szene gesetzt, ließ er dem Schlussmann der Gelb-Schwarzen mit seinem straffen Schuss ins obere Eck keine Möglichkeit zum Eingreifen (68.min.). Damit waren die "Fronten" geklärt, und in den letzten 20 Minuten bestimmten wir das Geschehen eindeutig. Da der Gegner auch kräftemäßig am Ende war, gelangen jetzt sogar schöne Kombinationen, die zu Torchancen führten. Einen Treffer sollte es dann auch noch geben. Stanley Bergt wurde im Strafraum in die Zange genommen und kam zu Fall. Es ertönte der Pfiff und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Es war ein Strafstoß der Kategorie "kann man, muss man aber nicht geben". Michael Mühlberg war`s egal, er legte sich die Kugel zurecht und verwandelte sicher zum 1:5.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda / Koller / Langklotz R. / Bergt / Pötzsch / Ruske / Mühlberg / Messig (ab 78.min. Baldauf)
Noch im Kader: Reichel
Torfolge: 0:1 Mühlberg (32.min.) / 0:2 Ruske (36.min.) / 0:3 Koller (50.min.) / 1:4 Bergt (68.min.) / 1:5 Mühlberg (Foulstrafstoß 75.min.)
Schiedsrichter: Schulze

Das Spitzenspiel hielt nur von der Spannung her, was es versprach. Beide Mannschaften belauerten sich, was vor allem von Muldaer Seite her überraschte, war doch ein Sieg für den 10 Punkte hinter dem Spitzenreiter platzierten Zweiten der Tabelle eigentlich Pflicht. So blieb die erwartete Anfangsoffensive der Gäste aus und unser Team übernahm die Initiative auf dem Platz. In der Hauptsache durch Standardsituationen konnten wir das Tor des Gegners gefährden, was schon in der ersten Spielminute fast zum 1:0 geführt hätte. Leider verpasste Marco Hansch den Ball, nach weitem Einwurf unseres Kapitäns, knapp. Ein Freistoß, ebenfalls von unserem Spielführer ausgeführt, brachte in Minute 4 die nächste Möglichkeit, in Führung zu gehen. Aber auch diesmal segelte die scharf getretene Kugel knapp über den Querbalken. Den nächsten Aufreger gab es dann in Minute 12. Der Gästekeeper segelte unter einem weiten Einwurf durch, kollidierte dabei mit einem seiner Mitspieler und es herrschte helle Aufregung im Fünfmeterraum. Nur mit viel Mühe konnten sie das Leder aus der Gefahrenzone schlagen und es blieb torlos. Da beide Abwehrreihen immer mehr die Partie dominierten und es aus dem Spiel heraus keiner Mannschaft gelang, für Gefahr zu sorgen, waren es wieder Standards, aus denen Chancen resultierten. Zunächst kam Stanley Bergt nach einem Langklotz-Freistoß relativ frei zum Abschluss. Der Winkel zum Tor war allerdings sehr spitz und so setzte er seinen Volleyschuss neben das Gehäuse (18.min.). Ebenfalls ein Freistoß war Ausgangspunkt für die erste ernsthafte Muldaer Gelegenheit. Aus halblinker Position ca. 20 Meter vor unserem Tor ausführend, zirkelte der Gästespieler die Kugel zum Glück am langen Eck vorbei ins Aus (21.min.). Die beste Möglichkeit, seine Mannschaft in Führung zu bringen, hatte in der 33. Minute Andy Koller. Halbrechts im Strafraum setzte er sich im Dribbling durch, doch im letzten Moment wurde ihm der Ball noch vom Fuß gespitzelt. Bis zum Pausenpfiff passierte dann nicht mehr viel und es blieb demzufolge beim Remis. Wer gedacht hatte, dass die Gäste in Hälfte 2 alles oder nichts spielen würden, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, mit Wiederanpfiff bestimmten wir mehr und mehr das Geschehen und hatten gleich einige gute Szenen vorm gegnerischen Tor. So segelte ein Freistoß unseres Kapitäns in Minute 47 über das Gehäuse der Muldaer und auch der tückisch aufsetzende Distanzschuss Kollers hätte um ein Haar die Führung gebracht. Der Ball ging zwar am sich vergeblich streckenden Keeper, aber auch am langen Pfosten vorbei. Da auch Normen Messigs Kopfball in der 55. Minute nichts einbrachte, stand die Partie weiter auf der Kippe. Stanley Bergt war es dann, der unser Team in der 59. Minute fast in Führung gebracht hätte. Endlich einmal spielte er seine Schnelligkeit aus, zog von der linken Seite kommend in Richtung Strafraum und überwand mit seinem Schuss den Muldaer Schlussmann. Zum Leidwesen Bergts hatte ein Verteidiger der Gäste aber aufgepasst und schlug das Leder noch von der Linie. Mit einer jetzt härteren Gangart versuchten die Gäste, dann etwas Hektik ins Spiel zu bringen. Ausdruck dessen war ein rüdes Foul an Ronny Langklotz in der 61. Minute bei dem der Muldaer Spieler Kraut Glück hatte, nur Gelb zu sehen. Unsere Mannschaft ließ sich von der aufkommenden Hektik aber nicht anstecken, blieb ruhig und konsequent in ihren Aktionen und hatte in Hanschs Kopfball (77.min.) sowie einem Langklotz-Freistoß (82.min.) weitere gute Einschusschancen. Aber auch unser Keeper musste in der 83. Minute noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Konsequent entschärfte er aber den Muldaer Schuss von der Strafraumgrenze mit guter Parade. Als alles schon mit einer Punkteteilung rechnete, gelang uns schließlich doch noch der viel umjubelte Siegestreffer. Marco Hansch stellte einmal mehr seine Kopfballstärke unter Beweis und wuchtete den von Ronny Langklotz getretenen Eckball in die Muldaer Maschen. Es war zwar schon die 89. Minute und eigentlich nur noch wenige Sekunden zu spielen, doch dem alles in allem gut leitenden Schiedsrichter schien die Partie zu gefallen, denn er ließ reichliche 5 Minuten nachspielen. Aber auch dies nutzte dem Kontrahenten nichts, ja er hatte sogar noch Glück, dass Alex Stölzel seine Großchance nicht nutzte und mit seinem Heber am Schlussmann der Gäste scheiterte. Mit diesem Sieg beträgt der Vorsprung auf die Muldaer jetzt stolze 13 Punkte. Dennoch besteht kein Grund nachzulassen, schließlich ist der Titel noch nicht unter Dach und Fach und darüber hinaus soll auch die Serie halten.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Neugebauer (ab 79.min. Pötzsch) / Lebeda / Langklotz R. / Bergt / Hansch / Ruske / Messig (ab 60.min. Stölzel)
Noch im Kader: Baldauf / Klamm / Mühlberg
Torfolge: 1:0 Hansch(89.min.)
Schiedsrichter: Romrig (Hetzdorf)
Zuschauer: 97

18. Spieltag (02.04.2011): CSV Conradsdorf - Eintracht (0:4)
Auch ohne die etatmäßigen Angreifer Chodoreck und Mühlberg zeigte die Mannschaft von Beginn an, dass sie gewillt war, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies unterstrich schon die erste Aktion, denn nach Anstoß der Platzherren eroberten wir im Mittelfeld den Ball und Ronny Langklotz zog mit diesem unwiderstehlich in Richtung gegnerisches Tor. Leider ging sein kapitaler Schuss aus gut 18 Metern knapp am Conradsdorfer Kasten vorbei. Dies war das Startsignal für eine eindrucksvolle Anfangsoffensive, in der es Chancen im Minutentakt geben sollte. So hatte Stanley Bergt im Anschluss an einen Eckball in Minute 2 gleich die nächste dicke Möglichkeit, die Führung zu erzielen, doch setzte er das Leder über das Gebälk. Bergt war dann auch in der nächsten Szene maßgeblich beteiligt. Am linken Flügel setzte er sich durch und seine Flanke nutzte Marco Hansch, im Zentrum auftauchend, zu einem brandgefährlichen Kopfball, der allerdings um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei strich (3.min.). Nur zwei Minuten später herrschte erneut helle Aufregung im Strafraum der Platzherren, doch aus dem Gewühl heraus gelang es nicht, den Ball an der vielbeinigen Abwehr vorbei über die Linie zu drücken. Schließlich wurden unsere Angriffsbemühungen dann doch belohnt. Ronny Langklotz legte sich ca. 20 Meter vor dem Tor den Ball zum Freistoß zurecht. Mit Vehemenz jagte er die Kugel auf den gegnerischen Kasten, und das noch leicht abgefälschte Leder schlug unhaltbar im linken Dreiangel zur 1:0-Führung ein (7.min.). Die Konstellation nutzend, machte die Mannschaft weiter Druck und hatte durch Kollers Direktabnahme, die knapp am Tor vorbei ging, in der 10 Minute eine wiederum eine gute Möglichkeit. Da auch Normen Messig und Marco Hansch ihre Kopfballchancen (14. und16.) vergaben, bedurfte es schon der gütigen Mithilfe der gegnerischen Abwehr um unserer Überlegenheit auch zahlenmäßig Ausdruck zu verleihen. Einen von Marco Hansch von der rechten Seite scharf in den Strafraum geschlagenen Freistoß bugsierte ein Abwehrspieler in die eigenen Maschen. Mit dem 2:0 im Rücken nahmen wir das Tempo dann etwas aus der Partie und die Gastgeber kamen zu einigen gefälligen Aktionen im Mittelfeld. Torgefahr konnten sie aber nur einmal erzielen. So hoppelte ein Ball in der 25. Minute quer durch unseren Strafraum und ein Conradsdorfer hatte plötzlich eine Schusschance. Zum Glück traf er das Leder auf dem unebenen Untergrund nicht voll, so dass die ,,Pille“ weit am Kasten von Marco Langklotz vorbei ging. Einen Aufreger gab es dann noch in der 30. Minute. Bei einem Freistoß der Hausherren wurde der in der Mauer postierte Andreas Pötzsch vom Schuss so unglücklich getroffen, dass er förmlich Knockout ging. Mit blutender Nase war er ca. 5 Minuten außer Gefecht gesetzt, kam dann aber trotz Schmerzen wieder zurück und hatte in der 37. Minute die Großchance zum 0:3. Völlig frei gespielt, im Sechzehner der Gastgeber, behielt er, wahrscheinlich noch etwas benommen, leider nicht die Übersicht und verfehlte das Tor mit seinem Linksschuss. Da auch der Kopfball Sven Ruskes, in der 45. Minute über den Querbalken segelte, war das 0:2 gleichbedeutend mit dem Pausenstand. Nach dem Wechsel waren wir weiterhin spielbestimmend und hatten durch Normen Messigs Kopfball, nach Flanke Reinhards, gleich eine gute Chance (48.min.). Leider brachte er das Leder genauso wenig im Kasten der Gastgeber unter wie wenig später Andreas Pötzsch, der zwar das schöne Zuspiel unseres Kapitäns zu einem Direktschuss von der Strafraumgrenze nutzte, jedoch im gut parierenden Schlussmann seinen Meister fand. So ließ das 0:3 und damit die Entscheidung weiter auf sich warten, und trotz vieler Ungenauigkeiten, dies lag sicher auch am unebenen Platz, ergaben sich weiter beste Gelegenheiten. Doch vor allem Normen Messig konnte, trotz nimmermüden Einsatzes, keine davon nutzen. So verpasste er die Flanke Pötzschs in der 60. Minute, im Fünfmeterraum postiert, knapp, und auch den guten Pass Reinhards konnte er nicht mit einem Tor veredeln, denn er setzte das Leder aus zugegebner Maßen spitzem Winkel neben das Gehäuse. Einer Standardsituation entsprang denn letztlich die Vorentscheidung. Einen, von Ronny Langklotz getretenen Eckball, brachte die gegnerische Abwehr nicht aus dem Strafraum. Stanley Bergt war zur Stelle und nutzte die unübersichtliche Situation eiskalt aus, indem er den Ball über die Linie stocherte (67.min.). Danach versuchten die Hausherren, noch einmal ins Spiel zu kommen, und mit ihrer einzigen Gelegenheit prüften sie unseren Schlussmann in der 78. Minute. Marco Langklotz hatte aber keine Mühe, den Schuss des Conradsdorfer Spielers zu entschärfen und parierte aus kurzer Distanz sicher. Schließlich profitierten wir dann in der 89. Minute noch von einem Missverständnis in der gegnerischen Hintermannschaft. Stanley Bergt schaltete am schnellsten, behielt die Übersicht und schob die Kugel zum 0:4 ein. Es war ein verdienter Sieg, bei dem wir aber in der zweiten Halbzeit spielerisch nicht immer überzeugten.
Aufstellung: Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Neugebauer / Koller / Langklotz R. / Ruske (ab 75.min. Baldauf) / Hansch / Bergt / Messig (ab 65.min. Klamm)
Noch im Kader: Lebeda
Torfolge: 0:1 Langklotz R. (7.min.) / 0:2 Eigentor (21.min.) / 0:3 Bergt (67.min.) / 0:4 Bergt (89.min.)
Schiedsrichter: Urz (Zuger SV)

