1. Männermannschaft 2009/10


26. Spieltag: TuS Großschirma - Eintracht (0:4)
Am letzten Spieltag der Saison war die Spannung noch einmal am Siedepunkt angekommen. Mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Punkteabgabe von Falkenau in Oberschöna wäre der Aufstieg noch machbar gewesen. Allerdings wurde daraus nichts!! Die Eintrachtmannen zeigten zwar eine durchaus ansehnliche und kämpferisch starke Leistung, aber die Falken vom TSV gewannen ihrerseits klar mit 2:7. Da die Zwischenergebisse aus dieser Partie schnell die Runde machten war das Thema Aufstieg schnell vergessen und die Devise war die Saison vernünftig abzuschließen. Nachdem es in der ersten Hälfte nur einen Treffer von Rico Albrecht zu verbuchen gab, machten die Wessely-Schützlinge im zweiten Durchgang mehr und mehr Druck nach vorn und erarbeiteten sich unzählige gute Möglichkeiten. Mit weiteren Toren durch Rico Albrecht und Marco Hansch (2) zeigten unsere Jungs allen mitgereisten Fans noch einmal. dass Sie zurecht oben mitgespielt haben. Nach der Partie war die Enttäuschung zwar anzumerken, diese verflog allerdings und es machte sich ein Art Aufbruchstimmung breit. "Im Großen und Ganzen können wir mit dieser Saison zufrieden sein, und den Aufstieg haben wir sicher nicht in den letzten Partien verspielt. Allerdings können wir ALLE auf das was wir in den vergangen zwölf Monaten erreicht haben mächtig stolz sein. Trotz allem wollen wir dem TSV Falkenau zu dem erreichten Aufstieg Glückwünsche aussprechen und Ihnen viel Erfolg für die kommenden Aufgaben wünschen" sagte Präsident Thomas Anders nach dem Spiel. Fazit: Eine bewegende, spannende, und sehr erfolgreiche, allerdings nicht gekrönte Saison geht zuende und wir möchten uns bei ALLEN Fans, Freunden, Sponsoren und Familien für die wundervolle Unterstützung bedanken. Wir hoffen Euch in der nächsten Saison wieder an unserer Seite zu wissen. DANKE! Saisonstart am 08.08.2010
Aufstellung: Martin, Lebeda, Reinhard, Dudek (67. Anders), Pötzsch, Langklotz R., Pfeil, Ruske (75. Wengler), Hansch, Bergt (75. Langklotz M.), Albrecht
Noch im Kader: Koller, Klamm
Torfolge: 0:1 (29. Albrecht), 0:2 (55. Hansch) 0:3 (77. Albrecht), 0:4 (90. Hansch)

Nach der schwachen Partie der Vorwoche, war die Mannschaft aufgefordert Charakter zu zeigen, um mit einem Sieg ihre Chance auf den Aufstieg zu wahren. Zum Glück stand mit David Pfeil wieder ein Offensivspieler zu Verfügung, aber das Verletzungspech sollte uns dennoch schon vor dem Anpfiff wieder ereilen, denn mit Andy Koller, zog sich eine Zerrung beim Aufwärmen zu, musste wiederum ein Akteur passen. Allen Widrigkeiten zum Trotz startete die Eintracht voller Engagement in die Partie und erzielten quasi mit dem ersten Angriff das 1:0. Rico Albrecht setzte sich auf der rechten Seite gut in Szene, zog von der Strafraumgrenze entschlossen ab und der Keeper der Gäste ließ Albrechts Schuss nach vorne abprallen. David Pfeil war zur Stelle und staubte ab. Aber wie schon im letzten Spiel wurde der Treffer nicht gegeben, denn der Schiedsrichter entschied auf Torwartbehinderung. Unbeirrt setzten die Mannen aus dem Burgenland danach ihre Angriffsbemühungen fort, hatten auch die eine oder andere Gelegenheit, doch diese resultierten zumeist aus Standardsituationen. So zischte ein Freistoß von Ronny Langklotz in Minute 7 nur um Zentimeter über den gegnerischen Querbalken, und auch ein Kopfball von Marco Hansch nach weitem Einwurf, wiederum durch Ronny Langklotz, ging über den Kasten der Gäste. Gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Oberschönaer gelang es allerdings kaum gefährlich in den Strafraum einzudringen. Immer wieder hatte der Gegner ein Bein dazwischen und konnte klären. Eine gefährliche Ecke, getreten von Rico Albrecht, war in der 25. Minute unsere vorerst letzte gute Tormöglichkeit. Danach verflachte unser Spiel, es war zu wenig Tempo drin und zudem prägten zahlreiche Passungenauigkeiten die Aktionen der Eintracht. Zu allem Überfluss unterlief in der 31. Minute Routinier Sven Reinhard ein folgenschwerer Fehler: 30 Meter vorm eigenen Tor verspielte er, als letzter Mann die Kugel, so dass ein Oberschönaer Stürmer freie Bahn hatte, allein aufs Tor zulief und mit seinem Schuss Torhüter Jens Martin keine Chance ließ. Im Anschluss an dieses Tor ging beim der Eintracht so gut wie gar nichts mehr, und so war das 0:1 auch der Pausenstand. Auch nach dem Wechsel lief zunächst nicht sehr viel, jedoch spürte man jetzt den Willen das Spiel noch umzubiegen. Ein schneller Antritt Rico Albrechts mit anschließendem Torschuss aus spitzem Winkel, war in der 47. Minute ein erstes Achtungszeichen. Auch Stanley Bergt hatte in der 49. Minute eine gute Schusschance, jagte das Leder aber über das gegnerische Gebälk. Da es aus dem Spiel heraus nicht klappen wollte, musste wieder einmal eine Standardsituation herhalten um zum Ausgleich zu kommen. Marco Hansch war in der 52. Minute zur Stelle und setzte den Ronny Langklotz Einwurf per Kopf ins Netz. Dieser Treffer wirkte wie ein Befreiungsschlag und der bekannte Eintrachtwecker. Jetzt kehrte das Selbstbewusstsein zurück und es gelangen sehenswerte Spielzüge. Einen wunderbarer Diagonalpass von Sven Reinhard, nahm Rico Albrecht in der 60. Minute gekonnt mit, doch sein Heber über den gegnerischen Keeper hinweg, landete am Pfosten. Nur eine Minute später setzte Sven Ruske einen 18 Meter Schuss knapp über das Tor. Und in der 64. Minute prüfte erneut Rico Albrecht mit einem Distanzschuss den Schlussmann der Gäste. Schließlich führte ein schöner Spielzug in der 69. Minute zum Hochverdienten 2:1. Eingeleitet durch einen Traumpass von Martin Lebeda auf David Pfeil, ging dieser am linken Flügel auf und davon, flankte scharf nach innen wo Rico Albrecht heran flog und die Kugel in den gegnerischen Maschen versenkte. In Rückstand geraten versuchte der Gegner nun etwas offensiver zu agieren. Dadurch ergaben sich mehr Räume für unser Offensivspiel und beste Chancen waren die Folge. So landete ein Kopfball des an diesem Tag sehr überzeugend spielenden Marco Hansch in der 73. Minute an der Latte und auch bei zwei Schüssen von David Pfeil lag ein Treffer in der Luft. Doch reagierte der inzwischen eingewechselte, zweite Schlussmann der Oberschönaer glänzend. Gegen die "Rakete" von unserem Capitano Ronny Langklotz in der 80. Minute hatte er dann allerdings keine Chance. Knallhart abgezogen schlug der Ball aus gut 24 Metern zum 3:1 ein. Dies bedeutete die Entscheidung und in der Folgezeit hätte das Ergebnis durchaus noch höher gestaltet werden können. Fazit: Ein hart umkämpfter Sieg, da sich die guten Oberschönaer bis zum Schluss mit Mann und Maus wehrten. Mit diesem Sieg beträgt der Rückstand auf Falkenau allerdings weiterhin einen Punkt und somit fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag. In Großschirma wird unser Team noch einmal alles geben um vielleicht doch noch die angestrebte Meisterschaft und eine Überraschung zu erringen. INFO: Wir möchten ALLEN Fans und Freunden die Möglichkeit geben mit nach Großschirma zu fahren. Daher haben wir einen Reisebus organisiert. Treff 12.00 Uhr an der Sommerrodelbahn Augustusburg.
Aufstellung: Martin, Reinhard, Hansch, Lebeda, Pötzsch, Langklotz R., Pfeil, Albrecht, Ruske, Richter (24. Dudek), Bergt (79. Langklotz M.)
Noch im Kader: Klamm, Wengler
Torfolge: 0:1 (31.min), 1:1 (52. Hansch), 2:1 (69. Albrecht), 3:1 (80. Langklotz R.)
Zuschauer: 73

24. Spieltag: SV Linda - Eintracht (2:0)
Nach dem Unentschieden der Vorwoche sollte an diesem Samstag in Linda wieder ein Sieg her. Das dies in der momentanen Verfassung der Mannschaft und der wieder ansteigenden Verletztenliste nicht einfach wird, war allen Beteiligten im Vorfeld klar. Dass sollte allerdings keine Ausrede, sondern eher Ansporn für die übrigen Spieler sein, über den Kampf zum Sieg zu gelangen. Doch am Ende kam alles anders!!! Durch eine, in der ersten Halbzeit, desolate Leistung der Hintermannschaft, gerieten wir in diesem Spiel sehr schnell auf die Verliererstraße. Schon in der 5. Minute war unsere Deckung nach einem langen Pass nicht im Bilde und der Lindaer Stürmer konnte den Ball über den zu früh aus seinem Tor eilenden Keeper Jens Martin zum 1:0 einheben. Danach versuchten wir zwar das Spiel zu kontrollieren, hatten auch mehr Ballbesitz, doch beim konsequenten verwerten der Chancen traten alt bekannte Schwächen zu Tage. Als die Kugel dann in der 21. Minute nach einem Kopfball von Sven Ruske zum 1:1 doch im Netz lag wurde der Treffer wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt. Äußerst fraglich in dieser Situation war, wer wen gefoult hatte, denn Sven Ruske musste im Anschluss den Platz mit einer schweren Beckenprellung verlassen. Fast im Gegenzug klingelte es erneut im Eintrachtgehäuse. Wieder leistete sich die sonst so sattelfeste engere Abwehr einen Aussetzer, denn trotz Überzahl am Ball konnte man den Angriff nicht unterbinden und fast nach demselben Muster wie beim 1:0 (langer Pass Kopfballablage, Torschuss) gelang den Gastgebern das 2:0 in der 23. Minute. Bis zur Pause passierte bis auf einen Distanzschuss von Sven Reinhard nicht mehr viel. Nach dem Seitenwechsel merkte man unserem Team an, dass es gewillt war die Partie doch noch zu drehen. Angetrieben von Kapitän Ronny Langklotz verlagerte die Eintracht das Spiel immer mehr in die gegnerische Hälfte. Allein fehlte die Durchschlagskraft. Bezeichnend für unsere Sturmflaute war eine Situation in der 46. Minute als Albrecht vom linken Flügel flankte, der Lindaer Keeper patzte, doch keiner zur Stelle war um die Kugel einzuschieben. Bei den wenigen Kontern der Hausherren drohte zu dem aber immer wieder Gefahr, und so rettete Andy Koller in der 53. Minute vor einem einschussbereiten Gegner in höchster Not. Mit der Einwechslung von Routinier Ralf Richter kam etwas mehr Torgefahr und Linie in unser Angriffsspiel. In der 66. Minute war es jener Spieler, der sich im Strafraum durchsetzte, und mit einem Schuss den gegnerischen Keeper prüfte. Dieser konnte den Ball nur kurz abwehren und im Gewühl vor seinem Kasten unterlief einem Abwehrspieler der Gastgeber ein Handspiel. Folge war ein Strafstoßpfiff des Schiedsrichters und es gab den ersten Elfmeter der Saison für unsere Mannschaft. Da der etatmäßige Schütze Marco Hansch bereits verletzungsbedingt ausgeschieden war, trat Andy Koller an. Leider behielt er diesmal nicht die Nerven und schoss schwach, so dass der Lindaer Torwart parieren konnte. Dennoch wurde nicht aufgesteckt und die Eintrachte setzte alles daran noch wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Ein Freistoß von Rico Albrecht (78.min.) den der Keeper hielt, und ein Lattenschuss von Sven Reinhard brachten zwar Gefahr, aber nichts Zählbares ein. Durch den Sieg von Falkenau ging die Tabellenführung verloren, und es gilt jetzt die Mannschaft wieder aufzurichten um in den letzten beiden Spielen der Saison noch einmal alles zu geben. Dies wird zwar nicht einfach aber solange noch eine theoretische Möglichkeit besteht werden wir alles geben. Fazit: Null Punkte und Tabellenführung abgegeben. Allerdings ist hinfallen keine Schande, liegenbleiben aber schon!!! Jetzt zählt es und wir werden ALLES geben!!!
Aufstellung: Martin, Lebeda, Reinhard, Dudek, Pötzsch, Langklotz R., Koller, Hansch ( 61. Richter), Albrecht, Ruske( 24. Anders), Bergt
Noch im Kader: Langklotz M.
Torfolge: 1:0 (5. Min.), 2:0 (23. Min.)

23. Spieltag: Eintracht - 1.FC Postschänke Burkersdorf (1:1)
Die Wochen der Wahrheit Teil zwei. Am 23. Spieltag empfingen unsere Männer den Drittplazierten, FC Postschänke Burkersdorf, im Auenstadion Erdmannsdorf. Schon im Hinspiel, welches mit einer Niederlage für die Eintracht endete, hat der Gast gezeigt, dass er zurecht so weit oben in der Tabelle steht. Hochmotiviert und mit breiter Brust ging die Eintracht aufs Feld und hat Burkersdorf buchstäblich von Beginn an gezeigt, wer hier und heute Herr im Hause sein soll. Vom Anpfiff weg spielte die Eintracht den Ball in die Spitze, den der Gegner nur ins Seitenaus klären konnte. Aus dem darauffolgenden langen Einwurf von Ronny Langklotz direkt auf den Kopf von Andy Koller fiel zur Überraschung aller nach 30 Sekunden die 1:0 Führung für die Eintracht. Mit dieser Führung im Rücken zogen unsere Mannen ein ansehnliches Spiel nach vorn auf und erarbeiteten sich ein ums andere mal Torchancen, die allerdings nicht in Zählbares umgemünzt werden konnten. Mitte der ersten Hälfte mischte dann auch der Gast mit und es wurde ein von beiden Seiten kämpferisch hochklassiges Spitzenspiel mit besten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. So war es zum Beispiel ein herrenloser Ball in der 22. Minute, der durch den Fünfmeterraum der Eintracht zischte oder die Doppelchance von Marco Hansch in der 38. Minute, die allesamt Tore nach sich hätten ziehen können. Da allerdings beide Mannschaften weiter sorglos mit ihren Chancen umgingen, blieb es bis zur Pause beim knappen 1:0 Vorsprung für die Eintracht. Jugendtrainer und Fußballurgestein Siegfried Kempe analysierte den ersten Durchgang so: "Es ist ein von beiden Seiten umkämpftes und starkes Spiel. Beide Mannschaften stören früh, stehen sicher, haben allerdings wenig Ruhe in ihren Angriffsaktionen." In der zweiten Hälfte kam die Eintracht besser ins Spiel zurück und erspielte sich in der 48. Minute die wohl größte Möglichkeit, um die Führung auszubauen. Nach einem sauber vorgetragenem Spielzug über Stanley Bergt wurde Marco Hansch in letzter Sekunde noch am Abschluss gehindert. Ab da mischte auch der Gast wieder mit und es ging buchstäblich hin und her. In der 51. Minute hielt Jens Martin glänzend, als ein Burkersdorfer völlig frei vor ihm zum Abschluss kam. Danach war die Eintracht wieder an der Reihe. In der 53. Minute wurde ein Schuss von Bergt, nach einer Ecke, von der Linie gekratzt. Und in der 61. Minute scheiterte R. Langklotz nur knapp nach einem schönen Spielzug über Sven Ruske. Beide Mannschaften kämpften um die Punkte und man muss dazu sagen, dass sich keiner von beiden geschlagen gab. Nach dieser Eintracht-Angriffswelle gönnten sich die Wesely-Schützlinge eine kleine Auszeit und ließen den Gast mehr ins Spiel kommen. In der 65. Minute machten die Burkersdorfer dann den nicht unverdienten Ausgleich. Nach einem Freistoß, der in den Strafraum gezirkelt wurde, stand Rico Heinrich völlig frei und konnte problemlos einnetzen. In den Schlussminuten war zu erkennen, dass der Gast mit dem Punkt zufrieden war und verwaltete diesen. Die Eintracht aber wollte den Sieg und setzte alles auf eine Karte. Schaffte es allerdings nicht, die Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. In der 89. Minute konterten die Gäste noch einmal gefährlich und es war Torhüter Jens Martin zu verdanken, dass es am Ende beim Punktgewinn blieb. "Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass es ein von beiden Seiten kampfbetontes Spiel war und das Ergebnis so in Ordnung geht" sagte Uwe Rockstroh nach dem Spiel. Fazit: Wie von allen erwarten wird es bis zum Schluss ein hartes Stück Arbeit und ganz sicher kein Selbstläufer, die gesteckten Ziele zu erreichen. Wir sind die Gejagten und haben noch drei schwere Gegner vor uns, die uns sicher alles abverlangen!!!
Aufstellung Eintracht: Martin, Pötzsch, Reinhard, Dudek, Neugebauer (46. Lebeda), Koller, Langklotz R., Albrecht, Ruske (86. Anders), Hansch, Bergt
Noch im Kader: Langklotz M., Pfeil
Aufstellung Burkersdorf: Bellmann Dav., Kästner, Seidel, Bellmann Dan., Hegewald, Kunze (Göpfert), Kempe, Dämmig, Krüger, Heinrich, Hähnel
Noch im Kader: Bellmann F., Seifert
Torfolge: 1:0 (1. Koller), 1:1 (65. Heinrich)
Zuschauer: 96

22. Spieltag: Kleinwaltersdorfer SV - Eintracht (0:2)
In den Wochen der Wahrheit musste unsere Mannschaft an diesem 22. Spieltag zum schwersten Auswärtsspiel der Saison nach Kleinwalterdorf reisen. Nicht nur weil es der einzige Hartplatz der Liga ist, nein auch weil sich die sehr gut aufspielende Kleinwaltersdorfer Mannschaft mit einem Sieg minimale Chancen um den Aufstieg bewahrt. Zwar nicht mit Angst aber mit jeder Menge Respekt im Gepäck wollte die Eintracht allerdings ihre momentane Siegesserie fortsetzen. Nachdem ein herrenloser Container, der zu dicht am Spielfeldrand parkte, aus dem Weg geräumt wurde, ging es mit 40minütiger Verspätung in die erwartete Schlacht am Waltersbach. Beide Mannschaften begannen forsch bzw. druckvoll und ließen im gesamten ersten Durchgang ihr Können aufblitzen. Allerdings neutralisierten sie sich damit auch gegenseitig. Es fiel auf, dass keine der beiden Mannschaften zu viel Risiko gehen wollte um in Rückstand zu geraten. Trotz allem war es eines Spitzenspieles würdig. Da in Sachen Torgefahr nicht wirklich viel Zwingendes geschah, gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Kabine. Nach dem Pausentee und der Information, dass Falkenau in Hetzdorf mit 0:2 zurück lag, kam die Eintracht mannschaftlich geschlossen und sehr kampfstark aus der Kabine. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit war zu sehen, dass eine ROTE EINTRACHT um den Sieg spielte. In der 52. Spielminute übernahm Andy Koller Verantwortung und zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern direkt ins Tor. Dieses Tor erkämpfte sich die Eintracht, allerdings steckten die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt auf und gaben sich noch nicht geschlagen. Es war auch im zweiten Durchgang ein von beiden Seiten offensiv geführtes Spiel. Mitte der zweiten Hälfte waren die Gastgeber, einem zu diesen Zeitpunkt verdienten Ausgleich sehr nahe. Nach einem Eckstoss und dem Kampf um den Ball im Eintrachttorraum fischte Jens Martin, die schon drin gesehene Kugel, überragend aus dem oberen Angel und hielt damit wiedereinmal die NULL fest. Mit zunehmender Spieldauer kämpfte die Eintracht um die so wichtigen drei Punkte und spielt ihre Angriffe schnörkellos zu Ende. Somit hielten sie den Gegner weitesgehend weg vom eigenen Tor. In der 72. Minute setzte sich der an diesem Tag wohl beste Eintrachtler und Spielmacher Sven Ruske gekonnt durch, schlenzte den Ball aufs Tor, den der Kleinwaltersdorfer Torhüter nur abprallen lies. Der Ball sprang dem völlig freistehenden Rico Albrecht vor die Füße und musste von ihm nur noch über die Linie gedrückt werden. Mit diesem zweiten Treffer brachte er seine Mannen auf die Siegerstraße. Da bis zum Ende nicht mehr viel passierte und Fußball Ergebnissport ist, kann man sagen, dass wir diesen Sieg auch verdient haben. Allerdings muss man Kleinwaltersdorf auch nach dem Spiel ein Kompliment machen denn sie haben sich bis zum Schluss nie aufgegeben. "An diesem Tag waren wir eine Mannschaft und sind über die gesamten 90 Minuten als Einheit aufgetreten. Es hat sich jeder für den anderen den "Arsch" aufgerissen. Das macht ein Team aus." sagte ein sichtlich zufriedener Sven Ruske nach dem Spiel. Fazit: Wir haben an diesem Wochenende einen weiteren Schritt nach vorn getan. Nun sind es noch vier Spiele, in den wir allesamt an unsere Leistungsgrenze und darüber hinausgehen müssen. "EINER FÜR ALLE UND ALLE FÜR DIE EINTRACHT!!!"
Aufstellung: Martin, Reinhardt, Dudek, Neugebauer, Pötzsch, Koller, Langklotz R., Hansch, Ruske, Albrecht ( 80. min. Anders), Bergt (86. min. Richter)
Noch im Kader: Langklotz M., Lebeda
Torfolge: 0:1 (52. Koller), 0:2 (72. Albrecht)

Seit dem 9. Spieltag empfing die Eintracht wieder einen Gegener im Auenstadion in Erdmannsdorf. Unter besten Bedingungen sollte an die aktuelle Siegesserie angeknüpft werden. Das erste Mal seit Wochen stand der Eintracht bis auf einen Langzeitverletzten der komplette Kader zur Verfügung. Bei anfänglich bestem Fußballwetter fanden 103 Zuschauer, darunter auch die Mannschaft vom TSV Falkenau, deren Spiel gegen Neuhausen wegen Nichtantretens der Gäste abgesagt wurde, den Weg an die Zschopau. Nach der Punkteteilung im Hinspiel wussten die Eintrachtverantwortlichen, dass es sicher ein schweres Stück Arbeit wird. Vom Anpfiff weg machten die Hetzdorfer Dampf nach vorne und überrannten die Gastgeber regelrecht. Mit langen Bällen auf Ihren Topstürmer Thomas Hetke brachten sie die sonst so sattelfeste Eintrachtabwehr regelrecht ins Schwimmen. Folgerichtig passierte in der 2. Minute das, was bis auf die Falkenauer keiner sehen wollte. Nach einem langen Ball stand Hetke völlig frei und markierte das 0:1 mit einem trockenen, unhaltbaren Schuss. Anstatt aufzuwecken hatte man den Eindruck, dass die Eintracht in einen fünfzehnminütigen Tiefschlaf verfallen ist und überließen den Gästen Raum und Ball. Die waren in dieser Phase dem 0:2 näher als die Eintracht dem Ausgleich. Allerdings scheiterten sie in ihrer Abschlussschwäche oder an Torhüter Jens Martin. Nachdem sich die Hetzdorfer die erste Verschnaufpause gönnten, kamen unsere Jungs ein wenig besser ins Spiel und versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. Nach einem Foul in der 20. Minute fasste sich David Pfeil ein Herz und wuchtete den fälligen Freistoss ansatzlos zum 1:1 Ausgleich ins lange Eck. Dies sollte der sogenannte "Wecker der Eintracht" sein, denn fortan zeigte die Truppe die Moral, die es braucht, um Fußball zu arbeiten. Nach 33 Minuten mussten die Gäste verletzungsbedingt wechseln und verloren damit ein wenig den Faden. Die Eintracht machte nun das was sie am besten kann, den Ball spielerisch in die Gegners Hälfte zu tragen. Aus einem perfekt vorgetragenen Spielzug in der 34. Minute über Spielmacher Sven Ruske, der David Pfeil glänzend in Szene setzte, hämmerte dieser den Ball humorlos zum 2:1 Halbzeitstand unter die Latte. Nach der Pause kamen unsere Jungs sofort hellwach aus der Kabine und zwangen dem Gast aus Hetzdorf weiter Ihr Spiel auf. Diese konnten nun nicht mehr an die ersten 15 Minuten anknüpfen und versuchten nur noch durch gezielte Konter zum Erfolg zu kommen. Allerdings stabilisierte sich die Abwehr der Eintracht, fand zu alter Stärke zurück und gewann ihre Zweikämpfe, sodass es zu keiner Zeit mehr gefährlich wurde. Mitte der zweiten Hälfte fasste sich Abwehrchef Sven Reinhard ein Herz und zielte einen Freistoß von der Mittellinie einfach mal Richtung Gehäuse der Hetzdorfer und baute somit die Führung der Eintracht auf 3:1 aus. Von da an passierte nicht mehr all zu viel. Die Gäste resignierten und die Eintracht schien sich mit dem 3:1 zufrieden zu geben. Alle? Bis auf einen! In der 87. Minute guckte Marco Hansch den Gästetorwart noch einmal aus, als er einen Eckball direkt in dessen Maschen unterbrachte. Den Schlusspunkt der Partie setzte Eintrachtkeeper Jens Martin, der in der 90. Minute einen Hetke-Freistoß aus dem Winkel kratzte. "Nach der anfänglichen Tiefschlafphase zeigte die Mannschaft Riesenmoral und hat das Spiel durch Kampf und Leistung verdient umgebogen." sagte Co- Trainer Uwe Rockstroh nach dem Spiel. Fazit: Ein faires Spiel mit einem verdienten Sieger, Tabellenführung behauptet und eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Weiter so, denn es wird sicher nicht einfacher in den nächsten Wochen der Wahrheit!!!! Sport Frei.
Aufstellung Eintracht: Martin, Pötzsch, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Pfeil (87. Anders), Koller, Langklotz R., Hansch, Ruske (83. Bergt), Albrecht (83. Richter)
Noch im Kader: Langklotz M., Lebeda
Aufstellung Hetzdorfer SV:Gerwetzky, Schubert P., Heutehaus, Schwabe, Heber (32. Scholz), Schönberg, Fischer, Schubert M. Schuster, Hetke, Heber
Noch im Kader: Demmel
Torfolge: 0:1 (2. Hetke), 1:1 (20. Pfeil), 2:1 (34. Pfeil), 3:1 (68. Reinhard), 4:1 (87. Hansch)
Zuschauer: 103