17. Spieltag (26.03.2011): Eintracht - SV Kleinwaltersdorf (5:0)
Bei nasskaltem Wetter und schwierigen Bodenverhältnissen, vollzog unsere Eintracht den Punktspielauftakt ins Jahr 2011. Zu Gast war der Kleinwaltersdorfer SV, und der kam immerhin mit der Empfehlung eines vierten Tabellenplatzes. Es war also höchste Konzentration geboten um zu einem weiteren,, Dreier " zu kommen. Zwar standen einige Akteure aus den Unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung, und vor allem im Angriffsbereich fehlten mit Chodoreck (Muskelfaserriss) und zunächst auch Mühlberg (Erkältung) wichtige Spieler, doch wie die Mannschaft dies kompensierte nötigt ihr wiederum höchsten Respekt ab. Von Beginn an übernahm sie die Initiative und drängte den Gegner in die Defensive. Chancen blieben nicht aus, und so hatte Normen Messig bereits in Minute 4 die erste Gelegenheit. Nur mit Mühe konnte der gegnerische Torhüter Messigs Schuss zur Ecke abwehren. Diese brachte zwar Nichts Zählbares ein, aber schon die nächste Standardsituation sorgte für helle Aufregung im Torraum der Gäste. Wieder einmal war es ein weiter Einwurf unseres Käpten`s den sich der Schlussmann des Kontrahenten beinahe selbst ins Netz legte. Im letzten Moment konnte das Leder noch von der Linie geschlagen werden, doch Ruhe bekam die Abwehrreihe des Kontrahenten nicht. Und schließlich war es in der 15. Minute dann soweit. Eine Ecke, getreten von Ronny Langklotz, segelte in den Strafraum und dort stieg Stanley Bergt hoch, und beförderte die Kugel mit wuchtigem Kopfball in den Kasten des Gegners. Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung hinter sich, da zappelte der Ball schon wieder im Netz der Kleinwaltersdorfer. Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte verlängerte Andy Koller per Kopf in den Lauf von Marco Hansch. Dieser fackelte nicht lange, nahm die Kugel aus vollem Lauf volley und ließ der Nummer Eins des Gegners mit seinem knallharten Schuss keine Chance. Ein Kopfball von Sven Ruske strich in der 20. Minute nur um Haaresbreite am Tor vorbei und auch Marco Hansch verfehlte den Kasten, nach schönem Zuspiel von Messig, in Minute 23 mit seinem Schuss nur knapp und so dauerte es trotz drückender Überlegenheit bis zur 41. Minute ehe das 3:0 fiel. Wieder war es ein Eckball unseres Spielführers der die Aktion einleitete. Normen Messig war zur Stelle und köpfte das Lader in die Maschen. Noch vor dem Seitenwechsel konnte, der inzwischen eingewechselte Michael Mühlberg, den Vorsprung auf komfortable 4 Tore ausbauen. Völlig unbehelligt vom Kontrahenten konnte er aufs gegnerische Tor zulaufen und hatte keine Mühe die Kugel am Keeper vorbei zu schieben (45.min.). Damit war die Partie quasi entschieden und dennoch nahmen wir uns in der Pause vor nicht nachzulassen und weiter zielstrebig nach vorne zu spielen. Dies gelang dann allerdings nur phasenweise, doch trotz einer nicht mehr ganz so zielstrebigen Spielweise gab es noch Chancen zu Hauff. Zunächst setzte Michael Mühlberg seinen Kopfball in der 50. Minute knapp neben das Tor, und es blieb beim 4:0. Doch als dann drei Minuten später Stanley Bergt allein auf den gegnerischen Torhüter zulief schien das fünfte Tor fällig. Leider brachte er den Ball nicht am,, Gooli" vorbei. Von der Mittellinie losziehend hatte er wohl zuviel Zeit zum überlegen. Auch bei Normen Messigs Gelegenheit in der 68. Minute lag das 5:0 förmlich in der Luft, doch wurde sein Schuss aus kurzer Distanz noch von der Linie geschlagen. Bei Sven Reinhards Knaller aus ca. 25 Metern konnte sich der viel beschäftigte Schlussmann erneut auszeichnen, denn mit toller Parade kratzte er die Kugel aus dem Winkel. Da Sven Ruske seine Riesenchance in Minute 80 genauso wenig nutzen konnte wie kurz darauf Normen Messig (Pfostenschuss) schien der Pausenstand gleichbedeutend mit dem Endstand zu sein. Doch dagegen hatte, der an diesem Tag sehr gut spielende Marco Hansch etwas einzuwenden. Mit energischem Antritt setzte er sich auf Rechtsaußen durch und vollendete mit einem Schuss ins lange Eck. Somit spiegelt das Resultat in etwa auch unsere Überlegenheit, gegen die zugegebener Maßen Ersatzgeschwächten Gäste, wieder und es konnte im 17. Spiel der 15. Sieg eingefahren werden.
Aufstellung:Langklotz M. / Reinhard / Dudek / Lebeda (ab 40.min. Mühlberg /ab 66.min. Klamm) / Neugebauer / Langklotz R. / Hansch / Bergt / Ruske (ab 82.min. Baldauf) / Koller / Messig
Torfolge: 1:0 Bergt (15.min.) / 2:0 Hansch (16.min.) / 3:0 Messig (41.min.) / 4:0 Mühlberg (45.min.) / 5:0 Hansch (90.min.)

Um es vorweg zu nehmen, es war ein über weite Strecken packender Pokalfight, denn beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Großwaltersdorfer, direkt aus einem Trainingslager angereist, erwischten den besseren Start und hatten schon in Minute eins durch einen Freistoß eine gute Möglichkeit, in Führung zu gehen. Doch zeigte sich in dieser Szene auch unser Keeper Marco Langklotz hellwach und parierte den Schuss aus gut 20 Metern glänzend. Gegen die robusten und sehr groß gewachsenen Spieler unseres Kontrahenten fiel es uns in der Anfangsphase auch weiterhin schwer, zum gezielten Spielaufbau zu gelangen. Nur sporadisch konnten Angriffe inszeniert werden, und so war es lediglich Michael Mühlberg, dem sich in der 7. Minute eine Gelegenheit bot. Holger Chodoreck hatte sich auf Linksaußenposition gut durchgesetzt, doch Mühlberg verpasste dessen Eingabe in der Mitte nur knapp. Pech hatten wir dann allerdings, als wiederum Mühlberg mit einem Steilpass auf und davon zog, jedoch der Unparteiische vorher ein Foul gesehen hatte, und statt weiterlaufen zu lassen, auf Freistoß für die Eintracht entschied (13.min.). Den Gästen bot sich in Minute 19 noch einmal die Chance, das 0:1 zu erzielen, doch nach guter Kombination zögerte der Angreifer mit dem Abschluss zu lange, so dass unsere Abwehr in höchster Not an der Strafraumgrenze klären konnte. Dies blieb dann aber vor der Pause die einzig nennenswerte Angriffsaktion des Tabellenvierten der Kreisliga, denn unser Team übernahm immer mehr das ,,Zepter“ auf dem Platz. Zunächst hatte Marco Hansch nach einem Steilpass das 1:0 auf dem Fuß, kam aber einen Tick zu spät, kollidierte mit dem Schlussmann der Gäste und sah dafür Gelb (24.min.). Auch das Verletzungsbedingte Ausscheiden Holger Chodorecks in Minute 30 brachte keinen Bruch in unsere Aktionen, denn der für ihn gekommene Normen Messig war sofort im Spiel. Fast hätte es kurz nach dessen Einwechslung im Kasten der Großwaltersdorfer geklingelt, doch mit einem tollen Reflex drehte die Nummer 1 des Gegners den Kopfball Mühlbergs (nach Ecke Hanschs) über den Balken (31.min.). Als in der 37. Minute Normen Messig von zwei Gegnern in die Zange genommen wurde, blieb dem Refferee nichts anderes übrig, als auf Freistoß zu entscheiden. Ca. 25 Meter zentral vor dem Tor legte sich unser Kapitän die Kugel zurecht und jagte sie mit Vehemenz und unhaltbar in die Maschen des Kreisligisten. Das 1:0 stellte auch den Halbzeitstand dar und allen war klar, dass trotz der Führung noch nichts entschieden war. Dass die Gäste sich keinesfalls geschlagen gaben, zeigten sie sofort nach Wiederbeginn. Energisch drängten sie auf den Ausgleich und hatten darüber hinaus im Mann an der Linie einen zusätzlichen Verbündeten. Denn obwohl Sven Reinhard in der 48. Minute den Ball mit einem Tackling klar zur Ecke klären konnte, hob der Linienrichter sofort seinen Wimpel und signalisierte so dem Schiri ein Foul. Manchmal gibt es im Fußball aber auch Gerechtigkeit, denn der Großwaltersdorfer Schütze hämmerte das Leder an die Latte. Die Kugel sprang zurück zum Schützen und dieser schob sie über die Linie. Da aber kein weiterer Spieler am Ball war, musste der Treffer annulliert werden und es gab Abstoß. Aber auch vom vergebenen Elfer ließen sich die spielstarken Gäste nicht schocken und setzten ihre Angriffsbemühungen fort, scheiterten allerdings immer wieder am gut reagierenden Marco Langklotz. In der 58. Minute musste er dann aber doch hinter sich greifen, denn etwas zu weit vor seinem Kasten postiert kam er nicht mehr an den aus gut 20 Metern abgegebenen Schuss, so dass sich die Kugel über ihn hinweg ins Netz senkte. Wie unsere Mannschaft den Ausgleich verkraftete, nötigt ihr höchsten Respekt ab. Denn keinesfalls geschockt, wurde wieder der Angriff gesucht und der Gegner unter Druck gesetzt. Aus so einer Situation fiel nicht einmal drei Minuten später der erneute Führungstreffer. Norman Messig setzte einem langen Ball energisch nach, was zu einem Missverständnis zwischen Torhüter und Verteidiger führte. Den dadurch zu kurz abgewehrten Ball schlenzte Ronny Langklotz aus gut 30 Metern über den zu weit aus seinem Kasten geeilten Schlussmann. Mit dem 2:1 bewies unser Käpten, dass er es nicht nur mit brachialer Gewalt, wie beim ersten Treffer, sondern auch mit viel Gefühl versteht, Tore zu erzielen. Das Resultat zwang die Gäste in der Folgezeit, noch offensiver zu agieren. Dies bot unserem Team natürlich Räume. Diese konnten wir dann auch nutzen, und vor allem ,,Muli“ Mühlberg, fühlte sich durch die gewonnene ,,Freiheit“ sichtlich wohl. Zunächst nutzte er einen Konter und verwertete das Zuspiel Messigs eiskalt zum 3:1 (73.min.). Und in Minute 85 behielt er erneut die Nerven, war frei durch, schob die Kugel zum 4:1 ein und sorgte somit für die endgültige Entscheidung. Fazit: In einer hart umkämpften Partie war es am Ende ein verdienter Sieg, denn vor allem in der zweiten Halbzeit zeigte es sich, dass unser Team über die größeren Kraftreserven verfügte und dadurch die letzten 30 Minuten eindeutig diktierte.
Aufstellung: Langklotz M, Reinhard, Dudek, Pötzsch, Lebeda, Langklotz R., Ruske (ab 85.min. Leppelt), Hansch, Bergt (ab 69.min. Koller), Chodoreck (ab 30.min. Messig), Mühlberg
Noch im Kader: Baldauf, Neugebauer
Torfolge: 1:0 Langklotz R. (37.min.), 1:1 Trinks (58.min.), 2:1 Langklotz R. (62.min.), 3:1 Mühlberg (73.min.), 4:1 Mühlberg (83.min.)
Zuschauer: 98
Schiedsrichter: Oehme (Voigtsdorf)

Im Achtelfinale des Ligapokals traf unsere Eintracht auf den zurzeit Achtplatzierten der 1. Kreisklasse Nord, SSV Königshain/Wiederau. Ausgehend von der Tabellenkonstellation gingen die Einheimischen als klarer Favorit in die Begegnung, obwohl man nach einer ellenlangen Winterpause nie genau weiß, wo man steht. Aber von Beginn an zerstreute unser Team alle Bedenken und übernahm sofort mit zielstrebigen Angriffen das Geschehen. Bereits in der zweiten Minute zischte ein von Sven Reinhard getretener Freistoß knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Und auch bei Norman Messigs Chance nur eine Minute später lag der Führungstreffer in der Luft. Beim Schussversuch wurde er allerdings hart attackiert und kam zu Fall, jedoch blieb die Pfeife des Refferee stumm. Unserer Anfangsoffensive hatten die Gäste kaum etwas entgegen zu setzen und so ergaben sich weitere hochkarätige Torgelegenheiten. Vor allem Holger Chodoreck und Michael Mühlberg wirbelten die gegnerische Abwehrreihe mächtig durcheinander, und beide waren mit ihren Chancen nah dran an unserer Führung. Zunächst ging ein 18-Meter-Schuss (7.min.) Chodorecks nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei ins Aus, und den Kopfball Mühlbergs in Minute 11, nach präziser Flanke Hanschs, parierte der Schlussmann der Königshainer in großem Stil. Schließlich klingelte es doch im Kasten des Kontrahenten, denn beide Protagonisten der vorherigen Szenen fanden sich zum Zusammenspiel. Mit einem genialen Pass, setzte Holger Chodorecks Mühlberg im gegnerischen Strafraum in Szene und dieser schob die Kugel cool am Keeper vorbei ins Netz (15.min.). Motiviert von der Führung, setzte unsere Mannschaft nach und band den Gegner förmlich in seiner Hälfte. So ließ das 2:0 dann auch nicht zu lange auf sich warten (23.min.). Der aufgerückte rechte Verteidiger Neugebauer war es, der mit seiner Flanke für Verwirrung im Sechzehner des Kontrahenten sorgte. Die von der Abwehr zu kurz abgewehrte Eingabe, versenkte schließlich Stanley Bergt mit sattem Rechtsschuss. Fast wäre den Gästen der sofortige Anschlusstreffer gelungen, denn in der 24. Spielminute spazierte ein gegnerischer Angreifer relativ unbehelligt durchs Mittelfeld und zog aus gut 20 Metern entschlossen ab. Der bis dato quasi beschäftigungslose Marco Langklotz zeigte sich aber auf dem Posten und drehte die Kugel um den Pfosten zur Ecke. Dies war aber nur ein kurzes Strohfeuer des SSV, denn weiterhin kannte das Spiel nur eine Richtung. Durch zeitiges Attackieren der Abwehrspieler wurden Fehler in der Wiederauer Abwehr provoziert, und so führte ein eklatanter Fehlpass der Gäste in der 29. Minute zum 3:0. Norman Messig hatte plötzlich freie Bahn und ließ dem Torhüter mit platziertem Schuss ins lange Eck keine Chance. Ein Kopfball Pötzschs im Anschluss an einen von der rechten Seite getretenen Eckball hätte in der 34. Minute fast das 4:0 bedeutet, doch klatschte die Kugel nur ans Gebälk. Danach nahm unser Team das Tempo aus dem Spiel, schaltete einen Gang runter und der Kontrahent kam zu einigen Angriffsversuchen, die allerdings nicht zwingend waren. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit konnten wir dann wieder eindeutig bestimmen und erzielten in der 55. Minute mit dem 4:0 durch Hansch die Vorentscheidung. Michael Mühlberg konnte, wieder nach guten Zuspiel Chodorecks, nur durch ein Foul des gegnerischen Keepers gestoppt werden, und Marco Hansch verwandelte den fälligen Elfer zur komfortablen Führung. Danach allerdings schlichen sich Leichtsinnsfehler, oder war es gar Überheblichkeit, in unsere Aktionen ein, und so gelangte der Gast in der 59. Minute durch einen Konter zum 4:1. Aber auch wenn unser Spiel nicht mehr so gut anzusehen war wie in Hälfte eins, in Gefahr, die Partie noch abzugeben, gerieten wir zu keinem Zeitpunkt. Mit der Einwechslung Klamms und Leppelts kam noch einmal etwas Schwung in unser Angriffsspiel. Und nach einer Flanke Leppelts von Rechtsaußen war Holger Chodoreck zur Stelle und stellte mit sehenswertem Flugkopfball das 5:1 sicher (80.min.). Steven Klamm hätte kurz darauf das Resultat weiter erhöhen können, doch schob er die "Pille" allein aufs Tor zulaufend am Kasten vorbei. In Minute 87 war es schließlich Karsten Leppelt der mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Eintracht das 6:1 erzielte. Steven Klamm hatte energisch nachgesetzt, und den zurückspringenden Ball jagte Leppelt von der Strafraumgrenze ins gegnerische Tor. Das dem Kontrahenten dann dennoch ein Treffer gelang, zeugt zum einen von der Moral der Gäste, zum anderen aber auch von der ab und zu auftretenden Leichtfertigkeit im Defensivverhalten unserer Mannschaft. Alles in allem aber war es ein gelungener Start ins neue Jahr, der uns souverän ins Viertelfinale einziehen ließ. Dort wartet mit Großwaltersdorf aber ein ganz anderes Kaliber auf uns. Doch auf der heimischen Jahnkampfbahn, am 20. März, wollen wir auch gegen den Kreisligisten eine Runde weiter kommen..
Aufstellung: Langklotz M, Reinhard, Baldauf, Dudek, Neugebauer, Mühlberg, Bergt (ab 65. Min. Klamm), Pötzsch, Chodorek, Hansch, Messig (ab 65. Min. Leppelt)
Torschützen: 1:0 Mühlberg (15.), 2:0 Bergt (23.), 3:0 Messig, 4:0 Hansch (55. FE), 4:1 Möhler (59), 5:1 Chodoreck (80.), 6:1 Leppelt (87.), 6:2 Möhler (89.)
Zuschauer: 67
Schiedsrichter: Schenk (Oberschöna)

16. Spieltag (27.11.10): SV Linda - Eintracht (0:6)
Die Serie hält, denn auch in Linda konnte gewonnen werden. Und das mit einer eindrucksvollen Leistung in jeder Beziehung. Auf dem vom Schnee weitestgehend beräumten, aber durchaus schwer zu bespielenden Platz, übernahm unser Team gleich die Initiative und drängte die Gastgeber sofort in ihre Hälfte. Fast hätte es auch gleich im Kasten der Hausherren geklingelt, denn nach einer scharfen Flanke Bergts, bot sich Norman Messig die Chance, in der Strafraummitte zu vollenden. Leider traf er das glatte Leder nicht richtig und die Kugel ging über das Tor. Aber schon der nächste Angriff in Minute zwei brachte wieder Gefahr für die Einheimischen. Holger Chedoreck zog aus ca. 16 Metern entschlossen ab, doch der gegnerische Keeper konnte den Ball zur Ecke abwehren. Daraus resultierte gleich die nächste Möglichkeit in Führung zu gehen, denn Ronny Langklotz stieg zum Kopfball hoch, setzte aber den von Marco Hansch hereingetretenen Ball über das Gebälk. Nach dem furiosen Auftakt unserer Mannschaft setzten auch die Lindaer in der 8. Minute ein erstes Achtungszeichen. Einen von Ralf Neugebauer per Kopf abgewehrten Flankenball nahm ein an der Strafraumgrenze lauernder Lindaer volley, verzog aber zum Glück, so dass die Kugel vorbei ging. Davon unbeeindruckt, bestimmten wir weiter die Szenerie auf dem Platz und zeigten, trotz der schwierigen Bedingungen ansehnlichen Kombinationsfußball. In der 14. Minute hatte Stanley Bergt dann die Führung auf dem Fuß, bei seinem Schuss aus gut 10 Metern fand er allerdings im gut reagierenden Schlussmann der Gastgeber seinen Meister. Fünf Minuten später war aber auch der Keeper machtlos. Der gut aufgelegte Holger Chodoreck konnte sich auf halbrechter Position in Höhe der Strafraumgrenze durchsetzen, zog entschlossen ab, und der noch leicht abgefälschte Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein. Kaum 100 Sekunden waren vergangen, da hätte Norman Messig schon für eine Vorentscheidung sorgen können. Im 16-Meter-Raum schön frei gespielt, scheiterte er jedoch am energisch aus seinem Tor geeilten Schlussmann der Gastgeber. Aber auch unsere Nummer 1 konnte sich unmittelbar danach auszeichnen, denn Marco Langklotz reagierte bei einem Distanzschuss, der sicher in unserem Kasten gelandet wäre, hervorragend, indem er die Kugel aus dem "Winkel" kratzte (24. Min.). Die Antwort unseres Teams ließ nicht lange auf sich warten, denn faktisch im Gegenzug jagte Sven Ruske den Ball aus gut 20 Metern an die Latte des Lindaer Tores. Der zweite Treffer für unsere Mannschaft lag dann förmlich in der Luft, doch konnte eine 3 zu 1 Überzahlsituation in der 30. Minute nicht genutzt werden. Schließlich zappelte die Pille in der 32. Minute doch im Netz der Hausherren. Marco Hansch trat in halbrechter Position zum Freistoß an, und aus ca. 25 Metern schlenzte er das Leder in Richtung Tor. Der Ball wurde immer länger und senkte sich über den Keeper hinweg ins lange Eck. Der komfortable Vorsprung ließ uns in der Folgezeit etwas leichtfertig agieren und so kam der Tabellen-Elfte in der 43. Minute zu einer Großchance. Marco Langklotz war aber an diesem Tag in Hochform, denn gedankenschnell wehrte er den aus kurzer Entfernung abgegebenen Schuss per Fußparade zur Ecke ab. So ging es mit dem 0:2 in die Kabinen. Nach dem Wechsel übernahmen wir sofort wieder das Kommando auf dem Platz. Besonders der zur Halbzeit eingewechselte Michael Mühlberg sorgte dabei für viel Wirbel in den gegnerischen Abwehrreihen. Mühlberg war es dann auch, der in der 52. Minute unseren dritten Treffer markierte. Mit dem Kopf war er zur Stelle und veredelte so den gut herein getretenen Eckball Marco Hanschs. Sven Ruskes geniales Zuspiel in der 54. Minute brachte ,,Muhli“ Mühlberg erneut in beste Schussposition, doch nachdem er mit einer Körpertäuschung bereits Torwart und einen Verteidiger ins Leere laufen ließ, verhinderte ein weiterer Abwehrmann der Gastgeber mit letztem Einsatz einen höheren Rückstand. Nachdem Sven Ruske eine dicke Kopfballchance in der 57. Minute nicht nutzen konnte, machte es Marco Hansch in der 60. Minute besser. Einen weiten Einwurf unseres Kapitäns nutzte er ebenfalls per Kopf und netzte zum 0:4 ein. Auch der Doppelwechsel Leppelt und Stölzel für Lebeda und Chodoreck änderte nichts an unserer Dominanz. Im Gegenteil, denn kurz nachdem beide auf dem Platz waren, hatte Alex Stölzel nach Flanke von Karsten Leppelt gleich eine Kopfballgelegenheit (Torwart hielt). Bevor dann das Ergebnis weiter zu unseren Gunsten ausgebaut werden konnte, musste Marco Langklotz noch einmal ernsthaft eingreifen. Mit starker Reaktion vereitelte er in der 67. Minute eine Großchance der Gastgeber. In den letzten 20 Minuten war die Gegenwehr des Kontrahenten dann endgültig gebrochen. Und als Michael Mühlberg in der 75. Minute im Strafraum auf ziemlich rüde Art von den Beinen geholt wurde, ließ sich Ronny Langklotz den fälligen Elfmeter nicht entgehen und erzielte im Nachschuss das 0:5. Für den Schlusspunkt im Torreigen sorgte in Minute 81 Sven Ruske. Mit einem tollen Schuss von Linksaußen ließ er dem sich vergeblich streckenden Keeper der Lindaer keine Möglichkeit zum Eingreifen. Mit einem glänzenden Reflex lenkte unsere Nummer 1 Marco Langklotz in der 88. Minute einen abgefälschten Freistoss über unseren Querbalken. Mit dieser Reaktion sorgte er dafür, dass auch im dritten Spiel der Rückrunde die Null stand. Mit nunmehr 44 Zählern aus 16 Spielen geht es in die Winterpause. Doch bevor der Ball endgültig ruht, steht am kommenden Sonntag noch das Achtelfinale im Ligapokal Mittelsachsens auf dem Programm. Auch in diesem Wettbewerb will die Mannschaft erfolgreich sein und deshalb gilt es, die Konzentration noch einmal hoch zu halten.
Torfolge: 0:1 Chodoreck (19.), 0:2 Hansch (32.), 0:3 Mühlberg (52.), 0:4 Hansch (60.), 0:5 Langklotz (75. Foulelfmeter), 0:6 Ruske (81.)
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Hansch, Dudek, Lebeda (ab 65. Min Leppelt), Neugebauer, Langklotz R., Ruske, Bergt, Chodorek (ab 65. Min. Stölzel), Messig (ab 45. Min. Mühlberg)
Noch im Kader: Pötzsch, Koller