20. Spieltag: Neuhausen/Cämmerswalde - Eintracht (0:2)
Bei vorsommerlichen Temperaturen um die 20 Grad mussten unsere Männer an diesem Spieltag an das andere Ende des Kreises zur Spielgemeinschaft Neuhausen/Cämmerswalde reisen. Es war das Spiel Erster gegen Letzter, wurde aber im Vorfeld der Partie in keinsterweise unterschätzt oder als Punktelieferant abgehakt. "Es ist immer schwer gegen eine Mannschaft zu spielen, bei der es um den Abstieg geht und gegen uns gibt jeder alles. Wir täten sehr schlecht daran in dieser Klasse irgendeinen zu unterschätzen, denn auch hier kann Jeder Jeden schlagen." sagte Ronny Langklotz vor dem Spiel. Allerdings muss man sagen, dass auch an diesem Wochenende die Eintracht wieder über die gesamten 90 Minuten das Geschehen bestimmte und auch auf dem holprigen Platz in Cämmerswalde versuchte, den Ball laufen zu lassen. So dauerte es auch nicht lange und die mitgereisten "Edelfans" der Eintracht konnten das erste Mal jubeln. In der 7. Minute nach einer wunderschön herausgespielten Kombination vollendet Sven Ruske aus 11 Metern per Volleyschuss in den Winkel (hä?) zum 0:1. Ungeachtet der Führung spielte die Eintracht einen sicheren Ball aus einer stabilen Abwehr heraus und erarbeiteten sich mehr und mehr gute Torchancen die allerdings allesamt nichts einbrachten. Die Vorentscheidung in diesem Spiel fiel dann in der 40. Minute als ein Spieler von Cämmerswalde ein Albrecht-Ecke unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. Halbzeitstand 0:2. Im zweiten Durchgang dann das gleiche Bild: die Eintracht machte das Spiel und der Gastgeber versuchte den Schaden so gering wie möglich zu halten. Einzig nennenswerte Chance für Neuhausen wurde aber von Torhüter und Geburtstagskind Jens Martin vereitelt. Somit stand auch an diesem Samstag die Null wieder sicher und es brannte nichts an. Da auch die Eintrachtjungs mit ihren Chancen fast schon fahrlässig umgingen blieb es am Ende beim völlig verdienten 0:2. "Mit einem nie gefährdeten Sieg haben wir die Pflichtaufgabe erfüllt. In Punkto Chancenverwertung sollte aber in den nächsten Spielen konsequenter gehandelt werden." sagte Trainer Mario Wesely nach dem Spiel. Also Jungs, Kräfte bündeln und fleißig trainieren denn nächste Woche kommt mit dem Hetzdorfer SV eine Mannschaft die schon in der Hinrunde gezeigt haben das Sie Fußball spielen können. Wir sind auf einem guten Weg aber es sind noch 6 schwere Spiele!!!
Aufstellung: Martin, Reinhardt, Neugebauer ( 65. Anders), Dudek, Lebeda, Langklotz R., Koller, Hansch, Pfeil (85. Bergt), Ruske, Albrecht
Noch im Kader: Langklotz M.
Torfolge: 0:1 (7. Ruske), 0:2 (40. Eigentor)

Nach dem Spitzenspiel der Vorwoche hieß es diese Woche Hausaufgaben erledigen und weiter punkten. Zu Gast auf der Jahnkampfbahn in Augustusburg war die TuS aus Voigtsdorf. Ohne den Gegner zu unterschätzen, war die Devise frei aufspielen und Spaß am Spiel mit dem runden Leder zu haben. Von Beginn an nahmen unsere Mannen das Heft in die Hand und ich kann vorweg nehmen, sie gaben es auch nicht wieder her. Nach einem kurzen Warmlaufen zeigte sich schnell wer hier und heute Herr im Hause war. Nach 6 Minuten hatte die Eintracht dann auch die erste Möglichkeit durch Sven Ruske der mit einem Schuss aus ca. 12 m eine erste Duftmarke setzte. Diesen hielt allerdings der Voigtsdorfer Schlussmann. Nur eine Minute später war es erneut Sven Ruske, der nach einem perfekten Zuspiel von Stanley Bergt, frei vorm Torhüter nur knapp gestört wurde. Da der Gegner sich nur darauf konzentrierte in der Defensive gut zu stehen und keinerlei Augenmerk auf seinen Angriff setzte, spielte die Eintracht von hinten heraus sehr sicher nach vorne und erarbeitete sich viele gute Möglichkeiten. In der 28. Minute fiel dann auch das überfällige 1:0 als David Pfeil nach einer Flanke von links völlig frei im Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten musste. Von diesem Moment an schien der Bann gebrochen und es dauerte nur 2 Minuten bis zum nächsten Treffer. In der 30. Minute nach einem langen Einwurf von Ronny Langklotz brauchte Andy Koller nur noch den Kopf hinhalten und einnicken. Die Eintracht schien sich mit diesem Ergebnis vorerst zufrieden zu geben und so passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel. Nach dem kurzen Verschnaufen machte unsere Elf mit Beginn der zweiten Hälfte wieder Dampf nach vorne und erspielte sich sofort wieder Torchancen. Nach einer Ecke in der 47. Minute verfehlte "der Capitano" Ronny Langklotz per Kopf nur knapp das Tor. Danach schien es, als würde die Eintracht ein wenig Dampf raus nehmen und einen Gang runter schalten ohne jedoch das Spiel aus der Hand zu geben. Die größten Chancen, um vorzeitig alles klar zu machen, hatten der eingewechselte Thomas Anders, der einen Schuss aus 18 Metern knapp über das Tor schoss und der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Stanley Bergt, der nach einem Traumpass von Langklotz völlig freistehend zum Schuss kam, der aber gerade noch so vor der Linie gehalten wurde. Die einzige kleine Unachtsamkeit schlich sich in der 67. Minute ein als der an diesem Tag beschäftigungslos Eintracht Schlussmann Jens Martin nach einem Fehlpass in der Hintermannschaft ganz groß parierte. Dazu sagte er selbst: "Man muss als Torhüter auch in so einem Spiel immer hellwach sein und ich freue mich, mit dieser Parade einen kleinen Teil zum zu Null-Sieg beigesteuert zu haben." Zu erwähnen wäre noch das der in der Winterpause neuverpflichtete Ralf Richter bei seinem zweiten Kurzeinsatz den ersten Treffer für seinen neuen Verein markierte. Nachdem er den Angriff in der 80. Minute selbst eingeleitet hat und nach einem Doppelpass mit Thomas Anders dann die halbe Voigtsdorfer Hintermannschaft schwindelig dribbelte, vollendete er eiskalt aus Nahdistanz zum 3:0 Endstand. "Alles in Allem muss ich sagen, dass wir unsere Hausaufgaben erledigt haben und mit einer durchschnittlichen Leistung 3 wichtige Punkte eingefahren haben. Dass dabei noch die Tabellenführung raus gesprungen ist, macht diesen Sieg ein wenig schöner. Nun sind wir allerdings die Gejagten" sagte Trainer Mario Wesely.
Aufstellung: Martin, Pötzsch (71. Lebeda), Reinhardt, Dudek, Neugebauer, Ruske (71. Richter), Koller (60. Anders), Langklotz R., Hansch, Pfeil, Bergt
Noch im Kader: Langklotz M.
Torfolge: 1:0 (28. Pfeil), 2:0 (30.Koller), 3:0 (80. Richter)
Zuschauer: 45

Als Spitzspiel angekündigt trafen sich am Samstag der Tabellenerste und der Tabellenzweite der 2. Kreisliga zum direkten Duell auf dem Sportplatz in Falkenau. Der Respekt vorm Tabellenführer war sicher da, aber von Angst zu versagen war an diesem Samstag bei der Eintracht nichts zu spüren. Im Gegenteil, unser Elf legte vom Anpfiff weg los, als gäbe es kein Morgen und versuchten die Falkenauer Hintermannschaft um den starken Routinier Matthias Großmann sofort unter Druck zu setzen. Dies gelang Ihnen nahezu perfekt, denn auch die erste Möglichkeit besaßen die Eintrachtmannen in Person eines glänzend aufgelegten Rico Albrecht, der schon in der 3. Minute sein Können aufblitzen ließ und einen satten Schuss aus 18 Metern nur knapp am Gehäuse der Falken vorbeizog. Diesen Angriff noch gar nicht richtig verdaut rollte schon die nächste Angriffswelle der Eintracht über die rechte Seite. Durch einen perfekt getimten Ball in die Spitze setzte sich abermals Rico Albrecht in Szene. Er setzte sich zwar grenzwertig gegen den Libero der Falkenauer durch, aber da der Pfiff vom Referee ausblieb vollendete er diesen Sololauf in der 7. Minute eiskalt aus spitzem Winkel zur 0:1 Führung. Dies sollte der Startschuss für ein Feuerwerk der Eintracht sein, nur leider erlosch dieses nach 13 Minuten als nach einem Missverständnis der Eintracht-Hintermannschaft und Torhüter Jens Martin einen Freistoß der Falken per Kopf durch B. Ringel ins lange Eck gezirkelt wurde. Ein wenig niedergeschlagen verloren unsere Jungs für kurze Zeit ein wenig den Faden und das Spiel dümpelte zwischen den Strafräumen vor sich hin. Denn auch die Falken taten nichts Zwingendes nach vorn. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit versuchte die Eintracht das Heft wieder in die Hand zu nehmen, folgerichtig kamen Sie zu guten Möglichkeiten. Die größte zur Führung hatte dabei Ronny Langklotz in der 45. Minute der einen Freistoss aus 17m wiederum nur knapp am Tor vorbeischoss. Halbzeitstand 1:1. Nach der Pause passte sich das Spiel dem Wetter an. Pünktlich mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte goss es wie aus Eimern. Wobei die Eintracht besser und druckvoller aus der Kabine kam, konnten die Angriffe nicht in Tore umgemünzt werden. Als dann die Sonne wieder raus kam spielten auch die Falkenauer wieder mit und versuchte Ihrerseits das Spiel für sich zu entscheiden. Scheiterten allerdings genau wie die Eintracht an Ihrer Abschlussschwäche oder einem an diesem Tag fast perfekten Torhüter Jens Martin. So blieb es am Ende bei einem durchaus leistungsgerechten Unentschieden wobei an diesem Tag der Gast das Spiel machte. Es ist noch lange nicht aller Tage Abend und sicher war auch vor dem Spiel schon klar, das die Meisterschaft nicht an diesem Spieltag entschieden wird. Alles in allem kommen für die Eintracht und für die Falken noch schwere Gegner die man besiegen muss, wenn man aufsteigen will. "Meine Mannschaft hat hier und heute ein ordentliches Spiel abgeliefert und über weite Strecken das Geschehen bestimmt. Einzig die mangelnde Torausbeute gilt es zu kritisieren. Aber wir wissen was wir können und versuchen die nächsten Spiele erfolgreicher zu gestalten um oben dran zu bleiben." sagte ein nicht unzufriedener Trainer Mario Wesely.
Aufstellung: Martin, Pötzsch (65. Lebeda), Reinhardt, Dudek, Neugebauer, Pfeil, Hansch, Langklotz R., Ruske, Albrecht, Bergt (80. Richter)
Noch im Kader: Langklotz M., Wengler,
Torfolge: 0:1 (7. R. Albrecht), 1:1 (13. B. Ringel)
Zuschauer: 185