Nachdem in den letzten beiden Heimspielen kein Sieg erzielt werden konnte, nahm sich die Mannschaft gegen den Tabellenzehnten viel vor, um einen weiteren "Dreier" in heimischen Gefilden einzufahren. Dem Vorhaben sollte auch gleich Ausdruck verliehen werden, denn schon mit dem ersten Angriff drohte dem Gästetor Gefahr. Ronny Langklotz hatte mit einem diagonalen Pass Stanley Bergt am linken Flügel in Szene gesetzt und dieser war nur auf Kosten eines Eckballs zu stoppen. Aus diesem Eckball ergab sich erneut eine Gelegenheit, die frühe Führung zu erzielen, doch wurde Sven Reinhards Schuss aus gut 20 Metern eine sichere Beute des Dorfchemnitzer Schlussmannes. Dieser durchaus verheißungsvolle Beginn war allerdings nur ein Strohfeuer, denn in der Folgezeit gelang es nicht, das massive Abwehrbollwerk des zunächst nur mit zehn Mann angetretenen Gastes zu überwinden. Zu statisch wurde agiert, und auch an der Passgenauigkeit mangelte es. Dennoch bestimmten wir das Geschehen auf dem Platz nach Belieben und kamen durch Einzelaktionen oder Standards sporadisch zu Chancen. So setzte sich Sturmtank Normen Messig in der 22. Minute im Strafraum durch, setzte das Leder aber nur an den Pfosten. Nachdem der Kontrahent sich ab der 24. Minute durch einen weiteren Spieler vervollständigt hatte, kamen wir erstaunlicherweise etwas besser ins Spiel. Das 1:0 schien nur noch eine Frage der Zeit, doch hielten die Gäste mit Glück und Geschick ihren Kasten sauber. Zunächst setzte Ronny Langklotz eine Direktabnahme nach Eckball Hanschs knapp über den Querbalken (31.min.). Bei einem kernigen Schuss Holger Chodorecks in der 40. Minute reagierte der Schlussmann der Gäste hervorragend, indem er den Ball noch um den Pfosten drehte. Nur zwei Minuten danach unterstrich die Nummer 1 des Kontrahenten erneut seine Klasse, denn er holte einen Kopfball unseres Kapitäns sensationell aus dem Kasten. Auch Norman Messig hatte vor dem Wechsel noch einmal eine Chance, jagte aber die Kugel aus gut 10 Metern über das Tor. Nach dem Wechsel sah man eine entschlossenere Eintrachtelf. Gleich der erste Angriff brachte die Führung und hätte gleichzeitig in jedes Fußballlehrbuch aufgenommen werden können. Eine Kombination über Sven Ruske und Stanley Bergt am linken Flügel schloss Marco Hansch mit knallhartem Direktschuss unhaltbar ab. Damit waren irgendwie die "Fesseln" gelöst, denn jetzt lief der Ball, und die Gäste hatten es einzig ihrem Torhüter zu verdanken, dass es noch einige Zeit beim 1:0 blieb. So hielt er beispielsweise einen gut getimten Kopfball Hanschs in Minute 51 im großen Stil. Aus spitzem Winkel konnte Stanley Bergt den Abpraller dann nicht im Tor versenken, traf stattdessen nur das Außennetz. Auch bei weiteren heiklen Situationen im gegnerischen Strafraum konnte der Schlussmann oft im letzten Moment eingreifen und klären. Mit der Einwechslung des lange verletzten Michael Mühlberg, konnten wir den Druck dann noch einmal erhöhen, es dauerte nicht lange, und es klingelte ein zweites Mal im Tor der Gäste. Marco Hansch setzte sich auf Rechtsaußen eindrucksvoll durch, flankte scharf nach innen wo Mühlbergs Kopfball am Schienbein Messigs landete und von dort im Tor einschlug. Damit war die Entscheidung praktisch gefallen, denn die Dorfchemnitzer waren zu keinem Zeitpunkt des Spiels in der Lage, auch nur ansatzweise unseren Kasten in Gefahr zu bringen. So gab es nur eine Richtung, in die die Begegnung lief, und schließlich fand unsere Überlegenheit auch in Toren ihren Ausdruck. In der 76. Minute wurde Norman Messig im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ronny Langklotz sicher zum 3:0. Für das Endresultat sorgte in der 89. Minute Steven Klamm, der einen zu kurz abgewehrten Schuss im Nachsetzen über die Linie drückte. Mit nunmehr 41 Zählern und den gleichzeitigen Punktverlusten von Mulda und Leubsdorf konnte der Vorsprung auf 10 bzw. 12 Punkte ausgebaut werden. Zum Ausruhen besteht aber kein Grund, denn auch gegen die Lindaer am kommenden Wochenende sollte vollste Konzentration an den Tag gelegt werden, um nicht wie im Frühjahr eine unliebsame Überraschung zu erleben.
Torfolge: 1:0 Hansch (46. Min.), 2:0 Messig (68. Min.), 3:0 Langklotz (76. Min), 4:0 Klamm (89. Min)
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Hansch, Lebeda, Neugebauer (ab 76. Min Klamm), Langklotz R., Ruske, Bergt, Chodorek (ab 65. Min. Mühlberg), Messig (ab 76. Min. Leppelt)
Noch im Kader: Pötzsch, Baldauf
Zuschauer: 63

14. Spieltag (13.11.2010): TuS Großschirma : Eintracht (0:2)
Es war ein hoch verdienter Erfolg unserer Mannschaft, denn trotz widriger Bedingungen gelang es unserem Team, Ball und Gegner laufen zu lassen. Dass dabei nicht jede Aktion gelang, lag am gewöhnungsbedürftigen Kunstrasenplatz, aber wohl in erster Linie am fast orkanartigen Wind, der das Leder so manche Kapriole schlagen ließ. Dennoch übernahmen wir, zunächst gegen den Sturm spielend, sofort die Initiative und hatten durch Hansch gleich in der ersten Minute eine Torgelegenheit. Mit dem Außenrist schlenzte er den Ball jedoch aus ca. 16 Metern am linken Dreiangel vorbei. Ein klasse Zuspiel von Holger Chodorek auf Norman Messig hatte in der 9. Minute fast die Führung gebracht. Unser Mittelstürmer zog aus halbrechter Position entschlossen ab, doch kratzte der Schlussmann der Platzherren die Pille mit toller Fußabwehr noch von der Linie. Auch danach gelang es immer wieder, gefährliche Angriffe zu inszenieren, doch oft entschied der Mann an der Linie auf Abseits und lag damit aber auch oft daneben. Als Höhepunkt seiner "Entscheidungsfreudigkeit" brachte er seine Fahne schon in Stellung, als Marco Hansch noch beim Anlauf zu einem Freistoß war, der Ball also noch nicht einmal rollte (39. Min.). Beim 0:1 blieb dann sein Wimpel allerdings unten, denn beim Doppelpass zwischen Ronny Langklotz und Marco Hansch war beim besten Willen nicht auf Abseits zu entscheiden. Hansch zog unwiderstehlich in Richtung Tor und seinen Schuss konnte die Nummer 1 der Gastgeber nur abklatschen. Hansch war ein zweites Mal zur Stelle und schob die Kugel über die Linie (45. Min.). In der zweiten Halbzeit war unsere Dominanz noch eindeutiger. Leider versäumten wir es, einen weiteren Treffer zu erzielen. Chancen dazu waren durchaus da. So zog Stanley Bergt in der 49. Minute energisch in den gegnerischen Strafraum, wurde dort gefoult, blieb allerdings auf den Beinen, konnte aber den Ball nicht mehr kontrollieren und verzog. Nur eine Minute danach stand Bergt wieder im Brennpunkt. Diesmal setzte er einem Ball nach und wurde wiederum, diesmal mehr als deutlich, im Strafraum gelegt. Der Pfiff des ansonsten ordentlich leitenden Schiedsrichters blieb allerdings aus, und es gab statt Elfmeter Abstoß für die Einheimischen. Ein Kopfball von Marco Hansch, nach einer Ecke von Ronny Langklotz in der 59. Minute hätte durchaus das 0:2 bedeuten können, doch strich das Leder knapp über das Gehäuse. Weitere zielstrebige Angriffe unseres Teams konnte die gegnerische Abwehr oft nur im letzten Moment stoppen, so blieb es also bei der knappsten aller Führungen und es bestand immer die Gefahr, durch einen individuellen Fehler oder durch einen vom Winde verwehten Ball den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Doch die Gastgeber waren an diesem Tag einfach nicht in der Lage, unser Tor in Gefahr zu bringen. Zu sattelfest zeigte sich unsere Hintermannschaft. Bezeichnenderweise musste Keeper Marco Langklotz nur ein einziges Mal ernsthaft eingreifen, indem er in Minute 83 einen in die Spitze gespielten Ball durch energisches Herauslaufen rechtzeitig vor einem herannahenden Gegner klären konnte. Schließlich erlöste uns der kurz vorher eingewechselte Andras Pötzsch in der 90. Minute von allen Ausgleichsängsten. Konsequent setzte er einen langen Ball nach und wurde vom aus seinem Kasten eilenden Torhüter der Großschirmaer angeschossen. Vom Körper Pötzsch trudelte die Kugel zum 0:2 ins gegnerische Netz. Fazit: Trotz einiger Personalprobleme erspielten sich unsere Jungs den 12. Sieg im 14. Spiel und sind nun sage und schreibe seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen. Allerdings sollten wir uns Alle bewusst sein, dass wir weiter hart arbeiten müssen um unsere Ziele zu erreichen. Uns wird weiterhin keiner etwas schenken!!!
Torfolge: 0:1 Hansch (45. Min.), 0:2 Pötzsch (90. Min.)
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Hansch, Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Ruske, Bergt, Chodorek (ab 77. Min. Leppelt), Messig (ab 88. Min. Pötzsch)
Noch im Kader: Baldauf

Obwohl mit Koller, Dudek, Mühlberg, Würg und Stölzel gleich 5 Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung standen, war es auch in diesem Spitzenspiel das Ziel, drei Punkte einzufahren. Mit zeitigem Stören sollte der Gegner gleich in seiner Hälfte gebunden werden und so schnell für klare Verhältnisse gesorgt werden. Doch es kam zunächst anders, denn in der dritten Minute führte ein Missverständnis in der zwangsweise neu formierten Hintermannschaft zum frühen 0:1 für die Leubsdorfer. Der Torschütze vom Dienst beim Kontrahenten Eckard nutzte den Fauxpas in unserer Abwehr und ließ mit einem satten Schuss aus ca. 16 Metern Marco Langklotz in unserem Gehäuse keine Chance. Obwohl Norman Messig nach einem Fehler des gegnerischen Torhüters nur zwei Minuten später die Gelegenheit zum Ausgleich hatte, traf er den Ball aus knapp 5 Metern nicht richtig, so dass dieser ins Aus ging. Dennoch waren es die Gäste, denen die ersten Minuten des Spiels gehörten. Wer weiß, wie die Begegnung gelaufen wäre, hätten sie ihre dicke Kopfballchance in der 7. Minute genutzt. Zum Glück zeigte sich Keeper Langklotz auf dem Posten und bewahrte uns mit seiner Parade vor einem höheren Rückstand. Nach dieser Schrecksekunde fand unsere Mannschaft dann aber immer besser ins Spiel und ab der 20. Minute gelangen zunehmend schöne Spielzüge. Leider fehlte es im Abschluss an der nötigen Konsequenz, oder aber es war, wie bei Stanley Bergts Schussmöglichkeit in der 21. Minute, beim Schlussmann der Gäste Endstation. Auch stand das Glück den Leubsdorfern in der einen oder anderen Situation zur Seite. So klatschte der Schuss von Marco Hansch nach guter Eingabe Bergts in der 23. Minute leider nur gegen das Gebälk des gegnerischen Tores. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft, aber immer wieder wurden beste Kombinationen nicht erfolgreich abgeschlossen. Stanley Bergt hatte in der 29. Minute eine gute Schussposition, konnte aber das Leder aus gut 7 Metern in halblinker Position nicht am Torwart vorbei bringen. Und als Sven Ruske in der 35. Minute allein aufs Tor des Tabellendritten zulief, fand auch er im Schlussmann der Gäste seinen Meister, denn dieser nahm ihm die Kugel im letzten Moment vom Fuß. So ging es mit dem 0:1 in die Kabinen. Mit dem festen Willen, der Partie noch eine Wende zu geben, betrat die Mannschaft nach der Pause den durch den Dauerregen der letzten Stunden äußerst tiefen und rutschigen Platz. Doch wieder erwischten die in Grün gekleideten Gäste den besseren Start und nutzten ein zu zögerliches Zweikampfverhalten auf unserer linken Abwehrseite zu einer gefährlichen Flanke. Marco Langklotz kam gerade noch so mit den Fingerspitzen an den Ball und gab ihm somit die entscheidende Richtungsänderung, denn sonst hätte der in der Mitte lauernde Leubsdorfer Stürmer sicherlich eingenetzt. Scheinbar brauchte es erst wieder diesen Wachmacher, denn fortan bestimmte unser Team wieder die Szenerie auf dem Platz. Allerdings war es gegen die nun sehr tief stehenden Gäste schwer, in den Strafraum zu kommen und für Torgefahr zu sorgen. So war ein Kopfball von Norman Messig, die Kugel ging knapp vorbei, in Minute 55 die zunächst einzig nennenswerte Chance. Aber der Druck nahm zu und der Kontrahent konnte oft nur noch auf Kosten von Freistößen oder Ecken klären. Das 1:1 schien nur noch eine Frage der Zeit, aber fast wäre der Treffer auf der Gegenseite gefallen. Wieder war ein Ballverlust auf der linken Abwehrseite die Ursache für diese brenzlige Situation. Mit letztem Einsatz krätschte Andreas Pötzsch, am langen Pfosten auftauchend, das Leder ins Grundlinienaus (62. Min.). Schließlich aber wurden wir für unser Bemühen dann doch noch belohnt. Der an diesem Tag gut aufgelegte Sven Ruske war es, der in der 68. Minute die Übersicht behielt und den vom Gegner zu kurz abgewehrten Eckball aus ca. 14 Metern im Tor der Gäste versenkte. Jetzt wollte unsere Elf natürlich noch nachlegen und drängte in der Schlussphase auf das zweite Tor. Fast wäre dies auch kurz vor Schluss noch gelungen, doch reagierte die Nummer 1 des Kontrahenten in der 88. Minute hervorragend, indem er einen 18 Meter-Schuss Ruskes, der zudem noch tückisch aufsetzte, im großen Stil entschärfte. So stand am Ende eine Punkteteilung, mit der wir sicher besser leben können, als der nunmehr von den Muldaern überholte Dritte der Tabelle.
Torfolge: 0:1 Eckard (3. Min.), 1:1 Ruske (68. Min.)
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Hansch, Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Ruske, Bergt, Pötzsch, Chodorek (ab 77. Min. Klamm), Messig
Noch im Kader: Baldauf, Leppelt