Am Ostersamstag mussten die Männer der Eintracht im Pokalviertelfinale zum starken Gegner nach Mulda reisen. Nach zwei Siegreich gestalteten Ligaspielen gegen die Muldaer sollte an diesem Tag ein dritter im Pokal eingefahren werden und das Vorrücken ins Halbfinale gesichert werden. Es wurde allerdings das erwartet schwere Spiel für die Eintracht, denn Mulda ist keinesfalls eine Mannschaft, die man im Vorbeigehen besiegt. Von Anfang an entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach gut einer halben Stunde kam die Eintracht besser ins Spiel und versuchte sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Mulda agierte wie schon in den beiden Ligaspielen mit langen Bällen und Ihrem bewehrten Konterspiel. Beide Taktiken waren aber im ersten Durchgang nicht von Erfolg gekrönt. Halbzeitstand 0:0. Mit Anpfiff der 2. Spielhälfte entwickelte sich ein ganz anderes Spiel beide Mannschaften legten Ihre Scheuklappen ab und spielten auf Sieg. Der Gastgeber setzte kurz nach der Pause gleich eine richtige Duftmarke als er nach einer Ecke in der 55. Min. und einem Freistoss in der 57. Minute nur am glänzend aufgelegten Eintrachttorhüter Jens Martin scheiterte. Das war der Starschuss für einen packenden Pokalfight und unsere Jungs mischten jetzt auch in der offensive richtig mit. Aufgrund Ihrer spielerischen Klasse konnte die Eintracht nun auch hochkarätige Torchancen für sich verbuchen. Die besten Möglichkeiten für die Burgenländer hatten dabei Koller in der 60. Minute, der den Ball aus 16 Metern nur an den Pfosten setzte und Hansch in der 62. Minute der nach einem Einwurf nur die Latte traf. Auch bei dem Spielstand von 0:0 war es ein richtig gutes Spiel für die Zuschauer weil sich die beiden Teams nichts schenkten. Nach einem schnell vorgetragenen Konter und einem Sperren im 16er entschied der Schiedsrichter in der 57. Minute auf Elfmeter, welchen die Muldaer souverän verwandelten und mit 1:0 in Führung gingen. Nach diesem Tor versuchte die Eintracht sofort den Ausgleich zu erzielen, scheiterten allerdings an der eigenen Abschlussschwäche oder einem guten Muldaer Torhüter. Dieses Anrennen nutzte Mulda eiskalt, konterte die Eintracht in der 72. Minute aus und erzielten somit das 2:0. Auch wenn dieses Ergebnis für sich spricht kann man sagen, dass unsere Jungs sich zu keiner Zeit aufgegeben haben. Im Gegenteil sie bissen sich in der Muldaer Hälfte fest. In der 74. Minute gelang Marco Hansch sogar der Anschlusstreffer für die Eintracht, welcher aber wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht gegeben wurde. Und Selbst das 2. Tor für die Wesely-Truppe fiel noch als David Pfeil in der 90. Minute aus dem Gerangel heraus unbeabsichtigt den Ball mit Kopf und Hand einnetzte. Zu allem Überfluss sah der Referee dabei ein absichtliches Handspiel und schickte Ihn dafür mit Gelb/Rot frühzeitig unter die Dusche. Fazit dieses Spieles: Es war ein Duell auf Augenhöhe und hätte so und auch so ausgehen können. Mulda hat einfach cleverer gespielt und Ihre Chancen genutzt. Somit muss man sagen sind Sie auch verdient ins Halbfinale eingezogen. Glückwunsch und Viel Erfolg!!! Alles in allem wird das unsere Truppe aber nicht zurückwerfen, es wäre sicher schön gewesen, eine Runde weiter zu kommen, aber so ist es nun mal. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und wir sind ausgeschieden. Das Positivste was man dieser Niederlage noch abgewinnen kann, ist das wir uns nun voll auf die kommenden Aufgaben in der Liga konzentrieren können. Und die werden schwer genug.
Aufstellung: Martin, Lebeda (79. Neugebauer), Reinhardt, Dudek, Hansch, Koller, Langklotz R., Pfeil, Ruske, Albrecht, Bergt (72. Anders)
Noch im Kader: Langklotz M., Sovago
Torfolge: 1:0 (57. Minute), 2:0 (72.Minute)

17. Spieltag: FSV Dorfchemnitz - Eintracht (2:5)
Nach der langen und schneereichen Winterpause und einer intensiven Vorbereitung war es an diesem Samstag wieder soweit. Auch in der 2. Kreisliga rollte der Ball wieder. Dabei musste die Eintracht zum Auswärtsspiel nach Dorfchemnitz reisen. "Nach fast 4 Monaten ohne Pflichtspiel ist das erste Spiel immer eine Standortbestimmung, da es wieder um Punkte geht." so Trainer Mario Wesely. Die Eintracht zeigte von Beginn an, dass Sie unbedingt 3 Punkte mit in die Heimat nehmen wollte. Auf dem sehr tiefen und schwer zu bespielenden Platz bauten unsere Jungs sofort Druck nach vorn auf und erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten die allerdings allesamt ungenutzt blieben. So dauerte es dann bis zur 33. Minute als Andy Koller nach schöner Vorarbeit von Ronny Langklotz die Eintracht mit 0:1 in Führung brachte. Diesen Treffer noch nicht richtig verdaut, schepperte es in der 37. Minute erneut im Dorfchemnitzer Gehäuse als Sven Ruske einen erkämpften Ball von der Torauslinie nach innen schob und David Pfeil aus dem Gewühl heraus einnetzte. Allerdings brachten sich die Eintrachtler wieder selbst um eine komfortable Halbzeitführung und mussten nach individuellen Fehlern in der 45. Minute noch den 1:2 Anschlusstreffer hinnehmen. Nach der Pause kamen beide Teams hochmotiviert aus der Kabine und der Gastgeber versuchte alles um einen Punkt auf heimischem Platz zu lassen. Nach Pfosten und Latte für die Eintacht waren es allerdings die Dorfchemnitzer, die in der 61. Minute das 2:2 markierten. Mit diesem Zwischenstand gab es einen kleinen Bruch im Eintrachtspiel und die Mannschaft brauchte eine gute Viertelstunde um zum bewährten Konzept zurückzufinden. Allerdings war es allen Außenstehenden ersichtlich, dass die Eintracht einen unglaublichen Siegeswillen bewies und die zweite Luft bekam. Gegen Ende des Spieles drehten die Weselyschützlinge noch mal richtig auf. Der Startschuss zur Schlussoffensive fiel in der 80. Minute, als abermals Andy Koller goldrichtig stand und einen zu kurz abgewehrten Ball volley im Tor unterbrachte. Von da an war es ein einziger Sturmlauf der Eintracht und somit fielen in der 82. Min. durch ein Solo von David Pfeil und in der 86. Minute nach einem schönen Doppelpass vollendet von Rico Albrecht noch die Tore 4 und 5 für die Burgenstädter. Alles in allem muss man sagen geht dieser Sieg auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Und hätte vielleicht auch noch höher ausfallen können, denn ein ums andere mal rettete die Latte oder der Pfosten für den Dorfchemnitzer Schlussmann. "Wir sind voll zufrieden, mit dem Ergebnis aber auch mit dem Spiel, ich denke es war zu sehen, dass wir diese Punkte hier unbedingt mitnehmen wollten. Abgesehen von den 2 Gegentoren war es wirklich eine sehr gute Vorstellung unserer Mannschaft." sagte Kapitän Ronny Langklotz.
Aufstellung: Martin, Reinhardt, Pötzsch, Hansch (65. Anders), Lebeda, Koller, Langklotz R., Albrecht (86. Langklotz M.), Ruske, Pfeil, Bergt
Torfolge: 0:1 (33.) Koller, 0:2 ( 37.) Pfeil, 1:2 (45.), 2:2 (61.), 2:3 (80.) Koller, 2:4 (82.) Pfeil. 2:5 (86.) Albrecht

Was für ein Fußballnachmittag im Städtel, da war wohl alles dabei, was zu einem guten Fußballspiel gehört, aber auch leider Sachen die auch wir nicht auf dem Fußballplatz sehen wollten. Wie unsere Truppe schon im Hinspiel feststellen musste war Mulda auch an diesem letzten Spieltag vor der Winterpause der erwartet schwere Gegner. Trotz allem wollte die Mannschaft noch einmal die letzten Reserven aus sich rausholen und die 3 Punkte einfahren. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein hochklassiges Fußballspiel, weil sich keines der beiden Teams versteckte. In den ersten Minuten, die ohne das eigentlich obligatorische Abtasten begannen, spielten unsere Jungs sofort mit Druck nach vorn und erarbeiteten sich Chancen. Aber auch der Gast aus Mulda zeigte ein ums andere mal seine spielerische Klasse. Speziell in der Offensive, wo sie bis Dato auch schon insgesamt 41 mal zugeschlagen haben waren sie immer gefährlich und schwer auszurechnen. So waren es dann auch die Muldaer, die dem Spiel die erste Note verpassten, als sie in der 7. Minute mit einem langen Einwurf, der an der kompletten Abwehr der Eintracht vorbeisegelte, völlig freistehend zum 0:1 einköpften. Allerdings völlig unbeeindruckt von diesem Zwischenergebnis und voller Willenskraft steckten unsere Jungs den Gegentreffer weg und spielten aus einer stabilen Abwehr heraus Angriff um Angriff nach vorn. Gut 10 Minuten Nach dem 1:0 passierte genau das gleiche auf der Gegenseite, als Andy Koller nach einem Einwurf per Kopf zur Stelle war und den Ausgleich markierte. Es war an diesem Tag zu sehen, dass sich beide Teams viel vorgenommen hatten und keinen Ball herschenkten, wobei die Eintracht ihr Spiel ruhig und sachlich aufbaute und die Gäste eher mit langen Bällen agierten. So zeigte sich schnell, dass nicht der bessere Angriff sondern die bessere Defensive das Spiel gewinnt. In der 26 Minute, im Anschluss einer zu kurz abgewehrten Ecke stand David Dudek goldrichtig, fasste sich ein Herz, zog einfach mal aus 20 Metern ab und traf nicht unverdient zum 2:1. Mit diesem Vorsprung im Rücken wolle die Weseley - Schützlinge in die Pause gehen um dann noch mal mit neuer Kraft alle Weichen auf Sieg zu stellen. Daraus wurde leider nichts. Als in der 43. Minute Steven Klamm seinen Gegenspieler im Strafraum irregulär durch Halten stoppte, gab es für den Referee nur eine Entscheidung: Elfmeter. Diesen verwandelten die Gäste dann sicher zum 2:2 Halbzeitsatnd. Nach dem Pausentee kam die Eintracht motivierter und mit mehr Siegeswillen auf das Spielfeld zurück und schnürten die Gäste aus Mulda in ihrer Hälfte ein. Gelungene Spielzüge auf dem sehr tiefen Boden blieben allerdings ungenutzt oder wurden durch die Gästeabwehr vereitelt. So mussten die rund 60 Zuschauer bis zur 67 Minute warten. Ein schöner Spielzug über links bei dem Martin Lebeda den Ball nach innen flankte, der aufgerückte Steven Klamm zwar nicht vollenden konnte, aber per Kopf für Rico Albrecht ablegte und damit seinen Fehler zum Strafstoss selbst ausbügelte. Rico Albrecht hämmerte die Eintracht dann mit dem 3:2 aus elf Metern auf die Siegesstraße. Mit einer drohenden Niederlage im Gepäck versuchten die Gäste noch einmal alles allerdings auch nicht immer mit fairen Mitteln, so dass es im Spielverlauf zu mehr und mehr Tumulten an den Außenlinie kam und der Schiedsrichter alle Hände voll zu tun hatte. Zwischen einigen Unterbrechungen wurde auch noch Fußball gespielt, allerdings passierte nichts zählbares mehr, sodass die Eintracht mit einem hart umkämpften aber sicher verdienten Sieg in die Winterpause geht und dem Tabellenführer auf den Fersen bleibt. "Es war schön mit anzusehen wie unsere Truppe gekämpft hat und ein spannendes Spiel siegreich gestaltete. Allerdings möchten wir Abstand von diesen sogenannten Fußballfans nehmen, die meinen in der Kreisliga mit Böllern um sich werfen zu müssen, das gehört auf keinen Fußballplatz und schadet nur dem Spiel." so Vorstandsmitglied Christian Müller. Die Mannschaft möchte sich bei allen Fans und Freunden für die tolle Unterstützung in den vergangenen Spielen bedanken und hofft, Sie auch nach der Winterpause wieder so zahlreich begrüßen zu dürfen. Des weiteren wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Dudek, Pötzsch, Lebeda, Langklotz R., Hansch, Koller, Bergt (80. Ruske), Albrecht (90+2 Langklotz M.)
Noch im Kader: Wengler