12. Spieltag (30.10.2010): SV Hetzdorf - Eintracht (2:4)
Die Partie stand zunächst unter keinem guten Stern, denn durch die Panne unseres Kleinbusses kam es zur verspäteten Anreise eines Teils unserer Spieler. So fiel die Erwärmungsphase unseres Teams sehr kurz aus. Umso erstaunlicher war, dass wir einen furiosen Start hinlegten. Von Beginn an übernahmen wir die Initiative diktierten die Begegnung und es gelangen, trotz des holprigen Untergrunds, sehenswerte Spielzüge. Folge dessen war das frühe 0:1. Alex Stölzel hatte Sven Ruske auf der rechten Seite frei gespielt, und dieser konnte nur noch regelwidrig zu Fall gebracht werden. Da dies im gegnerischen Strafraum geschah, blieb Referee Oehme keine Wahl und er entschied auf Strafstoß. Sven Reinhard trat an und verwandelte sicher. Das Tor gab noch mehr Selbstvertrauen und eine Angriffswoge nach der anderen rollte in Richtung Hetzdorfer Kasten. Nicht lange dauerte es demzufolge, und es klingelte erneut im Gehäuse der Gastgeber. Sven Ruske nutze eine von Ronny Langklotz getretene Ecke und platzierte den Ball per Kopf in den Maschen des Gastgeber-Tores. Als nach einem krassen Torwartfehler bereits drei Minuten später das 0:3 durch Sven Reinhards Freistoßtreffer fiel, bahnte sich ein Debakel für die Hausherren an. Und da unser Team zu diesem Zeitpunkt in Spiellaune war und es weitere gute Angriffe gab, konnte der Vorsprung gar auf vier Tore ausgebaut werden. Ronny Langklotz war wieder einmal der Ausgangspunkt und leitete mit seinem Einwurf das Tor ein. Andy Koller war mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 0:4. Der klare Spielstand ließ unsere Bemühungen etwas erlahmen und der Gegner kam sporadisch zu Angriffen. So drang in der 40. Minute ein Stürmer des Kontrahenten in unseren Strafraum ein, wurde dort von David Dudek gelegt. Auch hier gab es richtigerweise Elfmeter, doch scheiterte der Hetzdorfer Schütze an unserem Keeper Marco Langklotz. Fast wäre unserer Mannschaft kurz vor der Pause noch das 0:5 gelungen, doch strich ein 25 Meter-Freistoß Sven Reinhards knapp über das Gebälk. Obwohl die Gastgeber in der 48. Minute nach einer Ecke eine dicke Kopfballchance hatten, bestimmten wir in der Folgezeit weiterhin ziemlich eindeutig das Geschehen. Aber irgendwie war die Spannung aus unserem Spiel. So fehlte vor allem im gegnerischen Strafraum die letzte Konsequenz. So waren wir zwar überlegen, hatten aber bis auf einige gefährliche Standards, nicht mehr viel zu bieten. So schien das 0:4 auch der Endstand zu werden. Doch weit gefehlt. In den letzten 5 Minuten schien ein Großteil unseres Teams schon auf der Heimfahrt zu sein, denn den Gastgebern gelangen noch zwei Tore. Erst schlug ein zugegebenermaßen guter 20 Meter-Direktschuss, tückisch aufsetzend, in unserem Tor ein (85.min.). Und nur zwei Minuten später führte ein Ballverlust Neugebauers, zu einem Konter, den die nie aufsteckenden Hetzdorfer zum 2:4 nutzten. Somit trübten die späten Gegentore den Sieg doch etwas und es ist zu hoffen, dass in Zukunft konsequenter zu Ende gespielt wird, denn zu Leichtsinn oder gar Überheblichkeit in unseren Reihen besteht absolut kein Grund.
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek, Neugebauer, Lebeda, Koller, Langklotz R., Bergt (ab 46. Min. Hansch), Ruske, Stölzel, Messig (ab 75.min. Chodoreck)
Noch im Kader: Pötzsch, Baldauf
Torfolge: 0:1 Reinhard (8. Min. Foulstrafstoß), 0:2 Ruske (13. Min.), 0:3 Reinhard (16. Min.), 0:4 Koller (32. Min.), 1:4 (85. Min), 2:4 (87. Min)

11. Spieltag (23.10.10): Eintracht - SV Oberschöna (2:2)
Im 11. Saisonspiel ist es also passiert, der erste Punktverlust ist zu verzeichnen. Dabei war dieser so unnötig wie ein Kropf. Unsere Eintracht empfing an diesem Spieltag die wiedererstarkten Oberschönaer und versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen. Durch sehr aggresiv agierende Gäste gelang dies unserer Mannschaft allerdings nur phasenweise. In der ersten halben Stunde entwickelte sich ein gutes Fußballspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei hatte die Mannschaft von Mario Wesely den besseren Torriecher und führte durch die Tore von Hansch (11. Min) und Mühlberg (27. Min) klar mit 2:0. Mit diesem Vorsprung im Rücken bauten die Roten aus dem Städtel aber immer mehr ab und nachdem Spielmacher Michael Mühlberg ins Krankenhaus gefoult wurde, verflachte die Partie immer mehr. Die Oberschönaer kamen dann in der 33. Minute zum Anschluss, als nach einem Freistoß in dessen Folge es zu einem Pressschlag zwischen unserem Kapitän und einem Gegner kam. Der Ball wurde so unglücklich abgefälscht, dass er unhaltbar im Kasten einschlug. Halbzeitstand 2:1. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel nur wenig, unsere Eintracht schaffte es nicht mehr, wieso auch immer, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen und die Oberschönaer beschränkten sich aufs Kontern, blieben aber zumeist ungefährlich. Mit ihrem einzigen Torschuss in der zweiten Halbzeit, bezeichnender Weise wieder ein Freistoß, gelang den Gästen dann sogar der Ausgleich zum 2:2. Dabei sah Schlussmann Marco Langklotz alles andere als gut aus, ging doch der Ball in die Torwartecke. Dadurch, dass wir an diesem Samstag nur selten an die spielerische Leistung der Vorwoche anknüpfen konnten musste man in diesem Spiel mit dem Punkt zufrieden sein, denn nach vorn ging diesmal nicht sehr viel. Unser Team war zwar meist feldüberlegen, aber nicht zwingend genug um den Dreier zu landen. Von diesem Unentschieden wird sich unsere Mannschaft aber sicher nicht beeindrucken lassen und ihren Weg fortsetzen. Viel wichtiger an diesem Samstag war das die beiden ins Krankenhaus gefoulten Spieler Michael Mühlberg und Martin Lebeda nach kurze Beobachtung dieses schon wieder verlassen konnten und sich auf dem Wege der Besserung befinden, so dass die Hoffnung besteht sie nächste Woche wieder einsetzen zu können. Fazit: Vielleicht war es der richtige Moment für den ersten Punktverlust, jetzt wissen wir alle, dass wir weiterhin hart an uns arbeiten müssen um unsere Zielen zu erreichen. Gegen uns sind immer alle hoch- und manchmal auch übermotiviert, aber ich denke wir können gut damit leben und schon nächste Woche wieder an die sehr guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. PS.: WIR SIND IMMER NOCH UNGESCHLAGEN!
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Koller, Neugebauer, Lebeda, Langklotz R., Ruske, Hansch, Bergt (ab 78. Min. Pötzsch), Mühlberg (ab 40. Min. Würg), Messig
Noch im Kader: Klamm
Torfolge: 1:0 Hansch (11. Min.), 2:0 Mühlberg (27. Min.), 2:1 (33. Min.), 2:2 (60. Min.)

Am zehnten Spieltag der Saison und nach dem nervenaufreibenden Pokalspiel der Vorwoche, musste unsere Erste an diesem Sonntag zum Derby nach Flöha reisen. Mit fast voller Kapelle sollten wieder drei Punkte eingefahren werden. Im Vorfeld der Partie war allerdings allen Beteiligten klar, dass eine Leistungssteigerung zur Vorwoche her muss und der TKV nicht zu unterschätzen ist. Von Beginn an erspielte sich die Eintracht ein klares Übergewicht und zeigte durch schöne Kombinationen, dass sie die Vorgaben des Trainers umsetzen wollten. Vom TKV kam in der ersten Viertelstunde nichts und es war zu erkennen, dass für sie die Vorgabe war, die Null so lange wie möglich zu halten. So dauerte es dann auch bis zur 35. Minute als die Eintracht, bezeichnenderweise durch ein Eigentor nach einem Einwurf von Ronny Langklotz, mit 0:1 in Führung ging. Alle erwarteten nun eine Trotzreaktion vom TKV, aber diese blieb aus und die Flöhaer konnten mit der tief stehenden Sonne nur durch den einen oder anderen Freistoß ein wenig Gefahr versprühen. Da gut rausgespielte Möglichkeiten der Angriffsmaschinerie unserer "Reds" ungenutzt blieben, blieb es bis zur Pause beim knappen 0:1. Direkt nach dem Wiederanpfiff bot sich für alle Zuschauer das gleiche Bild: die Eintracht machte ihr Spiel und die Gastgeber beschränkten sich trotz Rückstandes auf das Verteidigen. In der 49. Minute machte Abwehrchef Sven Reinhard dann den längst überfälligen zweiten Treffer für unsere Mannschaft, als er unter gütiger Mithilfe des Flöhaer Torhüters einen seiner gefürchteten Freistöße wiedereinmal brillant im Netz versenkte. Von da an war der Bann gerochen und der TKV schien sich aufzugeben. Die Dominanz der Eintracht war nun auch für alle erkennbar und Tormöglichkeiten ergaben sich fast im Minutentakt. Allerdings mussten die Roten aus dem Burgenland bis zur Schlussphase des Spieles warten, denn da begann die große "Muhlishow"! Der Spielmacher und "das Sieb" der Mannschaft zeigte binnen zwei Minuten was er kann und versetzte mit den Treffern drei und vier in der 78. sowie 80. Minute dem TKV den Todesstoß. ENDSTAND 0:4! "Im Gegensatz zur Vorwoche haben die Jungs heute so gespielt wie wir es uns als Trainer vorstellen. Es war ein, auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg." sagte Co-Trainer Uwe Rockstroh nach dem Spiel. Fazit: Es hat sich gelohnt die Feier am Vortag mannschaftlich geschlossen um 22.00 Uhr zu verlassen und sich auf das Spiel vorzubereiten. Nur so konnte unsere Truppe dem Trainer die DREI Punkte zum 50. Geburtstag überreichen. Kompliment an alle, denn nunmehr ist es schon der zehnte Sieg im zehnten Ligaspiel. Allerdings möchte ich auch mahnende Worte finden. Es wird sicherlich keine Selbstläufer, denn wir sind immer noch die Gejagten und noch lange nicht am Ziel. VOR DEM ERFOLG KOMMT WOCHE FÜR WOCHE DER SCHWEIß und das nächste Spiel ist immer das schwerste!!!Sport Frei!
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek, Neugebauer, Lebeda, Langklotz R., Koller, Ruske, Hansch, Würg (ab 60. Min. Messig), Mühlberg (ab 81. Min. Klamm)
Noch im Kader: Pötzsch, Bergt
Torfolge: 0:1 Eigentor (35. Min.), 0:2 Reinhard (49. Min.), 0:3 Mühlberg (78. Min.), 0:4 Mühlberg (80. Min.)