Mit vielen grippe- und verletzungsbedingten Ausfällen reiste der Rest unserer Truppe an diesem Samstag nach Langenau und wollte trotz der personellen Misere drei Punkte mitbringen, um weiter an Falkenau dran bleiben zu können. Nach dem Punktverlust der Vorwoche gegen Flöha war eigentlich vollkommen egal wer spielt und wo wir spielen. Einziges Ziel war es, erfolgreich zu sein und die Torblockade der Sturmreihe endlich zu beenden. Mit dem Anpfiff zeigte die Eintracht sofort, weswegen Sie nach Langenau gefahren ist. Mit druckvollem Angriffsspiel eroberte Sie sofort die Hälfte des Gastgebers. Die sehr aggresiv agierenden Langenauer brauchten eine Weile um sich an den Schwung der Gäste zu gewöhnen und konnten die Eintrachtoffensive oft nur mit unlauteren Mitteln stören. Als ob das Lazeret der Eintracht nicht schon groß genug wäre, erwischte es wiedereinmal Sven Ruske, der in der 9. Minute nach grobem Einsteigen seines Gegenspielers den Platz verlassen musste. Mit diesem Ausfall kippte auch ein wenig das Spiel und die Eintracht verfiel in eine Art Schockstarre. Ballverluste, Stellungsfehler und Abschlussschwächen prägten den Rest der ersten Hälfte, wobei sich die Langenauer nur aufs Kontern konzentrierten. Halbzeitstand 0:0. Mit neuem Mut und sehr großer Willenskraft kam die Eintracht aus der Kabine und ließ nun endlich einmal Aufblitzen, dass Sie zurecht auf dem 2. Tabellenplatz steht. Gelungene Spielzüge, Torchancen fast im Minutentakt und unzählige Standards für unsere Mannschaft zeigten deutlich, wer hier mehr vom Spiel hatte. Einzig die Ausbeute blieb gleich null. Mitte der zweiten Hälfte hatten die Langenauer Ihre größte Chance als sich Jens Martin bei einem Schuss lang machen musste, um den Ball ums Gehäuse zu lenken. "Diese Torchance der Gastgeber war für uns wie eine Initialzündung, von da an spielten nur noch wir nach vorne" so Sven Reinhard. In der 75 Minute war es dann endlich soweit, als Stanley Bergt nach einer Flanke per Kopf zum völlig verdienten 1:0 traf. "Es war als würde eine Zentnerlast von meinen Schultern fallen, als ich endlich wieder den Ball im Netz zappeln sah." so der Torschütze. Voller Siegeswillen wollte die Eintracht nun Nachlegen und den Sack zumachen, musste aber bis zur 90. Minute warten. Als Martin Lebeda sich den Ball an der Strafraumgrenze in Höhe der Torauslinie erkämpfte und übersichtlich zu Stanley Bergt passte, machte der an diesem Tag völlig schnörkellos und geradlinig seinen 2.Treffer und brachte die Eintracht auf die Siegesstraße. "Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass wir in der ersten Hälfte nicht gut gespielt haben, haben uns allerdings mit Siegeswillen, Geduld und Spucke diese 3 Punkte erkämpft und völlig verdient gewonnen" sagte nach dem Spiel Kapitän Ronny Langklotz.
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Koller, Anders, Lebeda, Langklotz R., Hansch, Ruske (9. Reichel), Bergt, Albrecht
Noch im Kader: Langklotz M.

Alles auf Anfang hieß es an diesem Samstagnachmittag auf der Jahnkampfbahn im Städtl. Am 14. Spieltag der Saison und mit dem Start der Rückrunde war der Ortsnachbar aus Flöha zu Gast im Burgenland. Nach dem 2:0 Hinspielsieg wollte die Eintracht auch an diesem Wochenende die Punkte in heimischen Gefilden lassen. Hoch motiviert wie immer legte die Eintracht los wie die Feuerwehr und zeigte vom Anpfiff weg den 120 Zuschauern ihre spielerische Klasse. Völlig überrascht von dem Anfangstempo des Gastgebers mussten die Gäste aus Flöha in der 3. Minute nach einer Ecke von Rico Albrecht das 1:0 durch einen perfekt getimten Kopfball von Marco Hansch hinnehmen. Mit diesem Start nach Maß entwickelte sich ein ansehnliches Fußballspiel mit vielen gut erspielten Torchancen für die Eintracht. Aber auch der Gast aus Flöha rappelte sich auf und versuchte mehr und mehr am Spiel teilzunehmen. Mit steilen Bällen in die Spitze strahlten Sie das ein oder andere Mal Gefahr aus, welche allerdings durch Abwehr und Torhüter zunichte gemacht wurden. In der 43. Minute bekam der TKV einen Freistoss in Strafraumnähe zugesprochen welcher glänzend von Torwart Jens Martin an die Latte gelenkt wurde. Der Ball Prallte allerdings Rico Müller vor die Füße und er verwandelte zum 1:1. Halbzeit. Nach dem Pausentee kam die Eintracht willensstärker auf den Platz zurück und zeigte, dass Sie das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Aus einer wiedereinmal sicheren Abwehr heraus wurde der Ball nach vorn getragen und sich unzählige Torchancen erspielt. Die Größten im zweiten Durchgang hatten dabei noch Martin Lebeda per Kopf und Rico Albrecht allein vorm Torhüter. Nur leider wollte das zweite Tor nicht fallen. Da den Gästen aus Flöha auch nichts Zählbares mehr gelang und die Eintracht aus ihren zahlreichen Chancen nichts mehr machte, blieb es am Ende beim 1:1. "In Sachen Einstellung und Kampf kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, einzig die in den letzten Wochen mangelnde Chancenverwertung ist mir unerklärlich. Wir stehen in der Abwehr sehr sicher und erspielen uns in jedem der letzten Spiele Torchance um Torchance, machen die Dinger aber nicht rein." so Trainer Mario Wesely nach dem Spiel.
Aufstellung: Martin, Klamm (46. Lebeda), Reinhard, Dudek, Neugebauer, Koller, Langklotz R., Hansch, Ruske, Albrecht, Bergt (66. Anders)
Noch im Kader: Langklotz M., Pötzsch, Wengler

13.Spieltag: Eintracht - TuS Großschirma (2:1)
Nach der Nullnummer der letzten Woche gegen den Mitabsteiger aus der ersten Kreisliga SV Oberschöna empfing die Eintracht an diesem Samstag einen weiteren Mitabsteiger des Vorjahres. Zu Gast auf der Jahnkampfbahn in Augustusburg war die TuS aus Großschirma. Auf dem von der Stadt perfekt vorbereiten Platz wollte unser Truppe von Beginn an das Heft in die Hand nehmen und jeder einzelne seine Leistung der Vorwoche verbessern. Es entwickelte sich schnell ein relativ ansehnliches Fußballspiel, weil auch die TuS sich nicht versteckte. Beide Mannschaften versuchten spielerisch Akzente zu setzen, wobei die Eintracht dabei gefährlicher agierte und sich die besseren Torchancen erarbeitete. Nach 21 Minuten war es dann Marco Hansch der all seinen Mut zusammennahm und eine Reinhardflanke unhaltbar, volley zum 1:0 aus 16m verwandelte. Mit diesem Vorsprung im Gepäck und der spürbaren Erleichterung versuchte die Eintrachtkicker ein sicheres und unkompliziertes Passspiel aufzuziehen wobei zu erwähnen ist, dass nach langer Verletzungspause Sven Ruske dem Spiel der Eintracht wieder seine Impulse geben konnte. Kurz vor dem Pausentee machte es sich die Eintracht selbst noch mal schwer, ein Missverständnis zwischen Steven Klamm und Torhüter Jens Martin führte fast zum 1:1, blieb aber ungenutzt. Halbzeitstand 1:0. Nach der Pause war zu erkennen, dass sich der Tabellenzweite nicht mit dem Ergebnis zufrieden gab und auf einen weiteren Treffer drängte. Die Eintracht erspielte sich in dieser Phase des Spieles ein deutliches Übergewicht und erarbeitete sich sowohl Torchancen und Standartsituationen. Zu diesem Zeitpunkt völlig verdient fiel dann in der 50. Minute nach einer Ecke von Rico Albrecht das 2:0 von Ronny Langklotz. Fortan versuchten die Großschirmaer noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und noch mal alles zu geben um vielleicht einen Punkt mitnehmen zu können. Allerdings über weite Strecken hinweg erfolglos, da Abwehrchef Sven Reinhard seine Defensive wiedereinmal vollkommen im Griff hatte. Die einzige Unaufmerksamkeit Mitte des zweiten Durchganges als es nach einer Ecke der Eintracht zu einem schnellen Konter und einem Duell Mann gegen Mann kam führte zur gefährlichsten Chance der Gäste, wurde aber zum Glück der Eintracht nicht erfolgreich gestaltet. "Warum auch immer, aber das darf nicht passieren, aus einem eigenen Standard dem Gegner so eine Möglichkeit einzuräumen, da haben wir einfach gepennt." so Sven Reinhard. Aus dieser Drangphase der Gäste entwickelten sich natürlicherweise mehr und mehr Freiräume und Kontermöglichkeiten für die Eintracht. Die größte Chance als 3 Eintrachtspieler in der 89. Minute allein auf Torhüter und Libero der TuS zuliefen wurde allerdings zum Bumerang und bescherte den Gästen noch den für die Wesely-Schützlinge überflüssigen 2:1 Anschlusstreffer durch Hosni der einen weiten Ball aus halbrechter Position ins lange Eck einschob. "Alles in allem kann man sagen, dass wir die 3 Punkte an diesem Samstag sicher nicht unverdient hier behalten haben, aber es war ein hartes Stück Arbeit da uns Großschirma nichts geschenkt hat." So das Resümee vom Kapitän Ronny Langklotz.
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Dudek, Koller, Lebeda, Langklotz R., Hansch (46. Neugebauer), Ruske, Bergt (88. Langklotz M.), Albrecht (80. Knabe)

12. Spieltag: SV Oberschöna - Eintracht (0:0)
Wie soll man diesen Spieltag beschreiben??? Am besten so: "Satz mit x - war wohl nix." Nach dem glanzvollen Sieg gegen Linda wollten eigentlich alle in Oberschöna anknüpfen und klare drei Punkte mit in die Heimat nehmen. Nachdem die Oberschönaer im Pokal mit 1:0 bezwungen wurden, wussten eigentlich auch alle Akteure wie es geht. Einziger Unterschied zum Pokal war, dass die Eintracht in Oberschöna ran musste. Vom Anpfiff weg entwickelt sich ein von beiden Seiten sehr gut geführtes Fußballspiel mit leichten Feldvorteilen für die Eintracht. Völlig Planmäßig landete dann auch nach ca. 10 Minuten der Ball das erste Mal im Oberschönaer Kasten. Nach einer Standardsituation köpfte Marco Hansch die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. DACHTEN ALLE! Der Schiedsrichter erkannte das Tor allerdings, wieso auch immer, nicht an. Selbst die Oberschönaer waren über diese Entscheidung etwas verwundert. Zu diesem Zeitpunk ahnte allerdings noch niemand dass das der einzige Treffer in der Partie bleiben sollte. Mit zunehmender Spieldauer wurde es mehr und mehr ein Kampf um jeden Ball. Spielerisch Akzente waren an diesem Nachmittag auf beiden Seiten eher Mangelwahre. So blieb es über die gesamte Spielzeit eher ein Spiel zwischen den Strafräumen wobei unsere Jungs noch die gefährlichere Mannschaft war aber an diesem Tag leider NUR durch Standards gefährlich. Für Oberschöna sicher ein Punktgewinn, aber für unser Mannschaft sicher 2 Verlust. Jetzt gilt es in den nächsten Spielen die Hausaufgaben zu machen, zu alter Stärke zurückfinden und den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Lebeda (46. Anders) Koller (80. Wengler), Langklotz R., Hansch, Bergt (80. Ruske), Albrecht
Noch im Kader: Langklotz M.

11. Spieltag: Eintracht - SV Linda (6:0)
Wiedereinmal beste Bedingungen und traumhaftes Fußballwetter im Burgenland, bei dem an diesem Samstag unsere Männer die 1. Mannschaft des SV Linda empfing. Nach der Schmach von Burkersdorf hieß es unter der Woche für die gesamte Truppe Kräfte bündeln, die Niederlage abschütteln, Fehler analysieren und ein anderes Gesicht zeigen. Nahezu mit allen Mann an Bord, einzig der verletzte David Pfeil und der krankheitsbedingte Langzeitausfall Andreas Pötzsch, zeigte der Hausherr von Beginn an, dass sie auf Wiedergutmachungskurs waren. Druckvoll und spielerisch überlegen bot sich die erste Gelegenheit zur Führung schon in der 2. Spielminute durch Rico Albrecht. Aus einer sicheren und stabilen Abwehr heraus kombinierten die Wesely-Schützlinge wie im Training und bewiesen den rund 70 Zuschauern, dass die Niederlage der Vorwoche nur ein Ausrutscher war. Die im ersten Durchgang harmlos agierenden Lindaer wurden mehr und mehr in die Defensive gedrängt. In der 9. Minute fiel dann die zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente Führung, bei der Rico Albrecht nach Vorarbeit von Ronny Langklotz zum 1:0 einköpfte. Noch mit der Verarbeitung des Rückstandes beschäftigt mussten die Lindaer in der 11.Minute auch noch das 2:0 durch einen schönen Schuss mit rechts von Stanley Bergt hinnehmen. Von diesem Moment an spielte sich die Eintracht in einen Rausch und die Lindaer kamen kaum noch über die Mittellinie. Im Gegensatz zu den vergangen Wochen schalteten unser Jungs aber diesmal nicht zurück und zeigten Willen und Lust am Fußball. In der 28. Minute erhöhte Rico Albrecht mit einem sehenswerten Sololauf auf 3:0. Wer hier und heute dachte das war es, sah sich getäuscht denn in der 33. Min. kam der große Auftritt von Marco Hansch der an diesem Samstag eines seiner besten Spiele für die Eintracht machte und diese Leistung mit dem 4:0 und in der 37 Min. sogar mit dem 5:0 krönte. Es bräuchte zu viel Tinte um alle Möglichkeiten der ersten Halbzeit zu nennen einzige noch erwähnenswerte Torchance bot sich für Andy Koller der einfach mal aus 25 Metern abzog aber leider nur das Aluminium traf. Die Angriffsbemühungen zur Ergebniskosmetik des SV Linda blieben mangelhaft oder wurden von Hintermannschaft und Torhüter sicher entschärft. Halbzeitstand 5:0. Mit so einem Vorsprung im Rücken schalteten unsere Jungs dann ohne es wirklich zu wollen 2 Gänge zurück, spielten dennoch sicher und zielstrebig nach vorn. Es ergaben sich noch die eine oder andere Möglichkeit die aber nichts Zählbares mehr einbrachten. Der „i-Punkt“ dieser geschlossenen Mannschaftsleistung war wie sollte es anders sein dem „Capitano“ Ronny Langklotz vorbehalten, der in der 70. Min. einen schönen Schuss mit links aus der 2. Reihe zum 6:0 Endstand in den Maschen unterbrachte. Trainer Mario Wesely sagte nach dem Spiel „ so stelle ich mir Fußball vor, meine Mannschaft hat endlich mal das Potenzial was in Ihr steckt ausgeschöpft und zudem auch spielerisch völlig überzeugt. Dass der Druck im 2. Durchgang abnahm ist bei so einem Halbzeitstand völlig normal. Ich bin mit dieser Leistung unserer Truppe voll auf zufrieden, so kann es weiter gehen." Rund um ein gelungener 31.10.2009. Happy Halloween!
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Lebeda (75.Wengler), Koller (63. Anders), Langklotz R., Hansch, Bergt, Albrecht
Noch im Kader: Langklotz M., Ruske, Knabe, Sovago

10. Spieltag: Postschänke Burkersdorf - Eintracht (1:0)
Eintracht-Männer kehren ohne etwas Zählbares aus Burkersdorf zurück! Nach der überzeugenden Schlammschlacht der Vorwoche mussten unsere Jungs diese Woche auswärts bei Postschänke Burkersdorf ran. Bei angenehmem Fußballwetter und traumhaften Bedingungen sollten trotz einiger Ausfälle wieder 3 Punkte aus der Fremde mitgebracht werden. Allerdings war vom Anpfiff weg davon nicht viel zu erkennen. "Eine Grottenschlechte, unterirdische erste Halbzeit mit Fußball zum Abgewöhnen, bei der die Laufbereitschaft auf unserer Seite gleich null war. Ein Spiel zwischen den Strafräumen bei dem wir es zu keiner Zeit geschafft haben den Ball vernünftig in unseren Reihen zu halten." sagte Co-Trainer Uwe Rockstroh. Alles in allem waren es wohl die schlechtesten 45 Minuten dieser Saison. Unsere Jungs versuchten nicht einmal ansatzweise Fußball zu SPIELEN und rannten im wahrsten Sinne des Wortes nur hinterher. Zu allem übel entschied sich der Schiedsrichter Mitte der 1. Halbzeit nach einem sauberen Zweikampf von Rico Albrecht im 16er zur Überraschung aller, trotzdem auf Elfmeterpunkt zu zeigen, nicht wissend am Ende mit dieser fragwürdigen Entscheidung das Spiel zu entscheiden. Den fälligen Strafstoss parierte zwar Torhüter Jens Martin war aber im Nachschuss völlig chancenlos. Halbzeitstand 1:0. Nach einer energischen Halbzeitansprache vom Trainer, der damit seine Mannschaft aus dem kollektiven Tiefschlaf holen wollte zeigte sich in der 2. Halbzeit eine andere Eintracht. Während sich die Gastgeber nur noch auf Ergebnisverwaltung und Kontern eingestellt hatten, versuchten unsere Männer endlich Fußball zu spielen und bissen sich mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte fest. Zahlreiche Torchancen von Pfeil, Albrecht oder Bergt blieben allerdings ungenutzt. Zu allem Übel kratzte Stanley Bergt einen perfekt getimeten Kopfball von Pfeil noch von der gegnerischen Torlinie. Mit Mann und Maus zum verdienten Ausgleich anrennend, eröffneten sich für die Gastgeber mehr freie Räume um den ein oder anderen guten Kontern zu setzten, einzig dem Unvermögen und dem Eintrachttorwart war es zu verdanken, dass in dieser Phase nicht das 2:0 oder 3:0 fällt. Alles in allem also ein Tag zum abhaken, aber auch zum analysieren wie man es besser machen sollte, denn es blieb beim nicht unbedingt gerechten 1:0. In einer nicht gerade starken Eintrachtelf brachte an diesem Tag nur Torhüter Jens Martin seine Leistung zu 100 Prozent. Einzige erfreuliche Nachricht an diesem Samstag war: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", denn die Konkurrenz ließ ebenfalls Federn. Also Jungs: Sammeln, Kräfte bündeln und nächste Woche auf ein Neues versuchen 3 Punkte zu holen!
Aufstellung: Martin, Hansch, Reinhard, Koller, Neugebauer, Pfeil, Anders (76.Wengler), Langklotz, Albrecht, Lebeda, Bergt

Eine der nur 2 angepfiffenen Partien der 2. Kreisliga fand an diesem Samstag im Auenstadion in Erdmannsdorf statt, wo sich die Eintracht und der SV Kleinwaltersdorf gegenüberstanden. Auf dem nassen aber bespielbaren Platz wollten sich die Jungs um Trainer Mario Wesely die Tabellenführung von den Falkenauern (die an diesem Samstag nicht spielten) vorrübergehend zurückholen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Ergebnisse der Gäste in den letzten Wochen war schwer auszumachen, wie stark sie wirklich sind, und somit begann das Spiel der Eintracht eher mit Abtasten des Gegners. Nach 10 Minunten des Belauerns versuchte unsere Truppe das Spiel an sich zu reißen und auf Angriff zu spielen. Unerklärlicherweise oder vielleicht den Platzverhältnissen geschuldet kam die Eintracht, aber auch der Gegner aus Kleinwaltersdorf nicht so richtig zu Thorchancen. So mussten die rund 65 Zuschauer bis zur 45. Min warten als David Pfeil nach einem Standard über die rechte Seite zum 1:0 einnetzte. Nach dem Pausentee erspielten sich die Roten aus Erdmannsdorf und Augustusburg mehr und mehr Chancen und bekamen ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld. Nicht zuletzt deshalb weil nach längerer Verletzungspause Rico Albrecht wieder an Bord war. In der 54. Minute setzte sich Albrecht gut über außen durch spielte nach innen auf Pfeil, dessen Schuss allerdings der Torhüter zum freistehenden Klamm abwehrte, der den Ball nur noch im Gehäuse platzieren musste 2:0. Von da an spielte die Eintracht mit guten Kombinationen mehr und mehr nach vorn und erarbeiteten sich ein ums andere Mal gute Möglichkeiten. Nur fünf Minuten nach dem 2:0 macht David Pfeil, der an diesem Tag in Torlaune schien seinen 2. Treffer zum 3:0. Zu diesem Zeitpunk schien es als würden sich die Gäste Ihrem Schicksal fügen und ließen unser Jungs gewähren. So kam es dann sogar in der 74 Min. noch zum 4:0 für die Eintracht. Torschütze und Mann des Spieles war wieder David Pfeil. Auf diesem Zwischenstand ruhten sich unsere Männer dann aus und schalteten einen Gang zurück. In der letzten Viertelstunde begann dann auch der Gast am Spiel wieder teilzunehmen und erkämpfte sich Zahlreiche Ecken und durchaus gute Tormöglichkeiten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kleinwaltersdorfer sicher Ihren Ehrentreffer verdient, den sie auch noch bekommen sollten. In der 1. Minute der Nachspielzeit war es dann Sandig der sich ein Herz fasste und unhaltbar zum 4:1 Korrigierte. "Alles in allem können wir voll zufrieden sein, bei diesen Bedingungen so Fußball zu spielen und überzeugend zu gewinnen ist nicht selbstverständlich zumal der Gegner nicht unbedingt schlecht war." so Abwehrchef Sven Reinhard.
Aufstellung: Martin, Klamm, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Pfeil, Koller (82. Wengler), Langklotz, Anders (65. Hansch), Bergt (46. Albrecht), Lebeda

8.Spieltag: Hetzdorfer SV - Eintracht (1:1)
Wiedereinmal als Spitzenspiel (Zweiter gegen Dritter) deklariert, reisten unsere Männer an diesem Samstag ans andere Ende des Kreises zum Hetzdorfer SV. Beim zuhause noch ungeschlagenen Gegner hatten sich unsere Jungs vorgenommen, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen und nicht punktlos ins Augustusburger Land zurückzukehren. Die im Vorfeld als schwerer Gegner eingeschätzten Hetzdorfer begannen mit dem Anpfiff zu zeigen wer der Hausherr ist und überraschten mit schnellem, kombinationsreichen Fußball und das immer nach vorn. Unsere Jungs schienen in der ersten Viertelstunde sehr überrascht über die Angriffslust der Platzbesitzer. So waren es auch die Hetzdorfer die sich in den ersten Minuten zwei bis drei gute Tormöglichkeiten erarbeiteten. Im weiteren Spielverlauf fingen sich unsere Jungs und zeigten mehr und mehr Ihr Können. Doch Tore wollten wie auch in den vergangenen Spielen vorerst nicht fallen. In der 44. Minute schien es als wäre die Eintracht schon in der Kabine als sich der Hetzdorfer Langwitz mit einem gekonnten Drehschuss aus 17 Metern mit dem 1:0 in die Torschützenliste eintrug. DANACH war dann Halbzeit. Nach der Pause verlagerte sich allerdings das Spiel in die Hetzdorfer Hälfte, es schien als würden die Gastgeber einen Gang runter und die Eintracht zwei Gänge hoch schalten. Unsere Jungs zeigten, dass sie zu Recht in der Tabelle oben stehen und dass die Moral in der Truppe stimmt, denn ohne Punkte wollte hier und heute keiner der Eintracht Heim fahren. Nach einigen ungenutzten Chancen war es dann Stanley Bergt in der 68. Minute, der sich im Anschluss einer Ecke ein Herz fasste und den Ball per Dropkick ins lange Eck hämmerte. Der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich beflügelte unsere Mannschaft so sehr, dass Sie nun voll auf Sieg spielten. Die Hetzdorfer blieben aber stets durch gezielt gesetzte Konter gefährlich und fingen sich gegen Ende des Spiels wieder. Am Spielfeldrand war zu hören "wer jetzt ein Tor schießt gewinnt!" Am Ende blieb es aber bei einem gerechten Unentschieden, womit beide Mannschaften nicht unbedingt unzufrieden waren. Erwähnenswert an diesem Nachmittag war die fehlerlose Leistung des Schiedsrichters der das Spiel stets fest im Griff hatte. Unsere Mannschaft wünscht dem bei einem Zweikampf verletzten Hetzdorfer Spieler mit der Nr. 5 gute Besserung und schnelle Genesung.
Aufstellung: Martin, Hansch, Pötsch (46. Anders), Reinhard, Neugebauer, Pfeil, Langklotz, Koller, Klamm (70. Wengler), Lebeda, Bergt