Zum ersten Aufeinandertreffen der derzeit tonangebenden Mannschaften der 1.Kreisklasse Süd kam es am vergangenen Sonntag in Leubsdorf im Ligapokal. Von Beginn an war festzustellen, dass sich keiner zu weit aus dem Fenster lehnen wollte, um dem Anderen Möglichkeiten zu bieten. Bei sonnigen Temperaturen entwickelte sich das Spiel mehr und mehr zum Pokalfight, bei dem unsere Mannschaft noch die besseren Spielanteile besaß. Die Gastgeber aus Leubsdorf blieben aber ständig durch ihre präzisen Standartsituationen gefährlich. Nachdem Mitte der zweiten Halbzeit die Leubsdorfer aufgrund eines Platzverweises nur noch zu zehnt agieren durften, hofften alle Eintrachtler das die "Reds" ein Schippe drauf legen und den Sieg innerhalb der regulären Spielzeit klar machen. Allerdings muss man sagen, dass die Gastgeber mit einem Mann weniger klar die Besseren waren und Ihre größte Chance durch Ronny Eckart nur mit einer Glanzparade von Torhüter Marco Langklotz vereitelt werden konnte. Als dann der Eintrachtkapitän Ronny Langklotz ebenfalls mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, schaffte es unsere Eintracht wieder ein Übergewicht zu erzielen, Chancen blieben aber auch da Mangelware oder ungenutzt. Mit Beginn der Verlängerung war mehr und mehr zu erkennen, dass die zehn Roten aus dem Burgenland konditionell mehr nachsetzen konnten und bestimmten die dreißigminütige Extraeinlage nach belieben. Da aber an diesem Tag das Runde nicht ins Eckige wollte hieß es nach 120 Minuten ELFMETERSCHIESSEN. Nachdem Beide Mannschaften jeweils einen Elfer verschossen haben trat David Dudek zum letzten für die Eintracht an und verwandelte diesen souverän ins linke untere Eck. Jetzt kam es erstmals in dieser Saison auf den Torhüter an. Im Duell mit dem derzeitigen Torschützenkönig der ersten Kreisklasse behielt Marco Langklotz die Oberhand und parierte diesen entscheidenden Elfer glänzend. Fazit: Elmeterschießen ist immer Glückssache und da es fast über 120 Minuten lang ein abtasten auf Augenhöhe war, kann man nicht viele Schlüsse aus der Partie ziehen. Zum Mann des Tages wurde an diesem Sonntag Torhüter Marco Langklotz der innerhalb der regulären Spielzeit seine Mannschaft mit einer GLANZPARADE im Match hielt und dann im spannenden Elfmeterschießen die Nerven am besten behielt. Alles in allem hatte die Partie, unter den Augen von 140 Zuschauern aber echten Pokalcharakter, denn trotz der fehlenden Tore war das Spiel an Spannung kaum zu überbieten.
Aufstellung: Langklotz M, Lebeda, Reinhard, Dudek, Neugebauer (46. Mühlberg), Ruske, Langklotz R (G/R), Bergt, Pötzsch (80. Chodorek), Hansch, Würg (60. Messig)
Noch im Kader: Koller
Elfmeterschützen: Hansch, Mühlberg, Reinhard, Ruske, Dudek
Zuschauer: 140

Nachdem beide Sportplätze in der Großgemeinde Augustusburg wegen Unbespielbarkeit gesperrt wurden, musste die Partie gegen Voigtsdorf Auswärts ausgetragen werden. Von der Papierform her schien die Aufgabe in Voigtsdorf leicht zu sein. Doch gewarnt vom 3:0 Sieg der Voigtsdorfer gegen Hetzdorf aus der Vorwoche, nahm unser Team die Aufgabe äußerst ernst. Vom Anpfiff weg versuchten unsere "REDS" das Zepter in die Hand zu nehmen und zeigten der jungen Voigtsdorfer Mannschaft gleich nach 3 Minuten durch das 0:1 von Bergt das ein unbändiger Siegeswille in unserer Truppe steckt. Allerdings wurde nach der frühen Führung nicht angeknüpft und das Spiel drehte sich ein wenig. Die sehr gute und meiner Meinung nach zu unrecht so weit unten stehende Mannschaft aus Voigtsdorf nutzte mehr und mehr den Vorteil des starken Windes, sowie die Tatsache, dass sie bergab spielten, zu einigen sehr guten Möglichkeiten. Nachdem Marco Langklotz im Tor der Eintracht einen Freistoß glänzend parierte, war er dann in der 21. Minute machtlos. Nach einem Schuss an den Pfosten sprang der Ball dem Eintrachtkeeper an den Kopf und dann zum 1:1 in die Maschen. Von da an wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, wobei unsere Truppe die besseren und mehr Spielanteile besaß. Allerdings wurden wieder einmal zahlreiche Tormöglichkeiten nicht genutzt und alle Eintrachtler mussten bis zur 43. Minute warten, als Christopher Würg eine Eingabe von Hansch zum 2:1 Halbzeitstand über die Linie drückte. Nach der Pause waren die Wind- und Bergabvorteile dann auf unserer Seite. Bis auf vereinzelte Chancen hielt unsere Mannschaft den Gastgeber weitestgehend vom eigenen Tor fern und fing an, ihr gewohntes Passspiel aufzuziehen. Einzig die Torausbeute war an diesem Tag mangelhaft und alle mussten bis zur 89. Minute um die drei Punkte bangen. In dieser buchstäblich letzen Minute war es der Eingewechselte Andreas Pötzsch der den 1:3 Endstand und somit den 9. Sieg im 9. Spiel perfekt machte. "Die junge und spielstarke Mannschaft hat es unserem Team heute nicht einfach gemacht, aber wir haben wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass wir nicht ganz zu unrecht die Tabelle anführen." sagte Vereinsmanager Christian Müller nach der Partie. Fazit: Mit nunmehr 27 Punkten aus 9 Spielen bleibt uns die Tabellenführung weiter erhalten und wir sind nach wie vor die Gejagten. Hoffentlich können wir weiter so gut mit dieser schweren Aufgabe umgehen. Nach dem Pokalspiel am kommenden Wochenende gegen den Tabellenzweiten aus Leubsdorf, wartet eine durchaus schwere Auswärtshürde im Derby gegen den TKV Flöha auf unsere Erste.
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek, Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Ruske, Hansch, Bergt (65. Min. Pötzsch), Mühlberg, Würg (80. Min. Klamm)
Torfolge: 0:1 Bergt (3. Min.), 1:1 (21. Min.), 1:2 Würg (43. Min.), 1:3 Pötzsch (89. Min.)

8. Spieltag (18.09.2010): Fortuna Langenau II - Eintracht (1:5)
Die Rollen vor der Begegnung waren klar verteilt, denn als Tabellenführer gastierten wir an diesem regnerischen Sonnabend beim tabellenletzten. Das Spiel, das auf dem Nebenplatz in Langenau ausgetragen wurde, begann dann auch für unser Team nach Maß. Bereits in der ersten Minute konnte sich Marco Hansch im Strafraum durchsetzen und mit sattem Schuss das 0:1 erzielen. Ohne spielerisch zu glänzen, bestimmten wir auch in der Folgezeit das Geschehen und hatten durch einen Distanzschuss von Ronny Langklotz, der in der 10. Minute knapp vorbei ging, und durch Alex Stölzels Kopfball, den der Langenauer Keeper in der 15. Minute im großen Stil parierte, weitere gute Chancen, um das Ergebnis auszubauen. Es schien also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein weiteres Tor für unsere Mannschaft fallen sollte. Doch im Wissen, in allen Belangen überlegen zu sein, schlichen sich Unaufmerksamkeiten in unseren Reihen ein und plötzlich bot sich in der 22. Minute für die Gastgeber die Chance zum Ausgleich. Andy Koller verlor ca. 20 Meter vor unserem Tor einen Zweikampf, so dass der gegnerische Spieler aus halblinker Position zum Schuss kam. Marco Langklotz zeigte sich aber auf dem Posten und lenkte das Leder reaktionsschnell an den Pfosten, von dem er zurück ins Feld sprang und schließlich aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte. Aufgeschreckt von dieser Situation, bemühte sich unser Team, wieder die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen. Und vor allem unser Kapitän ging an diesem Tag eindrucksvoll voran. Mit ausgezeichneter Laufarbeit und eindrucksvollem Zweikampfverhalten kurbelte er unsere Aktionen immer wieder an und unterstrich mit seinem Freistoßhammer, der in der 24. Minute das 0:2 bedeutete, seine individuelle Klasse. Aber auch der zweite Treffer brachte nicht die erhoffte Lockerheit in unsere Aktionen. Neben mangelnder Laufbereitschaft stimmte auch die Raumaufteilung nur selten, und so hatte der Gegner relativ leichtes Spiel im Unterbinden unserer Angriffsaktionen. Bezeichnenderweise führte ein Konter dann in der 34. Minute zum 0:3. Nach einer Ecke des Kontrahenten nutzten wir den sich bietenden Raum, Alex Stölzel setzte mit seinem Pass Christopher Würg ein. Von der Mittellinie losziehend, behielt er allein vor dem Tor die Nerven und überwand den Schlussmann der Langenauer mit einem platzierten Schuss. Bis zur Halbzeit sah unser Spiel jetzt etwas besser aus und es ergaben sich weitere gute Torgelegenheiten. Immer wieder war es unser Kapitano der sich dabei in Szene setzte, und in der 39. Minute erzielte er mit sattem Schuss aus Nahdistanz auch ein weiteres Tor. Warum dieses allerdings keine Anerkennung fand, bleibt wohl für immer das Geheimnis von Schiedsrichter Oehme. Nachdem ein weiteres Geschoss von Langklotz in der 44. Minute äußerst knapp am langen Pfosten vorbei strich, war Halbzeit. Eigentlich gaben die Minuten vor der Halbzeit Hoffnung auf einen Kantersieg, doch nach Wiederanpfiff verflachte unser Spiel zusehends. So kamen die in der Offensive eigentlich harmlosen Gastgeber zu einigen Angriffen. Eine Flanke von der linken Seite ging in der 53. Minute durch unseren Strafraum. Die nasse kurz aufsetzende Kugel sprang dem zur Halbzeit eingewechselten Ralf Neugebauer an die Hand. Der Elfmeterpfiff ertönte sofort, und der Tabellenletzte nutzte den Strafstoß zum 1:3. Nur fünf Minuten später hätte der alte Torabstand wieder hergestellt werden können, aber Sven Ruske traf aus gut 14 Metern das leere Tor nicht, sondern setzte die Pille an den Pfosten. Mit der Einwechslung Mühlbergs in der 59. Minute kam mehr Schwung und auch mehr spielerische Linie in unser Spiel. Sofort ergaben sich wieder verheißungsvolle Torchancen. Doch wurde ein Kopfballtreffer von Christopher Würg in der 65. Minute erneut nicht gegeben. Der Unparteiische ahndete das leichte Schieben unseres Stürmers. So dauerte es bis in die Schlussphase hinein, bis das Ergebnis in erwartete Regionen kam. Nach schöner Vorarbeit von Alex Stölzel war es "Muhli" Mühlberg, der den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückte (83.min.). Und schließlich besorgte Marco Hansch in der 87. Minute den Endstand. Die klasse Eingabe von Michael Mühlberg nutzend, schob Hansch das Leder souverän ins lange Eck. Fazit: Wenn auch das Ergebnis letztlich stimmte, blieb spielerisch einiges im Argen. Die Mannschaft weiß das aber sicher selbst und wird in den nächsten Begegnungen eine entsprechende Reaktion zeigen.
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Koller, Pötzsch (ab 74. Min. Lebeda), Dudek (ab 46. Min. Neugebauer), Langklotz R., Ruske, Bergt (ab 59. Min. Mühlberg), Hansch, Stölzel, Würg
Noch im Kader: Messig
Torfolge: 0:1 Hansch (1. Min.), 0:2 Langklotz (24. Min.), 0:3 Würg (34. Min.), 1:3 (53. Min. Handelfmeter), 1:4 Mühlberg (83. Min.), 1:5 Hansch (87. Min.)