Nach der nicht überzeugenden Leistung der Vorwoche zeigte an diesem Samstag unser Elf wieder ein anderes Gesicht und entschied das das Pokalspiel gegen den „Klassenkameraden“ SV Oberschöna souverän für sich, auch wenn es das Endergebnis nicht so wiederspiegelt. Die im Angriff durch zahlreiche Verletzungen ersatzgeschwächte Eintracht spielte aus einer wiedereinmal stabilen Abwehr heraus und versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen. Die Vorgabe „den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen“ und somit den Gegner laufen zulassen funktionierte wesentlich besser als gegen Neuhausen so Trainer Mario Wesely. Die rund 60 Zuschauer auf der Jahnkampfbahn sahen eine druckvoll spielenden Eintracht, die dem Gegner sofort Ihr Spiel auf- und die Oberschönaer in die eigene Hälfte drängte. In der 20. Minute viel dann das hochverdiente 1:0 für den Gastgeber. Nach einem langen Einwurf läuft David Pfeil in Position und drückt den Ball unkompliziert mit dem Körper über die Linie. Ganz nach dem Motto „egal mit was, Hauptsache drin“. Mit diesem 1:0 im Rücken zog die Eintracht konsequent weiter Ihr Spiel von hinten her auf und stieß gezielt in den gegnerischen Strafraum. Die größte Chance zum 2:0 hatte dabei kurz vor der Pause Steven Klamm der völlig freistehend, nach schöner Vorarbeit von Andy Koller, nur am glänzenden Oberschönaer Torhüter scheiterte. Die Gäste waren im ersten Durchgang nur durch Standardsituationen gefährlich, die aber allesamt nichts Zählbares einbrachten. Halbzeitstand 1:0. Nach dem Pausentee knüpfte die Eintracht an die erste Hälfte an und versuchte das an diesem Tag relativ sicheres Passspiel beizubehalten. Einzig ein weiterer Treffer war unseren Jungs nicht vergönnt. Und somit verflachte das Spiel etwas, da auch die Gäste nicht mehr viel dazu beitrugen. Einen sehr ruhigen Nachmittag verlebte Torhüter Jens Martin, der sich wiedereinmal auf seine Abwehr verlassen konnte. Nicht das es den Eindruck vermittelt das die Eintracht allein auf dem Platz stand aber richtig 100-prozentige Chancen hatten die Gäste aus Oberschöna nicht. Und somit bestand an diesem Tag zu keiner Zeit die Gefahr das Spiel aus der Hand zu geben oder das nicht auch mal „nur“ ein 1:0 reicht. „Großer Dank geht allerdings an Gert Reichel und Ingo Rismondo die uns, wegen unserer Verletzungssorgen einiger Stammkräfte, ausgeholfen haben.“ so Sven Reinhard im Namen der ganzen Mannschaft.
Aufstellung: Martin, Hansch, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Pfeil, Langklotz, Koller, Klamm (86. Wengler) Bergt, Lebeda (89. Rismondo)

An diesem Samstag hat sich unser Truppe wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Schlechte Chancenauswertung, kein Spielfluss, wenige Kombinationen um nur einiges zu nennen. Trotz einer schlechten Leistung wurde gegen das Schlusslicht aus Neuhausen gewonnen, allerdings in keinster Weise klar oder überzeugend. Nach zehn guten Anfangsminuten der Eintracht fing das Spiel an so dahinzuplätschern und im Mittelmass zu versinken. Ansätze von Spielzügen konnten nie so recht in klare Torchancen umgemünzt werden, sodass es zur Halbzeit 0:0 stand. Ein Sprachloser Trainer versuchte in der Pause seine Mannschaft aufzuwecken und Ihr deutlich zu machen, dass man gegen jeden Gegner alles geben muss, um ein Spiel erfolgreich für sich zu gestalten. Nach der Pause spielte sich die Eintracht in der Hälfte der Gäste fest, aber die Torausbeute blieb weiter mangelhaft. Wenn allerdings nichts geht, muss dann auch mal eine Standartsituation herhalten, um ein Tor zu erzielen. Nach solch einer stand in der 53. Minute Stanley Bergt goldrichtig und köpfte die verdiente Führung ein, denn von den Gästen aus Neuhausen kam zu diesem Zeitpunkt nur noch wenig bis gar nichts mehr. Allerdings versäumten es die Wesely-Schützlinge abermals den Sack zuzumachen und ließen mehr und mehr gute Möglichkeiten liegen. Oftmals ist es in solchen Spielen so, dass irgendwann der Gegner aus dem nichts noch ein Tor macht und man selbst wertvolle Punkte liegen lässt. Allerdings nicht an diesem Samstag auf der Jahnkampfbahn Augustusburg. In der 86. Min. gelang Andy Koller noch das 2:0, was auch gleichzeitig der Endstand der Partie "Erste gegen Letzter" war. "Wir haben heute zu keiner Zeit einen überzeugenden Fußball gespielt aber wir haben gewonnen, hinten wiedereinmal zu "0" gespielt und 3 Punkt hier behalten. Für die kommenden Partien müssen wir uns aber alle wieder straffen um unser Ziele zu erreichen." so Kapitän Ronny Langklotz.
Aufstellung: Knabe, Hansch, Reinhard, Pötzsch, Neugebauer, Koller, Langklotz, Lebeda (68. Anders), Klamm (55. Lang), Pfeil, Bergt

Unsere Eintracht-Männer haben am 6. Spieltag der noch jungen Saison die richtige Antwort auf die Niederlage der Vorwoche gegeben. Bei bestem Fußballwetter und optimalen Bedingungen war unsere Truppe von Anfang an auf Sieg eingestellt. Nach kurzem Abtasten war es über die gesamte Dauer des Matches ein Spiel auf ein Tor und unsere Jungs setzten die Voigtsdorfer sofort unter Druck. Dies wurde dann in der 19 Minute durch einen schönen Distanzschuss von Kapitän Ronny Langklotz belohnt. Nach diesem Treffer dauert es dann trotz vieler Chancen bis zur 45 Minute als David Pfeil seine Mannschaft erlöste und den völlig verdienten 0:2 Halbzeitstand erzielte. Nach der Pause bot sich den rund 45 Zuschauer das gleiche Spiel wie in der ersten Hälfte. Die Eintracht spielte überlegen und druckvoll nach vorn und die Hausherren versuchten nach Ihren Möglichkeiten dagegen zu halten. Was Ihnen allerdings nur bis zur 62 Min. gelang, denn da erzielte Rico Albrecht das 0:3. von diesem Moment an, schien es als würden sich die Voigtsdorfer Ihrem Schicksal beugen und ließen mehr und mehr Chancen für den Tabellenführer zu. So waren es dann abermals David Pfeil, der nach einer schönen Einzelleistung das 0:4 und Stanley Bergt, der in der 80. Min. den 5. Treffer markierten. Mit diesem Vorsprung im Rücken spielten unsere Männer den Sieg nach Hause, der dann in der 90 Minute durch einen Kopfballtreffer von Andy Koller sogar noch auf 0:6 erhöht wurde. Gern würden wir von hochkarätigen Chancen der Voigtsdorfer berichten, aber leider blieben die an diesem Samstag Mangelware oder wurden durch die stabile Abwehr um den glänzenden Chef Sven Reinhard vereitelt und bescherten dem Torhüter Thomas Knabe einen ruhigen Nachmittag. "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass die Niederlage gegen Falkenau nur ein Ausrutscher war und diese Woche auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen, auch wenn mit den Voigtsdorfern nicht der stärkste Gegner der 2. Kreisliga auf dem Platz stand." so Trainer Mario Wesely.
Aufstellung: Knabe, Dudek (46. Lebeda), Reinhard, Neugebauer, Pötzsch (68. Anders), Koller, Pfeil, Klamm (65. Lang), Langklotz, Bergt, Albrecht

Am Ende des 5. Spieltages ist die beste Nachricht für die Eintracht der Blick auf die Tabelle. Trotz einer unnötigen Niederlage behalten unsere Männer die Führung in der 2.Kreisliga. Es war das erwartetete Aufeinandertreffen zweier Aufstiegsaspiranten, was allerdings den Titel "Spitzenspiel" nicht verdient hatte. Taktisch gut eingestellt vom Trainer wollten seine Schützlinge eigentlich von Anfang an zeigen wer Herr im Hause ist, allerdings wurde dieser Vorsatz in der 3.Minute durch ein grobes, völlig unnötiges Foul an der Mittellinie an Kapitän und Spielmacher Sven Ruske zu Nichte gemacht. Mit Verdacht auf Bänderriss musste die Eintracht also früh wechseln und den Verlust kompensieren. In den ersten 10 -15 Minuten hatte es den Eindruck als wolle Falkenau die Eintracht überrennen und so schnell wie möglich in Führung gehen. Vereinzelte Chancen blieben aber ungenutzt oder wurden durch die Hintermannschaft um Schlussmann Jens Martin vereitelt. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte strafften sich die Wesely-Schützlinge. Der Druck der Falkenauer nahm ab und es entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen mit einigen mehr oder weniger guten Chancen auf beiden Seiten. Die größte für die Eintracht vergab allerdings Stanley Bergt 10 Meter vor dem Tor - Pfostenschuss. Halbzeitstand 0:0. Der 2. Durchgang begann mit einer Großchance für die Gäste, bei der Oehme in der 50. Minute nach einem abgefälschten Freistoss den Ball aus Nahdistanz knapp am Tor vorbeischob. Fortan versuchten beide Mannschaften Ihr Glück im Spielaufbau und Torabschluss, neutralisierten sich aber gegenseitig. In der 70. Minute kam dann das was so richtig keiner glauben wollte, als der Falkenauer Belger mit einem Sonntagsschuss und Unterstützung von Latte und Pfosten zum 0:1 traf. Die Eintracht versuchte zwar noch alles im Spiel nach vorn, nur so richtig gelingen wollte an diesem Samstag nichts. Einzig durch Ecken und Freistösse strahlten unsere Jungs immer wieder Gefahr aus, doch der verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Von einigen der rund 90 Zuschauer war zu hören: "Ein typisches Unentschieden-Spiel, was eigentlich keinen Sieger so richtig verdient hat. Aber so ist eben manchmal Fußball!!!"
Aufstellung: Martin, Dudek, Pötzsch, Reinhard, Hansch, Klamm (60. Neugebauer) Koller, Ruske (3. Bergt) Pfeil, Lang (80. Lebeda), Albrecht

Pflicht erfüllt - beim zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeber aus Marbach ist unser Elf durch ein hochverdientes 0:5 in die nächste Runde eingezogen. Als Favorit angereist brauchte es erstmal 15 Minuten um mit den Gegebenheiten und dem kleinen Platz zu Recht zu kommen. In der 17. Minute war es Mario Lang der nach einem Einwurf von Marco Hansch allein aufs gegnerische Tor zusteuerte und scheinbar Problemlos das 0:1 markierte. Der sehr aggressiv spielende Tabellenführer der 2. Kreisklasse versuchte nach seinen Möglichkeiten im Spiel mitzuwirken, wurde aber nur selten und wenn dann durch Fehler der Eintracht-Elf gefährlich. „Mit mehr Präzision und Durchsetzungsvermögen wäre zu diesem Zeitpunkt eine wesentlich höhere Führung drin gewesen“ so Uwe Rockstroh. So war es dann in der 27. Minute Rico Albrecht der sich nach einem Solo mit dem 0:2 in die Torschützenliste eintragen konnte und die Eintracht glücklich stimmte. Die größte Chance, um die Führung auszubauen hatte dann Marco Hansch, der das runde Leder aus knapp 20 Metern an nie Latte nagelte. Halbzeitstand 0:2. Mit Anpfiff der 2. Hälfte schien es, als wolle der Gastgeber noch einmal alles versuchen um das Spiel offen zu gestallten. Was aber durch das glückliche Händchen von Trainer Mario Weseley und dem Torriecher, des zur Pause eingewechselten Stanley Bergt in der 47.Minute zu Nichte gemacht wurde. Von da an schien es als würde sich der Gastgeber seinem Schicksal fügen und die Chancen der Eintracht häuften sich im Minutentakt. So Markierte Marco Hansch in der 59.Minute, nach einem abgefälschten Freistoß das 0:4 und Sven Ruske in der 63 Min. nach schöner Vorarbeit von David Pfeil das 0:5. Einzig nennenswerte Szene des Gastgebers, hatte bezeichnender Weise der Torhüter, der einen Freistoß aus 30 Metern ans Gehäuse hämmerte. "Nachdem wir uns in der ersten Hälfte sehr schwer getan haben und uns gegenseitig im Auslassen von Chancen überboten, waren wir im 2. Durchgang völlig feldüberlegen und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen." so Co-Trainer Uwe Rockstroh.
Aufstellung: Knabe, Reinhard, Dudek, Neugebauer, Pötzsch, Koller, Hansch. Pfeil (80. Lebeda), Ruske, Lang (45. Bergt) Albrecht (65. Wengler)

Es war trotz eines 2:0 Sieges ein glanzloses Spiel der Eintracht. In einem Spiel, wo der Gegner kaum aktiv etwas für das Spiel tat, sah man speziell in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Eintracht-Elf. "Phasenweise sah es eher aus wie Joggen und nicht wie Fußball. Meine Mannschaft ließ im ersten Durchgang so ziemlich Alles vermissen was sie kann." so Trainer Mario Wesely. Einzig nennenswerte Szenen für die rund 60 Zuschauer gab es in der 18. und 35. Minute durch David Pfeil, sowie in der 25. Minute durch Andy Koller, die aber allesamt kein Tor einbrachten. Halbzeitstand 0:0. Im 2. Durchgang musste definitiv eine Steigerung der gesamten Mannschaft her. Die Eintrachtjungs versuchten das Spiel nach der Pause an sich zu reißen und gingen dann auch verdient durch einen Schuss aus 16 m von Mario Lang 1:0 in Führung. Von da an war es ein Spiel auf ein Tor - einzig der weitere Torerfolg blieb aus. Zahlreiche Möglichkeiten von Pfeil, Albrecht, Anders oder Ruske blieben ungenutzt. Der mit nur 11 Mann angereiste Gegner blieb auch in der 2. Hälfte in der Defensive. In den meisten Spielen rächt es sich wenn man vorn 100-prozentige Chancen liegen lässt nur nicht an diesem Samstag. So war es wiedereinmal Rico Albrecht, der dem Zittern aller Beteiligten ein Ende machte, als er in der Schlussminute nach einem fulminanten Solo zum 2:0 traf. Nach einem nicht berauschendem Siel seiner Mannschaft spricht der Trainer nach dem Spiel von einer unbedingten Steigerung der gesamten Truppe um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Aufstellung: Martin, Hansch, Reinhard Pötsch, Koller, Lang (72. Anders) Langklotz, Albrecht, Pfeil, Ruske, Bergt (83. Wengler)

3. Spieltag: Muldaer SV - Eintracht (2:3)
Am dritten Spieltag der Saison mussten die Männer unseres Vereines zum Muldaer SV. Im Vorfeld war bekannt, dass unsere Jungs ein spielstarke, junge Truppe erwartet die auch in den letzten Jahren immer um den Aufstieg mitkämpfte.
So bot sich für die Zuschauer ein von beiden Seiten sehr ansehnliches aber auch ein sehr körperbetontes Fußballspiel, bei dem der Unparteiische keine leichte Aufgabe hatte. Die Wesely-Schützlinge begannen wie auch in den Vorwochen schon von Beginn, den Gegner unter Druck zu setzten und klare Chancen herauszuspielen. Einzig der gute Torhüter der Muldaer verhinderte, dass seine Mannschaft schon in den Anfangsminuten in Rückstand geriet. In der 18 Minute war aber auch er machtlos als Rico Albrecht nach einem gelungen Spielzug über Bergt zum 0:1 einschob. Nach 2 gelben Karten in der Anfangsviertelstunde war es dann der Referee, der in den Mittelpunk rückte, als er nach 25 Minuten Steven Klamm nach dessen ersten Foul, ein Gerangel um den Ball, mit glatt Rot vom Platz stellte. Von da an zeigten alle anderen Spieler was es heißt "wir sind eine Mannschaft und kämpfen, Einer für den Anderen." Die Gutmitspielenden Muldaer konnten ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausnutzen. Im Gegenteil nach einem Steilpass in der 38 Minute, der die ganze Abwehr aushebelte lief David Pfeil allein aufs gegnerische Tor zu und wurde klar vom letzten Mann 17 Meter vorm Tor von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoss verwandelte der Gefoulte dann allerdings EISKALT zum 0:2 für die Eintracht. Als alle dachten dass die Muldaer nun aufstecken wurden Sie eines besseren belehrt. Kurz vor der Halbzeit in der 44. Minute war es der Muldaer Hahn der aus Nahdistanz per Kopf zum 1:2 Anschluss traf. In der 2. Hälfte zeigte sich das gleiche Bild, wobei die Eintracht mit Siegeswillen und Schwung aus der Pause kamen. In der 49. Minute war es abermals Rico Albrecht der mit seinem 4. Saisontor das 3:1 markierte und die Eintracht damit auf die Siegerstraße schoss. Die Muldaer rappelten sich zwar erneut auf, doch gegen die kämpferische und spielstarke Eintracht gelang ihnen nur noch das 2:3 in der 57. Minute durch Kraut. In der letzten Viertelstunde versuchte der Gegner zwar alles um wenigstens einen Punkt auf heimischem Platz zu lassen, aber die Eintracht ließ keinen Treffer mehr zu. Im Gegenteil: Durch gezielt gesetzte, allerdings erfolglose Konter hätten Sie den Sieg noch höher gestalten können. "Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Mannschaft und mit der heute abgelieferten Leistung zufrieden. Aller Ehren wert wie sie über eine Stunde mit nur zehn Mann gespielt aber auch gekämpft hat. Kompliment" so Trainer Mario Wesely.
Aufstellung: Martin, Dudek, Reinhard, Pötzsch, Klamm (25. Rot), Pfeil, Langklotz, Koller, Lang (59. Anders), Albrecht, Bergt (63. Lebeda, 88. Neugebauer)

Gelungene Heimspielpremiere der Eintracht vor 140 Zuschauern. Am Samstag feierten unser Eintracht-Kicker bei bestem Fußballwetter Ihren ersten Heimsieg der noch jungen Saison. Zu Gast im Auenstadion war die Reservemannschaft aus Langenau. Die Mannschaft um Trainer Mario Wesely versuchte von Anfang an, den Gegner unter Druck zu setzen und die Vorgaben umzusetzen. Aus einer sicheren Abwehr um Abwehrchef Sven Reinhard heraus, hieß es für die Eintrachtjungs ein ums andere mal Akzente nach vorn zu setzten. Nach einigen ungenutzten Chancen war es wie in der Vorwoche Rico Albrecht der die Eintracht nach Vorarbeit von Ronny Langklotz zur 1:0 Führung köpfte. Trotz dieser Führung taten sich unsere Jungs schwer, den defensiv eingestellten Gegner weiter unter Druck zu setzen. So kamen auch die Langenauer zu einer großen Chance, als Torhüter Thomas Knabe ein Schuss unterschätzte, der aber zum Glück für die Eintracht nur das Gebälk zum Zittern brachte. Halbzeitstand 1:0. Im 2. Durchgang bot sich das gleiche Bild: die Eintracht versuchte ihr Spiel zu machen und scheiterte immer wieder an sich und an der mangelnden Chancenverwertung. In der 68. Minute war es der eingewechselte Stanley Bergt der nach einem langen Abwehrschlag von Sven Reinhard seinen Freiraum nutzte und aus halblinker Position zum 2:0 einschob. Anstatt den Sack mit dem 3:0 vollkommen zu zumachen, schien es als würden sich die Spieler mit dem 2:0 zufrieden geben. Selbst eine klare 4:2 Überzahlsituation wurde kläglich vergeben. So kam auch der Trainer am Ende der Partie zu dem Fazit: "Wir haben es in viel zu wenigen Momenten geschafft spielerisch klare Akzente zu setzen und einen ersatzgeschwächten Gegner zu dominieren. Gewonnen ist gewonnen, aber man hat wieder gesehen, dass noch eine Menge Arbeit vor uns liegt und das Punkte holen kein Selbstläufer ist."
Aufstellung: Knabe, Reinhard, Hansch, Pötzsch, Dudek (89. Anders), Langklotz, Koller (85. Wengler), Albrecht, Klamm (62. Bergt), Pfeil, Lang

Am Sonntag den 09.08.2009 war es endlich soweit. Bei gefühlten 35 °C stand der erste Spieltag der 2. Kreisliga auf dem Programm. "Von nun an zählt es und jetzt können wir beweisen wie wir drauf sind!" hieß es vor dem Spiel im Kreise der Mannschaft. Die Ansetzung ergab gleich ein Derby beim Ortsrnachbarn TKV Flöha. Und wie es immer so ist, ein Derby will keiner verlieren. So gestaltete sich allerdings auch die Anfangsphase des Spieles. Beide Mannschaften begonnen sehr holprig und abwartend unter dem Motto "abtasten", sodass es nicht zwingend zu Torchancen kam. Nach gut 20 Minuten entwickelte sich ein von beiden Seiten gutes Fußballspiel mit guten Torraumszenen. Wobei die besseren durch Hansch und Koller noch bei der Eintracht lagen. Halbzeitstand 0:0! Im 2. Durchgang agierte die Eintracht druckvoller und konditionell stärker, so dass sich die Chancen zur Führung häuften. Mitte der 2. Hälfte war es endlich soweit und Rico Albrecht gelang nach fabelhaftem Solo nun die überfällige Führung. Nach kurzem Aufbäumen der Gastgeber, aber einer sehr sicheren Abwehrleistung der Eintracht spielte nur noch der Gast nach vorne. Zahlreiche ungenutzte Chancen blieben sprichwörtlich liegen bis David Pfeil in der 91. Minute den unumstrittenen 2:0 Endstand erzielte. Das Spiel war eines Derbys gerecht geworden und endete mit einem verdienten Sieger, was auch aus dem Lager des TKV zu hören war. Der Anfang ist gemacht und die ersten 3 wichtigen Punkte sind eingefahren. Jetzt heißt es konzentriert weiterarbeiten und am nächsten Wochenende daran anknüpfen.
Aufstellung: Knabe, Reinhard, Hansch, Dudek, Pötzsch, Pfeil, Albrecht, Koller, Klamm (83. Wengler), Bergt (45. Lang), Lebeda (70. Anders)

Testspiel: Eintracht - TSV IFA Chemnitz 2 (3:0)
Das Spiel gegen die IFA 2 am Mittwochabend stand unter der Prämisse "letzter Härtetest" und Generalprobe für die kommende schwere Saison in der 2. Kreisliga. Mit der IFA war der 3. der Kreisliga Chemnitz der letzten Saison auf der Jahnkampfbahn Augustusburg zu Gast und somit ein Gradmesser für unser Mannschaft. Von Beginn an war es ein Kräftemessen auf sehr hohem Niveau, bei dem beide Mannschaften durch Spielstärke und Ballsicherheit überzeugten. Die Gäste aus Chemnitz agierten mit einer Vierer-Abwehrkette, die es unserer Eintracht am Anfang schwer machte. Nach gut 20 Minuten stellten sich unser Jungs aber auf das System des Gegners ein und glänzten mit ansehnlichen Spielzügen. So kam es im Verlaufe der ersten Halbzeit zu vereinzelten Chancen auf beiden Seiten. Gegen Ende der ersten Hälfte gelang es der Eintracht im Anschluss an eine Ecke die 1:0 Führung durch Steven Klamm zu erzielen. Überrascht von diesem Treffer ging die Ordnung in der Abwehrkette der IFA ein wenig verloren, sodass die Eintracht in der 44. Minute nach brillianter Vorarbeit von Ronny Langklotz, Klamm der 2:0 Pausenstand gelang. Trotz zahlreicher Wechsel boten beide Mannschaften in der 2. Hälfte weiterhin ein sehenswertes Spiel für die rund 40 Zuschauer. Gegen Ende der 2. Hälfte gelang der Eintracht sogar noch das 3:0 durch Neuzugang David Pfeil. Nach dem Spiel sagte Trainer Mario Wesely, der die IFA aus der vergangen Spielzeit in Chemnitz sehr gut kennt: "Eine kurze aber intensive Vorbereitung mit einem Abschluss, auf den man sicher aufbauen kann. Jetzt zählt es von Spiel zu Spiel zu denken, die Konzentration und Disziplin hoch zu halten, um die nötigen Punkte Woche für Woche einzufahren."

Abschlusstabelle

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
TSV 1888 Falkenau
Eintracht

1. FC Post. Burkersdorf
Kleinwaltersdorfer SV
Hetzdorfer SV 1990
SV Mulda 1879
TuS 1875 Großschirma
SV Linda
SV Oberschöna 1902
SV Fortuna Langenau 2
TKV Flöha-Plaue
FSV 94 Dorfchemnitz
TuS Voigtsdorf 1907
FV Neuh./Cämmerswalde
19
18
14
14
13
11
12
12
11
8
8
7
6
2
3
5
8
4
4
8
3
3
2
4
3
5
1
1
4
3
4
8
9
7
11
11
13
14
15
14
19
23
78:36
61:18
72:38
61:50
68:44
73:46
46:43
40:53
42:50
37:49
37:63
42:55
33:77
20:88
60
59
50
46
43
41
39
39
35
28
27
26
19
7

Torschützen

Name Tore (+Pokal)
Rico Albrecht
David Pfeil
Marco Hansch
Stanley Bergt
Andy Koller
Ronny Langklotz
Sven Ruske
Mario Lang
Steven Klamm
David Dudek
Ralf Richter
Sven Reinhardt
15 (+1)
12 (+1)
8 (+2)
7 (+1)
7 (+0)
4 (+2)
1 (+1)
1 (+1)
1 (+0)
1 (+0)
1 (+0)
1 (+0)

Wernesgrüner Kreispokal

Viertelfinale
SV Mulda 1879 - Eintracht (2:0)
2. Runde
Eintracht - SV Oberschöna (1:0)
1. Runde
VSG Marb.-Schbg. I - Eintracht (0:5)
Ausscheidungsrunde
SV Leubsdorf II - Eintracht (1:3)

Vorbereitungsspiele

07.02.2010
VfB Fortuna Chemnitz II - Eintracht (3:1)
21.02.2010
Eintracht - VfB Glauchau I (0:2)
27.02.2010
Eintracht - Eubaer SV (2:4)
07.03.2010
SV Barkas Frankenberg II - Eintracht (1:3)
13.03.2010
Eintracht - SSV Sayda (4:0)