Nach dem Kampf- und Lastminutesieg der Vorwoche wollten unser "Reds" an diesem Spieltag wieder drei Punkte einfahren. Auf der Jahnkampfbahn Augustusburg waren die Postschänkler aus Burkersdorf zugast. Mit der Erfahrung aus der vergangen Spielzeit (eine Niederlage und ein Unentschieden) hat die Mannschaft abgeschlossen und zeigte von Beginn an wer Herr im Hause ist. In der 3. Minute fand sich der Ball dann auch zum ersten mal in den Maschen des Gastes wieder. Durch einen gefühlvoll verwandelten Freistoß von Sven Reinhard stand es 0:1. Von dem Moment an verflachte das Spiel allerdings zusehends. Unsere Eintracht schaffte es nicht ihr gewohntes Flügelspiel aufzuziehen und kam nur selten durch schöne Spielzüge in des Gegners Strafraum. Die Gäste aus Burkersdorf schafften es aber auch nicht die an diesem Tag sattelfeste Abwehr der Eintracht in Gefahr zu bringen. Die einzige Chance in den gesamten neunzig Minuten vereitelte der an diesem Tag fast beschäftigungslose Marco Langklotz abgeklärt und souverän. So blieb es bis zum Pausentee beim mageren 1:0. Nach der Pause legten Wesely-Schützlinge zwar eine Schippe drauf konnten aber auch weiterhin nicht durch spielerische Überlegenheit sondern nur durch individuelle Einzelaktionen überzeugen. In der 67 Minute stand Eintracht Stoß Stürmer Norman Messig (wer sonst?) wieder Goldrichtig und drückte eine Eingabe von der linken Seite zum beruhigenden 2:0 über die Linie. Durch weiterhin mangelnde Bewegung verflachte das Spiel immer mehr und alle schienen sich mit dem Ergebnis abzufinden, auch die Gäste aus Burkersdorf. In der 88. Minute zeigte der frisch aus Spanien eingeflogene Stanley Bergt noch einmal sein können, als er das runde Spielgerät nach einem 40 Meter Solosprint eiskalt einnetzte und somit die Eintracht zur alleinigen Tabellenführung schoss. „Heute gelang es nur selten spielerisch zu überzeugen. Irgendwie war zu wenig Bewegung in unseren Reihen, es wurde zu wenig über die Flügel agiert, und so lebte unser Spiel vor allem von individuellen Einzelaktionen. Wichtig allerdings war, dass hinten wieder die Null stand und wir dem Kontrahenten kaum Chancen gestatteten. Nun gilt es, bei den vermeintlich leichteren Aufgaben in Langenau und gegen Voigtsdorf, die Konzentration hoch zu halten um nicht negativ überrascht zu werden“ sagte Trainer Mario Wesely nach der Partie. Fazit: Nicht unbedingt ein Leckerbissen aber nach sieben Spielen immer noch ungeschlagen. Ab sofort sind wir die Gejagten und können hoffentlich mit dieser schweren Last umgehen. Jungs nicht vergessen, vor dem Erfolg kommt immer noch der Schweiß!!!
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek, Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Würg (ab 65. Min. Bergt), Koller, Pötzsch, Hansch (ab 90. Min. Baldauf), Messig (ab 83. Min. Klamm)
Torschützen: 1:0 Reinhard (3. Min.), 2:0 Messig (67. Min.), 3:0 Bergt (88. Min.)
Zuschauer: 112

Stark ersatzgeschwächt (durch das fehlen von vier Leistungsträgern) fuhr unsere erste Mannschaft am Wochenende zum schweren Auswärtsspiel nach Mulda. Aufgrund des Nichtantretens des angesetzten Schiedsrichters musste der an diesem Tag als Schiedsrichterbeobachter anwesende Sportfreund Ringo Küttner aus Lichtenberg die Pfeife und die Leitung des Spitzenspieles zweiter gegen dritter kurzfristig übernehmen. Von Beginn an war zu sehen das dies keine leichte Aufgabe für den Unparteiischen wird. Allerdings muss man sagen, dass er das Geschehen über weite Strecken des Spieles im Griff hatte und sich auch mit neun gelben und einer gelb/roten Karte den nötigen Respekt verschaffte. Aufgrund der fehlenden Stützen im Team und der zuweilen sehr harten Gangart der Gastgeber fiel es der Eintracht schwer ins Spiel zu kommen und das gewohnte Passspiel aufzuziehen. Die größte Chance im ersten Durchgang hatten Mitte der ersten Halbzeit die Gastgeber als Sie ohne großen Widerstand zu verspüren frei vor Torhüter Marco Langklotz auftauchten, der aber mit einer Glanzparade die NULL festhielt. Gegen Ende des ersten Durchganges mussten unsere Mannen das erste Mal den harten Attacken des Gastgebers Tribut zollen und Spielmacher Michael Mühlberg verletzungsbedingt auswechseln. Halbzeitstand 0:0. Nach der Pause kam die Eintracht druckvoller aus der Kabine und erarbeitete sich mehrere Möglichkeiten, nutzten aber keine zum Torerfolg. Mitte der zweite Halbzeit schwächten sich die Muldaer selbst, als sich Ihr bereits verwarnter Angreifer mit einer sehenswerten Schwalbe einen Strafstoß ergaunern wollte, zückte Sportfreund Küttner völlig gerechtfertigt die Ampelkarte. Von diesem Moment an plätscherte das Spiel dahin, Mulda verwaltete den Punkt und die Eintracht schaffte es nicht Ihre wenigen Chancen im Tor unterzubringen. Als sich am Spielfeldrand alle schon mit der Punkteteilung abgefunden haben trat der "Lionel Messi" der Eintracht noch einmal in Aktion. Ein sehr gut ausgespielter Konter über Ronny Langklotz und Steven Klamm vollendete Norman Messig freistehend aus acht Metern zur Führung und zum Sieg. Trainer Mario Wesely sagte nach der Partie: "Es war das erwartet schwere Spiel. Gegen einen hochmotivierten Gegner, der teilweise mit übertriebener Härte und häufigen Provokationen (auch seitens der Zuschauer) versuchte, unser Team aus dem Rhythmus zu bringen, gelang am Ende ein verdienter Sieg. Der Mannschaft gebührt ein großes Kompliment. Auch das Fehlen von 4 Spielern und der verletzungsbedingte Ausfall Mühlbergs, schon in der 40. Minute ließen unser Team nicht "wackeln" und schließlich wurden wir in der 89. Minute für den nie erlahmenden Kampfgeist belohnt. Dass spielerisch einiges dabei auf der Strecke blieb, spielt dabei keine Rolle, denn gewonnen ist gewonnen." Alles in Allem kann man sagen das die Mannschaft unheimliche Moral bewiesen hat und allen der 130 Zuschauern gezeigt hat das man mit Siegeswillen, Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit auch Ausfälle kompensieren kann!!!
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek, Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Koller, Pötzsch, Würg (ab 92. Min. Anders), Mühlberg (ab 40. Min. Klamm), Messig (ab 90.min. Baldauf)
Noch im Kader: Reichel
Torschützen: 0:1 Messig (89. Min.)
Zuschauer: 130

An diesem fünften Spieltag empfing unser Zugpferd den Aufsteiger aus Conradsdorf. Mit Beginn des Matches entwickelte sich ein von der Eintracht gut geführtes Fußballspiel. Die Mannen um Trainer Mario Wesely schnürten die Gäste spielerisch in Ihrer Hälfte ein und schlossen zwei Ihrer zahlreichen Angriffe durch Mühlberg (15.min) und Messig (27.min.) zum zwischenzeitlichen 2:0 ab. Nach dieser komfortablen und verdienten Führung schaltete die Eintracht zurück und wurde leichtsinnig! Oder war es gar eine Spur Überheblichkeit?? In dieser Phase des Spieles war deutlich das fehlen der ordnenden Hand von Mannschaftskapitän Ronny Langklotz (Urlaub) zu sehen. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, denn die Eintracht wollte nicht mehr so recht und die Gäste aus Conradsdorf konnten nicht. Nach der Pause kamen die Gäste druckvoller ins Spiel zurück und verkürzten in der 49. Minute nach einem schönen Spielzug über die linke Seite und einem trocken Schuss, der von Marco Hansch unglücklich abgefälscht wurde, zum 2:1. Von da an wurde es ein rassiges Fußballspiel mit allem was dazugehört. Zum Glück konnten sich unsere Mannen nach dem Gegentor wieder konzentrieren und ließen sich auch nicht von der überaus harten aber bis auf ein, zwei Situationen nicht unbedingt unfairen Gangart des Aufsteigers anstecken. Die Entscheidung über die drei Punkte sicherte auch an diesem, wie schon am vergangenen Spieltag wieder einmal Neuzugang Michael Mühlberg, der unsere Eintracht, nach perfektem Zuspiel von Norman Messig, mit dem 3:1 auf die Siegerstraße schoss. Durch dieses Tor und die Rote Karte (wegen Notbremse) gegen den Conradsdorfer Libero in der Schlussphase, sicherte die Eintracht den fünften Sieg in Folge. Nach dem Spiel sagte Trainer Mario Wesely: "Sicher war das heute keine Glanzleistung, aber man muß auch erst einmal so ein Spiel gewinnen. Conradsdorf ist sicher nicht die schlechteste Mannschaft in der Klasse." Fazit: Wie der Trainer schon sagte, war es sicher keine brillante Vorstellung, und zum Gegner muss man sagen, sie haben über die neunzig Minuten um jeden Ball gekämpft und sich nach dem Spiel aber als fairer Verlierer gegeben. Hochachtung, das sieht man so nicht alle Tage!!! Nun gilt es weiter konzentriert zu arbeiten um die nächste schwer Auswärtsaufgabe (Mulda) zu meistern.
Aufstellung: Langklotz M, Reinhard, Koller, Pötzsch, Lebeda, Ruske, Hansch, Klamm (ab 46. Min. Würg), Bergt, Mühlberg, (ab 85. Min. Dudek), Messig
Noch im Kader: Baldauf
Torschützen: 1:0 Mühlberg (15. Min.), 2:0 Messig (27. Min.), 2:1 (49. Min), 3:1 Mühlberg (62. Min.)

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, so oder so ähnlich kann man es nach dem 4. Spieltag beschreiben. Unsere Eintracht musste an diesem Wochenende zum wohl unangenehmsten Auswärtsspiel der Saison, auf die rote Asche, bzw. am heutigen Samstag den roten Schlamm von Kleinwaltersdorf. Mit dem Wissen aus der Vorsaison wussten alle, dass diese Operation nicht einfach aber machbar wird, allerdings nur wenn sich alle den Arsch aufreisen und die neunzig Minuten mit Kampf über die Bühne bringen. Von Beginn an versuchten unsere ROTEN TEUFEL das Spiel an sich zu reißen, schafften es aber nicht die Vorgaben des Trainers 1:1 umzusetzen und gerieten in der Defensive immer wieder in gefährliche Situationen. So war es auch der Gastgeber der in der 17. Minute mit einer seiner ersten Aktionen schnörkellos zum 1:0 einnetzte. Unbeeindruckt des Rückstandes spielte unsere Truppe ihr Spiel und erarbeitete sich mehr und mehr Möglichkeiten. Nur 5 Minuten nach der Kleinwaltersdorfer Führung war es ein brillantgetretener Freistoß aus 30 Metern von Abwehrchef Sven Reinhard der unserer Mannschaft das 1:1 bescherte. Wer allerdings dachte, dass sich nun das Spiel dreht, der sah sich getäuscht. Die Eintracht hatte zwar Feldvorteile aber die Gastgeber blieben mit ihren schnellen Kontern immer brandgefährlich. In der 35. Minute netzten sie abermals völlig unerwartet zum 2:1 ein. Zweiter Rückstand, gleiches Bild. Unbeeindruckt von der erneuten Führung setzten die Wesely-Schützlinge abermals zur Aufholjagd an um wiederum nur 5 Minuten später durch Andy Koller nach Einwurf von Ronny Langklotz zum 2:2 auszugleichen. Nach dem Pausentee kam die Eintracht druckvoller und zielstrebiger aus der Kabine und setzte sich in der Hälfte der Gastgeber fest ohne dabei gefährliche Konter der Kleinwaltersdorfer zuzulassen. Mit zunehmender Spieldauer lag eine Entscheidung mehr und mehr in der Luft, allerdings mussten die Eintrachtverantwortlichen bis zur Schlussphase warten. In der 85. Minute erlöste dann Neuzugang Michael Mühlberg alle mit seinem ersten und an diesem Tag sehr wertvollen Treffer zum 2:3 Entstand. Im Großen und Ganzen war es sicher keine Galavorstellung, aber das hat hier und heute auch keiner erwartet. Trotz allem muss man der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie das Spiel zweimal umgebogen hat und am Ende die drei Punkte souverän mit in die Heimat bringt. Vereinspräsident Thomas Anders sagte nach der Partie: "Ich bin so stolz auf die Truppe, sie hat sich zu keiner Zeit aus dem Konzept bringen lassen und immer um den Sieg gekämpft. Diese Tatsache zeigt mir das die Chemie in der Mannschaft stimmt und wir momentan nicht allzu viel falsch machen. Weiter so!"
Aufstellung: Langklotz M, Reinhard, Koller, Pötzsch (ab 46. Min. Klamm), Lebeda, Langklotz R., Ruske, Bergt (ab 46. Min. Mühlberg), Hansch, Stölzel, Würg (ab 73. Min. Messig)
Torschützen: 1:0 (17. Min.), 1:1 Reinhard (22. Min.), 2:1 (35. Min.), 2:2 Koller (39. Min.), 2:3 Mühlberg (85. Min.)

Zum dritten Spieltag der Saison empfing unsere erste Mannschaft an diesem sonnigen Samstag den SV Linda. Allen beteiligten war noch die letzte Begegnung beider Mannschaften im Kopf, als unsere Jungs in der vergangenen Saison mit einer 0:2 Niederlage in Linda den Aufstieg verspielten. Die Ausgangsituation in dieser Spielzeit versprach eine spannende Partie, die Eintrachtelf wollte Ihren Platz an der Sonne verteidigen und der Lindaer SV hat aus zwei spielen nur einen Punkt sichern können. Von Beginn an versuchte unsere Mannschaft das Spiel an sich zu reißen, agierte allerdings viel zu nervös, um zählbares zu verbuchen. So plätscherte das Spiel ein wenig dahin ohne richtig an Fahrt zu gewinnen. In der 20. Minute kamen die Lindaer das erste, und ich kann es vorweg nehmen auch das einzige Mal in den neunzig Minuten brandgefährlich vors Eintrachtgehäuse und markierten die überraschende 0:1 Führung. Von diesem Treffer wachgerüttelt, fingen unsere Kicker nun an Fußball zu spielen und erarbeiten sich Chance um Chance, mussten aber bis zur 41. Minute warten, als der an diesem Tag wohl beste Eintrachtspieler Sven Ruske sich nach einem Einwurf von Ronny Langklotz hochschraubte und maßgenau in den Winkel zum 1:1 einköpfte. Im zweiten Durchgang wurde die Partie immer einseitiger, da die Kräfte unsere Gäste aus Linda immer mehr nachließen. Nach einer wunderschönen Kombination über Sven Ruske setzte sich Stanley Bergt in den Strafraum ab und wurde regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer verwandelte unser "Capitano" humorlos mit einem satten Vollspannstoß in den Maschen. Von nun an gab es Chancen im Minutentakt, einzig die Chancenverwertung und der an diesem Tag über sich hinauswachsende Gästekeeper verhinderten einen höheren Sieg. Die sehenswerteste Möglichkeit hatte in der 75. Minute Norman Messig der einfach von der Mittellinie draufhielt und die Kiste nur knapp verfehlte. "Mit den drei Punkten bin ich zufrieden, mit dem Spiel im Großen und Ganzen auch, einzig die mangelnde Chancenverwertung gibt Anlass zur Kritik meiner Mannschaft. Aber am Ende stehen die die drei Punkte auf unserem Konto und nur das zählt." So Trainer Mario Wesely nach der Partie.
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Langklotz R., Pötzsch, Bergt, Hansch, Würg (ab 70.min. Messig), Ruske, Koller, Lebeda, Neugebauer
Noch im Aufgebot: Dudek, Klamm
Torschützen: 0:1 (20. min.),1:1 Ruske (41.min.), 2:1 Langklotz (48.min. Foulstrafstoß)
Zuschauer: 64

Nach dem gelungenen Einstand der Vorwoche kam es an diesem Samstag zum ersten Spitzenspiel der Saison zwischen Dorfchemnitz und unserer Eintracht. Aufgrund der Ausfälle der fast gesamten Offensivabteilung musste Trainer Mario Wesely einige Umstellungen vornehmen. Das Ziel war allerdings das gleiche wie am ersten Spieltag, DREI PUNKTE! Vom Anpfiff weg schnürten unsere Jungs die Gastgeber auf dem tiefen Boden in ihre Hälfte ein und brillierten mit genauem Passspiel, Tormöglichkeiten und Standartsituationen fast im Minutentakt. Nach einem schönen Spielzug über Stanley Bergt und Norman Messig war es dann Steven Klamm der in der 16. Minute zur hochverdienten 0:1 Führung einschob. Die Gastgeber aus Dorfchemnitz schafften es zu diesem Zeitpunk nur selten vor das Eintrachtgehäuse zu kommen und waren mehr und mehr damit beschäftigt die druckvollen Angriffe der Eintrachtler zu unterbinden. Durch konsequentes Nachsetzen im Fünfmeterraum war es Norman Messig der in der 38. Minute per Kopf zum 0:2 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel mischten dann auch die Gastgeber mit und versuchten die Eintrachtabwehr mit langen Bällen zu beschäftigen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielten sich die Dorfchemnitzer auf der linken Seite schön frei und drangen mit Überzahl in den Strafraum ein. Beim Versuch den Ball zu klären brachte Andy Koller den Gegner zu Fall und der an diesem Tag gute Schiedsrichter musste folgerichtig auf den Elfmeterpunkt zeigen. Diesen Strafstoss verwandelte der Dorfchemnitzer Schütze in der 54. Minute eiskalt und ließ Torhüter Marco Langklotz nicht den Hauch einer Chance. Das Anrennen von Dorfchemnitz hielt nicht allzu lange an und unser Truppe übernahm Mitte der 2. Hälfte wieder das Zepter, ohne allerdings zwingend erfolgreich zu sein. So mussten die Eintrachtverantwortlichen bis zur 83. Minute warten, bis der Sack zugemacht wurde. Nach einem Zwanzigmeter Freistoßhammer von Sven Reinhard der durch Mauer, Freund und Feind schwebte und den der Torhüter zu kurz abwehrte war Andreas Pötzsch zur Stelle und machte den 1:3 Endstand und den hochverdienten Sieg perfekt. Ein sichtlich zufriedener Trainer sagte nach dem Spiel "Obwohl fast die komplette Offensivabteilung zu ersetzen war, gebührt der Mannschaft für die gezeigte Leistung ein großes Lob. Neben großem Kampfgeist, konnte phasenweise sogar spielerisch überzeugt werden. Der Sieg jedenfalls ist hoch verdient, da der Gegner kaum Akzente nach vorne setzen konnte, und mit langen Bällen relativ einfallslos agierte. Einzig die erste Viertelstunde der 2. Hälfte war nicht ganz so nach meinem Geschmack." Alles in allem ein gelungener Samstag: Gewonnen, Tabellenführung übernommen und nach dem Spiel geschlossen mit unseren Frauen schön zu Abend gegessen. WEITER SO!!
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Koller, Neugebauer, Lebeda, Langklotz R., Ruske, Bergt, Klamm (60. Min. Großer), Pötzsch, Messig (75. Min. Mühlberg)
Torschützen: 0:1 Klamm (16. Min.), 0:2 Messig (38. Min.), 1:2 Elfmeter (54. Min), 1:3 Pötzsch (83. Min.)

An diesem Sonntag war es endlich wieder soweit, Punktspielstart im Städtel. Zu Gast auf der Jahnkampfbahn Augustusburg war der letzte Gegner der vergangen Saison, die TuS aus Großschirma. Nach der kurzen intensiven und durchaus erfolgreichen Vorbereitung und dem 7:0 Sieg aus dem Pokal, hieß es heute wieder Punkte sammeln für eine erfolgreiche Saison. Von Beginn an versuchte die etwas neu formierte Eintracht dem Gast Ihr Spiel aufzudrängen und erarbeitet sich sofort ein Übergewicht. Wobei man sagen muss, dass die erste hochkarätige Chance bei den Gästen lag. Nach diesem Wachmacher spielte unsere Elf allerdings konzentriert und mit mehr Biss nach vorn und wurde in der 28 Minute durch ein schönen Spielzug über die linke Seite mit dem 1:0 durch Neuzugang Christopher Würg belohnt. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Ergebnis aufgrund der Chancen aber auch schon etwas höher sein können. Als sich alle schon mit der Halbzeitführung angefreundet hatten, zeigte der Schiedsrichter in der 44. Minute auf den Elfmeterpunkt, als ein Großschirmaer Spieler clever im Strafraum zu Boden ging. Den Strafstoß verwandelten die Gäste eiskalt und es Stand 1:1. Nur eine Minute später und immer noch im ersten Durchgang zeigte der Referee erneut auf den Punkt, allerdings diesmal auf der anderen Seite. Der sonst so sichere Marco Hansch scheiterte allerdings am Großschirmaer Torhüter. Halbzeitstand 1:1. Nach der Pause schienen die Kräfte der Gäste nachzulassen und die Wesely-Schützlinge erspielten sich mehr und mehr Übergewicht. Folgerichtig fielen dann auch die Tore zwei und drei für die Eintracht. Der an diesem Tag immer goldrichtig stehende Andreas Pötzsch machte in der 49. und 75. Minute seinen ersten Doppelpack für die Eintracht. Was man den Gästen zusprechen muss ist, dass sie zu keiner Zeit aufgaben und kämpferisch hervorragend waren, allerdings war gegen unsere Elf an diesem Tag nicht mehr drin. "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sicher können wir das eine oder Andere noch verbessern aber wir haben gewonnen und die ersten drei Punkte eingefahren. Allein die Chancenverwertung ließ etwas zu wünschen übrig, wenngleich man allerdings dem Gäste Keeper ein Kompliment machen muss, denn mit einigen Glanzparaden verhinderte er eine höhere Niederlage." sagte Trainer Mario Wesely nach dem Spiel. Ein Anfang ist gemacht, nun gilt es, die Form zu stabilisieren, um bei den ebenfalls siegreichen Dorfchemnitzern, am kommenden Sonnabend erfolgreich zu sein.
Aufstellung: Langklotz M, Reinhard, Koller (80. Min. Dudek), Lebeda, Neugebauer, Langklotz R., Ruske, Pötzsch (89. Min. Klamm), Bergt, Hansch, Würg (65. Min. Mühlberg)
Noch im Kader: Schettler, Messig
Torschützen: 1:0 Würg (28. Min), 1:1 Foulstrafstoß (44. Min.), 2:1 Pötzsch (49. Min.), 3:1 Pötzsch (75. Min.)
Zuschauer: 60

Ausscheidungsrunde Ligapokal: TSV Penig II - Eintracht (0:7)
Nach einer kurzen aber intensiven Sommerpause mussten unsere Männer am heutigen Sonntag zur zweiten Vertretung vom TSV Penig fahren. Durch den neugebildeten Fußballkreis Mittelsachsen gibt es auch in den Pokalwettbewerben gravierende Änderungen. So spielen zum Beispiel im Pokal Mannschaften aus den ehemaligen Kreisen Mittweida und Freiberg gegeneinander. Das schöne daran, es bringt ab und an Gegner, die man noch nicht kennt. Am heutigen Sonntag fuhr das Zugpferd der Eintracht zwar ein wenig ersatzgeschwächt nach Penig, wollte aber trotz allem die erste Hürde nehmen. In einer, von Beginn an einseitig geführten Partie, geht der Sieg unseres Teams, auch in dieser Höhe, voll in Ordnung. Die junge Peniger Mannschaft konnte zu keiner Zeit Angriffsdruck entfachen, und wurde durch die frühen Gegentore kalt getroffen. Bemerkenswert wäre noch, dass die ersten 4 Treffer sämtlich durch Standardsituationen vorbereitet wurden. In der zweiten Hälfte dann das gleiche Bild. Die Eintracht machte das Spiel und schaffte es, weiter Tore zu erzielen. Nun heißt es noch eine Woche an der Feinabstimmung arbeiten und dann geht es am kommenden Sonntag (08.08.2010) in die neue Saison.
Aufstellung: Langklotz M., Reinhard, Dudek (46. Min. Neugebauer), Pötzsch, Lebeda, Langklotz R., Koller, Bergt, Hansch, Stölzel, Würg
Noch im Kader: Ruske
Torfolge: 0:1 Langklotz R. (11. Min.), 0:2 Hansch (13. Min.), 0:3 Langklotz R. (24. Min.), 0:4 Hansch (32. Min.), 0:5 Stölzel (45. Min.), 0:6 Bergt (62. Min.), 0:7 Bergt (77. Min.)


Abschlusstabelle

1.
2.
3.
4.
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7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
Eintracht
SV Mulda
SV Leubsdorf
Burkersdorf
Kleinwaltersdorf
TuS Großschirma
TuS Voigtsdorf
Hetzdorfer SV
SV Oberschöna 1902
TKV Flöha
FSV Dorfchemnitz
SV Linda
CSV Conradsdorf
SV Fortuna Langenau II
23
18
14
14
13
13
10
9
7
6
8
6
6
5
3
3
6
4
1
3
5
7
7
9
1
4
3
4
0
5
6
8
12
10
11
10
12
11
17
16
17
17
77:18
70:36
52:26
71:49
48:49
52:48
49:43
52:55
45:55
40:57
43:66
42:77
46:70
27:65
72
57
48
46
40
39
35
34
28
27
25
22
21
19

Torschützen

Name Tore (+Pokal)
Norman Messig
Michael Mühlberg
Marco Hansch
Ronny Langklotz
Stanley Bergt
Sven Ruske
Sven Reinhard
Andreas Pötzsch
Christopher Würg
Steven Klamm
Andy Koller
Holger Choderek
David Dudek
Alex Stölzel
Carsten Leppelt
13 (+1)
12 (+5)
11 (+6)
7 (+4)
7 (+3)
5 (+2)
5 (+1)
5 (+0)
3 (+0)
2 (+0)
2 (+0)
1 (+1)
1 (+1)
0 (+1)
0 (+1)

Wernesgrüner Kreispokal

Finale
Eintracht - Marbach (1:2 n.V.)
Halbfinale
Eintracht - Zettlitz (2:0)
Viertelfinale
Eintracht - Großwaltersdorf (4:1)
2. Runde
Eintracht - Königshain-Wiederau (6:2)
1. Runde
Leubsdorf - Eintracht (3:4)
Ausscheidungsrunde
Penig II - Eintracht (0:7)

Vorbereitungsspiele

18.07.2010
Eintracht - SG Altenhain/Kleinolbersdorf (1:1)
21.07.2010
Eintracht - SV Bernsdorf (0:1)
23.07.2010
Eintracht - VfB Fortuna Chemnitz II (2:2)
25.07.2010
Eubaer SV - Eintracht (1:4)
28.07.2010
Eintracht - Germania Gornau (1:0)
11.02.2011
SV Bernsdorf - Eintracht (3:0)
13.02.2011
Eintracht - Bräunsdorf (2:1)
18.02.2011
Eintracht - Zschopau (2:2)
20.02.2011
Eintracht - FSV Pockau (5:3)
27.02.2011
VFB Saxonia Halsbrücke : Eintracht (0:1)